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Thema: Ladestrom zu gering


  1. #17
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter Beitrag anzeigen
    Bei Rücklicht an wird die Batterie GAR NICHT geladen, nicht "langsam" - gerade weil das Rücklicht über Drosselspule nicht 5 Watt verbraucht, sondern die vollen 18 bzw. 21.
    Also wir haben eine 5 Watt Birne ( bei 6V ) mit 7,2 Ohm Widerstand
    Dann haben wir eine 18 bzw 21 Watt Birne (bei 6V) mit 2 bzw 1,7 Ohm

    Nun lieber Peter schalten wir an eine Spule die 5 Watt Birne und hängen dazu in Reihe eine Drossel.

    Damit das ganze nun 18 oder 21 Watt verbraucht bräuchten wird einen Widerstand mit -5,2 bzw -5,5 Ohm.
    dieser negative Widerstand ist mir leider nicht bekannt somit mußte deine Theorie nochmal überdenken ;-)

  2. #18
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von Flowdi Beitrag anzeigen
    Hat den jemand schon mal davon gehört, dass die Magnete im Polrad irgendwann zu schwach geworden sind? Könnte das die Ursache sein, oder dürfte bei dem Fall auch kein Zündfunke mehr da sein?
    Eher wohl nicht, Zündfunken verschwinden nicht von schwachen Magneten.

    Zitat Zitat von Shadowrun Beitrag anzeigen
    Klar aber so ist das nicht gedacht.

    Deine Schwalbe würde so gebaut:
    Tag --> Licht aus Bat wird schnell geladen
    Nacht --> Licht an Bat wird langsam geladen

    Beides zusammen Tag und Nachfahrten reichen aus um die Bat halbwegs am laufen zu halten.

    Wenn du nur mit Lichjt am Tag rumfährst und auch hinten das Rücklicht anhast sindd as 5 Watt die der Batterieladung fehlen.

    Du hast nun mehrere Möglichkeiten:

    a.) Das Rücklicht hintenbhalten und extern zuhause nachladen.

    b.) merken dass man die 5 Watt am Tage hinten kaum sieht bzw dass der Kontrast zwischen 5 Watt und Bremslicht am Tage geringer ist als "gar nichts" und Bremslicht --> Mehr Kontrast bessere Reaktion deines Hintermannes aufs Bremsen

    --> Umbauen zur Tagfahrschaltung ( 1 Kabel umklemmen ) und glücklich sein

    c.) Umbauen der Zündung auf Elba ... S51 oder andere Ladeanlage um mehr Strom für die Batterie zu bekommen

    Ich glaueb nämlich heir liegt kein defekt vor sondern einfach nur zu wenig Ladestrom durch dauerndes Lichtfahren
    Das unterschreib ich so !
    Juli schreite zur Tat und bau Taglichtschaltung um.

    Gruß
    schrauberwelt
    Geändert von Prof (28.05.2010 um 17:41 Uhr) Grund: Doppelpost zusammengelegt

  3. #19
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Frage an die Elektriker unter euch:

    Ich habe eine nagelneue Batterie 6V 11Ah in Betrieb genommen. Dazu habe ich sie mit der mitgelieferten Säure befüllt. Anschließend sollte die Batterie laut Inbetriebnahme-Anleitung mit einem Ladestrom von 1,1 A etwa 15-20 Stunden geladen werden. Ich hatte aber nur ein 6V-Ladegerät mit 2,5 A Ladestrom und ein anderes mit 0,4 A Ladestrom. Ich habe mich vorsichtshalber für das kleine Gerät mit 0,4 A entschieden und die Batterie dafür halt etwa 36 Stunden geladen.
    Die neue (so geladene) Batterie bringt jetzt aber nur etwa 6,5 Volt und die Leuchtkraft der Blinker ist hart am Abkacken.
    Könnte ich da was falsch gemacht haben?
    Hätte ich besser mit 2,5 A laden sollen?

  4. #20
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Schwach und langsam war schon besser als zu stark geladen.

    Aber vielleicht ist das schwache Ladegerät ja zu schwach. Wie ist denn die Spannung mit angeschlossenem Ladegerät? Erreicht das schwache Exemplar überhaupt die Ladeschlussspannung (etwa 7,2 V)?

  5. #21
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Ernst gemeint ??

    Kenne eigentlich nur trocken vorgeladene Batterien... Säure rein und ab die Post :-)

    Ansonsten Batteire testen... Passende Lampe rein das 1/10 der Kapazität in Ampere fließt... Also hier 1.1 A ( bzw bei 6V dann ca 6 Watt Lampe ... Also 5 Watt geht auch ) ...
    das sollte sie dann voll 10 Stunden mitmachen ( bei 5 Watt entsprechend länger 12-13 Stunden).

    Vorher also bis 7.2 Volt laden... nen Stündchen ruhen lassen und dann schauen wie lange es mit zur Sache geht.

    Bleibt die 5 Watt Funzel schon nach 1 oder 2 Stunden aus ... Ab zurück mit der Batterie oder ne neue

  6. #22
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von net-harry
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    Moin,
    Zitat Zitat von Dummschwaetzer Beitrag anzeigen
    Frage an die Elektriker unter euch:

    Ich habe eine nagelneue Batterie 6V 11Ah in Betrieb genommen. Dazu habe ich sie mit der mitgelieferten Säure befüllt. Anschließend sollte die Batterie laut Inbetriebnahme-Anleitung mit einem Ladestrom von 1,1 A etwa 15-20 Stunden geladen werden. Ich hatte aber nur ein 6V-Ladegerät mit 2,5 A Ladestrom und ein anderes mit 0,4 A Ladestrom. Ich habe mich vorsichtshalber für das kleine Gerät mit 0,4 A entschieden und die Batterie dafür halt etwa 36 Stunden geladen.
    Die neue (so geladene) Batterie bringt jetzt aber nur etwa 6,5 Volt und die Leuchtkraft der Blinker ist hart am Abkacken.
    Könnte ich da was falsch gemacht haben?
    Hätte ich besser mit 2,5 A laden sollen?
    Mönsch, Dummi, warum kaufste immer noch die ollen Säureakkus, wos doch schon sooo günstige Bleigel/vliesakkus gibt ??


    Aber egal...dein Ladegerät sollte den Akku auf mindestens 6,9V "aufziehen"...versuche mal das stärkere Ladegerät.

    Gruß Harald

  7. #23
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    ....aaaaaber keine 36 Stunden

    qdä

  8. #24
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    Option d) Die Tagesfahrschaltung nicht einbauen => Batterie lädt noch schneller.

  9. #25
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Zitat Zitat von Shadowrun Beitrag anzeigen
    Nun lieber Peter schalten wir an eine Spule die 5 Watt Birne und hängen dazu in Reihe eine Drossel.

    Damit das ganze nun 18 oder 21 Watt verbraucht bräuchten wird einen Widerstand mit -5,2 bzw -5,5 Ohm.
    dieser negative Widerstand ist mir leider nicht bekannt somit mußte deine Theorie nochmal überdenken ;-)
    Nein, muss ich nicht. Drosseln sind keine ohmschen Widerstände, sondern induktive. Wenn schon wo Theorie fehlt, dann bei dir die des Wechselstroms.

    Zitat Zitat von zerush133 Beitrag anzeigen
    Option d) Die Tagesfahrschaltung nicht einbauen => Batterie lädt noch schneller.
    Nein. Die Scheinwerferleistung kommt von einer ganz separaten Spule.
    Geändert von Prof (30.05.2010 um 20:49 Uhr) Grund: Doppelpost zusammengeführt

  10. #26
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    Danke das war sehr aufschlußreich!

  11. #27
    Glühbirnenwechsler Avatar von strichacht
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    Servus,

    Peter, ich denke Shadowrun hat schon Recht. Denn unabhängig von Gleich und Wechselstrombetrachtungen "verbraucht" die Drossel keine 18 oder 21W. Dazu wäre ein Parallelregler notwendig. Die Drossel ist aber in Reihe geschalten, also ein Längsregler. Anders lässt sie sich auch nicht verschalten da sich, wie du als Wechselstromkenner sicher weisst, bei Induktivitäten der Widerstand proportional zur Frequenz (Drehzahl) verhält. Die miese Ladung kommt bei dieser Verschaltung übrigends von dem immer vorhanden Innenwiderstand der Drossel, und den dadurch bedingten Spannungsabfall an derselben.
    Ich habe statt der Drossel nur eine Diode vom Bremslichtanschluß zur Batt., zum Begrenzen der Ladespannung parallel dazu den Parallelregler nach Robbikae, und es ist mir bei jetzt 3 Jahren Stadtverkehr noch nie der Saft ausgegangen. Wohlgemerkt mit orginal - Ladespule. Mit Rücklicht an oder aus kann ich sogar die Temperatur des Reglers steuern ;-)

    Gruß,
    D.
    -->Funkentrazer<-- (hochdeutsch: Elektronendompteur)

  12. #28
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Die miese Ladeleistung kommt primär daher, dass die Lade"anlage" schon nur aus etwa 40% der Spulenlänge versorgt wird.

    Dass die Drosselung frequenzabhängig ist, das will man eben gerade haben. So ergibt sich im Drehzahlbereich des Motors immer die gleiche Leistung am Rücklicht - die Drossel verheizt den Rest der Leistung mit Magnetfeld-Umladen, und dementsprechend fällt dort auch so viel Spannung ab, dass am Rücklicht nur etwa 7 Volt ankommen.

    Dazu muss natürlich die Drossel exakt die richtigen Eigenschaften haben, und man darf an den Eigenschaften der Verbraucher auch nicht drehen.

  13. #29
    Tankentroster Avatar von phil93
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    Jetzt melde ich mich auch mal wieder:)

    Also ich habe akut genau das gleiche Problem wie der Threadersteller, und surfe von einer Frustwelle zur nächsten...

    Meine Batterie ist nämlich auch immer leer, aber da gibt es wohl noch einen zweiten Grund. Habe sie insgesamt 15h am Ladegerät hängen gehabt (vorher 2,9V), nach dem Aufladen 3,9V. Ich würde auf eine kaputte Zelle Tippen. Ich tausche sie einfach mal aus(habe eh noch eine Gutschrift bei AKF).

    Da ich eigentlich ein sicherheitsbewusster Fahrer bin^^, fahre ich seit circa 4 Wochen täglich mit meiner KR 51/2 morgens ins Geschäft. Da bin ich immer mit voller Beleuchtung gefahren.

    Die Blinker und die Hupe haben logischerweiße ihren Dienst eingestellt.

    Könnte mir denn netterweiße nochmal jemand von euch erklären, welches Kabel ich umstecken muss, um auf Tagfahrlicht aufzurüsten?:)

    Danke im voraus!


    Viele Grüße,

    Phillipp

  14. #30
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Schaust Du Schaltplan.

    Peter

  15. #31
    Tankentroster Avatar von phil93
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    Super!

    Klasse Peter, ich danke dir!

  16. #32
    Zündkerzenwechsler
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    Standard Problem gelöst

    Hi, wollte nur kurz bescheid geben, dass sich mein Problem gelöst hat (Scheinwerfer sehr schwach und keine Batterieladung). War ein einfacher Kabledreher am Zündschloss... oops ;-P
    Kabel umgesteckt und jetzt funktioniert wieder alles top!

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