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Thema: Unsere liebe Polizei


  1. #65
    Glühbirnenwechsler Avatar von Wauwau
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    Hallo,

    wenn ich das schon wieder lese – „das verschobene Weltbild von ein zwei Leuten hier zurecht rücken“…

    Eigentlich wollte ich mich an dieser Diskussion nicht beteiligen und bin der selben Meinung wie Baumschubser – zu machen und gut ist.

    Ich habe den Eindruck, es werden nur Beiträge geduldet bei denen es um Prügelpolizei, Polizeigewalt und Schläger in Uniform geht. Bei anderen Auffassungen hat man ein verschobenes Weltbild.
    Komisch, dass hier kein Link eingestellt wird bei dem es z.B. heißt Polizist leistet erste Hilfe, Beamter schützt Ausländer vor rechten Schlägern, Polizei hilft bei der Suche nach vermisstem Kind, Beamte holen spielende Kinder von den Gleisen bevor ICE durchfährt oder auch nur Polizist hilft Oma über die Straße.

    Das es in jeder Berufsgattung „schwarze Schafe“ gibt sollte wohl jedem bekannt sein – Es gibt Elektriker bei denen das Haus hinterher in Flammen steht, Krankenschwestern die „Sterbehilfe“ leisten, Feuerwehrmänner die Pyromanen sind usw.. Sind deshalb alle Elektriker, Krankenschwestern und Feuerwehrmänner schlechte Menschen? Oft schon wurde in diesem Forum geschrieben, wir sollten Abstand von Pauschalisierungen nehmen, und trotzdem wird hier wieder mal pauschalisiert. Schon der Titel…

    Aber wehe die gute Schwalbe wird geklaut, dann von der „lieben“ Polizei fordern für das geliebte Möp umgehend eine Großfahndung einzuleiten und den Dieb für ewig einsperren, vierteilen und aufhängen.

    Noch ein Bsp. aus dem polizeilichen Alltag: Rettet ein Polizist durch Wiederbelebung einem Menschen das Leben, bekommt er nicht mehr Geld, es wird auch nicht gesagt „so ein Guter“ – er bekommt zu hören „es ist sein Job. Stürzt er sich in eine Diskoschlägerei und wird verletzt, heißt es nicht „gut, dass er da war um schlimmeres zu verhindern und traurig, dass er verletzt wurde – es heiß „es ist sein Job. Er muss zusehen wie Kinder verwahrlosen und Frauen bei häuslicher Gewalt misshandelt werden, kann aber ohne Anzeige nicht konkret eingreifen, er „kratzt“ die Überreste einer Bahnleiche von den Gleisen und muss Kinderschänder mit Respekt behandeln was ihn irgendwann psychisch kaputt macht – aber das ist ja sein Job. Muss sich beleidigen und bespucken lassen weil es sein Job ist. Dass aber unter der Uniform ein Mensch steckt, dessen Geduldsfaden nicht unendlich lang ist bzw. der ein Fan der selben Fußballmannschaft oder der gleichen politischen Gesinnung ist wird leider nicht nur bei Demos und Fußballspielen vergessen sondern wohl auch in diesem Forum.

    Das Argument „er hat sich den Beruf doch selbst ausgesucht“ ist auch nicht sehr stichhaltig. Die meisten jungen Leute gehen mit völlig falschen Vorstellungen in den Polizeidienst. Entweder sind sie naiv und glauben Cobra 11 ist die Realität oder sie sind verblendet durch ein Schulpraktikum bei welchem sie Hubschrauber fliegen, Boot fahren und schießen durften und nun denken „boa watt´n Spaß…“
    Manche beschäftigen sich auch intensiver mit dem zukünftigen Beruf und wollen ihn trotzdem ausüben um Bürgern zu helfen – nicht um sie zu verprügeln. Bestenfalls in einer Wache in Ortsnähe. Plötzlich finden sie sich nach der Ausbildung in der Bereitschaftspolizei wieder da sie bei der Besetzung der Planstellen kein Mitspracherecht hatten.

    Aber gut, der Kündigungsweg steht ihnen ja offen – und dann???

    Und noch was – hat sich ein Polizist in seiner Dienstzeit oder auch in seiner Freizeit eines Vergehens o.ä. verdächtig gemacht, wird das genauso geahndet wie bei jedem anderen Bürger auch. Auf Grund seiner Garantenstellung fällt das Strafmaß meistens sogar höher aus. Zusätzlich muss er sich auch noch vor seinem Dienstherrn rechtfertigen. Da es in D keine Doppelbestrafung gibt, nennt man das Maßregelung zur Besserung. Das kann auch die Entlassung bedeuten.
    In den meisten anderen Berufen ist es dem Chef ziemlich Wurscht was sein Angestellter in seiner Freizeit macht.

    Ob die Polizeikräfte bei Großveranstaltungen deeskalierend, eskalierend oder gar nicht auftritt hat immer die entsprechende Polizeiführung zu verantworten, nicht der „kleine“ Beamte. Der muss es nur ausbaden.

    Jetzt habe ich doch wieder viel zu viel zu dem Thema geschrieben – sorry…

  2. #66
    Kettenblattschleifer Avatar von Lillith
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    Jetzt habe ich doch wieder viel zu viel zu dem Thema geschrieben – sorry…
    Jedenfalls habe ich bei dem Plädoyer fast geweint ...

    Aber irgendwie verstehe ich nicht, was da immer und immer wieder nicht verstanden werden will.
    Es geht in diesem Thread nicht um deinen Freund und Helfer und auch nicht um den Polizisten, der einmal zu viel angespuckt wurde und deswegen EINMAL - und nicht regelmäßig - überreagiert.
    Und die ständigen Bemühungen, den Film als Fake darzustellen, würde ich verstehen, wenn dies von denselben Personen auch bei den Filmen passierte, die "linke Randalierer und Chaoten" zeigen. Da weiß man schließlich auch nicht, ob das verkleidete Polizei ist oder generell eine gestellte Szene.

    Ich saß hier in Darmstadt mal am Marktplatz im Café, als es plötzlich ziemlich laut wurde, weil just in dem Moment die Straßenbahn hielt, die die "Fans" aus Frankfurt zum Stadion bringen sollte. Über uns kreiste ein Hubschrauber. Viele dieser schwarz-gekleideten Hooligans (andere waren nicht dabei) schienen vom Hauptbahnhof bis hierher gelaufen zu sein, da die Polizei mit einem wahnsinnigen Aufgebot dabei war und versuchte, die Meute zusammen und in Schach zu halten. Man merkte, dass dieses Rudel auf Krawall aus war. Und einen kurzen Moment geriet alles in Bewegung, weil die Hooligans plötzlich ausschwärmten und sich in die Fußgängerzone verteilen wollten, um den Ring der Polizei zu sprengen.
    Was da abging, hatte mit normalen Fangebaren nichts mehr zu tun und ich habe keinen der Polizisten beneidet und verstehen können, wenn bei dieser brisanten Situation ein Polizist "falsch" gehandelt hätte, weil da Bruchteile von Sekunden entscheiden.
    Also, Hut ab vor der Leistung des "gemeinen" Polizisten! :wink:

    Was war aber bitte in der Situation mit dem Fahrradfahrer brisant ... wo war die Polizei bedroht? Und vor allem: Was hätte er zur Deeskalation beitragen können? Hm ... vielleicht die Szene verlassen und das Fahrrad wegschieben?
    Ich dachte eigentlich, genau das hätte er getan.

    Es ist einfach Fakt, dass es in der Polizei immer mehr Schläger gibt mit einem gehörigen Gewaltpotenzial. Und die sind bestimmt nicht so, weil sie einmal zuviel angespuckt wurden.

    Und dieser blödsinnige Vergleich mit Elektriker, Krankenschwester und weiß-nicht-wem ... DIE hätten sicher ihren Job verloren!

  3. #67
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Zitat Zitat von Wauwau
    Und noch was – hat sich ein Polizist in seiner Dienstzeit oder auch in seiner Freizeit eines Vergehens o.ä. verdächtig gemacht, wird das genauso geahndet wie bei jedem anderen Bürger auch. Auf Grund seiner Garantenstellung fällt das Strafmaß meistens sogar höher aus. Zusätzlich muss er sich auch noch vor seinem Dienstherrn rechtfertigen. Da es in D keine Doppelbestrafung gibt, nennt man das Maßregelung zur Besserung.
    In den meisten anderen Berufen ist es dem Chef ziemlich Wurscht was sein Angestellter in seiner Freizeit macht.
    So geht es aber nicht nur Polizisten! Es gibt viele andere Berufe (mit einer gewissen Verantwortung), bei der eine private Entgleisung das Aus bedeuten kann. Aber wie schon gesagt, hier in dem konkreten Fall bzw. Diskussionsthema geht es um ein Fehlverhalten IM JOB! Vielleicht ist dir das nicht bewusst als Beamter, aber in der Berufswelt wird sowas in der Regel mit einer Kündigung und in manchen Fällen auch mit Berufsverboten geahndet...

    Zitat Zitat von Wauwau
    Noch ein Bsp. aus dem polizeilichen Alltag: Rettet ein Polizist durch Wiederbelebung einem Menschen das Leben, bekommt er nicht mehr Geld, es wird auch nicht gesagt „so ein Guter“ – er bekommt zu hören „es ist sein Job. Stürzt er sich in eine Diskoschlägerei und wird verletzt, heißt es nicht „gut, dass er da war um schlimmeres zu verhindern und traurig, dass er verletzt wurde – es heiß „es ist sein Job. Er muss zusehen wie Kinder verwahrlosen und Frauen bei häuslicher Gewalt misshandelt werden, kann aber ohne Anzeige nicht konkret eingreifen, er „kratzt“ die Überreste einer Bahnleiche von den Gleisen und muss Kinderschänder mit Respekt behandeln was ihn irgendwann psychisch kaputt macht – aber das ist ja sein Job. Muss sich beleidigen und bespucken lassen weil es sein Job ist. Dass aber unter der Uniform ein Mensch steckt, dessen Geduldsfaden nicht unendlich lang ist bzw. der ein Fan der selben Fußballmannschaft oder der gleichen politischen Gesinnung ist wird leider nicht nur bei Demos und Fußballspielen vergessen sondern wohl auch in diesem Forum.
    Hey, hörma, das IST doch auch der Job des Polizisten. Ist halt mal so! Jeder sucht sich den Job nun mal selbst aus. Meinst du Krankenschwestern oder Altenpflegern wird täglich ein Orden verliehen dafür dass sie für einen lächerlichen Verdienst täglich Scheiße aufwischen und zusehen müssen wie Menschen leiden und sterben?

    Zitat Zitat von Wauwau
    Das Argument „er hat sich den Beruf doch selbst ausgesucht“ ist auch nicht sehr stichhaltig.
    Finde ich aber schon! Gilt doch für jeden anderen Beruf auch!

    Zitat Zitat von Wauwau
    Aber gut, der Kündigungsweg steht ihnen ja offen – und dann???
    Was ist mit der kleinen Verkäuferin, oder dem Call-Center Angestellten, die sich täglich 8 Stunden lang beschimpfen und annölen lassen müssen?
    Wenn diese Leute ausgebrannt und vom Frust zerfressen sind können sie auch nicht um sich hauen und müssen, wenn sie nicht mehr weiterkönnen auch die Verantwortung selbst übernehmen und schauen wie es weitergeht...

    Ein schöner, langer Aufsatz Wauwau....aber was willst du mit dem Aufsatz eigentlich sagen? Dass Polizisten auch nur Menschen sind? Da hast du Recht! Dass Verallgemeinerung dumm und fehl am Platze sind? D´accord! Dass der Polizeiberuf ein harter und frustrierender Job sein kann? Völlig richtig! Dass auch Polizisten Opfer von Gewalt werden können? Stimmt auch. Dass der Job wichtig ist und wir die Polizei brauchen? Auch da wird keiner anderer Meinung sein...

    Aber eigentlich geht es hier in der Diskussion um etwas anderes: Um einzelne Beamte, die ihre Machtstellung missbrauchen, ihre Agression nicht unter Kontrolle haben und ungerechtfertigt gewalttätig werden und dann auch noch leider fast immer ungeschoren davon kommen. Darum geht es!

    Ich glaube nicht, dass hier irgendwer ganz allgemein gesagt oder gemeint hat, dass die Polizei brutal, unnütz, dumm, oder irgendwas in der Richtung sei. Im Gegenteil! Deswegen verstehe ich auch nicht, warum hier manche sich persönlich angegriffen fühlen und emotional reagieren.

    Findest du es wirklich in Ordnung, wenn ein Polizist (aus Frust) einfach austickt und jemanden verprügelt? Findest du nicht, dass das entsprechend bestraft werden sollte? Nein? Dann finde ich aber schon, dass dein Weltbild nicht ganz "normal" ist..Sorry!

    Übrigens: Warum gibt es eigentlich in Deutschland keine Institution, die die Polizeiorgane überwacht und kontrolliert. (Siehe Panorama-Video)Gibt es doch in vielen anderen Staaten auch??

    EDIT: Kleine Ergänzung noch...Es wäre vielleicht gar nicht schlecht etwas mehr FÜR die Polizisten zu tun. Undzwar in Form von Training (Verteidigung, Deeskalation, etc.) aber vor allem auch regelmäßige pyschologische Betreuung, damit der berufliche Alltagsfrust nicht derartige Blüten treiben kann.

    Und damit die armen, naiven Jugendlichen, die mit irrealen, von Film und Fernsehen geprägten Vorstellungen NICHT die falsche Jobauswahl treffen, sollte der Staat vielleicht über geeignete Auswahlkriterien und Tests einführen, sowie über Maßnahmen (vielleicht Praktika) nachdenken, mit denen die naiven Anwärter schon mal in den Job schnuppern können, bevor sie sich für "immer und ewig" festlegen. So könnte man gleich vorweg die Spreu vom Weizen trennen.

  4. #68
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Zitat Zitat von Wauwau
    . Plötzlich finden sie sich nach der Ausbildung in der Bereitschaftspolizei wieder da sie bei der Besetzung der Planstellen kein Mitspracherecht hatten.

    Aber gut, der Kündigungsweg steht ihnen ja offen – und dann???
    Na so schlecht ist es ja nicht verbeamtet wurden zu sein und überhaupt eine Stelle bekommen zu haben. In vielen Bundesländern ist seit Jahren Einstellungsstop.

    Wer redet gleich vom Kündigen.
    Aber Weiterbildung kann er/sie, wie jeder andere Bürger auch machen.

    z.B. Teilzeit Fachoberschule/Abitur, --> Ausbildung Kriminalwesen (gehobener Dienst), ...
    MEK, SEK,
    Oder als Beamter in andere Ministerien , z.B. Innenministerium Aussendienst ...
    Man muss nur wollen.

    Angesichts der Realen Wirtschaft ist so ein Sachgrund (Arbeitsplatz) schon eine sichere und auch finanziell gute Auswahl.

    Ab und zu ist halt mal jemand nicht so ganz seriös oder Gesetzes Treu."schwarzes Schaf"

    Da Frage ist, wann ist eine Gegenwehr "Notwehr" und wann "Angriff auf einen Beamten" ? Es kann auch mal sein, dass so ein unüberlegter Angriff auf eine Zivilperson evtl. im ungüstigstem Fall eine höhere Befehlsperson in Zivil zu schwerwiegenden Folgen kommt.

    Also egal wie, erst Nachdenken und dann handeln.

  5. #69
    Glühbirnenwechsler Avatar von Wauwau
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    Hallo,

    ich verstehe nicht wo jetzt dein Problem liegt. Ich habe noch nicht mal ansatzweise versucht das Verhalten in diesem Video zu rechtfertigen bzw. zu entschuldigen.

    Ihr könnt es vermutlich kaum glauben, aber die Masse der Polizisten verurteilen ein arrogantes und aggressives Verhalten ihrer Kollegen. Sie stehen dem genauso ablehnend gegenüber wie ihr.
    Deshalb finde ich es einfach nicht in Ordnung zu pauschalisieren und dieses durch diverse Videos zu untermauern um aufzuzeigen was die Polizisten doch für schlechte Menschen sind.

    Natürlich gibt es noch andere Berufsgruppen die einen harten Job haben – habe ich in meinem Beitrag etwas anderes behauptet???

    Mich würde weiterhin mal interessieren, wo ihr die Erkenntnis her habt, dass Beamte für ihr Fehlverhalten nicht belangt werden? Auch Beamte können aus dem Dienst entfernt werden. Das Nennt man Amtsenthebungsverfahren…

    Noch ein anderes Beispiel – leider habe ich dazu kein Video.
    Ich war letztes Jahr (unfreiwillig) beim Castortransport in Dannenberg eingesetzt. Ich finde die friedlichen Proteste der Castorgegner absolut i.O. Sie blockieren z.B. eine Straße, wir tragen sie zur Seite und Treffen uns im Laufe der Nacht zufällig wieder und trinken in einem Verpflegungszelt gemeinsam unseren Kaffee und löffeln unsere Suppe.
    Einige trifft man Jahr für Jahr wieder und unterhält sich sogar über private Dinge. Man ist eben schon aneinander gewöhnt. Gewalttätige Ausschreitungen in unserem Bereich gab es nur bei den Schülerdemos (vermutlich wegen der mangelnden Reife) und natürlich bei den Teilnehmern denen der Castor völlig egal ist, denen jeder Anlass recht ist sich zu prügeln
    .
    Ich will damit sagen, dass die meisten Castorgegner Verständnis für die Lage der eingesetzten Polizisten haben und sich mit ihnen arrangieren. Und wir hatten glücklicher Weise nur erfahrene Kollegen dabei die ihre Aggressionen unter Kontrolle haben.
    Warum das bei so vielen anderen Anlässen nicht funktioniert, kann ich einfach nicht nachvollziehen.

    Und einige dieser Beiträge hier tragen absolut nichts zu einem vernünftigen Umgang miteinander bei. Im Gegenteil sie kippen Öl ins Feuer und begünstigen weiter eine anlehnende und feindselige Haltung.

    Zitat Zitat von tagchen

    Wer redet gleich vom Kündigen.
    Aber Weiterbildung kann er/sie, wie jeder andere Bürger auch machen.

    z.B. Teilzeit Fachoberschule/Abitur, --> Ausbildung Kriminalwesen (gehobener Dienst), ...
    MEK, SEK,
    Oder als Beamter in andere Ministerien , z.B. Innenministerium Aussendienst ...
    Man muss nur wollen.

    .
    Das mit den Lehrgängen – wäre schön wenn das so funktionieren würde.
    Egal ob im mittleren oder gehobenen Dienst, die Lehrgänge werden verteilt. Man kann zwar Wünsche äußern und sich sogar auf spezielle Lehrgänge bewerben aber ob man sie dann auch bekommt steht auf eine völlig anderen Blatt…

    Zitat Zitat von STORM

    EDIT: Kleine Ergänzung noch...Es wäre vielleicht gar nicht schlecht etwas mehr FÜR die Polizisten zu tun. Undzwar in Form von Training (Verteidigung, Deeskalation, etc.) aber vor allem auch regelmäßige pyschologische Betreuung, damit der berufliche Alltagsfrust nicht derartige Blüten treiben kann.
    Psychologische Betreuung und Aggressionsbewältigung finde ich super. Findet eine Zivilperson eine Bahnleiche, wird er psychologisch betreut. Passiert das dem Uniformträger hat er das gefälligst weg zustecken…

    [edit by shadowrun] Auch du kannst den EDIT Button bezutzen und auch wenn du Leute zitierst muß es in keinem neuen "Doppel"Post sein. Einfach den Text kopieren in deinen alten Post fertig :wink: [/edit]

  6. #70
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Zitat Zitat von Wauwau
    Das mit den Lehrgängen – wäre schön wenn das so funktionieren würde.
    Egal ob im mittleren oder gehobenen Dienst, die Lehrgänge werden verteilt. Man kann zwar Wünsche äußern und sich sogar auf spezielle Lehrgänge bewerben aber ob man sie dann auch bekommt steht auf eine völlig anderen Blatt…
    hm, also aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es eben ohne Probleme möglich ist. Bewerben/Aufnahme Prüfung machen/ anfangen. (HdSP)
    Abi ist kostenlos und Staatlich, einfach bewerben.

    Lehrgänge/Fortbildungen sind ja etwa anderes.

  7. #71
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    Abi ist kostenlos und Staatlich, einfach bewerben.
    und machen tut sich das dann von alleine?
    ..shift happens

  8. #72
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Soviel Grips unterstelle ich dem Bedienstem dann doch.
    Ist nicht super einfach, aber zu schaffen.

  9. #73
    Glühbirnenwechsler Avatar von Wauwau
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    Zitat Zitat von tagchen
    Soviel Grips unterstelle ich dem Bedienstem dann doch.
    Ist nicht super einfach, aber zu schaffen.
    solltest du mich mit "dem Bediensteten" meinen - Abi und sogar ein Studium habe ich bereits vor mehr als 15 Jahren erfolgreich absolviert...

  10. #74
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    da dann bis ja nicht etwas weiter , was will man mehr.
    ging aber nicht um dich, eher im z.B. junge, die evtl. weiter kommen wollen.

  11. #75
    Glühbirnenwechsler Avatar von HorstMüller
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    Zitat Zitat von STORM
    Übrigens: Warum gibt es eigentlich in Deutschland keine Institution, die die Polizeiorgane überwacht und kontrolliert. (Siehe Panorama-Video)Gibt es doch in vielen anderen Staaten auch??
    Ist nicht wirklich eine Institution, aber ...

    http://www.fussballfans-beobachten-polizei.de/

  12. #76
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zitat Zitat von HorstMüller
    Zitat Zitat von STORM
    Übrigens: Warum gibt es eigentlich in Deutschland keine Institution, die die Polizeiorgane überwacht und kontrolliert. (Siehe Panorama-Video)Gibt es doch in vielen anderen Staaten auch??
    Ist nicht wirklich eine Institution, aber ...

    http://www.fussballfans-beobachten-polizei.de/
    Das ist ne wirklich gute Aktion, die ich auch unterstütze. Allerdings ist sie nur ein Tropfen auf den heissen Stein und greift auch zu kurz, weil sie sich nur auf den Fussballbereich beschränkt. Nen umfassenderen Ansatz verfolgt da vielleicht Amnesty International. (Ist schon bezeichnend, wie sehr Deutschland zur Bananenrepublik mutiert: seit Jahren im Fokus von ai und nun schickt die OECD auch noch Wahlbeobachter... :wink: ).

    MfG
    Ralf

  13. #77
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Lasst doch die Polizei Ihre Arbeit machen , wenn die Polizei noch mehr behindert wird , kann man SIe auch abschaffen
    Immer schön den Auspuff freihalten

  14. #78
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    deutz, hast du überhaupt gelesen worum es hier geht? mit mehrern leuten auf jemanden, der rein gar nichts getan hat einzuschlagen ist nicht "die polizeit macht ihre arbeit" !!!
    ..shift happens

  15. #79
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ne stmmt nicht , macht ein Polizist seinen Job wird gemeckert ,kannste doch am Anfang des Freads lesen
    Immer schön den Auspuff freihalten

  16. #80
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    Also ich weis nicht was das Problem ist:

    Solange ich mich unser Polizei zu tun gehabt habe, waren sie immer korrekt und ich habe mehr als genug mit ihnen zu tun gehabt in meiner Jugend (ist schon ein paar jahrzehnte vorbei). Es gibt immer Ausrutscher bei allen, aber deshalb alle verurteilen?

    Schaut mal in unser Ausland. Ich kenne Amerika gut. Versuche mal unvorsichtig zu sein bei einer Kontrolle und bewege dich falsch. dann hast du mindestens einen 45ger zwischen den Augen, wenn nicht gebrochene Finger von einer Maglight. Und beschwer dich nicht, dann hast du richtige Probleme. Und trotztdem: alle Polizisten waren immer freundlich (manchmal danach). Es schallt immer so zurück wie man im Wald reinruft . Und es gilt: es gibt immer ein paar Arschl.... .

    Schlimmer ist bei uns der private Wachdienst: hier haben wir im großen Teil völlig unqualifiziertes Personal, angefangen von Hartz IV (nicht negativ gemeint sondern von der ARGE gezwungen) bis zu Leuten mit kurzen Haaren und Springerstiefeln. Die meinen eine Uniform und einen Gummiknüppel an der Seite sie sind Herr über Gut und Böse . Und ich weis über was ich rede denn ich habe mit denen seit 9/11 zu tun

    Da lobe ich mir unsere Polizei.

    MfG
    mit vollen Namen

    Stephan Martin

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