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Thema: motorinnenleben klemmt


  1. #1
    Flugschüler Avatar von schwalbenanfaenger
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    Moinsens.

    ich hab mal wieden nen problem. Hab meine überholten motorhälften zusammengeschraubt. lief auch alles ganz gut. die hälften waren schon fast zusammen(war nur 3-4 mm luft). hab sie an den schrauben der hälften nach und nach zusammenschraubt. auf einmal gabs einen LAUTEN KNALL. dachte erst die schraube wäre hin. aber nein. das getriebe und die kurbelwelle lassen sich nur noch mit sehr viel kraftaufwand drehen. ich dachte erst da ist was im motor gebrochen. hab ihn mal geschüttelt. aber da regt sich nichts.

    was kann das sein? ich denk mal der muß nochmal auf. aber worauf habe ich zu achten beim zusammenbau?

    Vieln dank schonmal.

    Gruß gerd.

  2. #2
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Vielleicht warst du ja mit der Eigen-Motorreparatur ein bisschen zu optimistisch und hast dir da möglicherweise etwas zuviel vorgenommen. Kann ich nicht beurteilen. Das ist aber, wenns richtig gelingen soll, nur was für versierte Schrauber und Fachleute. Sonst kommt hinterher meist nix Gescheites bei raus und der Motor knallt, pfeift, zischt und verreckt bei 40 km/h oder verliert hinterher barrelweise Öl. Meist landen diese "selbstreparierten" Motoren dann hinterher in der Mülltonne oder auf dem Schrott. Das ist immer das gleiche. Dennoch, nix für ungut. Du brauchst ja Hilfe. :)

    Die Motorhälften dürfen keinesfalls mit Gewalt zusammengefügt, also auch nicht mit den Schrauben zusammengezogen werden. Bei der Montage wird mit speziellen Heizpilzen, also mit Wärme gearbeitet, damit sich die Lagerinnenringe etwas ausdehnen. Manche Experten schmeißen die Kurbelwelle vor der Montage sogar noch in die Tiefkühltruhe. Alle Wellen müssen richtig in die Lager eingeführt werden. Die Lager müssen dazu natürlich in der richtigen Position sein. Die Dichtlippen der Simmerringe dürfen nicht an scharfen Kanten oder Gewinden beschädigt werden, damit sie nicht undicht werden. Die Kickstarterwelle sollte mit aufgestecktem Kickstarterhebel gehalten werden, damit der Anschlagstift nicht unter Spannung und somit schräg steht. Die Motormitteldichtung ist vorher beidseitig mit Dichtmittel zu bestreichen.

    Eventuell hast du aber auch schon bei der Demontage des Motors Gewalt angewendet und mit dem Hammer drauf rum geschwartet und dabei vielleicht Getriebewellen oder die Kurbelwelle verbogen, sodaß nun alles klemmt und nichts mehr paßt. Dann wärs womöglich alles schon Schrott. Zum Trennen der Gehäusehälften möglichst nur die Trennvorrichtung verwenden!

    Merke! Niemals mit Gewalt!

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