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Thema: Motorregenerierung: Gehäusehälften wieder montieren


  1. #17
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ich setze grundsätzlich immer alle Lager zuerst ein , dann wird der Innere Lagersitz der linken Motorhälfte der Kurbelwelle erhitzt und die Welle eingezogen , genauso alle anderen Wellen , zuerst aber die Spiele ausmessen , und ausgleichen , danach die Lagerinnensitze der rechten
    Motorhälfte erwärmen , und den Motor zusammenfügen .
    Lass Dir hier nicht von irgendwelchen Jusern Blödsinn erzählen , die von
    nichts ne Ahnung haben , so geht das am besten , Du zerdepperst nichts
    der Motor kann Sich nicht verziehen , und die Lager spannen nicht .
    Du kannst mich anrufen wenn Du nicht weiterkommst.
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  2. #18
    Glühbirnenwechsler Avatar von Carlos
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    Hallo Deutz40,

    leider drückst du dich technisch nicht besonders klar aus:

    Solltest du mit "Lagerinnensitz" den "Lagerinnenring" meinen, erzählst _du_ Blödsinn. Beim vorherigen Montieren der Lager in die rechte Gehäusehälfte kannst du die korrekte axiale Position gar nicht kennen.

    Aber am besten, ihr zwei telefoniert mal, dann geht sicher nichts mehr schief ...

    Gruß,
    Carlos.

  3. #19
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Juchu wieder ein Besserwisser
    Immer schön den Auspuff freihalten

  4. #20
    Glühbirnenwechsler Avatar von Carlos
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    Hallo Deutz40,

    das ist doch prima, dann sind wir ja schon zwei ;-).

    Um der Ambestenwisser zu sein, solltest du aber mal ein paar technische Argumente bringen, dann überlasse ich dir auch den Titel.

    Gruß,
    Carlos.

  5. #21
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ich glaube nicht das ich mich mit einem EIng. der mittels Dorn Lager in ein
    Auludruckgussgehäuse schlägt ,sreiten möchte , ich hätte schon zig solcher
    Motoren in meiner Werkstadt .
    Ich finde es ja nett , das Du den Leuten helfen möchtest , aber Dein Wissen
    das Du preisgeben möchtest , schadet in einem solchen Fall nur , Der Freadsteller ist ja kein Fachmann so wie Du und ich , ich denke doch das Du eine abgeschlossene Lehre im Kfz Handwerk hast , oder zumindest bei mir
    oder einer anderen Werkstadt gelernt hast wie man solche Motoren repariert ,
    In meiner nun mehr 30 Jähriger Berufserfahrung habe ich aber noch keinen
    Schlosser oder auch Lehrling gesehen ( Ich würde Ihn dann auch abmahnen )
    Lager einzuschlagen .
    Naja ich werde aber bei der Methode bleiben , und die Motoren so zusammensetzen wie ich es beschrieben habe , merkwürdiger weise laufen die Motoren ja .
    Ach damit keine blöden Fragen aufkommen , ich habe einen Tiefbaubetrieb mit angeschlossener Werkstadt , Simson und andere Zweitackter sind nur mein Hobby
    mfg
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  6. #22
    Glühbirnenwechsler Avatar von Carlos
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    Hallo Deutz40,

    wenn du aufmerksam gelesen hättest, wüsstest du, dass ich die Lager überhaupt nicht ins Druckgussgehäuse schlage, das scheinen andere zu bevorzugen. Ich komme - wie du - allein mit Wärme aus. Also keine Abmahnung ;-).

    Was mich aber noch interessieren würde: Wie positionierst du die Lager in der rechten Gehäusehälfe so, dass nach der Montage der Innenring spielfrei am Wellenstumpf anliegt?

    Gruß,
    Carlos.

    P.S.: Um meinen Beruf mach' dir keine Sorgen. Ohne die Firma in der ich arbeite, müsstest du dein Avatar ändern.

  7. #23
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Immer schön den Auspuff freihalten

  8. #24
    Schwarzfahrer
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    "Ich mach es schon seit Jahren falsch - ich kann mich nicht irren"

    Folge da Carlos, die Lager müssen erst auf die Welle, dann das ganze Konstrukt in das heißte Gehäuse, dann entspannen und ausgleichen.

  9. #25
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Ich grabe den Thread mal aus, weil es ganz gut dazu passt.
    Es mag nun wieder Leute geben, die sagen, dass ich es doch sein lassen soll an Motoren rumzubasteln.
    Es ist richtig, dass ich keine entsprechende Lehre in dem Bereich habe aber das trotzdem mir aneigenen möchte, das mal vorweg.

    Es geht also um die Montage der rechten Gehäusehälfte.
    Zuerst habe ich es so probiert wie in der Reparaturanleitung. D.h., ich habe alle Lager auf die Wellen montiert, dann die rechte Gehäusehälfte erwärmt (war auf alle Fälle 100°C, eher bissel mehr) und dann diese montiert. Das Problem ist, dass es sehr schwer ist die Gehäusehälfte gleichmäßig zu montieren, weil man ja sozusagen auf beide Lager (KW und Abtriebswelle) gleichzeitig drücken müßte, was aber eigentlich nicht möglich ist, was zur Folge hat, dass die Lager verkanten.
    Nun habe ich es so probiert wie in dem Lehrvideo. Habe auch die passenden Einschlagdorne dazu. Also rechte Gehäusehälfte warm gemacht, ebenfalls die Lager auf den Heizpilz gelegt. Dann die Gehäusehälfte drauf gemacht, was auch gut ging, weil ja da erstmal nur das 6000er Lager ist. Dann die Lager eingesetzt. Die gingen schon nicht sooo leicht rein. Problem ist, dass als sie ganz drin waren, wieder ein Spalt zwischen den Gehäusehälften entstanden war, der dann zwar wegging als ich die Schrauben angezogen habe, das ja aber sicher nicht im Sinne des Erfinders ist. Wodurch das gekommen ist, weiß ich auch nicht so richtig. Die Wellen liefen dann auch nicht so leicht, sind also verspannt bzw. die Lager. Habe dann versucht die Verspannungen durch Schläge mit dem Gummihammer auf das Gehäuse zu lösen, aber mit mäßigem Erfolg.
    Nach meinem Dafürhalten ist es nachteilig, dass ja auch der Lageraußenring zwangläufig sich mit erwärmt, da die Wärme auch über die Kugeln vom Innenring auf den Außenring geht. So wie die Lager bei dem Typen in dem Video reinfallen ging es definitiv nicht, frage mich ob die die Passungen da bissel vergrößert haben für das Video...
    Ja das soweit meine bisherigen Erfahrungen, also eher ernüchternd, aber ein Kleinkind fällt auch paarmal hin eh es laufen kann.
    Bin also für sachliche Diskussionen offen, aber wie gesagt siehe die einleitenden Worte.

  10. #26
    TO
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    Restaurateur Avatar von TO
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    Also auf die Gefahr hin, dass es jetzt von allen Seiten Hiebe hagelt:

    Ich montiere auch zuerst die Lager in die Gehäusehälften. Dann ziehe ich die Kurbelwelle mit einem selbstgebauten Einzieher, der auf den Lagerinnenring wirkt, in die linke Gehäusehälfte ein. Dann setze ich die rechte Gehäusehälfte auf und ziehe das Abtriebswellenlager und die Kurbelwelle mit der gleichen Methode ein (und setze damit gleichzeitig die rechte Gehäusehälfte auf).

    Ist auf meinem Mist gewachsen, steht in keiner Anleitung. Halte ich aber, bisher zumindest, für ne gute Idee.

    Ich lasse mich aber gerne, mit guten Argumenten, vom Gegenteil überzeugen.

    Gruß

    Theo

  11. #27
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Also die linke Seite versteh ich.
    Bei der rechten Seite setzt Du auch erst die Lager rein?
    Dann erwärmst Du die Innenringe und setzt die rechte Gehäusehälfte mit erwärmten Kugellagerinnenringen auf die Wellen auf?
    Nun müßten ja noch die Lager bis an den Bund gedrückt werden(der Wellen). Wenn ich das richtig verstanden habe, nutzt Du hier den gleichen Einzieher wie links, der auf den Innenring wirkt und "schiebst" somit die Lager bis an den Bund? Der Außenring der Lager wird dann aber nur über die Kugeln indirekt mit reingeschoben oder, weil ja dein Einzieher nicht auf den Außenring mit wirkt?
    Hast Du vlt ein Bild von deinem Einzieher?
    Finde die Methode auf alle Fälle interessant, weil alles was mit reinschlagen zu tun hat ja eigentlich Mist ist.

  12. #28
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Mei oh mei für sowas haben die doch schon vorgesorgt und ein Video gemacht....

    Lehrvideo!!!



    Grüße
    Stefan

  13. #29
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Zitat Zitat von Macschwalbe
    Mei oh mei für sowas haben die doch schon vorgesorgt und ein Video gemacht....

    Lehrvideo!!!



    Grüße
    Stefan
    Hättest Du meinen Beitrag oben gelesen, wüßtest Du, dass ich es so gemacht habe wie im Lehrvideo und nach Reparaturanleitung.

  14. #30
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Aber wenns bei dir nicht richtig funktioniert hat wirst du es wohl nicht GENAU so wie im Lehrvideo gemacht haben

    P.S. Und ich hab nicht den ganzen Tag zeit mir alte Beiträge vollständig durch zu lesen

  15. #31
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    Zitat Zitat von torsten
    Problem ist, dass als sie ganz drin waren, wieder ein Spalt zwischen den Gehäusehälften entstanden war, der dann zwar wegging als ich die Schrauben angezogen habe, das ja aber sicher nicht im Sinne des Erfinders ist. Wodurch das gekommen ist, weiß ich auch nicht so richtig.
    du hast es also nicht wie im lehrvideo gemacht, denn wenn du es so gemacht hättest, dann wäre kein spalt entstanden, denn die gehäuseschrauben werden vorher angezogen. da das gehäuse dabei immer etwas auskühlt, stelle ich es dann nochmal komplett auf die herdplatte und glühe gleichzeitig den lötkolben an.

    ist der motor heiß, hole ich das rechte kw-lager aus dem kühlschrank, stülpe den lagerinnenring kurz auf den lötkolben und mach fett in den lagersitz. jetzt muss es schnell gehen, also motor auf die werkbank, das außen kalt innen heiß lager ansetzen und dann flutscht es nahezu von allein, wenn man mit einem passenden dorn (bedeckt außen- und innenring) ein wenig nachhilft.

    so mach ich es und es entsteht kein spalt...

    gruß aus berlin

  16. #32
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Lötkolben , grins auch ne Idee
    mfg
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