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Thema: mutter polrad


  1. #1
    Glühbirnenwechsler
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    Standard mutter polrad

    hallo liebe expertinnen und experten.
    ich hab da mal ne laienhafte frage. ich hab meinen keil, der das polrad führt, erneuert. die oberfläche der mutter ist ja auf der einen seite ... sagen wir mal "gezahnt". ich hoffe, ihr wisst, was ich meine. muss diese gezahnte seite richtung polrad zeigen oder nach außen? mein problem war, das es den neuen keil gleich wieder zerlegt hat, obwohl ich die mutter "mördermäßig" festgeschraubt hatte. dabei zeigte die zahnung nach außen. meine vermutung: die zahnung gibt dem polrad zusätzlichen halt bzw. verhindert das selbstständige lockern der mutter, wenn sich die zahnung in das polrad "drückt".

  2. #2
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Da gehört ein Federring dazwischen, und dann bitte die glatte Seite einer neuen, unverschraddelten Mutter nach innen. Manchmal reicht schon die eingeschlagene Härtekennung, dass es sich verhakt und den Federring aufbiegt.

  3. #3
    Glühbirnenwechsler
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter
    .... Manchmal reicht schon die eingeschlagene Härtekennung, dass es sich verhakt und den Federring aufbiegt.
    bitte näher erklären, hier sitzt ein laie. was für eine eingeschlagene härtekennung und wieso biegt sich dann der federring auf? danke
    Ralf

  4. #4
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Nimm mal eine neue Mutter in die Hand. Auf einer der beiden Auflageflächen ist am Rand etwas eingeprägt.



    Das ist die böse Seite, die beim Aufschrauben nach außen zeigt.

    Warum? Das offene Ende des Federrings kann sich an dieser Prägeziffer einhaken. Beim weiteren Festschrauben zieht's dann den Federring auseinander und er wirkt nicht mehr.

  5. #5
    Glühbirnenwechsler
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    habs verstanden. danke.

  6. #6
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    und wenn der halbmond trotzdem wieder abschert, ist wahrscheinlich die nut in der kurbelwelle angeschlagen.
    ..shift happens

  7. #7
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Oder den Federring weglassen und stattdessen eine Unterlegscheibe verwenden oder gar nichts drunter machen. Der Federring hat keine sichernde Funktion, was aber damals, als die Simmen konstruiert wurden, so noch nicht bekannt war.

  8. #8
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Irgend eine Scheibe muss drunter, sonst ist das Gewinde zu Ende, bevor das Polrad fest wird.

  9. #9
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Zitat Zitat von torsten
    Oder den Federring weglassen und stattdessen eine Unterlegscheibe verwenden oder gar nichts drunter machen. Der Federring hat keine sichernde Funktion, was aber damals, als die Simmen konstruiert wurden, so noch nicht bekannt war.
    Das hätt ich jetzt aber gerne mal etwas genauer.

    Klar der Federring ist unwichtig fürs Polrad, das wird auf den Konus gequetscht. Aber eine Schraubensicherung ist er allemal.

  10. #10
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Okay, möglich dass das Gewinde zu kurz ist, also ne Scheibe muss drunter.
    Der Federring ist schon bei relativ geringer Federvorspannkraft (5%) zu einer Scheibe mutiert und hat somit keine Wirkung mehr. Jedes zusätzliche Element zwischen den zu verschraubenden Bauteilen wirkt sich negativ auf das Setzverhalten aus (mehr Trennfugen). So ein Federring dient also allenfalls als Verliersicherung, dadurch dass er durch seine federnde Wirkung die Mutter daran hindert ganz abzufallen, was vielleicht ja auch so gewollt ist, da der Kraftschluss ja eben durch den Konus zustande kommt.
    Daher wurden die Normen für unwirksame Schraubensicherungselemente (Federring, Zahnscheibe usw.) zurückgezogen worden. So wurde z.B. die DIN 127 (Federringe) 1993 ersatzlos zurückgezogen.

    Unwirksame Schraubensicherungen
    Hier nachzulesen unter "Einteilung".
    Wollte mich jetzt mit dieser Problematik nicht speziell auf die Mutter am Polrad beziehen, hier ist sie ja nur Mittel zum Zweck. Man sollte jedoch wissen, dass diese Federringe bei anderen hochfesten Schraubenverbindungen eben zwecklos sind.

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