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Thema: Natriumhydroxid oder Natronlauge


  1. #1
    Tankentroster Avatar von elbemoench
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    Hallo @ all,

    ich möchte meine Schwalbe schonend entlacken, dabei möchte ich Natronlauge benutzen. In der Apotheke hab ich jetzt 1kg techn. Natron oder Natriumhydroxid gekauft. Weiß jemand, wieviel Wasser ich zugeben muß, um eine "gute Mischung", also eine effiziente Lösung herzustellen?

    Für Tips diesbezüglich wäre ich euch dankbar!

  2. #2
    Zahnradstoßer Avatar von Jupp
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    Je weniger Wasser, desto größer die Konzentration ----> desto aggressiver.

    Ich würd erstma sehr verdünnt nehmen, nicht dass es die gleich das ganze Blechkleid wegbeizt.

    MFG Jupp

  3. #3
    IWL
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    Simsonschrauber Avatar von IWL
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    na hoffentlich hast du Ahnung vom Umgang mit so scharfen Zeugs *spritz* und du bist blind

  4. #4
    Simsonfreund Avatar von Ramirez
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    Nur mal so ne Frage, warum nimmste nicht einfach handelsüblichen Abbeizer?! Oder einfach nen Heissluftfönn und nen Spachtel. Die letztere Möglichkeit ist superschonend fürs Blech und geht auch ganz einfach...

  5. #5
    Pitch
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    ich wäre sehr vorsichtig mit dem zeug...
    schätze für deine zwecke brauchst du bestimmt schon eine so hoch konzentrierte lösung (vielleicht eine 4-normale), dass sie deiner gesundheit ernsthafte schäden bei haut- oder sonstigem kontakt hervorrufen könnte...

    würde lieber etwas weniger heikles nehmen...
    aber wenn, dann denk dran: laugentropfen auf haut und klamotten mit einer leichten säure (z.b. essigwasser) abspülen und nicht nur mit reinem wasser - das zeug ist relativ "seifig" und nicht so leicht abzukriegen...

  6. #6
    Flugschüler Avatar von merci_pur
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    @pitch:

    Was sich so seifig anfühlt ist die Haut die sich auflöst bei kontakt mit Natronlauge...
    Kann man überhaupt mit Natronlauge entlacken? Was soll die da aus dem Lack lösen können?

    smu

  7. #7
    Pitch
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    haha, die haut auch...
    aber die naoh-plätzchen sind auch so schon schön seifig, weil sie hygroskopisch sind...

    ich hab da auch meine zweifel, ob das überhaupt geht - organische lösungsmittel sind da mit sicherheit die bessere wahl...

  8. #8
    duopa
    Gast

    Standard

    Moin,

    zu den Gefahren sind ja schon einige Hinweise gekommen, etwas fehlt noch:
    Beim Herstellen konzentrierter Lösungen wird das sehr warm, also keine Plastik- oder normale Glasgefäße nehmen. Auch keinen Alupott oder was Verzinktes, das wird grandios gelöst, also auch keine Teile aus solchen Materialien behandeln.

    Bei den erforderlichen Konzentrationen nie ohne ausreichenden Schutz arbeiten. Mindestens Schutzhandschuhe und Schutzbrille mit Seitenschutz, besser einen Gesichtsschutz tragen.

    Verätzungen durch Lauge sind noch viel unangenehmer als durch Säure, weil die Lauge sich tief ins Gewebe fressen kann.

    Norbert

  9. #9
    Tankentroster Avatar von elbemoench
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    Standard

    Danke für die Hinweise auf Gefahren, die weiß ich aber selber. Auf die eigentliche Frage hat bis jetzt niemand geantwortet, dass ich mit Schutzkleidung drangehe versteht sich von selbst!

  10. #10
    Pitch
    Gast

    Standard

    @elbemoench: ich hatte oben schon etwas von einer 4-normalen lauge geschrieben...
    allerdings ist die bestimmt schon einigermassen heftig, probier´s vielleicht erst mal mit einer 2-normalen...

  11. #11
    Simsonfreund Avatar von Ramirez
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    Standard

    Vielleicht gibt Dir keiner nen Tip, weil wir das hier alle für viel zu umständlich halten. Guck mal, im Handel gibts Abbeizer, den Tip mit Heissluftfön und Spachtel hatte ich schon gegeben, alles viel einfacher, als irgendwelche Chemie-Schweinereien. Ausserdem musst Du die Sosse auch irgendwann wieder entsorgen. Und wie reagiert das Blech auf so eine Behandlung?! Denk mal an Batteriesäure...

  12. #12
    Tankentroster Avatar von elbemoench
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    @ ramirez: Ich denke eher, das lieg dran, das die leute es noch nie probiert haben und es zu umständlich "halten"!!

    @ all: Habe heute probeweise mal Kleinteile reingelegt, morgen kann ich euch mal mirteilen, was so passiert ist.
    Zum Thema einfacher, kann ich nur sagen, dass es einfacher ist etwas 24 Stunden in eine Wanne zu legen und danach abzuspülen, als es mit Heißluftföhn und Spachtel zu bearbeiten. Gerade beim hinteren Blechkleid oder Vorderradabdeckung geht das im Innenbereich gar nicht bis überhaupt gar nicht! Beize ist nicht anderes als eine schwache Lauge, zumindest ist es ätzend, was also auf´s Gleiche raus kommt.
    Und was soll Chemie-Schweinereien heißen? Ich kipp das Zeug doch nicht danach in die Gosse!? (müßte ahnehin nur Essig dazu gießen und dann den LAck herausfiltern, schon wär es wieder ungiftig)

    Metalle wie Eisen wird übrigens nicht angegriffen, nur bei Aluminium wird es kritisch. Also: Eine schonendere Variante gibt es nicht!!

    Danke trotzdem allen!!

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