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Thema: Oelablassschraube ausbohren


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    Hallo,

    Nachdem ich jetzt meine Stossdaempfer nachgefuellt hab, wollte
    ich endlich Oel wechseln, und da ist mir das Schlimmste, was man
    sich da vorstellen kann, passiert. Mir ist der Kopf von der Oelablass-
    schraube abgerissen.
    Nun hab ich gerade gelesen, das man in so einem Fall die Schraube aus-
    bohren muss. Kann mir jemand erklaeren wie genau ich da vorgehen muss?
    Ich will das Gewinde nicht beschaedigen.
    Und was genau ist das fuer eine Schraube, kann man die im Baumarkt besorgen?

    ciao,
    wacke

  2. #2
    Flugschüler
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    Na das ist ja nen Volltreffer,

    Aber wenn die Sache noch dicht ist, würde ich erst mal nichts unternehmen. Das Öl bekommst Du auch vollständig raus, wenn Du den Seitendeckel abmachst.

    Ansonsten gibts die Schrauben überall im Simmehandel z.B. http://www.simson-dienst.de


    Ausbohren wird wohl sehr aufwendig. Wie willst Du denn da genau mittig bohren ohne den Motor auszubauen ?

  3. #3
    Schwarzfahrer
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    Motodeckel ab(also da wo die Schraube drin sitzt) und reinbohren, oder
    funktioniert das so nicht?

  4. #4
    Flugschüler
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    Schon.... Aber....
    Ich denke das Gewinde soll ganz bleiben.

    Deshalb genau in die Mitte ein kleines Loch und dann langsam größer Bohren, bis die nur nich ein ganz bischen übrig ist von der Schraube. Die Größe des Bohrers wäre dann abhängig von der Schraube......

    Aber .....das Material ist nicht besonders stabil. Deshalb würde ich die Sache lieber lassen, so lange die Sache noch dicht ist.

    So oft wechselt man doch kein Öl.

  5. #5
    Schwarzfahrer
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    ich schau jetzt gleich mal ob da was rausgelaufen ist, wenn nicht, dann lass ich die karre so

  6. #6
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Original von wacke:
    ich schau jetzt gleich mal ob da was rausgelaufen ist, wenn nicht, dann lass ich die karre so
    Hi!

    Man bohre in der mitte der schraube ein kleines loch in der Mitte..

    Dann gibt konisch zusammenlaufenden "Bohrer" die nen linksgewinde haben, mit der kann man problemlos Schrauben, bei denen der Kopf zerstört ist.. rausdrehen...

    Ich glaube Linksausdreher heissen diese Dinger... ?(

    Zumindest hab ich sowas im Keller :-)

    MfG

    Tobias

  7. #7
    Glühbirnenwechsler
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    Moin!
    Also wenn der Kopf komplett ab ist, ist auch der Druck vom gewinde! Also könntest Du volgendest versuchen: Ein kleineres Loch in die mitte bohren, dann eine Schraube durchstecken und mit einer Mutter festziehen, dann müsstest Du die Schraube mit einer Zange rausdrehen können. Alternativ könntest du mit einem Dremel einen Schlitz reinschneiden, wo do einen Schraubenzieher ansetzen kannst. Ich würde auf jeden Fall den Motordeckel dafür ausbauen! Was hast Du überhaupt für ein Modell? Bei meiner Schwalbe saß mal eine vom Motordeckel so fest, das ich die mit keinem Schraubenzieher loskriegen konnte, da hab ich mit `nem 5,5mm Borer den Kopf in der Mitte angebohrt.Als ich tief genug war ist der Kopf dann abgerissen, der rest der Schraube ließ sich dann ohne Probleme von Hand rausdrehen, als der Deckel auf war!

  8. #8
    Tankentroster
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    Hi,

    ich habe sehr gute Erfahrung mit den schon erwähnten Linksausdreher gemacht, und bei einer dicken Schraube wie z.B. der Ölablassschraube solltest du damit Erfolg haben.

    Da ja offensichtlich der Motor deiner S51 betroffen ist (M501, der ja die Ablassschraube im Seitendeckel hat), sollte das ganze ja ganz gut auf der Werkbank gehen.

    Bei dem 68er Schwalbe-Motor (M53) wär's blöder, weil die Ablassschraube in der linken Motorhälfte sitzt. Da müsstest du am besten versuchen, nicht ganz durchzubohren, um (Stahl-)Späne im Motorgehäuse zu vermeiden. Müsste aber trotzdem mit einem Linksausdreher machbar sein.

    So long,

    Izzy.

  9. #9
    Simsonfreund
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    das ist doch alles schwachsinn, man braucht dazu keinen bohrer. wanne unterstellen getriebedeckel öffnen und dann kann man mit der zange innen die schraube anpacken. da der kopf weg ist müsste auch die spannung der schraube wegsein so dass das ohne weiteres zum rausdrehen geht. zur not mit einer ordendlichen grip-zange die schöne scharfe zähne hat.

  10. #10
    Glühbirnenwechsler
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    das ist ziemlich gut zu wissen... Habe nämlich gerade das gleiche Problem. Mir ist auch der Schraubenkopf abgekracht... Danke auch für die Tips !!!

  11. #11
    Simsonschrauber
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    Was um alles in der Welt macht ihr mit den Ölablassschrauben? Knallt ihr die mit 100Nm an oder wie? Wenn der Mist nicht dicht ist, dann ne ausgeglühte Kupferdichtung zwischenlegen, und zwar eine NEUE. Und dann handfest anziehen und nicht mit dem 19er Ringschlüssel ochsen wie ein Blöder, das Ding soll nix halten, nur dicht sein.

    MfG Tilman

    P.S. ansonsten wie Opi schrieb, von innen rausdrehen sollte am einfachsten gehen.

  12. #12
    Glühbirnenwechsler
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    MOMENT !! Ich war das nicht !! Bin garnicht schuld (dieses Mal zumindest). Nee, im ernst- ich habe das Teil im Herbst so gekauft. Mit angeochster Ölablaßschraube. Der Scheiß ist bei mir tropft permament was raus. Dürfte aber jetzt geregelt sein.

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