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Thema: Ölablassschraube leckt, was kann man da machen ?


  1. #1

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    Standard Ölablassschraube leckt, was kann man da machen ?

    Hallo,
    ich habe bei meiner KR51/1 einen Ölwechsel gemacht. Die Originalschraube leckt, also habe ich eine neue bestellt und mit einem Kupferring (oder auch Dichtung) eingebaut.
    Jetzt Topft es... nicht sehr stark aber ein Tropfen pro Stunde ist es schon und das geht nicht.

    Was kann ich machen ?

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Lass das Öl noch einmal ab. Dann nimm eine neue Kupferdichtung und glüh sie vor der Verwendung aus, dadurch wird sie weicher.
    Mach das Gewinde innen wie aussen fettfrei. Dann kannst Du zusätzlich auch noch ein wenig dauerelastische Dichtungsmasse verwenden.

    Peter

  3. #3

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    guter tipp, ich glaub dann muss ich sie eine nacht lang austrocknen lassen
    Wie stark darf ich die Schraube festdrehen?

    Wie glühe ich sie aus, bzw wie muss sie aussehen ? Feuerzeug / Flammenwerfer oder Benzinfeuer ?

  4. #4
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Für die Schraube kenne ich kein Anzugsmoment. Ich mach das nach Gefühl mit kurzem Hebel, sonst gilt: Nach fest kommt ganz fest, nach ganz fest kommt ab.

    Ausglühen macht ich mit einen Gas-Lötbrenner. Ring an Draht hängen, in Flamme halten, kurz warten bis schön durch und durch glutrot. Dann langsam abkühlen lassen. Nicht abschrecken, das härtet nur.

    Peter

  5. #5

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    probier ich gleich am wochenende aus, danke (=

  6. #6
    TO
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    Dann langsam abkühlen lassen. Nicht abschrecken, das härtet nur.
    Im Gegenteil. Kupfer wird durch Abschrecken weich. Langsam abkühlen lassen härtet. Ist umgekehrt wie bei Stahl.

    Edith sagt: siehe da

  7. #7
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    Zitat Zitat von TO Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil. Kupfer wird durch Abschrecken weich. Langsam abkühlen lassen härtet. Ist umgekehrt wie bei Stahl.

    Edith sagt: siehe da
    Das steht dort aber ganz anders!

    Zitat: "Abkühlung kann beliebig erfolgen, bei Kupferwerkstoffen gibt es keine Härtungseffekte wie bei Stahl, auch nicht bei schnellem Abkühlen. Schnelles Abkühlen kann ggfs. zum Verzug führen."
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  8. #8

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    Standard

    Grundsatzdiskussion !
    Ne, ich lass den Ring einfach normal abkühlen und dann drauf da (=

  9. #9
    TO
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    Das steht dort aber ganz anders!
    Da habe ich mich falsch ausgedrückt.

    Die Kupferlegierungen, mit denen ich schon gearbeitet habe, verhalten sich so. Dem reinen Kupfer isses wohl egal.

  10. #10
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Uch ich hab gleich zwei Mal Glück gehabt:

    1. wieder was dazu gelernt
    2. war mein Tip mit "ohne Abschrecken" nur leicht falsch

    Peter

  11. #11
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    Zitat Zitat von Zschopower Beitrag anzeigen
    2. war mein Tip mit "ohne Abschrecken" nur leicht falsch

    Peter
    Nun ja, man müsst wissen ob es sich um eine aushärtbare Legierung handelt oder ob sich ein evtl. Verzug so gravierend bemerkbar machen würde.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  12. #12
    Kettenblattschleifer Avatar von Jackalized
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    Teflonband ums Gewinde tut auch gut. Dichtet notfalls die Schraube auch ohne den Kupferdichtungsring ab

  13. #13
    Zahnradstoßer
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    Oder einfach ordentlich festmachen bzw. mit Gewindedichtung.

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