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Thema: (Originaler) Neuaufbau Schwalbe KR51/2L


  1. #17
    Zündkerzenwechsler
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    Servus zusammen,

    habe gestern meine Teile vom Beschichter holen können - hat auf jeden Fall ganze Arbeit geleistet. Preis blieb auch wie besprochen bei 250 Euro (Strahlen, alles Notwendige Abkleben, Zinkpulver, Farbpulver).

    Anbei das Ergebnis:


    Und so war's zuvor:










    Sorry für die schlechte Bildqualität - schlechtes Licht im Keller und kein Telefon mit Carl-Zeiss-Objektiv oder so...

    Und ja, Bremsgestänge ist schwarz, nicht grau. Hat mir optisch mehr zugesagt. Farben sind übrigens achatgrau (7038) und schwarz matt - nicht glänzend, wie original. Die Lenkerarmaturen sind nur glasperlengestrahlt und werden dann noch lackiert.

    Am Wochenende kann ich sicherlich schon mit dem Zusammenbauen beginnen, aktuell ist nur der Zylinder noch außer Haus zum Glasperlenstrahlen.

    Frage am Rande - ich gehe mal fest davon aus, dass vom Lenkungslagersatz nur die beiden Lager selbst gefettet werden müssen, korrekt? War nämlich beim Zerlegen alles ziemlich trocken...

    Grüße!

  2. #18
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Moin Karlson


    Beim Fetten der Lenkkopflager nur nicht geizig sein!
    Ca. ein Teelöffel pro Lager sollte da schon in die Schale geschmiert werden.
    Da kann man dann auch prima den Käfig mit den Kugeln "reinkleben".


    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  3. #19
    Zündkerzenwechsler
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    Nabend,

    vorhin habe ich vergeblich versucht, die Gummis nebst Buchsen in die beiden Schwingen zu pressen. Weder mit Schraubzwinge, noch mit Gewindestange etc. hat das funktioniert. Buchsen immer bündig drinne und Gummi steht an einer Seite über.

    Nun krieg ich die natürlich erst einmal nicht mehr raus (die alten habe ich ja unter Gewalteinwirkung mit dem Wagenheber im Keller-Türrahmen ausgepresst). Eine Scheiße mit der Scheiße.

    Alufelgen mit 600er Schleifpapier bearbeitet. Anschließend 800er, dann 2000er und dann Nevr Dull. Natürlich sind die Flecken so tief, dass die noch immer zu sehen sind.

    An solchen Tagen macht man besser nix. Deswegen hab ich auch nach 3 Stunden ohne Erfolge aufgehört. Leck' mich fett, 200 Puls hab ich! -.-'

    Gruß, Karl

  4. #20
    Zündkerzenwechsler Avatar von Schnurrz
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    Hallo,

    ich habe diese Polyamidbuchsen genommen, machen weniger Streß. Habe auch mal ein Youtube-Video gesehen wo das gezeigt wurde. Einfach danach suchen.
    Drei Stunden ohne Erfolg? An meinen Felgen habe ich je Stück um die acht Stunden rumpoliert und nicht alle Macken rausbekommen. Bißchen Geduld braucht's da schon

    Gruß Dirk

  5. #21
    Zündkerzenwechsler Avatar von Schnurrz
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    Brauchst nicht suchen, ich habs für dich wiedergefunden. Guckst du!
    Oder wenn es unbedingt Gummis sein müssen, hier im Schwalbennest hat moeffi schon mal beschrieben wie es bei ihm geklappt hat.

  6. #22
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    Moin Dirk,

    senk ju! Hab auch nicht lange rumgefackelt und die Poly-Buchsen gestern Abend noch bestellt. Hätte ich das mal gleich gemacht...

    Grüße!

  7. #23
    Zündkerzenwechsler
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    Servus zusammen,

    sagt mal, wie viel Spil muss die hintere Schwinge in der Lagerung haben? Wenn ich beide Schrauben festziehe, sodass ich die Haubenwinkel nicht mehr mit der Hand drehen kann und die Schwinge dann ohne verbaute Stoßdämpfer bewege, bleibt sie in der Position, in die ich sie stelle.

    Schraube ich die Muttern je eine viertel Umdrehung lose, kann ich die Haubenwinkel schwergängig mit der Hand drehen, dafür bewegt sich die Schwinge relativ freigängig.

    Zwischen Metallbuchse und Aufnahme am Rahmen kommt nicht, oder? Da ist ja Metall auf Metall, nech?!

    Gruß, Karl

  8. #24
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    Die Muttern müssen fest sein. Die Bewegung der Schwinge passiert dann entweder gegen den Widerstand des Gummis oder gleitend Buchse in PA oder PU. Dass die Schwinge also nicht leicht beweglich ist, ist normal. Manchmal passiert es allerdings, dass die Haubenwinkel am Schwingenauge außen schleifen. Das darf nicht passieren.
    Sirko
    Ich wünschte ich wäre eine Lorbeere, dann hätt ich nichts zu tun als auf mir auszuruhn!!!

  9. #25
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    Hi Sirko,

    danke für die Info! Alles klar, dann zieh ich die an. Am Schwingenauge schleifen die nicht, bedingt durch das semiprofessionelle Einpressen stehen Polyamid- nebst Stahl-Buchse außen ein paar Millimeter über - die Haubenwinkel setzen sich also da ran. Innen schließt alles mit den Schwingenaugen ab.

    Hab heute auch den glasperlengestrahlten Zylinder montiert - den sieht man zwar eh wenig, aber sieht jetzt wieder top aus. Das Motoröl hab ich mal abgelassen, der Motor war logischerweise kalt, aber trotzdem sind da maximal 200 Milliliter rausgelaufen. Das war recht merkwürdig.

    Nun kommen da aber 400ml rein, kann ich den Füllstand während des Auffüllens überprüfen?

    Grüße!

  10. #26
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    ...eigentlich 'ne dumme Frage, müsste ja funktionieren, wenn ich die Schraube der Ölstandskontrolle rausschraube und auffülle, bis es dort austritt, oder?

  11. #27
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    Stelle ich mir zwar etwas fummelig vor, aber sollte gehen. Einfacher wäre wahrscheinlich, das Öl komplett abzulassen und dann 400ml einzufüllen.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  12. #28
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    Wenn auch schleppend, aber es geht voran. Arbeiten habe ich aber nun erstmal eingestellt - kriege nämlich diese bescheidene Buchse noch immer nicht raus. Hab's mal unkonventionell mit Schraubenausdrehern versucht, aber Bosch Akkuschrauber und Bohrmaschine kapitulieren.

    Nun fällt mir erstmal nichts mehr ein, wie ich das löse. Festschrauben bzw. so lassen - is' nicht. Der Bremshebel bewegt sich dann nur noch mit hohem Kraftaufwand.

    Motor ist gewartet, Öl habe ich einmal komplett geleert und 'ne neue Dichtung nebst Schrauben eingesetzt.

    Ich hoffe, mir fällt noch was Kluges ein...

    Grüße und gute N8!

    Karl
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  13. #29
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    So langsam wird's, hab auch endlich die Hülse draußen… :smoken:

    Zwei Fragen hab' ich.

    1. Den Kupplungshebel am Motor kann ich locker mit dem kleinen Finger bewegen, ohne Kraft, einfach nach vorne schieben. Ist das normal? Kann mich leider an den vorherigen Zustand nicht mehr erinnern… Falls nein - wo liegt der Fehler? Kupplung ging vorher einwandfrei.

    2. Die Kette klappert manchmal im Kettenkasten, Durchhang mehrfach geprüft, alle Eventualitäten gecheckt, mal mehr und mal weniger Spannung. Alles gefettet und geölt und trotzdem schleift es, sobald ich beide Achsenteile anziehe. Kettenschläuche sind original, Kettenkasten ist ein Nachbau. Gibt's da vielleicht Ungenauigkeiten?

    Danke euch!
    Gruß, Karl

    WP_20160223_003.jpg

  14. #30
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Moin Karl

    Wie haste denn die Hülse jetzt rausbekommen?

    Zur Kupplung:
    Nee, da sollte schon ordentlich Kraft nötig sein.
    Sind die 2 Druckstangen und die kleine "Rolle" in der Kupplungswelle drin,
    ist die gekonterte Stellschraube hinterm Kupplungsdeckel eingestellt?
    (Blöd nur, das schon wieder Öl drin ist...)

    Zur Kette:
    Wäre gut, das Schleifen genauer zu verorten.
    Nimm mal die Kette runter und dreh nur am montierten Rad.
    Schleifts dann immer noch?
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  15. #31
    Zündkerzenwechsler
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    Servus Kai,

    die Hülse hat gegen den großen Hammer keine Chance. Entweder die Aufnahme, die angesetzte Schraube oder eben die Hülse gibt nach. Zum Glück letzteres. Hätte man mir natürlich gesagt, dass sich auch die neue darin nicht dreht, sondern dass sie starr ist und sich lediglich die Schraube bewegt, hätte ich mir das auch sparen können.

    Kupplung prüfe ich morgen oder am WE, den Deckel hab ich ruckzuck nochmal runter, Öl habe ich vorsichtshalber noch keins rein - meine "Wartung" 2-3 Post eher bezog sich erst einmal auf neue Schrauben und Dichtungen. Dachte mir schon, dass da nochmal was kommt - kam mir Spanisch vor, dass die sich so leicht drücken ließ. Druckstangen und gekonterte Stellschrauben sind für mich gerade noch böhmische Dörfer - schon bei der Restauration meiner Enduro habe ich an den Motor gerne andere gelassen. Aber irgendwann ist immer das erste Mal! Gucke auch nochmal, ob im "Buch" was dazu steht...

    Das mit dem Abnehmen der Kette ist ein guter Hinweis, danke. Auch das probiere ich zeitnah, um auszuschließen, dass es vllt am Ritzel / Mitnehmer oder so liegt.

    Gruß + Dank, Karl

  16. #32
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    Mahlzeit!

    Die Hülse sollte sich aber im Lagerrohr bewegen können.
    Sind da noch störende Reste der Beschichtung drin?

    Nochmal kurz zur Kupplung:
    Mittig auf dem Kupplungskorb/Druckplatte sitzt eine Schraube mit der die Kupplung verstellt werden kann.
    Hinter der Stellschraube liegen in der hohlen Kupplungswelle zwei lange Druckstangen mit einer kurzen Walze dazwischen - am anderen Ende sitzt der Kupplungshebel.
    Zur Funktion:
    Der Kupplungshebel drückt bei Betätigung auf die Druckstangen. Diese Bewegung wird von der Stellschraube aufgenommen und die Druckplatte der Kupplung wird abgehoben.

    Fehlt jetzt ein Teil der Druckstangen (z.B. die kleine Walze) funktioniert das nicht.
    Ist die Stellschraube zu weit draußen - funktioniert das nicht.

    Im Buch ist das natürlich noch illustriert.


    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

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