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Thema: Polradreise


  1. #1

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    Grüße!
    Hab mich nun zu tiefen meiner Schwlbe vorgewurschtelt, wo ich vorher noch nicht war. Fahr sie seit 5 Jahren und hab bis jetzt alles selbst repariert. Aber ich bin nun mal nicht vom Fach.
    Älsö mein Problem:
    Hab nun das Polrad herrunten und wollt nun mal wissen wo man da einen Abstand zwischen was bitte einstellt. Und wo soll da bitte Kohle sein. Hab nur was gefunden was wie reste von Stahlwolle ausschaut.
    Hat vielleicht jemand irgendwelche anschaulichen Bilder oder ist hier ein Erklärungsgenie mit bildhafter Sprache? Wär super.

    Der Grund das Abziehens meines Polrades ist nämlich das mein Vögelchen nach einer kurzen Strecke (etwa 200m) einfach auging und nicht mehr zum laufen zu bringen war. Hab mein Schwälbchen vorher gandenlos ganzjährig gefahren und sie war zuverlässig.

    Will wieder Sheppern...
    Hilfe!

  2. #2
    Restaurateur Avatar von Lebowski
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    Moin,

    ich kann ja mal versuchen meine neuen Kentnisse an dich weiter zu leieten (jedoch alles ohne Gewähr )

    1. kerze rausschrauben, und wieder in den kerzenstecker schieben, nun das Metallteil des Steckers irgendwo an Masse klemmen(zwischen Rahmen und Motor zum Beispiel) Nun mal den kickstarter treten und gucken ob es schön kräftig an der Zündkerze funkt!

    2. Funkt es nicht kannst du mal nen kabel von der Zündspule mit ein wenig Abstand (1-2 mm) vor den Motorblock halten, dabei erneut kicken!
    Funkt es nun?

    3. Man kann zwischen das kabel von der Primärspule auf der Grundplatte und einer beliebigen Masse mal ne kleine 6V Glühbirne hängen (so 1-5 W oder so) beim kicken sollte diese flackern!

    So kann man den Fehler erst mal "außerhalb" der Grundplatte eingrenzen!

    Auf der Grundplatte dann findest du einen Unterbrecher, der sitzt auf ca 12Uhr, der öffnet und schließt sich je nach Stellung des Polrades!
    Im oberen Totpunkt = OT soll dieser genau 0,4 mm offen sein! OT findet man indem du nen Schraubendreher oder so in das Kerzenloch steckst jetzt drehst du solange am Polrad bis der Kolben ganz oben ist!
    Nun muss man den Unterbrecher mit ner Fühllehre auf 0,4 mm einstellen! Dazu die kleine Schaube lösen und den Unterbrecher verschieben!

    Was du mit Kohle meinst ist mir nicht ganz klar!
    Und wo du da Stahlwolle findest weiss ich ebenfalls nicht!
    Beschreib das mal genauer!

    mfg erst mal
    Leboowski

  3. #3
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    @Dude:
    Der Unterbrecher muß nicht im OT 0,4mm offen sein, sondern im ZZ öffnen und bei maximaler Öffnung genau 0,4mm offen sein.
    Das wäre nach deiner Methode aber reiner Zufall, wenn so die Zündung dann stimmt.

    @ Shepperking: Mit "Stahlwolle" und "Kohle" kann ich da auch nix anfangen. Sowas gibt es normalerweise in der Simson Zündung nicht.
    Wie die Unterbrecherzündung eingestellt wird, ist im Schwalbebuch genau beschrieben. Ansonsten findest du das auch im Netz (z.B. http://www.ostmotorrad.de/simson .


    Ich kenn mich aus !

  4. #4
    Restaurateur Avatar von Lebowski
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    Moin,

    @Dummschwaetzer:
    ist nicht OT = maximale Öffnung? ?( Ich dacht das wär so, wenn man sich die Welle des Polrades anschaut gibt es ja eigentlich nur 2 Positionen des Unterbrechers (zu, und maximal auf), und den "Übergang" (gleich ZZP) halt!

    Klär mich mal auf, lerne gern dazu

    mfg
    Lebowski

  5. #5
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    Nein, OT bedeutet nicht automatisch maximale Öffnung des Unterbrechers.
    Wenn der Kolben an seinem oberen Totpunkt steht, dann kann der Unterbrecher in jeder x-beliebigen Stellung sein, also zu, offen oder halboffen.
    Das entscheidende Kriteriium ist nicht die Kolbenstellung, sondern die veränderliche Stellung der Grundplatte, auf der der Unterbrecher ja sitzt. So kann der Kolben nach deiner Methode z.B. im OT stehen und die Grundplatte in allen möglichen Stellungen eingestellt sein und der Unterbrecher somit eben beliebig verstellt sein. Die Grundplatte und ihre Stellung zum Nocken sind eine Varialble.
    Verstehst du wie ichs meine?

  6. #6
    Restaurateur Avatar von Lebowski
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    hmm,...

    so ganz komm ich noch nicht drauf.

    1,8 mm vor OT soll sich der Unterbrecher ja öffnen, dazu muss das Polrad über den Übergang von dünner Wand zu dicker Wand, den Hebel des Unterbrechers betätigen, richtig?

    dreht man nun das Polrad weiter und der Unterbrecher ist max. offen ist doch auch das Polrad an der Stelle wo sich ne ganze Weile die Wandstärke nicht ändert, und dick ist!?
    In dem Bereich ist bei mir der Kolben in jedem fall in den OT gewandert!
    Und somit im im OT auch max. offen!

    Ich hab mich in der FAQ zur Zündeinstellung schlaugelesen, und das daso verstanden:
    Zitat:
    "Als letztes bleibt noch der Unterbrecherkontakt. Dieser muss sich im OT genau 0,4mm weit öffnen. Ist dies nich der Fall, muss er nachgestellt werden. Hierzu lockern wir die Schraube am Unterbrecher und regulieren den Abstand neu."

    Ich bin verwirrt ?( ?(
    Jedenfalls hat das bei mir prima geklappt!

    mfg
    Lebowski

  7. #7
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    Also wichtig ist, daß der Unterberecher beim Motor M5x1 1,8mm vor OT öffnet. Ich bin mir nach deiner Methode nicht sicher, ob der Nockenberg im OT den Unterbrecher schon voll geöffnet hat. Der Nocken wird bei 1,8 vor =T eher noch auf Halbmast, also der Schräger stehen.
    Aber vielleicht ja doch.

  8. #8
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    Ach wer weiss das schon,.... vieleicht ja jemand anders?

    Bei mir hats so wunderbar geklappt, und der Vogel rennt wieder,
    und das ist die Hauptsache!

    Den ZZP konnte ich nur nach der Abrissmarkierung einstellen, da ich keine Messuhr habe! Der Unterbrecher öffnet sich aber auch nach OT nicht weiter!

    is mir aber nu aber auch Latte,.....

    mfg
    Lebowski

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