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Thema: Probleme mit dem Vergaser


  1. #1
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Standard Probleme mit dem Vergaser

    Hi,
    ich habe meinen Vergaser gestern auseinander genommen, mit Luft die Düsen durchgepustet und den Schwimmer gerichtet. Dann ordnungsgemäß wieder zusammengebaut. Jetzt lässt sich aber das Standgas nicht mehr richtig einstellen. Obwohl die Gasregulierungsschraube ganz drin ist, will sie einfach nicht richtig laufen. Wenn man sie dann bis zum Anschlag reinschraubt, dreht der Motor ziemlich hoch, dann nehme ich die Schraube wieder eine halbe Umdrehung zurück und er läuft erst wieder ganz langsam und geht irgendwann aus. Bevor er ausgeht, läuft er ziemlich unregelmäßig.

    Zündung habe ich vorgestern erst überprüft, Kerze ist auch in Ordnung. Kann es daran liegen, dass der Stift an der Gasregulierungsschraube etwas verbogen ist?
    Wenn die Schraube ganz drin ist, hängt auch der Gaszug fest, ist das normal?

    Wenn man fährt, läuft sie gut, und wenn man steht und am Gas spielt, ist es auch kein Problem.

    Danke

  2. #2
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Standard

    Das klingt sehr nach Falschluft die am Vergaserflansch gezogen wird. Sprühe im Standgas mal Bremsenreiniger auf den Flansch. Wenn sich die Drehzahl ändert, muss was gemacht werden.
    Meist wurden die beiden Müttern zur Vergaserbefestigung zu fest angezogen, so das der Vergaserflansch verzogen ist. Diesen also vorsichtig plan feilen und beim Wiedereinbau Dichtung mit wenig Curil oder ähnlicher Dichtmasse einschmieren.
    Dann soll wohl wieder abgehen...

  3. #3
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Bremsenreiniger habe ich nicht. Geht auch WD40 oder so?

    Achja, hier noch die Vorgeschichte:
    2 Fragen zum Vergaser

  4. #4
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    WD 40 geht nicht, da nicht leicht entzündlich.

    mfg Gert

  5. #5
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Benzin, Spiritus?

  6. #6
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    Wenn du das in eine leere Glasreinigerflasche mit Zerstäuber kippst sollte es eigentlich auch funktionieren.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  7. #7
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Der Sinn des Tests ist es, das beim besprühen der Teile durch undichte Stellen die leicht entzündliche Flüssigkeit mit angesaugt wird und verbrennt, wodurch sich eine hörbare Änderung der Drehzahl ergibt.

    mfg Gert

  8. #8
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    So, Nebenluft scheint sie nicht zu ziehen. Ich hab auch mal den Stift an der Gasregulierungsschraube gerade gebogen.

    Verhalten heute:
    Ich trete sie an, klappt wie immer beim ersten Mal Leerlauf zu niedrig, weil ich die Schraube ja draußen gehabt habe. Also Schraube etwas rein, Motor geht gut an und läuft.
    Jetzt versuche ich aber etwas zu fahren, Gasannahme ist gut, sie fährt. Dann will ich stehen bleiben, jetzt ist das Standgas anscheinend zu wenig und sie geht aus wenn ich nicht Gas gebe.Ich drehe also die Schraube wieder eine halbe Drehung rein, der Motor dreht ziemlich weit hoch und nicht wieder runter. Und so geht das immer: Motor dreht viel zu hoch, Schraube langsam zurückdrehen und plötzlich ist es wieder zu wenig.

  9. #9
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Kann es sein, daß du einfach nur den Kolbenschieber festklemmst? Ich habe da beim lesen so meine Problem zu verstehen, welche Schraube du gerade meinst und an welcher du wann drehst..... Was ist mit der Leerlaufgemischschraube? (Geht "gerade" in das Gehäuse) Was ist mit der "Standgasschraube" (Steht schräg nach oben zum Gehäuse) Ist diese verbogen, wird es mit der Leerlaufdrehzahl nichts, da sie sich ständig ändert. Auch kannst du mit ihr den Kolbenschieber festklemmen und sie dabei verbiegen, was die von dir beschriebenenn Effekte mit sich bringt. Stellst du den Motor ein, wenn er warm ist? Wenn nicht, bringt dir das alles nichts....
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  10. #10
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Ich rede die ganze Zeit von der Schraube, die die Nadel nach oben schiebt. Die Leerlaufgemischschraube, waagerecht, ist unverändert geblieben.
    Dass ich den Kolben festklemme, könnte sein, aber wenn er dann nicht mehr festgeklemmt ist ist das Standgas wieder zu niedrig?
    Sollte ich einfach die Nadel eins höher hängen? Ist zur Zeit wie vorgeschrieben.

    Und noch was:
    Ich habe ja den Schwimmer gerichtet (siehe Link in #3), seitdem war der Vergaser dicht. Heute nachdem sie gelaufen ist, ist er wieder übergelaufen und es hat Benzin durch die Dichtung gedrückt. Kann doch nicht sein, dass der Schwimmer schon wieder verbogen ist?

  11. #11
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Diese Schraube kann man so nicht wieder gerade biegen. Da gehts um 1/10 wenn nicht 1/100mm. Die gehört ersetzt.
    Da deine wahrscheinlich noch krumm ist, wird die Schraube durch die Vibrationen wieder eine Stück gedreht. Dadurch sinkt das Standgas wieder ab.

    zum "noch was":
    Ja, da die Benzinwanne nur mit 2 Schrauben arretiert wird, verzieht sich das Ding sehr schnell. Evtl. mit Bedacht plan feilen. Gut ist das aber auch nicht wirklich. Manchmal hielt es eine zweite Gummi(!)-Dichtung unterzulegen.
    Und 100% dicht bekommst du die BVF Vergaser eher selten. Das ist so ein wunder Punkt bei den Vögeln.

    Und wie sieht denn die Nadel im Vergaser aus. ist die denn wirklich gerade?

  12. #12
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Standard

    Woher bekomme ich aber so eine Schraube?

    Und zur Wanne:
    Soweit ich weiss, sollte doch das Benzin nicht bis zur Dichtung dort drin stehn. Nachdem ich den Schwimmer gerichtet hatte, war es ja auch erstmal in Ordnung.
    Das Problem mit der Dichtung ist, dass der Vergaser selbst etwas verzogen ist, steht aber alles im Thema, Link in #3.

    EDIT
    Ich hab die Schraube bei Dumcke gefunden. Weil mein Vergaser verzogen ist, hab ich mir überlegt, einen neuen zu kaufen, oder habt ihr noch Ideen wie ich den gerade bekomme?
    Geändert von Heros (27.07.2010 um 19:32 Uhr)

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