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Thema: Probleme nach Zylinderwechsel (ex: Kolbenring kaputt)


  1. #1
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    Standard Probleme nach Zylinderwechsel (ex: Kolbenring kaputt)

    Hey Nestler, kaum ist erster Ferientag, erledigt sich das Moped fahren.
    Ich bin gestern mit 60 gefahren, auf einmal fängt der Motor aufs übelste an zu rasseln. Ich hab natürlich gleich Kupplung gezogen und der Motor ging auch einfach aus.
    Auf jeden Fall wollt ich grade den Zylinder abnehmen, da ich dachte der Kolbenring ist gebrochen, aber jetzt geht der Zylinder nicht vom Kolben ab, was meine Vermutung ja auch noch bestätigt eigentlich. Dazu kann ich noch sagen als ich die Muttern lösen wollte um den Zylinder abzunehmen ist bei der einen Gewindestange nicht die Mutter abgegangen, sondern die Gewindestange hat sich rausgedreht. Ist ja auch nicht normal.
    Meine Frage ist nun, wie bekomm ich den Zylinder ab? Motor ist noch eingebaut und Kolben lässt sich nicht von der Kurbelwelle abmachen, da ich nicht die Sicherungsspangen lösen kann.
    Es Handelt sich um einen M541 mit Almot Nachbauzylinder (50ccm).

    Jonas
    Geändert von Prof (19.07.2011 um 18:19 Uhr) Grund: Titel auf Wunsch geändert
    Simson aus Spaß am tanken!

  2. #2
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    schau mal beim auslass rein da kanns sein sad sich dein Kolbenring da spreitzt
    Tuning liegt im Auge des Betrachters ich nenns Rennsport

  3. #3
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Das klingt fast, als wäre ein Stück Kolbenring irgendwo zwischen Kolben und einem Kanal.
    Das ist jetzt großer Mist.....
    Ich würde versuchen, die anderen drei Stehbolzen auch aus dem Motorgehäuse zu drehen, damit der Zylinder dann gedreht werden kann.
    Wenn du Glück hast, kannst du die Kolbenringe oder deren Reste duch den Krümmerauslaß entfernen (evtl auch in Teilen).
    Decke aber so früh wie möglich das Kurbelgehäuse ab, damit da nichts reinfallen kann.
    Auch den Motor vorher auszubauen, wäre nicht schlecht, dann kannst du besser daran arbeiten.
    Wenn sich so ein Stehbolzen mal mit ausdreht, ist das eigentlich nicht weiter schlimm, so lange das Gewinde im Motor ganz bleibt.
    Mit viel Pech brauchst du so oder so eine neue Garnitur, je nachdem, was passiert ist.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  4. #4
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    H.J., ich denk mal es ist so wie du es sagst. Die Oberkante vom Kolben befindet sich bereits unter dem Auslass. P300611_15.18_[02].jpg
    Wie soll ich die Stehbolzen lose bekommen am besten?
    Simson aus Spaß am tanken!

  5. #5
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    Den Zylinder wieder so weit runter schieben das vom Bolzengewinde genug raus schaut um 2 Muttern drauf zu bekommen.
    Dann 2 Muttern drauf drehen und mit 2 Schraubenschlüsseln kontern. Dann kannst du an der unteren drehen und der Stehbolzen sollte sich lösen. Vorher ausreichen WD40 o.ä. ganz unten ans Gewinde ist sehr hilfreich.
    R.I.P. Ronny, nur die Besten sterben jung!

  6. #6
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    Kurbelwelle Kolben und Zylinder nach unten drehen
    Auf die Stehbolzen 2 M6 Muttern drauf kontern und rausschrauben

    Beim drehen Pass bitte auf wenns streng geht aufhören sonst kanns sein das de dein Pleuel verdrehst macht dann keinen Spaß mehr zu Fahren damit
    Tuning liegt im Auge des Betrachters ich nenns Rennsport

  7. #7
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    NIX DA!!

    Laß den Kolben und den Zylinder dort, wo er jetzt ist!!!!

    AUF K E I N E N Fall wieder runterschieben, ohne weitere Not!!!!!!!!!!!!!!


    Jetzt ist vielleicht noch was zu retten, beim wieder runter drücken kann das alles noch schlimmer werden!!!!

    Nimm eine ordentliche Wasserpumpen oder Grippzange und drehe die Stehbolzen direkt raus.
    Mach die Gewinde im Motor warm (das Alu um die Stehbolzen, möglichst NICHT die Stehbolzen selbst!), wenn es nicht richtig geht. Vorher in WD40 oder sonstigem Rostlöser einweichen.
    Die Stehbolzen sind, so wie ich das lese, ja schon angerostet, sonst hätte sich der erste nicht komplett mit rausgedreht und außerdem billig zu beschaffen, so daß du sie zur Not auch zersägen kannst, wenn es Not tut (dann aber genug stehen lassen, um die reste ausdrehen zu können)
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  8. #8
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    Die Stehbolzen sind neu. Der Motor wurde vor nicht mal 6 Monaten regeneriert. Na gut, dann werd ich dass mal probieren. Hoffentlich geht nicht noch mehr kaputt.

    Jonas
    Simson aus Spaß am tanken!

  9. #9
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    Zitat Zitat von Bley Beitrag anzeigen
    Hoffentlich geht nicht noch mehr kaputt.
    EBEN!
    Sche.... auf die Stehbolzen, es gilt, die KW zu retten und den Rest vom Motor. Gemessen an einer Ganitur, sind die Stehbolzen Pipifax. Vielleicht kannst du ja dann den Zylinder so weit kippen, daß du in die Überstömer sehen kannst.
    Mit sehr viel Glück sind nur der Kolben und die Ringe hin.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  10. #10
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    Nunja, hab den Zylinder abbekommen durch drehen. Der Sicherrungsring vom Kolben hat sich verabschiedet, der Kolbenring ist gebrochen, der Kolben hat riefen die 2mm beit und 1mm tief sind und der Zylinder sieht genau so edel aus und in einem Kanal steckt auch noch etwas Kolbenring. Ich hoff mal die Kurbenwelle hat nichts abbekommen. Wie kann ich gucken ob evtl auch was in die Kurbelkammer gelangt ist vom Kolbenring?
    Hier noch ein Bild der Grauens:P300611_19.43.jpg
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  11. #11
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    Shit!!
    Indem du alle Teile von den Ringen wieder zusammenpuzzelst. In die Kurbelkammer selbst kannst du nicht wirklich sehen, da müßtest du schon den gesammten Motor auseinander bauen.
    Probier mal, die Kurbelkammer mit Bremsenreiniger auszuspülen, indem du die Kolbenöffnung nach unten hälst und die KW dabei drehst. Zu zweit geht das besser.
    Auch wenn es ein Nachbauzylinder ist, schade drum, schleifen lohnt sich da nicht wirklich.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  12. #12
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    Schleifen hab ich eh nicht vor, wobei ich wahrscheinlich eh dann in den illegalen Bereich kommen würde, so tief wie die Rillen sind
    Mit dem Bremsenreiniger das hab ich jetzt nicht wirklich verstanden.
    Simson aus Spaß am tanken!

  13. #13
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    Gehäuse so halten, daß der Reiniger wieder gut rauslaufen kann, reinsprühen wie wild und dabei die KW drehen. Also so, als würdest du das Kurbelgehäuse mit einem Wasserstrahl ausspülen.
    Wasser ist im Motor natürlich nicht so gut, Bremsenreiniger verflüchtigt sich komplett. Danach ein wenig Öl an den Pleuelfuß, damit er nicht gleich ohne Schmierung auskommen muß. Die Kugellager an den Wellenenden stecken das laufen ohne Öl auch mal kurz weg.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  14. #14
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    Jetzt hab ichs verstanden. Danke (;
    Simson aus Spaß am tanken!

  15. #15
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Ich wünsche dir mal viel Glück, daß da nicht was drin ist oder zurück bleibt, was dann den nächsten Zylinder oder die KW fressen könnte, denn wie gesagt, um wirklich sicher zu sein, müßtest du den Motor spalten.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  16. #16
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    Mal schauen, vielleicht Spalte ich morgen mal den Motor. Hab ja Ferien (;
    Simson aus Spaß am tanken!

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