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Thema: Procedere Zündeinstellung KR 51/2 E?


  1. #1
    Schwarzfahrer Avatar von Reval
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    Standard Procedere Zündeinstellung KR 51/2 E?

    Hallo!
    Ich habe heute bei meiner Schwalbe die Zündkontakte erneuert (Ran getraut hab ich mich eigentlich nur, weil ich dachte das bei der KR 51/2 (SLPZ) die Zündeinstellung nur mittels der Abrißmarkierungen erfolgt) Nachdem Einbau habe ich die Abrißmarkierungen alle gegenübergestellt (Gehäuse, Grundplatte und Schwungrad) und den Kontaktabstand auf 0,4 mm (geöffnet) eingestellt. Der Öffnungsbeginn des Unterbrechers liegt auch im Bereich der Markierungen. Nach ein paar Startkicks folgte aber lediglich ein ohrenbetäubender Knall aus dem Auspuff. Habe ich vielleicht versehentlich etwas gelöst oder verstellt / vergessen?

    Wäre super wenn ihr mir helfen könntet.

    Im FAQ hab ich leider nichts zu genau diesem Problem gefunden.

  2. #2
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Standard Re: Procedere Zündeinstellung KR 51/2 E?

    Zitat Zitat von Reval
    Im FAQ hab ich leider nichts zu genau diesem Problem gefunden.
    Glaub ich dir nicht.

    Zündungseinstellung in den FAQ

    MfG
    Ralf

  3. #3
    Kettenblattschleifer Avatar von seggi
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    Standard

    Ich hatte mir auch mal nen neuen Unterbrecher gegönnt und der wollte auch nicht gleich so richtig funktionieren, also hab ich mit ner kleinen Kontaktfeile nachgeholfen und schon lief sie wie ne eins. Aber du solltest dich nicht auf die Markierungen verlassen und eine Zündeinstelluhr benutzen, da man damit auch wirklich den Zündzeitpunkt genau einstellen kann.
    Angehängte Grafiken

  4. #4
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von net-harry
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    Hi Reval,

    Wenn Dir das zu teuer ist, kannst Du es auch mit Hilfe dieser Scheibe machen.

    Allerdings gibt's ein (nicht nur bei der Scheibenmethode) Problem: Wann öffnet der U-Kontakt ? Mit dem Ohmmeter ist es schwierig, zwischen dem geschlossenen und geöffnetem Kontakt den Widerstand zu messen, da parallel zum Kontakt die niederohmige Spule liegt - Du mußt dann zwischen ca. 0,5 und 1 Ohm unterscheiden können.

    Oder Du klemmst vor dem Messen am Kondensator die Spule ab...und hinterher wieder an...

    Eine weitere Möglichkeit ist mit einem Generator ein Signal von ca. 1kHz über das braun/weiße Kabel an die Spule zu legen - bei offenen Kontakt piept die Spule (ehrlich... :wink: ), bei geschlossenem Kontakt ist Ruhe.

    Gruß aus Braunschweig

    PS: Ein kleiner Generator dafür (passt in eine Kleinbildfilmdose) ist auf meiner HP beschrieben.

  5. #5
    Schwarzfahrer Avatar von Reval
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    Standard

    Ja, dann muss ich mir offensichtlich so eine Messuhr anschaffen. Das wollte ich eigentlich vermeiden. Jetzt mal ne blöde Frage zum eigenen Verständnis: Wenn die Zündung laut Meßuhr richtig eingestellt ist, dann würden aber die Abrißmarkierungen vom Hersteller nicht mehr stimmen oder? Weil die Markierungen bei mir ja jetzt alle aneinanderliegen. Zündet meine Schwalbe denn jetzt zu früh oder zu spät (Knall)

  6. #6
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von net-harry
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    Standard

    Zitat Zitat von Reval
    Ja, dann muss ich mir offensichtlich so eine Messuhr anschaffen. ...
    Nein, das mußt Du nicht...Du kannst bei Deiner KR 51/2, nachdem Du den U-Kontakt bei maximaler Öffnung auf 0,4mmm eingestellt hast, die Markierungen auf Grundplatte mit der am Motorgehäuse in Deckung bringen - dann ist die Zündung mit ausreichender Genauigkeit eingestellt. :wink:
    Gruß aus Braunschweig
    Schaltpläne und mehr unter www.moser-bs.de

  7. #7
    Schwarzfahrer Avatar von Reval
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    Standard

    Ich habs heute morgen noch mal versucht. Hat geklappt. Der Motor ließ sich ankicken und im Stand lief sie gut. Als ich aber einige Meter gefahren bin, ging die Schwalbe aus und ich konnte nicht mehr starten. Die Schwungscheibe habe ich ordnungsgemäß festgezogen (Sprengring und Mutter festgezogen und das Polrad mit einem Spannband fixiert). Nach dem Fahren war die Mutter der Schwungscheibe aber wieder locker. Ich habe gelesen, das vor die Schwungscheibe noch eine Scheibenfeder gesetzt wird. Von dieser war aber beim Ausbau nichts zu sehen.

  8. #8
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von net-harry
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    Standard

    Hi,
    Die Scheibenfeder (auch "Halbmond" genannt, was seine Form gut beschreibt) sitzt in einer Kerbe auf der Kurbelwelle und greift zur Führung (nicht zum halten) in eine Kerbe im Polradkonus. Die Kraftübertragung erfolgt jedoch nur durch die Haftreibung des Konus auf der K-Welle.
    Gruß aus Braunschweig

  9. #9
    Schwarzfahrer Avatar von Reval
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    Standard

    Vielen Dank.
    Das würde bedeuten, daß diese Scheibenfeder (Halbmond) beim abziehen gar nicht mit herausgekommen ist, sondern noch da sitzt wo sie sein soll. Vielleicht hab ich beim aufsetzen der Schwungscheibe auch einfach nicht darauf geachtet, die Nut der Schwungscheibe genau auf diese Kante an der Nocke zu schieben. Ich schau noch mal.

  10. #10
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Standard

    Meßuhr ist zwar das beste, aber nicht nötig, weil teuer. Ein Meßschieber mit Tiefenmaß ist zur Zündungseinstellung völlig ausreichend und genau genug.

    Zuerst stellst du den Unterbrecherabstand so ein, daß er bei seiner weitesten Öffnung (beim Drehen des Polrades von Hand) genau 0,4 mm weit öffnet. Dazu brauchst du eine 0,4mm-Fühllehre, die meistens im Bordwerkzeug mit dabei ist.
    Als nächstes stellst du mit der Meßuhr oder dem Meßschieber den Kolben auf 1,8 mm vor den oberen Totpunkt.
    Wenn der Kolben diese Position hat, dann drehst du die gelockerte Grundplatte (ohne dabei das Polrad wieder zu verschieben) genau bis zu dem Punkt (je nachdem nach rechts oder links), wo der Unterbrecher gerade zu öffen beginnt. Dieses Öffnen des Unterbrechers kann man mit einen dünnen Stück Alufolie feststellen, das zwischen dem Unterbrecher klemmt und das sich genau in diesem Moment rausziehen läßt.
    In dieser Stellung muß die Grundplatte dann festgezogen werden.
    Wenn du dabei das Polrad nicht verstellt hast, dann sollte die Zündung eingestellt sein.

    Lödeldödelööö ... macht dich wieder fröh! :)

  11. #11
    Schwarzfahrer Avatar von Reval
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    Standard

    Hallo!

    Vielen Dank für eure Hilfe!
    Sie läuft wieder. Ich denke ich habe alles richtig eingestellt. Springt beim ersten Kick an, läuft 55 - 60km/h und der Leerlauf und das Kerzenbild sind auch in Ordnung. Danke!

    Gruß aus Solingen

  12. #12
    Tankentroster
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    Hallo Leute, das gleiche Problem wie:

    "Ich habs heute morgen noch mal versucht. Hat geklappt. Der Motor ließ sich ankicken und im Stand lief sie gut. Als ich aber einige Meter gefahren bin, ging die Schwalbe aus und ich konnte nicht mehr starten. "

    ...habe ich auch. Meine Schwalbe KR51/2 lief super, es war ein Bing-vergaser drin, damit lief sie 50-55 km/h. Ich habe auf Anraten einiger Leute den Bingvergaser gegen einen Originalen getauscht und seitdem o.g. Probleme. Den "Neuen" Vergaser habe ich nocheinmal komplett zerlegt, zusammengesetzt, trotzdem gleiches Problem, sprich kalt-Sie springt an, einige Meter weiter, speziell wuieder bei niedriger Drehzahl-aus. Lässt sich dann auch nicht mehr ankicken. Nun vermute ich, es liegt am Kondensator, hat dazu jemand ne Meinung?!

  13. #13
    Kettenblattschleifer Avatar von midi
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    Richtig!Hört sich an wie der kondensator(Wärmeproblem)!!!
    Neuer rein und fertig!!!

    Mfg midi

  14. #14
    Tankentroster
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    Nun hat mein Kumpel nen neuen Kondensator eingebaut, seitdem funkt sie nicht mehr, im wahrsten Sinne des Wortes, es kommt kein Funken mehr...

  15. #15
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Dann hat dein Kumpel wohl Mist gebaut.

    MfG
    Ralf

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