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Thema: reißende Bremszüge- Bowdenzugqualität - Züge selber machen?


  1. #17
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Ja, am Gaszug wär's sicher kein Problem, da kömmt's nicht so drauf an,
    aber am Bremszug würde ich nie selber rumlöten. Sowas muß ein wahrer "Bremszugprofi" machen.

  2. #18
    Tankentroster Avatar von Schmax
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    Wie gesagt, das sollte man vorher an einer geeigneten Testeinrichtung testen.
    Ich kann mir aber schon vorstellen, dass es funktioniert, nur will ich nicht das Veruchskaninchen spielen

  3. #19
    Simsonschrauber Avatar von Martin541/1
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    Zitat Zitat von Schmax
    ...das sollte man vorher an einer geeigneten Testeinrichtung testen.
    Was stellst du dir denn da vor? So ne Maschinerie hat der durchschnittliche Simsonschrauber nicht zuhause. Wo man doch so schon kaum Spezialwerkzeug braucht...

  4. #20
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Wenn ich mich recht erinnere, hab ich vor einiger Zeit mal in Dummschwätzers Privatarchiv gelesen, dass der Bremsbowdenzug (mindestens) eine Zugkraft von 135 kg halten muß.
    Insofern könnte man das schon selber testen, indem man da irgendwie den einen Seilzugnippel an die Zimmerdecke tackert und unten am anderen Nippel ein paar Gewichte von der Hantelbank dranklöppelt. Haste grade keine Hanteln parat, dann ruf vielleicht mal bei Calli Calmund an, ob der nicht Lust hat, für'n paar Groschen 'n bissel in deiner Furzbude abzuhängen.

  5. #21
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    ich hab voriges jahr bei paule56 aus dem mz-forum bestellt. allerdings auch für mz.
    qualitätsmäßig sehr gut. die qualität kann man fühlen. du merkst den unterschied wenn du diese züge in der hand hast.
    auf meine damalige anfrage bezgl. simsonzügen hieß es, das die ins programm genommen werden sollen.

    ruf einfach mal an

  6. #22
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von y5bc
    ich hab voriges jahr bei paule56 aus dem mz-forum bestellt. allerdings auch für mz.
    qualitätsmäßig sehr gut. die qualität kann man fühlen. du merkst den unterschied wenn du diese züge in der hand hast.
    auf meine damalige anfrage bezgl. simsonzügen hieß es, das die ins programm genommen werden sollen.

    ruf einfach mal an
    Hier hab ich auch schon oft bestellt, Top Quality, Sonderwünsche kein Problem.

    Do it yourself, lass es, kauf vom Profi.

    Gruß
    schrauberwelt

  7. #23
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    Zitat Zitat von Dummschwaetzer
    Haste grade keine Hanteln parat, dann ruf vielleicht mal bei Calli Calmund an, ob der nicht Lust hat, für'n paar Groschen 'n bissel in deiner Furzbude abzuhängen.
    Etwa so?

  8. #24
    Chefkonstrukteur Avatar von Bär
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    Einfach mal die Seele baumeln lassen

  9. #25
    Zahnradstoßer Avatar von oldispezi
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    Das Problehm hatte ich auch schon, dank einer oldtimerzeitung hab ich die Lösung!

    Bremszüge selbst bauen oder sogar reparieren geht! Der Trick ist wenn man den lötnippel auf die sehle gestekt hat vor dem löten die einzelnen Drähte ca. 2-3 mm. im 90° Winkel umbiegen, danach verlöten und abstehende Drähte abfeilen. Das hält an meinem Sperber schon einige Jahre!

    Aber wie immer bei arbeiten an Bremsen sehr genau und gewissenhaft arbeiten!

  10. #26
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Zitat Zitat von y5bc
    ich hab voriges jahr bei paule56 aus dem mz-forum bestellt. allerdings auch für mz.
    qualitätsmäßig sehr gut. die qualität kann man fühlen. du merkst den unterschied wenn du diese züge in der hand hast.
    Änderung des Beitrags 23.04.2010:
    Im Jahre 2006 habe ich bei Paule56 im MZ-Forum bei seiner Sammelbestellung Züge mitbestellt.
    Dies war eine Privatbestellung seinerseits, damals gab es die Firma Bowdenfix noch nicht (Bowdenfix wurde erst Mitte 2008 gegründet), sie stammten also nicht von Bowdenfix.

    Bei den damals bestellten Zügen war leider ein "faules Ei" dabei, bei dem der Zug in einem Nippel nicht ordnungsgemäß verlötet war (Der Zug steckte nicht vollständig im Nippel und war vor allem auf der Oberseite nicht auseinandergedröselt, der Nippel sah nach außen hin für einen Nicht-Profi normal aus). Ich hab es zum Glück bemerkt, als ich den Zug kürzen musste.

    Restlicher Originalbeitrag:
    Ich hatte auch schon mit deutlich teureren Zügen meine Probleme, am Schlimmsten fand ich den teuren BMW-Ersatzbremszug (nicht bei BMW gekauft, sondern einem großen Ersatzteilehändler), der die erste Vollbremsung nicht überlebte, da der Teflon-Innenteil zwischen Außenzug und dem eigentlichen Bremszug schlichtweg fehlte und sich so der Außenzug einfach zusammenfaltete. Seitdem nurnoch Selberlöten.

    Beim Selberlöten muss man, wie der Oldispezi schon schrub, mit sehr viel Sorgfalt arbeiten und das Löten sollte man im FF beherrschen, dann hält der Zug auch eine Abfahrt vom Col de la Bonette (1500m Höhenunterschied) mit einer 270kg schweren ES (mit Fahrer und Ausrüstung) aus.
    Ein möglichst kräftiger Lötkolben (kein Dachrinnen-Löt-Meissel-Brocken, sondern ein guter Elektronik-Lötkolben mit mindestens 30W Leistung mit einer feinen Spitze) ist hierbei Voraussetzung. Alles fein säuberlich entfetten mit Bremsenreiniger, danach auch nicht mehr auf den Stellen rumdabbeln.
    Dann den Nippel auf den Zug einfädeln, die genaue Position ausmessen und markieren.
    Das Ende des Zuges so aufspleissen, dass die Spleissstelle innerhalb des Nippels liegt und die Drähte einzeln(!) jeweils ca. 45-90 Grad nach aussen biegen. Dann den Nippel kräftig nach außen ziehen, so dass er an seiner Sollposition liegt (deswegen die Markierung). Nochmal Bremsenreiniger drauf und den Lötkolben richtig aufheizen (sofern einstellbar, alles was geht).
    Als Lötzinn ein säurefreies Elektroniklot mit Flußmittel drin verwenden.

    Den Zug mit den Nippel nach unten aufhängen und an der Übergangsstelle von Zug zu Nippel mit wenig Lot das Ganze anfangen zu verlöten. Bedingt durch Kapillarkräfte und Schwerkraft läuft das Lot nach unten und verlötet Nippel und Zug auf der Innenseite. Macht man das richtig, hängt am Ende unten ein kleiner Tropfen Lötzinn zwischen den aufgespleissten Drähten und dem Nippel und auf der Oberseite ist kaum noch Lötzinn.

    Wie gesagt, Löten muss man schon gut können, ein Laie kann eine kalte Lötstelle (=Zug und Nippel sind nicht wirklich miteinander verbunden) von einer guten Lötstelle nicht unterscheiden.

    Testen tut man das Ganze natürlich am Fahrzeug, das Spiel am Hebel auf ein Minimum einstellen und dann wie ein Berserker am Hebel ziehen. Ist der Zug danach noch genausolang wie vorher, ist alles in Butter und der Zug ist Alpen-proof[tm]


    Aber wer nicht 100%ig weiß, was er tut, sollte lieber die Finger von den Bremszügen lassen und bei einem Händler kaufen!
    Geändert von Richy (23.04.2010 um 18:33 Uhr)

  11. #27
    Glühbirnenwechsler Avatar von red-d
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    Nur mal als frage: so wie sich das anhört beschreibst du das weichlöten (sprich so 400°C - 450°C). bist du dir sicher das dass hält ?
    Also wenn ich mir die festigkeit von lötverbindungen auf platinen oder ähnlichem ansehe würde ich eher zum Hartlot (ab 450°C) greifen....Das hält auch wesentlich mehr aus

  12. #28
    Tankentroster Avatar von Schmax
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    Also weichlot hält am Gaszug wunderbar, aber beim Bremszug würde ich auch nicht mit weichlot arbeiten wollen. Aber um sicher zu sein, dass es hält, würde ich auch beim Fachmann kaufen!

  13. #29
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Doch!

    Weichlot ist genau richtig, auch bei professionell hergestellten Zügen wird Weichlot verwendet (zumindest bei all denen, die mir bisher unter die Finger gekommen sind, von Simson, MZ- bis BMW-Bowdenzügen).

    Verwende ich schon seit Jahren so, wie gesagt auch bei meinen Alpen-Touren bisher keine Probleme mit den Zügen gehabt.

    edit: Natürlich sollte man sich an einen Bremszug nur dann trauen, wenn man, wie schon gesagt, Ahnung vom Löten hat.
    Im Zweifel mit Kupplungszügen anfangen, da kann nicht viel passieren.

  14. #30
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Nachdem sich das Ganze aufklärt hat, hier nochmals in dicken Lettern:


    Die Züge, die ich im Jahre 2006 von "Paule56" bei seiner Sammelbestellung bezogen habe, stammen definitiv nicht von der Firma Bowdenfix, da diese erst im Jahre 2008 gegründet wurde.

    Insofern möchte ich mich bei Frau M. und Ihrem Mann entschuldigen, dass hier ein Missverständnis geschaffen wurde, welches sich zum Glück nun auflösen ließ.

    Mir ist also kein Fall von mangelnder Qualität von Bowdenfix-Zügen bekannt!


    Das Ganze resultierte daher, dass mir bis gestern nicht bekannt war, dass hier 2 Firmen im Spiel waren.

    MfG,
    Richard

    PS: Den restlichen Teil der Streiterei lösche ich morgen, wer es sich also unbedingt an die Wand hängen möchte, druckt es am Besten heute noch aus.
    ...Irgendwas ist ja immer.

  15. #31
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    na bitte geht doch. schön mal zu sehen das die kerls auch eier haben und das klären können ohne dreckige wäsche zu waschen.

    mach das und schmeiss den ganzen shit über bord, bevor noch irgendeiner irgendwas in den falschen hals jriegt und sich dran verschluckt

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