Hallo Schwalbenflieger,

hier mein Reisbericht der letzten Wochen.

Da ich gerade mal ein wenig Zeit hatte beschlossen mein Freund und ich mit dem Fahrrad von Konstanz nach Köln den Rhein entlang zu fahren.
780 km in einer Woche sind wir dann so gemütlich den Rhein entlang gefahren um uns unterwegs die Städte Konstanz, Basel, Strasbourg, Speyer, Worms, Mainz, Koblenz, Bonn anzuschauen bevor es dann über das Kölner Umland wieder nach Hause ging.
Wir hatten in der Woche von 30 Grad am Anfang bis Regenwetter am letzten Tag alles dabei.
Das Beste an der Radtour waren natürlich unterwegs die „Dopingstationen“.
Bier oder Wein, man konnte sich kaum entscheiden.
So verging die Woche wie im Flug und beim betrachten der ca. 500 Bilder könnte man schon wieder losfahren.

Meine Frau freute sich jedenfalls im Anschluss einen Bergurlaub mit mir zu verbringen.

Es ging nach Oberbozen zum Wandergebiet auf den Ritten.
Da der Ort auf 1250m liegt, geht es um von A nach B zu kommen rauf und runter.
Wir waren jeden Tag zwischen 6 bis 8 Stunden unterwegs und fanden unterwegs zum Teil eine Urige Gastronomie vor wie z.B.: „Rielinger“.
Sollte man hier zu feste Bechern so kann man garantiert sein, auf den nächsten 2-3 Sündigem Nachhauseweg ist man bei den Höhendifferenzen garantiert wieder nüchtern.

Leider Endete meine Wanderung in Südtirol mit einem Desaster.
Wie es ja halt so ist, hat es mich am letzten Tag erwischt.
Mit ein paar Freunden sind wir zu einem Entfernten Bergplateau mit den Mountain Bike gefahren.
Knapp 200 vor dem Einstieg habe ich dann den „einen Stein“ übersehen.
Was folgte war ein Salto vorwärts mit anderthalbfacher Schraube und schlechter Haltungsnote beim Aufprall in das Geröllfeld.
Da ich mir die Birne aufgeschlagen habe und Blutete wie eine abgestochene Sau haben mich meine mitfahrenden Kumpels erstmal Notversorgt.
Was folgte, war dann fast das volle Programm.
Da ich bei Bewusstsein war durfte ich nicht Hubschrauber fliegen sondern bekam die Sonderbehandlung liegend mit dem Geländewagen über Stock und Stein gefahren zu werden.
An der Talstation wurde ich dann in den Krankenwagen umgebettet.
Die Prozedur vom Unfall bis zum Krankenhaus Bozen dauerte so ca. 2 Stunden.
Hier bekam dann meine Rübe ein neues Strickmuster verpasst.
Da ich nach einer genauen Untersuchung außer Prellungen und sonstige Farblichen Veränderungen am Körper kerngesund war, wurde ich wieder in die Welt der Wirtshäuser entlassen.

Gruß Gummikuh


PS:
„Nein ich hatte keinen Helm dabei“
„Nein, meine Frau hat mir mich nicht mit dem Nudelholz geschlagen“

-Danke an alle, die mir bei der Scheiß Situation geholfen haben-