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Thema: Riefen im Vergaserschieber durch Dreck im Geräuschdämpfer? - Folgen?


  1. #17
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Falls hier überhaupt noch jemand lesen sollte:

    Ich denke ich habe den Fehler des undichten Kurbelraumes gefunden. Zum einen sitzt der linke KW-Dichtring nicht richtig, ist offenbar verrutscht, weil ich ihn gefettet ins Gehäuse gesetzt habe. Der muss aber trocken eingesetzt werden. Mein Fehler.

    Dann habe ich neue VITON-KW-Dichtringe besorgt und mit meinen aus dem Großhandel verglichen. Zum einen sind meine alten nur einlippig, zum andren trotz gleicher Maßangabe im Innenmaß größer und weicher als die neuen, die ich explizit für die KW der Simson bestellt habe.

    Also: Kombination aus falschen Ersatzteilen und Montagefehler. Stellt mich zwar an den Pranger, aber ich denke, dass daraus auch andere lernen können.
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

  2. #18
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Zitat Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
    Falls hier überhaupt noch jemand lesen sollte:
    Aber natürlich doch, oder warum hast du daran Zweifel?
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  3. #19
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Weil ich auf meine Hilfesuchenden Fragen recht wenig Feedback bekomme, wie ich finde.

    Vor allem die hätte mich sehr stark interessiert:

    Der Motor ist wieder auseinander, gerade grübele ich, wie ich die KW beschädigungsfrei aus dem linken, kupplungsseitigen KW-Lager bekomme. Hat jemand einen guten Tipp?
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

  4. #20
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Ach Jörn, was soll ich da nur sagen, ich kann dich gut verstehen, geht es mit im Grunde doch genauso. Ich habe auch generell den Eindruck, daß die Aktivität hier im Nest stark abgenommen hat, verglichen mit der Zeit vor meiner Pause von jetzt fast zwei Jahren.

    Ist das Lager noch in der Motorhälfte, oder nur noch auf der KW?
    Wenn noch im Gehäuse, dieses mitsamt KW erwärmen, das läßt sich dann am Stück leicht rausziehen/klopfen, wenns geht natürlich nicht an der anderen Seite ziehen bis sich die KW verbiegt.
    Wenn das draußen ist, die KW und das Lager abkühlen lassen, dann nur das Lager (am besten mit einer kleinen Flamme nur den Innenring) erwärmen und wenn möglich mit einem Abzier runter ziehen oder vorsichtig und möglichst gleichzeitig hebeln. Zwei Zusatzarme wären dabei hilfreich. Die Wellendichtringe sind je nach Wärmeeinsatz hin, aber so wie ich gelesen hatte ja auch die falschen gewesen.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  5. #21
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Danke.

    Letztlich habe ich mein Hirn bemüht und mir (bevor ich deinen Text gelesen habe) das gleiche überlegt. Motorhälfte(n) mit KW und Lager im Sitz im Ofen erwärmt und dann mit einem Rohr auf den Außenring des Lager ausgedrückt, das Lager inkl. Welle. Das Lager hab ich dann mit nem Abzieher von der Welle gezogen.

    Was mich ehrlich überrascht hat: der linke WeDi ist nicht nur verrutscht, sondern war an einer Stelle sogar etwas eingedrückt. Wie das passiert sein soll, weiß ich wirklich nicht. Daher wundert mich auch nicht mehr, das es undicht war.

    Jetzt werd ich die Lager und die KW ins Eisfach packen, die Motorhälften ordentlich planen und dann wieder mit viel Hitze den Motor langsam und ordentlich wieder montieren, wenn ich die Zeit finde.

    Ich hoffe, dann ist Ruhe.
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

  6. #22
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Schluss mit Kaspermucke:

    Der Motor ging heute nach Osterweddingen und kommt in ein paar Wochen hoffentlich tiptop wieder zurück.
    Ich habe keine Zeit mehr, mich damit auseinanderzusetzen.
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

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