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Thema: Schaltung kaputt, benötige Aufklärung (M541)


  1. #65
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    leih dir in einer Werkstatt ein Trennmesser. das ist das geeignete Werkzeug für derlei dinge
    manche kennen mich, manche können mich

  2. #66
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    so, das wäre geschafft, ich habe einen Zweiarmabzieher gebastelt der Lager zw. 35 und 200mm greifen kann, damit war das dann ein Kinderspiel.

    Auch die Kurbelwelle ging viel leichter als gedacht aus der warmen Gehäusehälfte.

    Nu ist alles nackisch, sauber gewaschen, eene Augenweide.

    Im wesentlich waren's die drei Fehler: Schnurfeder inexistent, auch nicht in Fragmenten gefunden, Gewinde vom Schaltwellenbolzen samt Mutter abgerissen und das vielleicht imponierenste: Abtriebswelle ohne ein Atom Kupfer, Rillen wo die Zahnräder und Anlaufringe aufliegen...stellenweise sogar pittings...abgesehen davon waren nur DDR Lager drin also wohl tats. die erste Regeneration!

    Damit kosten die reinen Neuteile, ohen Kurbelwelle schon >100€...die letzten, incl. Abtriebswelle bestelle ich nun noch und beginne dann hofentlich nach Ostern mit dem Zusammenbau, wenn der ganu so flutscht wie die Demontage (von der Dauer mal abgesehen) ohne Gewalt, Schweißausbruchmomente od. sogar zerrammelte Teile, dann kann ich nur zufrieden sein...mir ein absolutes Rätzel wie die Karre SO noch so gut fuhr!

    Ma ne Frage: welchen Sinn hat den die Verkupferung unter dem Losrädern?

    Und noch eine: jetzt geht's ja mit Ausgleichscheiben las und da stellt sich mir die Frage ob das EINE passende sein muss oder ob man das entsprechende Maaß aus mehreren Scheiben zusammenstellen kann?

    Bis dahin und schöne Ostern!

  3. #67
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    Zur Verkupferung. Diese Teil ist an der welle verkupfert um die Welle als solche zu schonen.Denn Kupfer ist weicher, und wenn dann durch den Verschleiß wie bei dir geschehen sich die Zahnräder auf der Welle bewegen,soll so einfestfressen derselbigen auf der Welle verhindert werden.Erst löst sich die verkupferte Schicht,dann verwschleißt langsam die Welle(Pitting) ohne zu fressen und damit die Zahnräder zu blockieren! (Eine art Sturzschutz!)
    Zu den Ausgleichsscheiben: Bestell ausreichend in verschiedenen Maassen! Ist nicht so teuer,aber nichts inst nerviger als wenn dir dann beim zusammenbau,wo bisher alles gutr gegangen ist so ein Teil fehlt und du neu bestellen mußt! (Versandkosten,warten usw.)
    Andreas
    HS1 12 Volt 35/35 Watt, electronikzündung.4 Gang. Sr 50 /1 c

  4. #68
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    Und noch eine: jetzt geht's ja mit Ausgleichscheiben las und da stellt sich mir die Frage ob das EINE passende sein muss oder ob man das entsprechende Maaß aus mehreren Scheiben zusammenstellen kann?
    Es können auch zwei Scheiben zusammengelegt werden
    um auf´s richtige Maß zu kommen.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  5. #69
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    vielleicht solltest du dann doch über eine neue Kurbelwelle nachdenken.
    du machst alles neu und wenn du Pech hast, verabschiedet sich dann in kürze das pleuelager.
    alles nochmal auseinander, neue lager simmerringe, Dichtungen etc. ......
    nur weil du jetzt die alte kw drin gelassen hast.
    ich bräuchte da gar nicht überlegen
    manche kennen mich, manche können mich

  6. #70
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    Zitat Zitat von y5bc-der alte Sack Beitrag anzeigen
    nur weil du jetzt die alte kw drin gelassen hast.
    ich bräuchte da gar nicht überlegen
    Ich auch nicht. Auf die 40€ kommt es dann auch nicht mehr an, man ist auf der sicheren Seite und hat an dem Punkt lange Ruhe.
    Wegwerfen tue ich aber auch keine, denn irgendwann wird es sich rentieren, die alten Teile regenerieren zu lassen.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  7. #71
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    hach...noch 'ne Bestellung, eigentlich wollte ich die KW ja wieder verwenden, mit ihrem knappen Millimeter Kippmaß.

    Einerseits ist das Material der KW also die Welle selbst ja so gut und so stark vom Durchmesser her das ich mir nicht vorstellen kann dass man die kaput bekommt aber angeblich ist die ja definitiv hin sobald nur ein Hammer in ihre Nähe kommt.
    Mein fiel mit dreimal anklopfen raus, viel leichter als zum Bsp. das Lager von ihr welches aus dem Motorgehäuse selbst auszuschlagen war, das brauchte schon 4...6 gezielte Schläge.

    Mal ne Frage zu der KW Regeneration: bekommt man den Bolzen mit einem Balance ausgedrückt...könnte man selbst ein neues Pleuel samt Lager einsetzen? Mal von der Rundlaufkontrolle abgesehen die man definit. nicht selber machen kann?!

    "Ich auch nicht. Auf die 40€"
    Ich habe hier Angebote für 33,- incl. Versand, ist das Schrott? Oder kann man generell sagen zw. 30 mund 40 Ero?

    P.S. habe gerade noch was zum Lager einschlagen gelesen: eigentlich wird ja oft von Nüssen als Behelf geschrieben aber wenn ich lese " Der Hohldurchschlag muss so beschaffen sein, dass er sowohl auf dem Lagerinnen- wie auch auf dem Lageraußenring aufliegt." dann kommt ein Nüssgen ja nicht in Frage und ich muss Stücken Rundstahl, besser Rundmessing besorgen!

    Grüße!

  8. #72
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    Mal ne Frage zu der KW Regeneration: bekommt man den Bolzen mit einem Balance ausgedrückt...könnte man selbst ein neues Pleuel samt Lager einsetzen?
    Nein ! Kannst Du definitiv nicht !

  9. #73
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    habe gerade noch was zum Lager einschlagen gelesen: eigentlich wird ja oft von Nüssen als Behelf geschrieben aber wenn ich lese " Der Hohldurchschlag muss so beschaffen sein, dass er sowohl auf dem Lagerinnen- wie auch auf dem Lageraußenring aufliegt." dann kommt ein Nüssgen ja nicht in Frage und ich muss Stücken Rundstahl, besser Rundmessing besorgen!

    Grüße!
    Lager setzt man mit Wärme ein und kann so auf Schläge jeder Art verzichten. Jedenfalls beim M5x1.
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  10. #74
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    und die fallen dann sowohl aus dem Lagersitz als auch wieder in ihn hinein, durch ihr Eigengewicht?

    Wär ja schön aber bei mir sind die, trotzdem ich gut erwärmt hatte nicht einfach so herausgefallen, der Textauschnitt stammt von:

    Simson-Technik Kugellager

    Vielleicht ist "schlagen" ja auch das falsche Wort, ich rede ja nicht von "Kloppen mit einem Fäustling"....

    Hab jetzt jedenfalls meine neue Kurbelwelle in der Tasche, 4 Ausgleichscheiben dazu, muss ich dann nur noch die für die Schaltwalze bzw. die unter der Dichtkappe kaufen, dass kann ja nach dem Zusammenbau geschehen und der wird nix bevor nicht Abtriebswelle, Schaltwalzenbolzen und Ziehkeil da sind, die habe ich ja am Samstag bestellt.


    Grüße, Frank!

  11. #75
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    lager raus muss man leicht nachhelfen, da die lager ja beim Gehäuse erwärmen auch mit warm werden. hier ist aber nur ein ganz kleiner klopfer von nöten, bzw das Gehäuse kurz auf die arbeitsplatte schlagen. sollten da mehr Kräfte nötig sein, würde ich mir die lagersitze anschauen.
    rein fallen sie durch das Eigengewicht, da sie ja aus dem Eisschrank kommen und nur das Gehäuse warm ist.
    die Kurbelwelle geht übrigens auch nur durch ihr Eigengewicht in die linke gehäusehälfte
    manche kennen mich, manche können mich

  12. #76
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    Hi,

    na denn, um so besser aber wie das ist wenn Lager Eiskalt, Lagersitz heiß ist weiß ich ja nun leider noch nicht, habs ja bisher nur zerlegt und da war schon etwas nachhelfen angesagt...alles im Rahmen freilich.

    Hach....ich warte auf meine Teile und die sind noch nichtmal abgeschickt!

    Grüße!

  13. #77
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    Hi,

    aber wie das ist wenn Lager Eiskalt, Lagersitz heiß
    Grüße!
    dann legst du das lager ganz locker in den sitz und denkst beim ersten mal "das soll halten? "


    tut es......wirklich. nur wie gesagt, das lager für die kupplungswelle gleich mittels seegerring sichern. das fällt sonst beim umdrehen gleich wieder raus
    manche kennen mich, manche können mich

  14. #78
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    so, heute war die Abtriebswelle, der Ziehkeil und der Montagebolzen für die Schaltwalze da, bei dem alten war ja das Gewinde abgerissen.

    Beim Montieren vom Getriebebaum stellte sich herraus dass gestern im Laden nat. die falschem Distanzscheiben mitgegeben wurden (ich sagte extra noch nicht die die unter der Dichtkappe sind und die waren's dann trotzdem) also muss ich nun noch eine Distanzscheibe bestellen-es kann alles garnicht lange genug dauern.

    Dann hab ich noch die linke Gehäuseseite erwärmt, den Bolzen für die Schaltwalze abgekühlt versucht den dort einzuklopfen aber so wie man auf dem hätte rumschwarten müssen...ich hab ihn dann doch über ihr Gewinde eingezogen! und es hätte mich absolut nicht gewundert wenn das wieder abgerissen wäre aber, geschafft.

    Jetzt liegen die Lager für die linke Gehäuseseite im Eisfach, das wird morgen.

    Ich geb mal vorsichtig Anfang nächste Woche als Zielzeit an.

    Grüße!

  15. #79
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    Hallo,

    so, nun isser erstmal wieder zusammen und weil das so gut ging, viel zu gut, hänge ich nun wieder an der Stelle an der eigentlich alles begann: ich bekomme die Schaltung einfach nicht eingestellt.

    Ich lege den ersten Gang ein und dann versuche ich über die Schlitzschraube die magischen 46,6mm einzustellen, das geht aber nur bis so 46,1...dann lässt sich die Schraube auf einmal wesentlich leichter weiter drehen ohne dass die Zahl sich noch weiter ändert, in die andere Richtung lässt sich die Schraube dann wieder mit nach einem entsprechenden Stückchen mit wenig Wiederstand dann bald wieder mir mehr Kraft drehen und die Zahl wird unter der 46,1 dann wieder kleiner.

    Schalten lässt sich auch nicht wirklich, ständig springt die Schaltklinke aus ihrem Schlitz in der Schaltwalze...dann kann man sie mit dem Fingher den mm wieder nach unten drücken, sie ist in der Führung der Walze,. springt dann aber bei der nächstbesten Schaltbewegung nach oben, aus der Walze und gleitet entsprechend auf ihr ohne zu rasten, ohne zu schalten.

    Axialspield er Schaltwalze ist eingestellt, alles ist leichtgängig, vollständig, an seinem Platz...und überhaupt.

    Warum kann ich die 46,6 nicht einstellen?

    Warum springt die Schaltklinke aus der Walze?

    Grüße, Frank!

  16. #80
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    zumindest ein Teilproblem ist gelöst: die Schaltklinke springt deshalb aus der Schaltwalzennut weil kein Kupplungsdeckel die Einheit Hohlwelle/Schaltklinke nach unten drückt...also wird sie von der Schaltfeder die ja eigentlich nur radial drück ausübt eben auch ein bissel axial verschoben und da flutscht die Klinke aus der Walzennut.

    Warum ich allerdings um's verrecken nicht mehr als 46,1mm Ziehkeilabstand zur Abtriebnswelle einstellen kann...das finde ich einfach nicht raus.

    Grüße, Frank!

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