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Thema: Schaltung kaputt, benötige Aufklärung (M541)


  1. #81
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    Warum ich allerdings um's verrecken nicht mehr als 46,1mm Ziehkeilabstand zur Abtriebswelle einstellen kann...das finde ich einfach nicht raus.
    Dann beiß Dich doch nicht dran fest wie´n Terrier.
    Stell so ein, das es funktioniert und gut iss...

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  2. #82
    Simsonschrauber Avatar von ElGonzales
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    Der M541 lässt sich normaler Weise problemlos ohne Kupplungsdeckel auf der Werkbank durchschalten.

    Sonst liegt halt Montagefehler, Defekt oder Verschleiß vor und die 46,schiessmichtot sind bei dem ausgenuckelten Kram seit Jahrzehnten nur noch ganz grober Anhaltspunkt. Wenn sonst alles passt kann man auch mit krummer Pinzette, Schaschlikspiess oder sonstwas mit dem sich die Schlitzmutter bewegen lässt am Straßenrand einfach nach Funktion einstellen.

    Ist die große Fixiermutter unterm Vergaser samt Unterlegscheibe angezogen, sollte Pi mal Daumen gerade so der zweite Gewindegang heraus gucken. Dann gehts los:

    Erster Gang bzw runter schalten geht nicht rein -> Schlitzmutter nach rechts drehen, kurz Testen, max. 1/2 Umdrehung da sehr empfindlich

    Hochschalten geht nicht -> Schlitzmutter nach links, Testen

    Durch ein paar Wiederholungen ans Optimum ran tasten.

    Fertig.
    Gruß, André (OMG jetzt auch mit Zschopower!!!1!)

  3. #83
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    Hallo,

    "Dann beiß Dich doch nicht dran fest wie´n Terrier"

    ich finde das halt so wiedersinning dass ich zwar die Schlitzschraube weiter drehen kann aber der Wert bleibt ab einem GEWISSEN Punkt unverändert.

    "sollte Pi mal Daumen gerade so der zweite Gewindegang zu sehen sein. Dann "

    ich denke bei mir sieht man mehr Gewindegänge...aber das hängt ja auch von der Stellung der Schlitzschraube (warum nennt die kaum jemand Schlitzmutter) ab und:



    "Erster Gang geht nicht rein -> Schlitzmutter nach rechts drehen, kurz Testen, max. 1/2 Umdrehung da sehr empfindlich"

    Was'n wenn mein erster Gang reingehen würde wenn ich 47 eingestellt habe aber nur bis 46,1 kömm...

    Naja, ich versuch's morgen nochmal in Ruhe...wenn man bei soclh wenigen Teilen immer wieder eine begrenzte Anzahl von Einstellmöglichkeiten nach PAPIER vornimmt und kommt zu keinem ERgebnis wird man, ich sehr schnell gerizt.

    Grüße, Frank!

  4. #84
    Tankentroster
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    So einen Fall hatte ich auch schon mal. Den 1. Gang hattest du drin und den Hebel nach unten beschwert?
    Versuche eine Stellung zu finden, die erst mal schaltet. Ich habe mal Hinweise gefunden, die ich mir aufgeschrieben habe. Vielleicht hilft das weiter. Mit Mutter meine ich Diese mit den 2 Schlitzen auf dem 8-er Gewinde im Motorgehäuse.

    - schaltet nicht hoch Mutter nach links, entgegen Uhrzeigersinn
    - schaltet nicht runter Mutter nach rechts, im Uhrzeigersinn
    - Gang rutscht raus
    Richtung höherer Gang Mutter nach rechts, im Uhrzeigersinn
    - Gang rutscht raus
    Richtung niederer Gang Mutter nach links, entgegen Uhrzeigersinn

    Vielleicht hilft das etwas weiter. Beim rechts- oder linksdrehen würde ich nur 1/4 Umdrehungen nehmen. Nach dem Verdrehen die Kontermutter wieder drauf und testen.

  5. #85
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    mh...o.k., schreib ich mir auf.

    Dann kömmt morgen aber erstmal noch der Zylinder drauf...Deckel drauf (fuc... ich brauche noch Ausgleichsring für das KW Lager) und der Motor wieder in die Karre..ich muss ihn ja noch nicht randvoll Öl machen wenn ich erstmal noch an diesem Problemchen rumtüftel.

    Grüße!

  6. #86
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Nochmal: Siehe Post #20 und #21 sowie Bild in #10!!


    1. Gang einlegen,
    auf Teil1 drücken, als wäre es festgeschraubt,
    Gabel an der Ziehkeilwelle auf Spiel vorne/hinten kontrollieren bzw. einstellen,
    Sollmaß ignorieren.
    Der evtl. Rest ist Feineinstellung.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  7. #87
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    Zitat Zitat von H.J. Beitrag anzeigen
    Nochmal: Siehe Post #20 und #21 sowie Bild in #10!!


    1. Gang einlegen,
    auf Teil1 drücken, als wäre es festgeschraubt,
    Gabel an der Ziehkeilwelle auf Spiel vorne/hinten kontrollieren bzw. einstellen,
    Sollmaß ignorieren.
    Der evtl. Rest ist Feineinstellung.

    ich hab das wesentliche mal markiert
    manche kennen mich, manche können mich

  8. #88
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    hab das jetzt weiter zusammengebaut, bin da am Kupplungskorb an ein Problem gestoßen: wenn ich das richtig verstehe, dann muss der Kupplungskorb, nicht das PAcket aus den Scheiben, ein Spiel haben, das wird mit der Distansscheibe UNTER DEM KORB, nicht der unter dem Scheibenpacket eingestellt.

    So, ich kann den Korb also einen knappen halben MM nach oben ziehen, hab das alles zusammengeschraubt und die Kupplung eingestellt, nachdem der Deckel wieder drauf war dachte ich: ma ausprobieren also Polrad drauf, Kupplungshebel mit Schraubenschlüssel betätigt und am Polrad gedreht...das Kettenritzel drehte sich weiter, ich war trotz gezogener Kupplung nicht im Stande es anzuhalten.

    Ich habe noch versucht das Kupplungskorbspiel zu vergößern indem ich die Anlaufscheibe unter ihm mal weggelassen habe aber das änderte nix daran dass die Kupplung -scheinbar- nicht trennte.

    Ist das normal, ich meine reichen meine Hände NIE aus um die Reibung in einer gezogenen und korrekt eingestellten Kupplung immer erzeugt wird zu überwinden oder ist die leichtgängig und sollte auf jeden Fall eindeutig trennen?
    Ist ja noch nichtmal Öl drin!

    Außerdem hab ich noch einen Kolbenring zerbrochen aber das ist wenn auch Blödheit so wenigstens kein Problem!

    Frank!

  9. #89
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    also eine dritte Hand schafft es tatsächlich die Reibung der gezogenen Kupplung zu überwinden nur hatte ich die eben nicht frei!

    Damit haben sich nun alle Fragen erübrigt.

    Ich denke den nächsten Motor kann ich ohne Stress in 5 x 2h machen, das sich das hier über 3 Wochen zog ist einzig der Tatsache geschuldet dass mehr als 3 Mal Zeug nachbestellt werden musste, ich außerdem 3 Mal in die Werkstatt weg. Kleinkram mußte, die Kochplatte geborgt, ein Abzieher gebaut werden musste usw. usw.!

    Alles in allem wie vermutet keinerlei "Akt" und ich habe durchweg ein positives Gefühl dabei...werde mal sehen wann ich Lust habe den Motor einzubauen, dann muss nur noch die Schaltung fein eingestellt werden...außerdem habe ich ja noch das Problem mit dem Kolbenring bzw. einer neuen Garnitur zu lösen (d.h. 4te Bestellung, so oder so!).

    Danke an alle die Nerv hatten den Ellenlange Text zu lesen und ihm kreatives hinzuzufügen.

    Danke und Grüße, Frank!

  10. #90
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen

    So, ich kann den Korb also einen knappen halben MM nach oben ziehen
    Mit "Pi mal Daumen" solltest du dich nicht zufrieden geben.

    Hier was feines zum Lesen:
    Kupplung einstellen / Aus- und Einbau / Beurteilung
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  11. #91
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    Hallo,

    was heißt pi mal Daumen, das Spiel lässt sich schlecht messen, am besten is es bei herausgenommenem Kupplungspacket den Abstand zw. der Anlaufscheibe unter dem herausgenommenem Packet und der "Kante" der Kupplungswelle, da wo dann das Packet halt aufliegt!

    Interessanter Beitrag...

    was ich aber nicht ganz verstehe ist warum der Verfasser sein Kupplungskorbspiel mit 0,1mm deutlich von der Herstellerangabe von 0,3-0,4mm abweicht, darauf auch hinweist!

    Unklar ist warum er beim ermitteln des Spieles den Korb erst nach unten drückt, dann nach oben zieht, bei mir sitzt der dank Schwerkraft doch eh an seiner maximal tiefst möglichen Stelle.

    Interessant auch der Hinweis des Maximalen Flankenspieles der K.-Packetes im K.-Korb von 1mm, hätte ich von mir aus auch nicht überprüft (und ich gehe davon aus dass in meiner Werkstatt über sowas auch, wissentlich oder nicht, hinweggegangen wird).

    Unklar ist für mich die Aussage:

    "Über die unten abgeflachten Seiten , wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grad welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert , somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden.Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Desweiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht vollgenutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
    Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen."

    Welche abgeflachten Seiten, da ist nur eine eingefräst, ergiebt eine ebene Fläche auf die das Ende der Kupplungsdruckstangen trifft, auf ihr läuft.
    Will der Text sagen dass der Kupplungshebel getauscht werden muss wenn die Kupplungsdruckstange sich zu weit in die Lauffläche des Kupplungshebels eingearbeitet hat?
    In der Tat ist das bei mir so, in der Tat habe ich selbst nach kurzer Fahrt nach einer Fahrpause von >1 Woche fix Muskelkater in meiner Arbeiterhand.

    Noch ein generelles Problem zu meinem Kupplungshebel: ich hatte ja selbst nach nur 1 Tag Regenwetter nach einem Ölwechsel wieder "weißes" Getriebeöl, also so viel Wasser im Öl das dieses eine Emulsion bildete.

    Nur wurde entsprechend empfohlen den O.Ring am K.-Hebel zu wechseln, der erste gekaufte mit 10,6x1,8 "fiel" in die Bohrung ohne jeglichen Wandungskontakt, der nachgeklaufte mit 10x2,1mm sah kaum besser aus, ich unterfütterte ihn mit Dichtfäden aus dem Sanitärwesen...nicht befriedigend und endlich sah ich mir mal die BOhrung für den Kupplungshebel an: die sieht bei mir aus wie mit einem stumpfen Holzbohrer freihand gebohrt, keine Ahnung wie dort, zerklüftet, mit Absätzen und Rillen, irgendetwas dichtend funktionieren soll...steh da ganzschön auf dem Schlauch...eigentl. müsste man das Nachfräßen, ausreiben od. ähnliches...kann mir kaum vorstellen das das so ab Werk war.

    Frank!

  12. #92
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    doch noch nicht fertig, Stand der Dinge war ja der regenerierte Motor, der ist inzwischen eingebaut und wie sich's zeigte hab ich natürlich Mist gebaut!

    Das erste, brennendste Problem ist ein offensichtlich beim Einbau zerramelter Simmering.
    Es qualmt wie sau und wird auch nicht nach einingen KM besser, weißer Qualm.

    Außerdem dreht der Motor beim Auskuppeln barbarisch hoch, locker 8T U/min.

    Das in Zusammenhang mit dem Qualm ist doch ein deutlicher Hinweis auf einen defekten WEDI-ODER?
    Oder zwei. (ich habe mir gerade nochmal das Video der Simson-Werkstatt angesehen und muss eigentlich sagen SO grobmotorisch habe ich das eigentlich nicht gemacht, auch wenn ich, wie er, keinen Hohldurchschlag passender Größe habe:
    https://www.youtube.com/watch?v=plyVSAA_LdU

    Fakt ist aber: da stimmt etwas MASSIV nicht)

    Ich häte nicht gedacht, dass der so schnell Schaden nimmt.

    Ich habe die KW-Wedis so weit es ging mit den Daumen in die Bohrung gepresst und dann ein Stück Hartholz genommen und ihn mal links, mal rechts langsam und in Millimeterschritten bis bündig in seinen Sitz geschlagen. Das er dabei immer schief steht, das aber immer nur einen mm, ist ja unabdingbar!

    SOLL DAS SCHON DER TOD DES DICHTRINGES GEWESEN SEIN?

    Ansonsten: was habe ich noch für Ansatzpunkte für meine Ölverbrennerei?

    [das Problem des Hochdrehens hatte ich auch schon vor dem Zerlegen, bin seinerzeit nur bis Vergaser und diverse Dichtungen checken, Dichtflächen planen gekommen und hatte damit das Problem nicht eingekreist]

    Grüße, Frank!

  13. #93
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Hallo Frank,

    es müssen nicht zwingend die Wedis sein, es kann auch die Gehäusemitteldichtung sein.

    Für die Wedimontage kannst Du auch eine nicht zu dünne Scheibe mit Aussendurchmesser größer als der Wedi und Innendurchmesser leicht größer als die KW nehmen und dann mit einem entsprechenden Rohrstück treiben.

    Peter

  14. #94
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    warum sollte eine Qualitativ hochwertige....Mitteldichtung nicht ordentlich dichten bzw. was müsste ich falsch gemacht haben damit das was jetzt factum ist passiert?

    Und: wie kann ich das eingrenzen (sich auf's erneute Spalten freu!)

    Grüße und danke, Frank!

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