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Thema: Und schon wieder ein Problem... grrr


  1. #33
    Tankentroster
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    @simiopi: Ok, wegen dem Innenwiderstand mach ich mich mal schlau. Aber ich habe NIE behauptet, das man einen Verbraucher der mehr Leistung benötigt, an eine Quelle anschließen kann die weniger Leistung bringt! Nur andersherum ist es möglich.

    Kann das aber mit den 60V nicht glauben. Bin ewig mit kaputtem Rücklicht gefahren. und meine Tachobeleuchtung ging trotzdem...

  2. #34
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    Hi.

    Sorry Leuds, ist mir noch nie passiert, aber irgendwann ist halt immer das erste mal. Ich habe vergessen dazuzuschreiben das es sich[mark=red]bei meinem Fahrzeug nicht um eine Schwalbe sondern um eine S50 handelt.[/mark]

    Dann ist meine Rücklichttheorie, das die Masse beim Rücklicht vom Standlicht verwendet werden kann, doch korrekt, oder?

    MFG Benjamin

  3. #35
    Simsonfreund
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    Original von Benjamin:
    Hi.

    Sorry Leuds, ist mir noch nie passiert, aber irgendwann ist halt immer das erste mal. Ich habe vergessen dazuzuschreiben das es sich[mark=red]bei meinem Fahrzeug nicht um eine Schwalbe sondern um eine S50 handelt.[/mark]

    Dann ist meine Rücklichttheorie mit der Masse doch korrekt, oder?

    MFG Benjamin

    iss egal, die s50 hat die gleiche elektrik wiw die schwalbe KR51/1 bis auf die 4 blinker.

    merke: zu einer birne brauchst du immer 2 leiter damit der strom fliesen kann. 1.) das kabel zum hin- und 2.) die karosserie die zum rücktransport gebraucht wird

    also es muss der masse kontakt an der spule und der am licht ok sein nur dann kann strom fliessen

  4. #36
    Tankentroster
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    Sooo, hab mal unseren E-Techniker gefragt. Und simiopi hat recht. Auch wenn ich die 60V nicht glaube. Werd das am WE mal nachmessen.

    Es ist so: Die Spannung welche die Spule erzeugt, ist abhängig von dem Aufbau derselben (Anz. Windungen, Leitungsquerschnitt...) und der Änderung des Magnetfeldes um die Spule. Soll heißen umso höhere Drehzahlen, desto größer ist die Spannung im Schaltkreis.

    Die Spule besitzt einen Innenwiderstand (Ri). Die Lampen besitzen einen Gesamtwiderstand (Ra). Sind beide Widerstände gleich groß, gibt es eine "ideale Leistungsanpassung". Fällt eine Lampe aus, wird der Gesamtwiderstand aller Lampen zusammen größer.

    Nun ist aber R=U/I und eben Ra=Ri. Wenn also der Ra größer wird, muss Ri auch größer werden. Und dies geschieht über einen Anstieg der Spannung.

    Wenn das Rücklicht (brauch viel Leistung) durchknallt, steigt also die Spannung schon etwas. Er sprach von etwa 8V-15V. Und das reicht, nicht immer, aber sehr oft um die Lampe puttzukriegen. Wenn die sowieso schon ewig drin ist, umso schneller.

    Oder so...

    Aber ich glaub so richtig kapiert hab ich das immer noch nicht. Gibts jemanden der das genau weiß? Blöde E-Technik. ?(

  5. #37
    Simsonfreund
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    Original von Bender:

    Aber ich glaub so richtig kapiert hab ich das immer noch nicht. Gibts jemanden der das genau weiß? Blöde E-Technik. ?(
    aha, soso

    doch ich kenne da einen der sich damit auskennt. ich sehen ihn jeden morgen im spiegel



    opi, dem das ohmsche gesetz 3,5 jahre lang, von einem ganz ganz linken ausbilder, in allen variationen eingetrichtert wurde.

  6. #38
    Tankentroster
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    Weil ich das nun aber GENAU wissen will, kannst du mir das ruhig haarklein erklären. Was mich auch interessieren würde ist wie die Ladeanlage funktioniert und warum das Rücklicht ausgeht, wenn das Bremslicht angeht...

    Sofern du Bock hast, bitte ich um ne Antwort. Meinetwegen auch per e-Mail. (Weiß ja nich wer das noch wissen will.)

    MfG Bender

  7. #39
    Simsonfreund
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    ich muss ehrlich gestehen dass ich da keine grosse lust habe dir das zu erklären. weil das eigendlich sehr langeilig ist.

    ist einfach nur ein spannungsteiler

  8. #40
    Simsonschrauber
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    Hab grad Langeweile:
    Also, nehmen wir mal eine KR51/2 die hat ne 21W Ladespule. Nehmen wir weiter an sie erreicht die 6V bei ~6000 U/min.
    So, dann haben wir erstmal den Stromkreis: Lichtspule --> Drosselspule --> Rücklicht+Tachobeleuchtung in Parallelschaltung
    Die Tachobirne hat 6V 1,2W --> 0,2A 30Ohm.
    Die Rücklichtbirne hat 6V 5W --> 0,833A 7,2Ohm.
    Macht zusammen 6V 6,2W 1,033A und 5,81Ohm.
    Die Spule in der Lima macht 21W. Mit P=U*I also 21W=U*1,033A folgt das ohne Drosselspule U=20,32V anliegen würden. Also müssen wir die restliche 14,32V noch irgendwo "loswerden". Das geschieht über den induktiven Widerstand der Drosselspule. Der berechnet sich so: X(L)= U/I also X(L)=14V/1,033A =13,86Ohm. D.h.: In diesem Stromkreis haben wir einen Gesamtwiderstand von ~19,67Ohm.
    Jetzt kommt das Bremslicht ins Spiel. Es hat 21W 6V 3,5A und 1,7Ohm. Mit der Stromteilerregel bei parallelen Widerständen ergibt sich das für das Bremslicht 3,22A entfallen und für das Rücklicht,... 0,28A. Das heist das mit den 0,28A die 2 Birnchen versorgt werden, die damit wohl nicht mehr wirklich richtig leuchten. Das Bremslicht erhält aber 3,22A und hat damit "fast" volle Leuchtkraft von 19,3W.

    Ich hoffe das das einigermaßen hinhaut, was ich mir hier so zusammengereimt hab. Ich muss jetzt zur Uni, aber ich werd das nachher nochmal überarbeiten. Aber im großen und ganzen dürfte es passen.

    MfG Tilman

  9. #41
    Tankentroster
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    Das würde bedeuten, das meine Tachobeleuchtung aus geht wenn ich bremse? Hab mir mal den Schaltplan angesehen. Da gehen 2 Kabel von der Lichtspule ab. Eins für Rücklicht und Tachobeleuchtung und das andere geht zur Ladeanlage (Gleichrichter oder was sonst immer das nu is)

    werd mal auf genaueres warten. Studierst du was mit E-Technik? Ich bin nämlich Maschinenbauer. Habs also eher mit Metall und Mechanik.

  10. #42
    Simsonschrauber
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    Habs eher mit Beton, Stahl, Stahlbeton, Spannbeton, Holz, Glas,...
    Das was ich mir da so überlegt hab, würde wahrscheinlich jeden E-Techniker umhauen weil es hinten und vorne Annahmen hat, die nicht wirklich stimmen. Teilweise sind die Gesetze aus dem Gleichstromkreis. Aber was ich mir da ausgedacht hab erklärt zumindest die Phänomäne die so auftreten an der Schwalbe, speziell das Ausgehen des Bremslichtes.

    MfG Tilman

  11. #43
    Simsonfreund
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    Original von tilman81:
    Hab grad Langeweile:
    Also, nehmen wir mal eine KR51/2 die hat ne 21W Ladespule. Nehmen wir weiter an sie erreicht die 6V bei ~6000 U/min.
    So, dann haben wir erstmal den Stromkreis: Lichtspule --> Drosselspule --> Rücklicht+Tachobeleuchtung in Parallelschaltung
    Die Tachobirne hat 6V 1,2W --> 0,2A 30Ohm.
    Die Rücklichtbirne hat 6V 5W --> 0,833A 7,2Ohm.
    Macht zusammen 6V 6,2W 1,033A und 5,81Ohm.
    Die Spule in der Lima macht 21W. Mit P=U*I also 21W=U*1,033A folgt das ohne Drosselspule U=20,32V anliegen würden. Also müssen wir die restliche 14,32V noch irgendwo "loswerden". Das geschieht über den induktiven Widerstand der Drosselspule. Der berechnet sich so: X(L)= U/I also X(L)=14V/1,033A =13,86Ohm. D.h.: In diesem Stromkreis haben wir einen Gesamtwiderstand von ~19,67Ohm.
    Jetzt kommt das Bremslicht ins Spiel. Es hat 21W 6V 3,5A und 1,7Ohm. Mit der Stromteilerregel bei parallelen Widerständen ergibt sich das für das Bremslicht 3,22A entfallen und für das Rücklicht,... 0,28A. Das heist das mit den 0,28A die 2 Birnchen versorgt werden, die damit wohl nicht mehr wirklich richtig leuchten. Das Bremslicht erhält aber 3,22A und hat damit "fast" volle Leuchtkraft von 19,3W.

    Ich hoffe das das einigermaßen hinhaut, was ich mir hier so zusammengereimt hab. Ich muss jetzt zur Uni, aber ich werd das nachher nochmal überarbeiten. Aber im großen und ganzen dürfte es passen.

    MfG Tilman




    stimmt sogar einigermasen. musste mir das zwar 23,59 mal durchlesen bis ich es kapiert habe aber man kann es so ausdrücken

  12. #44
    Simsonschrauber
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    Puhh, ich dacht schon du willst mich in der Luft zerreissen. Ich hätt ja auch meinBlatt einscannen können wo ich das ausgerechnet hab, aber dann hättest du es wahrscheinlich min 34,78 mal durchlesen müssen.

    MfG Tilman

  13. #45
    Simsonfreund
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    Original von tilman81:
    Puhh, ich dacht schon du willst mich in der Luft zerreissen. Ich hätt ja auch meinBlatt einscannen können wo ich das ausgerechnet hab, aber dann hättest du es wahrscheinlich min 34,78 mal durchlesen müssen.

    MfG Tilman
    scan das mal spasseshalber ein *g*

  14. #46
    Adi
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    Die 21W Lichtspule gibt aber nicht zwangsläufig eine Leistung von 21W ab!!!
    Die Angabe der Leistung bezieht sich auf die maximale Leistung der Spule da für diese der Leiterquerschnitt der Spulenwicklungen ausgelegt ist, angepasst an den ohmschen Widerstand der angeschlossenen Verbraucher.
    Die Spule liefert unbelastet eine Spannung > 6V. Wird die Spule belastet, fließt also ein Strom, kommt der Leiterwiderstand der Spule, man mag ihn Ri nennen, ins Spiel. Er sorgt dafür, dass in der Spule selbst eine Spannung abfällt.
    Die abgegebene Spannung der Spule ist abhängig von der Motordrehzahl, sie steigt mit zunehmender Drehzahl an. Würde erst bei hoher Drehzahl eine Spannung von 6V abgegeben, blieben die Lichter im Leerlauf relativ dunkel. Jetzt bedient man sich des induktiven Widerstandes der Drosselspule, der allerdings anders definiert ist als von tilman81 angegeben, nämlich Z(L)= w * L (w = ein kleines Omega für die Winkelgeschwindigkeit). Steigt die Drehzahl des Motors und damit natürlich die Frequenz der erzeugten Wechselspannung, steigt gleichzeitig der Scheinwiderstand der Drosselspule und begrenzt somit den Stromfluss durch das Rücklicht. So wird erreicht, dass das Rücklicht schon bei relativ niedriger Drehzahl seine volle Leuchtkraft erreicht und über den gesamten Drehzahlbereich ungefähr konstant hält.

    @ Bender
    Warum sollte der Innenwiderstand der Spule größer werden wenn die Spannung steigt? Der hängt von dem Leiterquerschnitt, der Leiterlänge und dem verwendeten Material ab.

  15. #47
    Simsonschrauber
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    Original von Adi:Die 21W Lichtspule gibt aber nicht zwangsläufig eine Leistung von 21W ab!!!
    Hab ich nie behauptet. Aber bei 6000U/min sollte das schon der Fall sein. :)
    Original von Adi:Jetzt bedient man sich des induktiven Widerstandes der Drosselspule, der allerdings anders definiert ist als von tilman81 angegeben, nämlich Z(L)= w * L (w = ein kleines Omega für die Winkelgeschwindigkeit).
    Das stimmt nur halb, weil R=U/I für alle Widerstände gilt. Nicht nur für ohmsche sondern auch für induktive und kapazitive.
    Original von Adi:Steigt die Drehzahl des Motors und damit natürlich die Frequenz der erzeugten Wechselspannung, steigt gleichzeitig der Scheinwiderstand der Drosselspule und begrenzt somit den Stromfluss durch das Rücklicht. So wird erreicht, dass das Rücklicht schon bei relativ niedriger Drehzahl seine volle Leuchtkraft erreicht und über den gesamten Drehzahlbereich ungefähr konstant hält.
    Iss schon klar das sich das anpasst, ich wollte ja auch nicht das ganze Drehzahlband betrachten, sondern nur eine bestimmte Situation.

    MfG Tilman

  16. #48
    Tankentroster
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    Hmm, also hab ich´s doch nicht gerafft. Dachte mir ja eigentlich auch das der Innenwiderstand gleich groß bleibt.

    Ich versuchs mal zusammenzufassen:
    - die Spannung U ist abhängig von der Drehzahl des Motors.
    - Damit ein Strom fließen kann, müssen Verbraucher an die Spule angeschlossen werden
    - Der konstante Innenwiderstand (Ri) der Spule sollte bei U=6V etwa so groß sein, wie der Gesamtwiderstand der Verbraucher (Ra)
    - Fällt bei Parallelschaltung ein Verbraucher aus, steigt Ra an, I müsste kleiner werden.

    Meine Fragen:
    - Was ist mit der Selbstinduktion (Wiederstand?) bei der Spule? (Sollte doch eigentlich kleiner werden, bei kleinerer benötigter Leistung)
    - ist I überall gleich groß? (Abhängig von der benötigten Leistung)
    - Innenwiderstand von Spule ist nicht das gleiche wie der Widerstand durch Selbstinduktion selbiger, oder?

    aus R=U/I folgt das U=R*I ist. Wenn R (entspricht Ri) konstant ist, und I kleiner wird, dann fällt doch die Spannung...

    Nu kapier ich gar nix mehr.
    ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?(

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