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Thema: Schutzmaßnahmen beim Lackieren


  1. #1
    Kettenblattschleifer
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    Standard Schutzmaßnahmen beim Lackieren

    Ich will mich bei den Selbstlackierern unter euch mal informieren: Wie schützt ihr euch vor den Dämpfen und was genau braucht man dazu alles? Ich habe bisher eine Komplettverhüllung und Atemschutzmasken gegen Asbest benutzt. Das ganze natürlich nur im Freien und möglichst mit der Windrichtung lackiert. Nun die Frage: Reicht das für die wenigen Arbeitsgänge (vielleicht alle 3 Jahre mal einen Tag lacken) aus oder muss mehr her? Ich weiß halt nicht wie schädlich die heutigen 2K-Lacke sind...
    Geändert von Tuelle91 (11.09.2014 um 13:55 Uhr)

  2. #2
    Flugschüler
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    Standard

    Wenn du mit dem Wind lackierst, ist doch alles in Ordnung. Wie willst du da was einatmen? Außerdem würde ich mir bei der Lackierfrequenz von 0,33 La (La=Lackierungen pro Jahr) eher Gedanken um die Staubfusseln machen, die man im Alltag einatmet.

  3. #3
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    wenn du so einen einmalanzug anziehst und einen Mundschutz, vielleicht noch ne brille damit die Augenbrauen nicht verkleben, bist du m.M.n völlig ausreichend ausgerüstet.
    ich würde mir eher sorgen um den wind machen, der mir das lackierergebnis beeinträchtigt. abhilfe könnte da ein billiger pavillion 3 x 3 m mit seitenwänden bringen. sollte es mit dem farbnebel zuviel werden, könnte der ausrangierte staubsauger von mutti noch seine dienste tun.
    platz hast du doch bei dir genug........
    manche kennen mich, manche können mich

  4. #4
    Flugschüler
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    Was soll den mit dem Staubsauger gemacht werden? Wenn damit die Farbnebel eingesaugt werden sollen, geh ich bei nicht wasserverdünnbaren Lacken schon mal in Deckung und warte auf den großen Knall. Auch sonst dürfte der Effekt des Einsaugens eher gering ausfallen.
    Wie du schon sagtest: Gesundheitstechnisch muss Tuelle keine Bedenken haben, da ist er gut gerüstet. Einen optisch einwandfreien Lack wird er im Freien kaum hinbekommen (Pflanzenpollen, Insekten etc. bzw. sich absetzender Farbnebel im Zelt).

  5. #5
    Kettenblattschleifer
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    Schreibt man sich auch mal wieder :)
    Sowas hab ich mir mal fürs Sandstrahlen zusammen gebaut (wo ich früher gewohnt habe), aber ehrlich gesagt ist mir der Aufwand für die paar Teile zu hoch. Ist ne wirklich gute Sache wenn man sowas öfters macht aber für die paar Teile... Ging mir jetzt primär darum ob ein Mundschutz ausreicht, weil teilweise so getan wird als würde man mit irgendwelchen hochgefährlichen Viren hantieren.

    @nachbrenner: Gut, dann kann ich meine Schwalbe und die ES ja bedenkenlos zuende lackieren. Anspruch auf eine richtig gute Lackierung habe ich auch nicht. Es soll nur halbwegs vernünftig aussehen bis ich mir irgendwann ne richtige Profilackierung leisten kann.

  6. #6
    Tankentroster
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    Die heutigen 2K Lacke sind ja schon fast "gesund". Alle lösemittelreduziert, ohne Zink,Chromat und Blei. Da schnaufst Du am Lagerfeuer wahrscheinlich mehr Gifte ein....

    Im Freien solltest Du v.A. auf die bösen Nachbarn aufpassen (weils verboten ist), und auch was in der Windrichtung steht, weil der Spritznebel legt sich da ab.

  7. #7
    Tankentroster
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    Wenn du dich schützen möchtest hilft ein mundschutz wenig, die Dinger sind eig. dafür da dich gegen Staub beim Schleifen oä. zu schützen. Gegen lacknebel hilft eig. Nur eine Maske mit Filter. (Es gibt auch Einwegmasken)
    Aber wenn du draußen und nur wenig lackierst, sollte es auch ohne nicht problematisch sein.
    Mit freundlichen Grüßen Till

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