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Thema: Schwacher Zuendfunke.... Benzingeruch am Simmerring Limaseite Hilfe...


  1. #1
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    Standard Schwacher Zuendfunke.... Benzingeruch am Simmerring Limaseite Hilfe...

    Moin moin liebe schrauber....
    Folgendes problem: wir haben eine kr51/2e... die gute springt nicht an...auch nicht beim anschieben. Kondensator, unterbrecher, 12v zuendspule und zuendkerze gewechselt. Zzp richtig eingestellt. Zuendfunke ist vorhanden allerdings nur einmal...also kein durchgaengiges blitzen waehrend das polrad seine umdrehungen macht...sondern nur ein einmaliges aufblitzen wenn der kickstarter sich in unterster stellung befindet...das wars... fehlzuendung und qualm aus dem auspuff waren beim ankicken vorhanden...ich vermute das sie zu wenig kompression hat und dadurch der zundfunke so schwach ist... der simmerring unter dem polrad scheint augenscheinlich kaputt zu sein, da es hier stark nach sprit riecht...den also wechseln...ist es damit genuege? Ich bin der meinung das wenn am simmerring benzin austritt, sich benzin aus der brennkammer in das kurbelwellengehaeuse gedrueckt hat...demnach also defekte kolbenringe. Kann ich kolbenfinge einfach austauschen...ohne einen neuenkolben zu verbauen? Muessen zylinder und kolben immer zusammen gewechselt werden? Bin ich auf dem holzweg oder nah dran... wieso ist der zuendfunke so schwach...bitte ein paar tipps:-).

  2. #2
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Du bist mit so einigen Annnahmen auf dem Holzweg. Der Zündfunke muss bei jeder Polradumdrehung da sein, also bei jedem Durchtreten mehrmals. Ich glaube, so vier oder 5 mal sind das immer. Also stimmt was mit der Zündspannung oder ZZP-Einstellung nicht. ZZP-Einstellung deshalb, weil die max. Zündpannung auch nur in einem bestimmten Winkel zwischen Schwungscheibe und Grundplatte erreicht wird, weil da Magnet und (Primär-/Zünd-)Spulen übereinander stehen. Fehlzündungen sind eigentlich Folge starker Spätzündung, weil das Gemisch so spät gezündet wird, dass es noch brennt, wenn schon wieder neues Gemisch einströmt, und der Auslass offen ist. Gut, kann vielleicht auch mal passieren, weil es gar nicht zündet, und der Auspuff dann voller zündfähigem Gemisch ist. Mit der Kompression hat der Zündfunke rein gar nichts zu tun. Der muss auch kommen, wenn der Zylinder komplett ab ist, nur mal so. Eine andere Sache ist der Simmerring rechts. Das Gehäuse dort mal trocken wischen, oder das Ding auf Verdacht wechseln. Der ist, wenn, dann nur für sich alleine undicht, es drückt nichts aus der Brennkammer, und hat deswegen auch nichts mit den Kolbenringen zu tun. Sehr wahrscheinlich ist der Simmerring aber nicht das Problem, weshalb das Möp nicht anspringen will. Erst braucht es einen ausreichenden Zündfunken, eine richtige Vergasereinstellung, dann sollte es gehen.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  3. #3
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    Erstmal fettes danke schön für die schnelle antwort.... gut ok.. also nochmal zzp und vergasereinstellung überprüfen... dennoch versteh ich nicht warum es dann aus dem simmerring riecht bzw. rausläuft... der simmerring ist defenitiv hin, soviel ist sicher...aber wie zum geier kommt das benzin hinter die kurbelwelle... das darf doch nicht sein...das müssten doch die kolbenringe verhindern? dennoch....ist also defenitiv ein zzp oder vergaserproblem?

  4. #4
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Falls Du es noch nicht bemerkt hast - Deine Schwalbe ist ein Zweitakter.
    Wenn Du Dich mit dem Aufbau eines Zweitakters vertraut machst, wirst Du erstaunt sein, dass der sein Gemisch erst einmal durch das Kurbelgehäuse ansaugt, welches sich genau um die Kurbelwelle herum hinter dem Simmerring befindet. Also ist dort alles voller Benzin/Öl-Gemisch. Per Unterdruck wird es vom Vergaser angesaugt, wenn der Kolben im Zylinder darüber nach oben geht. Geht der Kolben wieder runter, entsteht zunächst Überdruck (der dann auch Gemisch durch den defekten Dichtring drückt), bis die Überströmkanäle freigegeben werden, und das frische Gemisch in den Brennraum über dem Kolben einschießt und gleichzeitig das verbrannnte zum Ausgang befördert. So funktioniert nun mal ein Zweitakter . Also befindet prinzipbedingt sich immer Gemisch auch unterhalb des Kolbens im Kurbelgehäuse, da können die Kolbenringe noch so dicht sein ...
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  5. #5
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    ach du scheisse....ja natürlich...hast vollkommen recht. sorry... tja manchmal liegt der fehler zwischen den ohren....

    ok... macht es dennoch sinn die primärzundspule auf der grundplatte durchzumessen...könnte auch hier der teufel im detail stecken? ich denke ich werde mit hilfe von familie moser (elektrik für dummies) mal den ganzen vogel durchchecken... wie gesagt... der zündfunke kommt nur einmal pro umdrehung... oder kann ich auch vermuten das dass polrad einen weg hat?. Halbmondscheibe ist schon erneuert worden?

  6. #6
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    wollte sagen halbmondscheibe ist erneuert worden!!!!!!

  7. #7
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    Halbmond bei der Gelegenheit nochmal prüfen. Für den ZZP selber bitte nicht auf die vorhandenen (werksseitigen) Markierungen verlassen, sondern neu ausmessen. Sollte das Polrad mit seiner Nocke völlig falsch sitzen (z.B. weil der Halbmond kaputt ist da das Polrad zu lose saß), siehst du das dann bei korrekt ausgemessenem ZZP auch gleich. Und lässt sich auch prima Abblitzen.

    Der Unterbrecher muss im ZZP gerade anfangen (!) zu öffnen.

    Es kommt pro Korbelwellenumdrehung ein Zündfunke (und nicht nur aller 2 Umdrehungen, wie beim 4-Takter).
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  8. #8
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    Verflucht noch eins... das gibts doch nicht. Immer noch ein schwacher zündfunke. Kann doch nicht sein? ZZP und vergaser nochmals überprüft... ist alles ok soweit. Den zweiten neuen Kondensator eingesetzt und noch immer keine besserung. Polrad und Grundplatte anhand der nummern auf stimmigkeit überprüft.... kann die primärzündspule der übeltäter sein? wie messe ich die durch? kann eventuell auch das polrad bzw. die magneten hinüber sein? weiß langsam nicht mehr weiter... jetzt kommt auch noch ein zündfunken wenn der zündlichschalter auf aus steht...gibts doch nicht

  9. #9
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    Böse

    Moin Moin liebe Schraubergemeinde,

    habe jetzt die Primärzündspule gewechselt... leider noch immer nur ein einziger kleiner schwacher zündfunke...haben zzp nochmal eingestellt, kondensator und unterbrecher nochmals gegen neue getauscht...probieren heute ein anderes polrad...wenn es dann auch nicht hinhaut....weiss ich keinen rat mehr...haben dann ja quasi die komplette zündung einmal durchgetauscht..hat denn nicht noch einer eine idee...? warum nur dieser schwache zündfunke? ich rupf dem kackvogel bald die flügel aus...für immer

  10. #10
    Simsonfreund
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    Kerzenstecker nachmessen / wechseln / testweise weglassen (siehe "Kerzenstecker für lau" oder so ähnlich).

    Kommst du aus Dresden, komm mit deinem Vogel einfach mal bei mir rum (PN).
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  11. #11
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    Ok werde ich probieren...hab auch noch ein paar meter zündkabel und einige zündkerzenstecker liegen..

    vielen dank für das angebot.... würde ich auch glatt machen (mit brötchen, bier und kaffee im gepäck) wohne aber in wilhelmshaven (gaaanz im norden)

  12. #12
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Erklär doch einmal, wie Du den Zündzeitpunkt einstellst. Nachdem Du Dich eingangs nicht gerade als Motorfachmann erwiesen hast, könnte vielleicht das Problem darin liegen, dass Du auch hier wieder unter Zugrundelegung falscher Annahmen auf dem Holzweg agierst ...
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  13. #13
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    ... zum motorenfachmann: ich habe schlichtweg zu kompliziert gedacht...warum nun das benzin-öl-gemisch im kurbelwellengehäuse sitzt bzw. durchläuft ist mir nun wieder klar und ist ja auch im hinblick auf 2-takt-motoren auch absolut logisch (deswegen ja gemisch, schmierung der kurbelwelle usw)... hatte den ablauf und die flüssigkeitskreisläufe von, sagen wir mal, größeren motoren im kopf, in denen öl und benzinkreislauf voneinander getrennt sind.... hier hätte nämlcih tatsächlich ein gebrochener kolbenring dazu geführt das benzin in eine etage gelangt wo es nicht hingehört, was aber natürlich nichts mit der entstehung des zundfünken zu tun hat....aber lassen wir das... vielen dank nochmal für deinen denkanstubser . aber nun reite nicht drauf rum... mach mir doch auch nicht die hose mit der kneifzange zu

    zum zzp:

    ich habe die markierungen von motorengehäuse und grundplatte in eine linie gebracht, sowie die markierung am polrad in übereinstimmung mit der markierung an dem motorgehäuse. habe mittels messschieber den ot ermittelt, kurz das polrad nach links und rechts gedreht um eventuelles spiel der kurbelwelle auszugleichen. habe dann dem gemessenem wert (nach ermittlung ot am messschieber) 1,8mm zugerechnet und den kolben erneut an den neu eingestellen wert angeschlagen. nun bin ich 1,8mm vor ot (denk ich doch)...den unterbrecher (durch leichtes lösen der grundplatte, nach links gedreht) habe ich 1,8mm vor ot so eingestellt das er gerade öffnet (konnte ein stück alupapier leicht entfernen) und die grundplatte wieder festgeschraubt. dann wieder das polrad nach rechts gedreht und den unterbrecher, durch lösen der unterbrechergrundplatte, so eingestellt das er bei ot 0,4mm geöffnet ist.

    Das öffnen des unterbrechers (1.8mm vor OT) soll doch im Augenblick des höchsten verfügbaren Primärstromes erfolgen (abrissstellung: welche sich aus der übereinstimmung der kerben von polrad und grunplatte ergeben bzw. sich aus der nähesten Stellung der Primärspule zum Polradmagneten ergeben). Diese Abrissstellung muss dann doch mit der Zündzeitpunktmarkierung auf dem Motorgehäuse übereinstimmen, oder ? und dann den unterbrecher wie schon erwähnt einstellen, oder nicht?

  14. #14
    Simsonfreund
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    Du verkomplizierst das zusehr, und machst außerdem einen entscheidenden Fehler.

    ZUERST wird der Unterbrecherabstand eingestellt, und zwar in der Position des Polrades der größten Öffnung des Unterbrechers. Das muss nicht im OT passieren, sondern kann auch kurz danach liegen. Ist auch wurst wie das Polrad genau steht, hauptsache der Unterbrecher ist auf größtmöglichem Abstand geöffnet. Dieser Abstand wird dann auf 0,4 mm korrigiert.

    DANACH wird der Kolben auf OT-1,8mm (also auf ZZP) gebracht und die Grundplatte so verdreht, dass der Unterbrecher gerade anfängt, zu öffnen. So ähnlich hattest du das ja schon gemacht. Messschieber ist ein wenig ungenau, Messuhr oder 20 - mm - Methode wären besser geeignet zur Ermittlung des ZZP's.

    Die korrekte Abrissstellung ergibt sich dann normalerweise auch automatisch.

    Zusatz zur Abrisstellung:
    Irgendwo hier schwirrte kürzlich ein Bild rum, wie das Polrad zur Primärspule im Moment des ZZP stehen sollte, könnte zur Kontrolle noch interessant sein. Stimmt die Abrissstellung wirklich nicht (was bei Nachbauteilen vorstellbar wäre), dann darf der Unterbrecher geringfügig anders eingestellt werden, und zwar von 0,35 bis 0,45 mm Abstand (der Schließwinkel ist bei diesen Werten noch innerhalb der Toleranz).
    Danach muss der ZZP (und damit natürlich auch die Abrissstellung) entsprechend erneut korrigiert werden.
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  15. #15
    Schwarzfahrer Avatar von rlweber02
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    Moin Moin,

    für jeden den es interessiert.....das möp läuft
    der fehler:

    Defektes POLRAD, Magnete haben nicht mehr genügend POWER!!!!!

    Wahnsinn....

    hier noch eine frage... original ist folgendes polrad verbaut....8307.8-010...dieses ist aber nicht zu bekommen...geht auch ein 8307.10-010 für ab baujahr 1985? unsere schwalbe ist baujahr 1982...wo ist denn der unterschied der polräder?

  16. #16
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    Zitat Zitat von rlweber02 Beitrag anzeigen
    zum zzp:

    ich habe die markierungen von motorengehäuse und grundplatte in eine linie gebracht, sowie die markierung am polrad in übereinstimmung mit der markierung an dem motorgehäuse. habe mittels messschieber den ot ermittelt, kurz das polrad nach links und rechts gedreht um eventuelles spiel der kurbelwelle auszugleichen. habe dann dem gemessenem wert (nach ermittlung ot am messschieber) 1,8mm zugerechnet und den kolben erneut an den neu eingestellen wert angeschlagen. nun bin ich 1,8mm vor ot (denk ich doch)...den unterbrecher (durch leichtes lösen der grundplatte, nach links gedreht) habe ich 1,8mm vor ot so eingestellt das er gerade öffnet (konnte ein stück alupapier leicht entfernen) und die grundplatte wieder festgeschraubt. dann wieder das polrad nach rechts gedreht und den unterbrecher, durch lösen der unterbrechergrundplatte, so eingestellt das er bei ot 0,4mm geöffnet ist.

    Das öffnen des unterbrechers (1.8mm vor OT) soll doch im Augenblick des höchsten verfügbaren Primärstromes erfolgen (abrissstellung: welche sich aus der übereinstimmung der kerben von polrad und grunplatte ergeben bzw. sich aus der nähesten Stellung der Primärspule zum Polradmagneten ergeben). Diese Abrissstellung muss dann doch mit der Zündzeitpunktmarkierung auf dem Motorgehäuse übereinstimmen, oder ? und dann den unterbrecher wie schon erwähnt einstellen, oder nicht?
    Siehst Du, ich bin nicht nur "Motorfachmann", sondern auch Hellseher Siehe jenson. So rum ist es richtig. Das was Du da rausbekommst, ist definitiv nicht der Zündzeitpunkt, sondern irgendwas so ziemlich meilenweit daneben. Du addierst alle nur möglichen Fehlerquellen - bei der Einstellung ist aber Präzision angesagt! Das Fühlen mit dem Messschieber kannst Du schon komplett vergessen (!!!). Wenn die Polradmarkierung die Gehäusemarkierung passiert, sollte das 1,8 mm v.OT sein. Sollte. Schon wegen des Abstandes kann man es nicht genau ablesen. Dann kann es Toleranzen geben und gibt es auch.
    Das einzig Vernünftige ist eine Messuhr, um die 1,8 mm v.OT zu ermitteln; ersatzweise empfiehlt sich noch so ein Messdorn von Louis. Und dann, nachdem der U-Kontaktabstand schon sauber auf 0,4 mm Maximalwert eingestellt ist, drehst Du die Grundplatte, bis die Kontakte genau bei den magischen 1,8 mm v.OT öffnen. Das mit dem Alustreifen ist korrekt. Es soll dabei schon so sein, dass man das Polrad wieder nach rechts dreht, nachdem der Streifen eingeklemmt wurde, und dabei leicht daran zieht. Wenn das Polrad nun die magische Winkelstellung im ZZP passiert, soll sich der Streifen mit leichtem Zug lösen lassen. Je nachdem, wie´s passt oder nicht, zu früh oder zu spät, korrigiert man die Grundplattenstellung. Leicht früher (am Polradumfang 2 mm) ist o.k., da der Unterbrecher wieder verschleißen wird.
    Am besten geht die Prozedur wirklich mit der Messuhr, da man dort direkt am Zeiger live verfolgen kann, wann sich der Streifen löst. Das ist praktisch fast auf 1/100 mm genau.

    Die Schlussfolgerung hinsichtlich der Abrissstellung, der Du gefolgt bist (und die auch prinzipiell nicht verkehrt ist), lässt sich leider nicht auf dem von Dir gewählten Wege umsetzen, weil zu ungenau. Machst Du das alles in der richtigen Reihenfolge und mit den richtigen Mitteln, ergibt das sich so ziemlich von selbst.

    Wie kommst Du denn nun zu der Feststellung, dass das Polrad defekt ist? Hast Du spaßenshalber mal ein anderes verbaut? Vielleicht war´s ja auch das falsche Polrad. Könnte auch die Erklärung dafür sein, dass nur einmal pro Durchtreten ein Funke kam. Dafür bin ich aber kein Spezialist.

    Auch wenn Du jetzt mit einem neuen Polrad Erfolg hast, bleibt immer noch eine präzise ZZP-Einstellung Voraussetzung für einen optimalen Motorlauf. Die Baustelle ist noch nicht erledigt ...

    Mfg Matthias

    Edit sieht gerade noch etwas: Was schrieb ich oben: "Sehr wahrscheinlich ist der Simmerring aber nicht das Problem, weshalb das Möp nicht anspringen will."
    Siehste.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

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