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Thema: Schwalbe mit 12Volt


  1. #1
    Glühbirnenwechsler
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    Habe mir gestern eine schwalbe gekauft und hab soeben erfahren dass sie von einem bastler stammt der aus einer kr51/2E eine kr51/2L mit 12Volt gemacht hat.
    wollte wissen ob es sich gelohnt hat?

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...&category=9934


    Gruß

  2. #2
    Tankentroster
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    NA JA Glückwunsch musst du selber wissen es gibt keine pauschale bewertung zu schwalben entweder es hat beim 1.mal gefunkt oder nich ist wie liebe auf dem 1. blick
    gruß felix

  3. #3
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Die /2L hat aber auch keine 12V

    MfG
    Prof

  4. #4
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    echt,12volt????????????
    wegen sowas hatte ich mal nachgefragt und mir sagen lassen müssen,gibbet nich!!! wie hat er das denn dann verwirklicht??? oder gab es das etwa doch mal ab werk??(
    sorry,für die dumme frage,aber das würde mich doch mal interessieren.
    gruß STONES

  5. #5
    Glühbirnenwechsler
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    servus nein das gibt es nicht ab werk mit 12v sie stammt von einem bastler!
    Die frage ist schon ok!!!!

    Gruß Benjamin

  6. #6
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    habe nich die n und e modelle ne 12 volt ZÜNDANLAGE ???
    Die L hat 6 volt
    Gruß felix

  7. #7
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    Die Spannung der restlichen elektrischen Anlage hat NICHTS mit der Zündung zu tun. Es ist lediglich so, das bei Unterbrecherzündungen Zünspulen mit dem Aufdruck 12V und bei Elektronikzündungen 6V Zündspulen eingesetzt wurden. Eine 12V Schwalbe gabs nie, es sei denn es wurde umgerüstet.

    MfG Tilman

    Treten denn eigentlich nicht viel höhere Spannungen auf als die angegebenen 6 bzw. 12V. Also was hat die Spannungsangabe eigentlich auf den Zünspulen zu suchen?

  8. #8
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Na, ganz einfach, es ist halt eine 12V Zündspule. Ob bei einer Unterbrecheranlage zwingend 12V für die Funktion erforderlich sind, kann ich dir aber auch nicht sagen. Wenn ich mich recht erinnere, gabs das beim Trabant z.B. nicht. Der hatte meines Wissens nach auch bei Unterbrecher 6V Zündspulen drin. Dort gab es Elektronik auch erst mit 12V ab ca. 1984.

    Ansonsten kann man natürlich jede Schwalbe auch auf 12V umbauen, sie hat schließlich mit dem S51 eine weitestgehend identische Elektrik und in den neueren S51 gab es 12V ab Werk. Außerdem gibt es diverse Hersteller von Zündanlagen (PVL etc.) die sich auch in Schwalbe einbauen lassen.

  9. #9
    Simsonschrauber
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    Also weißt du auch nicht so genau wieso es da 2 Ausführungen gibt. Treten denn nicht sowieso Spannungen von einigen Hundert Volt auf? Bei 12V würde doch nie im Leben ein Funke erzeugt werden! Der Umbau ist auf jeden Fall möglich, hab ja selber 12V in meiner.

    MfG Tilman

  10. #10
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Ich bin nächste Woche in der Werkstatt, da frage ich dort mal.

  11. #11
    Moderator Simsonfreund
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    10000-25000V hat der zündfunke....aber sehr wenig A, daher nicht tödlich, wie wir alle wissen

  12. #12
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Original von TALOON:
    nicht tödlich, wie wir alle wissen
    Jo, wer einmal beim testen den kerzenstecker angefasst hat, weiss das

    MfG
    Ralf

  13. #13
    Moderator Simsonfreund
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    da gibts leider noch ne steigerung von....weiß gar nicht, ob ich das hier schreiben soll?....

    bei der BK habe ich als kerzenstecker nur welche aus bakelit, also kein blech rundherum...als sie mal nicht richtig wollte, habe ich (mit handschuh!) bei der fahrt (etwa 30kmh) mal den einen und dann den anderen abgezogen um zu sehen, welche rzylinder noch geht...

    weißt du, wie das bei 30kmh, also entsprechender zündfolge, in der hand zuckt???

    sag ich jetzt, aber damals eher

    mfg

  14. #14
    Tankentroster
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    Hi,

    @tilman:

    12V Zündspule heißt nur, dass sie für den Betrieb an 12V ausgelegt ist (primärseitig).

    Die außenliegende Zündspule funktioniert ja wie ein Transformator: eine Primärwicklung mit weniger Windungen (eben z.B. für den 12V-Betrieb, nicht zu verwechseln mit der Primärspule auf der Grundplatte) und eine Sekundärseite mit mehr Windungen (Hochspannungsanschluss für die Zündkerze).

    Die Primärwicklung der Außenliegenden ZS ist mit der Primärspule auf der Grundplatte verbunden. Diese ist zunächst durch den Unterbrecher (oder den Halbleiter der Elektronikzündung) nach Masse kurzgeschlossen, nix passiert.
    Beim Öffnen des Unterbrechers gibt es dann plöttzlich Spannung auf der Primärseite der Zündspule, also eine sehr schnelle(!) Änderung der Spannung und damit auch des Stromflusses durch die Primärwicklung der außenliegenden Zündspule. Und da kommt dann das

    Induktionsgesetz U = -N * dPhi/dt ins Spiel:

    (U = Spannung, N = Windungszahl, dPhi/dt = zeitliche Änderung des magnet. Flusses)

    Beim Trafo (und das ist ja die Zündspule) hängt die sekundärseitige Spannung eben von zwei Dingen ab:
    • vom Windungszahlverhältnis zw. Primär- und Sekundärwicklung
    • von der zeitlichen Ableitung des magnetischen Flusses :) (oder, einfacher gesagt: davon, wie schnell sich das magnetische Feld in der Spule ändert, beim Betrieb eines Trafos an normalem Wechselstrom steckt da einfach die Frequenz (z.B. 50Hz) dahinter).

    Und im Fall der Zündspule entstehen halt deshalb so hohe Zündspannungs-Spitzen (siehe Vorredner), weil zum einen die Windungszahl der Sekundärseite (oder genauer: das Windungszahlverhältnis zwischen Primär- und Sekundärseite) sehr groß ist und zum anderen die zeitliche Änderung des Stromflusses (und damit des magnetischen Flusses) sehr groß (also schnell) ist.

    Auf der Primärseite der ZS sind aber eben nur 12V (oder 6V bei einer 6V Zündspule), daher also gibt es 12V und 6V Zündspulen.

    Bei der außenliegenden ZS gibt es drei Wicklungen: die Primärspule auf der Grundplatte dient dazu, die Betriebsspannung für die Zündung zu erzeugen (also genau so, wie die beiden Lichtspulen), die außenliegende ZS hat dann einfach zwei "Transformatorwicklungen".

    Im Fall der innenliegenden ZS (z.B. KR51/1 (ohne S), Star, SR2 etc.) gibt es nur zwei Spulenwicklungen, die Hochspannungswicklung ist direkt auf die Primärwicklung auf der Grundplatte gewickelt, die Primärwicklung übernimmt also die beiden Funktionen der Primärspule und der primärseitigen Wicklung der außenliegenden ZS.

    So long,

    Izzy.

  15. #15
    Simsonschrauber
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    Danke Izzy für die erklärung, es hätte aber auch gereicht wenn du gesagt hättest das die Primärspule auf der Grundplatte halt 6 bzw. 12V erzeugt. Wie einTrafo funzt und das mit der schnellen Änderung hatte ich schon noch etwas im Hinterkopf aus dem Physikunterricht. Aber trotzdem SUPER Erklärung.

    MfG Tilman

    P.S.: Was machst du eigentlich beruflich? Doch sicher was mit Elektronik, oder?

  16. #16
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Original von TALOON:
    da gibts leider noch ne steigerung von....weiß gar nicht, ob ich das hier schreiben soll?....

    bei der BK habe ich als kerzenstecker nur welche aus bakelit, also kein blech rundherum...als sie mal nicht richtig wollte, habe ich (mit handschuh!) bei der fahrt (etwa 30kmh) mal den einen und dann den anderen abgezogen um zu sehen, welche rzylinder noch geht...

    weißt du, wie das bei 30kmh, also entsprechender zündfolge, in der hand zuckt???

    sag ich jetzt, aber damals eher

    mfg
    Ich glaub, ich kann da noch eine Steigerung anbieten:
    (Dafür hätte ich wohl einen Darwin-Award bekommen, wenn ich´s nicht überlebt hätte ;-)
    Als ich meinem Polo eine neue Bakterie spendiert hab, schaffte ich es, bei laufenden Motor alle Türen verriegelt zu haben. Auspuff zuhalten schaffte ich nicht. Also zog ich von unten das Kabel von der Zündspule zum Unterbrecher ab. Dabei hab ich wohl den Kontakt berührt. Und zwar so lange, bis der Motor stand...
    Aua, fand ich auch nicht lustig. Meinen Arm hab ich kaum noch gespürt.

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