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Thema: Schwalbe - "Grundüberholung"


  1. #1

    Registriert seit
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    7

    Standard Schwalbe - "Grundüberholung"

    Hallo,
    ich hab schon einige Jahre eine Schwalbe KR51/2 Baujahr '82 und sie hat mich noch nie im Stich gelassen.
    Jetzt war sie allerdings über ein Jahr gestanden. Gestern habe ich sie mal wieder ausgepackt und sie ist auch nach ein paar Sekunden angesprungen und alles funktioniert bestens.

    Nun will ich bei meiner Schwalbe mal alle sicherheitsrelevanten Teile erneuern.
    Was ich vorhabe: - alle Bowdenzüge erneuern
    - Bremsbacken erneuern
    - neue Mäntel aufziehen
    und natürlich werde ich sowieso die Liste "Wie mache ich meine Simson fit für die Saison" aus den FAQ durcharbeiten.

    Meine Frage ist nun, ob ihr mir noch Tipps geben könnt, ob ich gleich noch was anderes austauschen sollte, wenn ich schon dabei bin. Ich habe mir z.B. auchüberlegt die Kette + Ritzel zu wechseln, allerings weiß ich nicht wie sinnvoll das ist. Wichtig ist mir eben, dass die Schwalbe weiter so zuverlässig läuft und vorallem sicher ist!

    Gruß

  2. #2
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    5.945

    Standard

    Wenn du sorgfältig die Liste aus dem FAQ durcharbeitest, dann würde ich auf die To-Do Liste erstmal nur noch das Wechseln des Getriebeöls setzen.
    Während der Wartungsarbeiten an Kette und Ritzeln kann man gleich schauen ob da was verschlissen ist. Kauf also nicht einfach alles sofort ein sondern setz dich ran und prüfe genau was zu ersetzten ist. Bowdenzüge müssen vor dem Neueinbau gefettet werden. Bremsbeläge müssen fettfrei montiert werden (also nicht mit den matschhänden drauffassen). Die Radnaben mach richtig sauber und schleif die Bremsflächen mit grobem Schleifpapier an.
    Dinge nach denen du unbedingt auch gucken solltest sind:
    Vergaser (Dreck, Oxide, Einstellung), Tank (Benzinhahndichtung gequollen, Rost), Zündung (Einstellung), Räder (Speichen lose), Elektrik (MAssekabel oxidiert, alles funktionsfähig)
    Dein Moped wird es dir mit noch besserem Lauf und Zuverlässigkeit danken.
    Gruß aus Berlin
    Ich wünschte ich wäre eine Lorbeere, dann hätt ich nichts zu tun als auf mir auszuruhn!!!

  3. #3
    Simsonschrauber Avatar von K.P.
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    Standard

    moin...
    Ist dein Tank im Inneren rostig nach der Standzeit?
    - Sonst halt entrosten.
    - Vergaser säubern und Einstellungen prüfen
    - ZZP (Zündung, Zpndzeitpunkt) prüfen, ggf. einstellen
    - Benzinfluss checken (ca. 200ml / min)
    - Speichenbruch oder lose Speichen (Speiche ersetzen bei gebrochen und zentrieren lassen)
    - Schläuche und Mäntel wechseln oder prüfen
    - Bremsbacken tauschen und alles entfetten und einstellen
    - Getriebeöl wechseln und Schaltung und Kupplung ggf. einstellen
    - Züge wechseln und schön fetten vorm Einbau
    - Ansaugtrackt säubern (Luftberuhigungskasten / Luftfilter)

    Das sollte erstmal das Wichtigste gewesen sein...
    Wenn du es perfekt machen willst, auch noch die Wellendichtringe wechseln, wenn die es nicht mehr taugen.
    Riech mal am abgelassenen Getreibeöl, wenn das stark nach Benzin riecht ist wahrscheinlich der Wellendichtring auf der Kupplungsseite hin und dann auc gelich die anderen wechseln.
    Qualmt dein Ofen weiß, auch wenn er warm ist?
    Bei deinem Motor ist das Wechseln der Wedis auch nicht so kompliziert und ohne Motorspaltung zu erledigen.
    Dauer hiefür: ca. 40 - 50 Minuten (kommt auf die Begabung an)

    Gruß
    K.P.
    Wer Reifen auf die Straße brät, braucht ein 2 Takt Heizgerät...

  4. #4
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Standard

    Im Wiki gibt es auch ein Kategorie für Wartungsarbeiten: Wartung

    Grüße,
    Schwalbenchris

  5. #5

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    danke für die schnellen Antworten, ihr habt mir schon mal weitergeholfen =)

    Ich werde die Punkte mal durchchecken und hoffen, dass meine Liebe danach immer noch so gut/besser läuft.

    Auffällig weiß hat er nicht gequalmt, aber da muss ich nochmal genau schauen. Was wäre denn, wenn er weiß qualmt?

  6. #6
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Bei weißem Qualm sind die Wellendichtringe kaputt. D.h. es gelangt Getriebeöl in die Kurbelkammer.

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