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Thema: Schwalbe (KR 51/2) geht bei voller Fahrt aus (GELÖST!!!!)


  1. #1
    Glühbirnenwechsler
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    Standard Schwalbe (KR 51/2) geht bei voller Fahrt aus (GELÖST!!!!)

    Liebes Nest

    nachdem ich diesen Sommer, hauptsächlich durch eure Hilfe, endlich meine Simme flott bekommen habe und über die Landstraßen geflogen bin, habe ich leider ein neues Problem.

    Ich beschreibe mal was war.

    Ich fuhr schon geschätzte 8km und alles ist klar. Plötzlich bei voller Fahrt stirbt der Motor relativ plötzlich ab und ich stehe. Alles wieder ankicken und anschieben war vergebens. Auch nach dem Abkühlen. Ich durfte jedenfalls 2km nach Hause schieben...

    Zuhause habe ich den Vergaser kontrolliert und durchgeblasen - hat aber nichts genützt. Wenn ich die Simme versuche anzukicken ging sie manchmal an, hört sich aber ziemlich schlecht an und hat Aussetzter und geht schließlich wieder aus.

    Ich möchte nocheinmal betonen, dass nachdem ich mit einem Bekannten den Unterbrecher gewechselt und die Zündung neu eingestellt habe, das Teil gelaufen ist wie eine Eins und nie plötzlich ausgegangen ist. Vielleicht könnt ihr mir aufgrund dieser Beschreibung eine vermutete Ferndiagnose machen.

    Vielen Dank für die Hilfe

    Uwe

  2. #2
    Flugschüler Avatar von IFLY2low4U
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    hi Uwe,

    ähnliches hatte ich damals bei meiner S51 vergaser ist glaub ich baugleich...

    nach vielem rumgestelle und geteste hat sich nix getan...

    für mich hört sich das nach einem undichten schwimmer an.
    schwimmer raus und schütteln. plätschert was - glückwunsch

    ein neuer schwimmer sollte das problem lösen......

    wie ist denn das kerzenbild? rehbraun oder ehr dunkel?

    LG andi

  3. #3
    Glühbirnenwechsler
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    Danke für die frühe Antwort.

    Kannst du mir erklären, was bei einem undichten Schwimmer genau passiert? Eigentlich müsste der Vergaser ja überlaufen, da der Schwimmer das Ventil nicht mehr schließt, das tat er aber nicht.

    Auch war Kraftstoff im Schwimmergehäuse vorhanden.

    Wie wirkt sich ein defekter Schwimmer technisch aus?

    Danke

  4. #4
    TO
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    Ist denn noch ein Zündfunke da? Wahrscheinlich nicht.

  5. #5
    Flugschüler Avatar von IFLY2low4U
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    gumo Uwe,

    ich behaupte mal ganz keck, nein! wenn der schwimmer undicht ist muss dir nicht zwangsläufig die suppe aus dem vergaser laufen.

    kann auch sein dass der auftrieb im Schwimmergehäuse gerade ausreicht um das ventil noch früh genug zu schließen das nix rauskommt, der pegel im Schwimmergehäuse aber so stark steigt, das dir die karre einfach mal absäuft.

    deswegen hab ich's erst voll spät rausgefunden was das problem bei mir war.

    aber munkeln hilft hier nich viel, vergaser is ja schnell ab bei der simme - und ich würd halt schritt für schritt vorgehen, damit du am ende nich ein grosses ? über deinem kopf hast, weil du hier und da ein wenig gefummelt hast. erstmal eine sache ausschliessen können und dann weiterschauen - ist meine devise.

    als nächstes kannste ja mal den löschkondensator tauschen(sitzt in der zündplatte; son ding wo ein kabel drangeht, rund isses (ca 1,5 cm durchmesser)und stehend eingebaut ich glaube sogar der ist eingepresst.

    dat ding kost auch nich viel, musst nur vorsichtig sein beim einbau, denn beim ausbau ging meiner kaputt (er wollte nicht raus) da musste rohe gewalt angewandt werden...

    den sitz dann etwas nachfeilen(feine halbrund schlüsselfeile) sonst geht der neue auch nich wirklich heile rein. und dreh bloß nich an dem kontakt in der mitte dann kannste dir gleich noch nen neuen kaufen die sch....dinger sind empfindlich.

    und da dieser besagte löschkondensator halt auch schon mal den hitzetot sterben kann, könnte das vielleicht dein problem beheben... (hoff)

    mehr fällt mir so spontan auch nicht dazu ein



    LG andi

  6. #6
    Glühbirnenwechsler
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    Vielen Dank für die ausführliche Antwort, ich werde mal loslegen und melde mich wieder....

  7. #7
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    Zitat Zitat von IFLY2deep4U
    ...den sitz dann etwas nachfeilen(feine halbrund schlüsselfeile) sonst geht der neue auch nich wirklich heile rein. und dreh bloß nich an dem kontakt in der mitte dann kannste dir gleich noch nen neuen kaufen die sch....dinger sind empfindlich.



    LG andi
    bitte vergiss das nachfeilen. kondensator in den tiefkühler und man bekommt es problemfrei reingedrückt. feile ist hier fehl am platz.

    ich werfe noch spontan verstellten zzp durch abgescherten polradkeil in den raum.

  8. #8
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    Zitat Zitat von totoking
    ich werfe noch spontan verstellten zzp durch abgescherten polradkeil in den raum.
    Damit gehe ich auch kondom! :wink:

    Peter

  9. #9
    Flugschüler Avatar von IFLY2low4U
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    bitte vergiss das nachfeilen. kondensator in den tiefkühler und man bekommt es problemfrei reingedrückt. feile ist hier fehl am platz.

    ich werfe noch spontan verstellten zzp durch abgescherten polradkeil in den raum.
    hallöchen, also es muss dann baujahr bedingte unterschiede geben...

    zündgrundplatte s 51 Bj. 85 (dort habe ich es selber gemacht) - die öffnung des löschkondensators war vom werk her mit drei um 120° versetzte stauchungen parallel zum rand (sieht aus als als hätte man das mit einem scharfen meissel ö.ä. gemacht) versehen.

    diese hatten die öffnung des löschkondensators an den entsprechen stellen derart verformt(und scharfkantig gemacht), dass nur ein überirdischer wärmeausdehnungskoeffizient des löschkondensatormantels ein zerstörungsfreies einsetzten des selbigen ermöglicht hätte...

    ich spreche hier von einem halben millimeter, totoking :wink:

    LG Andi

  10. #10
    Flugschüler Avatar von IFLY2low4U
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    Standard lieber herr chefkonstrukteur

    Zitat Zitat von totoking
    Zitat Zitat von IFLY2deep4U
    ...den sitz dann etwas nachfeilen(feine halbrund schlüsselfeile) sonst geht der neue auch nich wirklich heile rein. und dreh bloß nich an dem kontakt in der mitte dann kannste dir gleich noch nen neuen kaufen die sch....dinger sind empfindlich.



    LG andi
    bitte vergiss das nachfeilen. kondensator in den tiefkühler und man bekommt es problemfrei reingedrückt. feile ist hier fehl am platz.

    ich werfe noch spontan verstellten zzp durch abgescherten polradkeil in den raum.

    ich möchte keinesfalls altklug wirken, wird jedoch gerade von den "alten hasen" hier im forum gerne und zurecht auf die FAQs verwiesen.

    ich stieß heute zufällig auf diesen themenbeitrag den ich selbst zum zeitpunkt meiner wiedergegebenen reparaturmethode nicht gelesen hatte...

    auch wenn ich hier neu bin, bin ich nicht dumm und lasse mich auch ungerne für selbiges verkaufen.

    LG andi :wink:

  11. #11
    Glühbirnenwechsler
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    Standard

    Hallo zusammen,

    Nachdem ich gestern endlich dazu kam, kann ich die Lösung des Problemes präsentieren. Anscheinend hatte sich durch Vibration etc. die Schraube am Unterbrecher gelöst und somit für den plötzlichen Stilstand gesorgt.

    Bei der neuen Einstellung habe ich jetzt auch noch gleich den Kondensator mit gewechselt.

    Eine Frage voelleicht doch noch. Sollte die Schraube im Langloch des Unterbrechers nicht eine Unterlegscheibe haben. Die liegt nämlich mit dem Schraubenkopf ziemlich knapp.

    Nochmals Danke für die Tipps

    uwe

    P.S. Bei mir ist der Kondensator (mit Einfrieren) ohne Probleme reingeflutscht :-)

  12. #12
    Zahnradstoßer Avatar von dervomschloss
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    Ich weis echt nicht warum Ihr immer solche Probleme mit dem Einbau der Kondensatoren habt???

    Meiner ging mit ordendlichen Handdruck raus und der neue auch mit ordendlichen Handdruck auch wieder rein :wink:

    Sitzt doch Bobenfest

  13. #13
    Flugschüler Avatar von IFLY2low4U
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    Halli Hallo Uwe,

    da haben wir mal wieder den Beweis...

    Der Teufel ist ein Eichhörnchen...

    Freut mich für dich, dass du das Problem so einfach lösen konntest!

    Die Löschkondensator-Aufnahme-Dranherrumfeil-Geschichte trifft wohl dann nur auf die noch original verbauten zu. Findet man wohl nicht mehr allzuoft? Deswegen auch die Verwirrung hier?

    Die U-Kontakt Schraube hat bei mir (KR 51/1) keine Scheibe.
    Wenn du wirklich auf Nummer Sicher gehen willst kannste ja ne Federscheibe unterlegen, dann löst sich da so schnell nix mehr.
    Hauptsache das Gewinde trägt noch ausreichend und die Schraube wird duch die Scheibe nicht zu kurz:

    Die minimale Einschraubtiefe einer Stahlschraube in Aluminium ist etwa 1,5 x D, wobei D der Gewindedurchmesser ist, sonst ist keine ausreichende Tragfähigkeit gewährleistet. Schraubensicherung (Loctite) halte ich bei den herrschenden Temperaturen am Motorblock für kritisch.

    Allzeit gute Fahrt Wünscht:

    Andi

  14. #14
    Glühbirnenwechsler Avatar von pathfinder
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    Hallo!

    Hier möchte ich mal eine Erfahrung mit der Unterbrecherhalteschraube weitergeben:
    Bei mir war auch keine Unterlegscheibe dazwischen und durch das Anziehen der schraube hat es eine Quetschung auf der Platte von Unterbrecher gegeben, so dass das Nachstellen schwierig wurde: Der Unterbrecher ist beim Anziehen der Schraube wieder in die Ursprungsposition gerutscht... Deshalb nur noch mit Unterlegscheibe.

    LG Reemt

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