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Thema: Schwalbe springt nicht an - Problemfall


  1. #33
    Glühbirnenwechsler
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    Was sind "ähnliche Späße"? Nebenluft kann ich - wie oben beschrieben - eigentlich ausschließen (Kompressionsmessung und Bremsenreiniger gesprüht). Wüsste nicht, wo da noch Nebenluft herkommen soll.

    Luftfilterpatrone ist neu und entsprechend sauber. Vergaser wurde mehrfach gereinigt und Schwimmer nach Vorgaben eingestellt. Ich werde mir das heut alles nochmal genau anschauen (verbaute Düsen etc.).

  2. #34
    Glühbirnenwechsler
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    So - beim Check der Düsen ist mir aufgefallen, dass Hauptdüse und Starterdüse vertauscht waren. Ob mir oder dem Vorbesitzer das passiert ist, kann ich nicht sicher sagen - spielt aber ja auch keine Rolle. Ist jedenfalls korrigiert.

    Gestern habe ich es dann auch hinbekommen, dass sie ordentlich im Standgas läuft. Allerdings musste ich dafür sowohl die verblompte LGS als auch die Umluftschraube ziemlich weit rausdrehen (ca. 5 statt der überall genannten 3 Umdrehungen). Nur so konnte ich ein Standgas hinbekommen. Wenn ich die LGS weiter rein drehe, dann geht sie aus.

    Soweit sogut - ich dachte also (wieder mal), dass ich es nun endlich hinbekommen habe. Nach einer kurzen Fahrt (200m) ging sie allerdings wieder aus und nicht wieder an (das alte Spiel). Nun lese ich hier im Wiki zum Wärmeproblem, dass es an einem zu fettem Gemisch liegen kann. Hierzu eine Verständnisfrage:

    An der LGS stelle ich doch nur das Leerlaufgemisch (daher auch der Name) ein. Sobald ich am Gashebel drehe, hat die Einstellung keine Relevanz mehr - richtig? Das gleiche gilt für die Umluftschraube? Wie stelle ich denn dann die "Fettigkeit" des Gemischs ein - über die Nadel? Man liest überall "Motor überfettet" - was genau bedeutet das bzw. was passiert da?

    Dank & Grüße
    Oli

  3. #35
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    Die beiden Leerlaufschrauben - Luft und Gemisch - sind für den Leerlauf. Einfluss nimmst du damit noch auf die Gasannahme beim Losfahren und nach Rollen ohne Gasgeben.

    Das Fahrgemisch ergibt sich aus Schwimmerstand, Hauptdüse, Teillastnadel.

    Wenn sie nach 200 Metern ausgeht, tippe ich als erstes mal auf mangelnden Nachschub aus dem Tank, zweiter Verdächtiger wäre eine extrem fertige Zündung, die schon bei geringster Erwärmung keinen brauchbaren Funken mehr bringt.

    Trotzdem: Wenn du die Leerlaufschrauben so weit aufmachen musst, dann stimmt hier etwas nicht.

  4. #36
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    Zündfunke kommt, nachdem sie ausgegangen ist, immernoch kräftig. Bis auf die Primärspule der Grundplatte ist an der Zündung auch schon alles gewechselt. Deshalb würde ich mich erstmal auf den Vergaser konzentrieren.

    Kannst du mir noch meine Frage zur Überfettung beantworten?

    Wenn du die Leerlaufschrauben so weit aufmachen musst, dann stimmt hier etwas nicht.
    Was könnte das sein?

  5. #37
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    Es gibt im Standgas immer die "gute" Kombination aus Luft und Gemisch, die sich in der Nähe der vorgeschlagenen Grundeinstellung findet, und eine total falsche mit ganz viel Luft und noch mehr Gemisch. Damit geht der Motor zwar nicht aus, aber sonst stimmt nicht viel.

  6. #38
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    Hallo,


    @ Oli / HomerJay
    Falls Du der Lösung Deines Problems näher kommen solltest, wäre es schön wenn Du Rückmeldung geben könntest.
    Ich habe nämlich ein sehr ähnliches Problem, siehe hier:
    Vorstellung und Vergaserprobleme


    Auch ich musste die Gemischschraube sehr weit rausdrehen um überhaupt starten zu können. Erklären kann ich mir das nicht.


    @ Alle
    Mittlerweile bekomme ich sie überhaupt nicht mehr angekickt. Sie springt nur noch an, wenn ich ein Gefälle runterrolle und dann den 1. Gang einlege. Fahren ist dann kein Problem. Sie darf nur nicht aus gehen. Und das passiert auf jeden Fall wenn ich stehenbleibe. Danach ist sie nicht mehr zu starten. Auch nicht mit anrollen.
    Zwischenzeitlich habe ich den Vergaser zerlegt, gereinigt und den Schwimmerstand kontrolliert. Auch einen Bing Vergaser mit dem die Schwalbe laut Vorbesitzer lief, habe ich zerlegt und gereinigt. Es kommt bei Beiden auf´s Gleiche raus.


    Ich gehe nun davon aus, dass ich Zündseitig ein Problem habe. Das blöde daran ist, dass ich zwar einen Zündfunken habe, die Kerze aber irgendwann nass wird. Es passen leider die üblichen Fehlereinkreismassnahmen nicht.
    Ich vermute, dass der Zündfunke zu schwach ist um unter Kompression das Gemisch zu zünden. Ich habe den Zylinderkopf geplant, der Wellendichtring auf der Limaseite ist dicht und als sie noch halbwegs vernünftig lief hat ein Nebenlufttest mit Startpilot keine undichte Stelle gezeigt.
    Weil ich die komplette Grundplatte der Zündung inkl. Unterbrecher, Kondensator und Kabelbaum erneuert habe, frustriert mich das natürlich besonders. Der Zünzeitpunkt ist so genau wie es mir ohne ZZP-Pistole möglich ist eingestellt. Selbst wenn der nicht 100% stimmt sollte der Vogel doch anspringen. Ist ja schließlich kein hochgezüchteter Rennmotor.
    Ich werde als nächstes das Zündkabel und den Kerzenstecker ersetzen. Und natürlich eine neue Kerze, obwohl das dann schon die Dritte ist und ich mit der Schwalbe noch kaum gefahren bin. Den Kondensator werde ich dann auch noch tauschen, obwohl der auch neu ist und ich am Unterbrecher kein sonderlich starkes Funken habe.
    Ich wollte Diesen Thread nicht kapern und hoffe das sieht auch niemand so.
    Viele Grüße,
    Dirk

  7. #39
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    Hallo Dirk,

    natürlich gebe ich hier Rückmeldung - das Problem beschäftigt mich nun schon seit Wochen und ich komme, wenn überhaupt, nur immer sehr kleine Schritte voran. Ich bin mittlerweile auch wieder bei der Zündung gelandet. Ich habe eine andere Grundplatte eingebaut, konnte diese aber noch nicht richtig einstellen/probieren, da ich jetzt erstmal im Urlaub bin.

    Viele Grüße
    Oli

  8. #40
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    Hallo Zusammen,


    habe das Problem mit dem "nicht mehr anspringenwollen" gelöst.
    Ich hatte ja, weil der Vorbesitzer die Primärspule nicht richtig befestigt hatte und die Verschraubung sich dann irgendwann gelöst hatte, mit Folgen wie blockieren der Schwungscheibe durch verhakte Schraube, die komplette Grundplatte (das Kabel war auch nicht mehr so doll) gegen ein Neuteil getauscht.
    Deshalb dachte ich auch erstmal dass Zündseitig alles in Ordnung sein sollte.
    Nachdem ich einen kompletten Samstag damit zugebracht habe die Zündung zu optimieren (die neue Grundplatte hat keine Markierung und die Schwungscheibe auch nicht) und das alles nichts gebracht hat, habe ich aus der neuen Grundplatte die Primärspule ausgelötet und in die Alte eingebaut.
    Danach lief die Schwalbe wieder.
    Jetzt ist alles wieder wie am Anfang. Kalt nicht gut zu starten, wenn der Motor warm ist, lässt sie sich gut an kicken und beim Fahren ist alles in Ordnung.
    Ich finde es ein echtes Ärgernis, dass die Ersatzteilqualität so mies ist. Die Grundplatte war auch im Durchmesser so groß, dass sie nur sehr stramm zu montieren war und ich dadurch zum verstellen jedes Mal das Polrad abziehen musste.
    Ich wäre gern bereit auch mehr für die Ersatzteile zu bezahlen, wenn sie denn dann auch was taugen würden.
    Grüße
    Dirk

  9. #41
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    Servus,

    nach meinem Urlaub bin ich nun wieder dazu gekommen, weiter nach der Ursache zu suchen. Aktueller Stand:

    Kalt springt sie super an. Standgas ist ok. Nach kurzer Fahrt ist die Zündkerze rehbraun. Nur geht sie eben nach ein paar Minuten einfach aus und nicht wieder an. Das einzige, was ich noch nicht gewechselt habe, ist die Primärspule - das will ich jetzt tun. Nur weiß ich nicht so recht, welche ich am besten nehme:

    https://www.akf-shop.de/primaerspule...10-1-6v/a-904/

    https://www.akf-shop.de/simson/elekt...nlage/a-26049/

    https://www.akf-shop.de/primaerspule...-s50-b1/a-903/

    Laut akf passen die alle für meine KR51/2 BJ 1984 mit Unterbrecherzündung. Aber den Angaben traue ich nicht mehr so sehr, nachdem ich da mit einem Bowdenzug schonmal schlechte Erfahrungen gemacht habe.

    Welche Spule passt bei mir?`

    Danke
    Oli

  10. #42
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    Hallo Oli,
    der erste Link führt auf einen derzeit nicht verfügbaren Artikel des benötigten Typs.
    Der zweite Link verweist auf eine nicht nummerierte Primärspule.
    Der dritte Link öffnet die Artikelbeschreibung einer Primärspule mit der falschen Artikel-Nummer.

    Du brauchst eine Primärspule 8307.8-110/1 ( steht übrigens auch in net-harrys Schaltplan und in der originalen Ersatzteilliste )

    Folglich würde ich diese Quelle hier empfehlen:
    Prim

    Grüße
    Gerhard
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  11. #43
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    So, das Problem ist nun endlich gelöst. Nachdem eine neue Primärspule auch keine Besserung gebracht hat, habe ich wieder von vorn angefangen: bei der Zündspule (die hatte ich als erstes gewechselt).

    Ich habe hier 2 neue Spulen versucht - mit beiden funktionierte es nicht. Funke ist zwar da, aber läuft nicht. Nachdem ich mir nun eine alte DDR-Spule besorgt habe, schnurrt die Schwalbe wie eine Katze und der Zündfunke ist auch deutlich stärker.

    Hat hier jemand eine Erklärung dafür, außer dass die neuen Spulen Schrott sind? Schon frustrierend, wenn man sich auf die Neuteile nicht verlassen kann. Hätte mir viel Zeit und auch einiges an Geld gespart.

    Viele Grüße
    Oli

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