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Thema: Schwalbe Tank undicht - Hart- oder Weichlöten?


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
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    Standard Schwalbe Tank undicht - Hart- oder Weichlöten?

    Hallo zusammen,

    mein Schwalbe Tank ist seit einiger Zeit undicht.
    Bisher hat's immer ein Karton unter dem Moped getan, aber langsam wird's doch lästig und nervig.
    Also werde ich ihn löten (lassen).

    Hab dazu bisschen in Foren/Google gesucht.
    Einige Male habe gelesen man soll Hartlöten, einige Male stand dort, dass man Weichlöten soll.
    Bin jetzt eben unsicher, was ich tun soll. Weichlöten könnte ich selbst machen, zum Hartlöten müsste ich ihn weg geben.

    Also, was würdet ihr mir raten, hart oder weich?

    Gruß,
    Jan

  2. #2
    Chefkonstrukteur Avatar von Harzer
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    Standard

    Geht beides, habe ich auch schon gemacht.


    Beim Weichlöten bringst du nicht soviel Temperatur ins Material, es kann sich weniger verziehen. Was eigentlich beim Schwalbe Tank egal ist, da sieht man ja nicht viel von. Beim Weichlöten hatte ich immer die Probleme das das Lot nicht gut geflossen ist, das habe ich viel mit Säure gepanscht.


    Hartlöten mit Silberlot geht sehr gut weil das Flußmittel vom Lot schon dafür sorgt. Aber beim Hartlöten brauchst du wesentlich mehr Hitze.


    Gruß
    Frank

  3. #3
    Flugschüler
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    Standard

    Zitat Zitat von V1rus12 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    mein Schwalbe Tank ist seit einiger Zeit undicht.
    Bisher hat's immer ein Karton unter dem Moped getan, aber langsam wird's doch lästig und nervig.
    Also werde ich ihn löten (lassen).

    Hab dazu bisschen in Foren/Google gesucht.
    Einige Male habe gelesen man soll Hartlöten, einige Male stand dort, dass man Weichlöten soll.
    Bin jetzt eben unsicher, was ich tun soll. Weichlöten könnte ich selbst machen, zum Hartlöten müsste ich ihn weg geben.

    Also, was würdet ihr mir raten, hart oder weich?

    Gruß,
    Jan
    Was meinst Du mit Weichlöten genau ? Mit ne'm großen Lötkolben oder mit ne'm Gas-Brenner Löten ?
    Von beiden Sachen rate ich Dir als Laie ab. Hitze und ne'n Behälter wo Kraftstoff drin war... Was kommt da wohl raus ?
    Wäre mir auch nicht sicher, ob ne ordentliche Werkstatt Dir das schweißen würde.

    Eventuell könnte man das Leck mit ne'r Tankversiegelung schließen !

  4. #4
    Chefkonstrukteur Avatar von Harzer
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    Standard

    Tank austrocknen lassen, dann passiert schon nichts, aber das muss jeder selber wissen.


    Gruß
    Frank

  5. #5
    Zahnradstoßer
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    Standard

    Hi,

    ich habe meinen schweißen lassen, eientlich werden solche Sache mit Wasser gefüllt aber Wasser und Schwalbetank...meinen haben wir einfach mit Schutzgas feflutet.

    Ein weiteres Problem mit dem Weichlöten ist die Tatsache, dass sich Stahl nicht sooo doll löten lässt...letztlich gehen aber alle drei Methoden und bei so nem "Normteil" wie dem Schwalbetank würde ich mir über Verziehen und so keine Gedanken machen.

    Grüße!

  6. #6
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von MyRessort Beitrag anzeigen
    Was meinst Du mit Weichlöten genau ? Mit ne'm großen Lötkolben oder mit ne'm Gas-Brenner Löten ?
    Von beiden Sachen rate ich Dir als Laie ab. Hitze und ne'n Behälter wo Kraftstoff drin war... Was kommt da wohl raus ?
    Wäre mir auch nicht sicher, ob ne ordentliche Werkstatt Dir das schweißen würde.

    Eventuell könnte man das Leck mit ne'r Tankversiegelung schließen !

    Wie Frank schon schrieb, kein Problem.
    Hab meine Tanks bisher auch immer zum Schweißen gegeben.
    Meine kleine Werkstatt hat den Tank immer mit Wasser gefüllt,
    da sieht man nach dem Schweißen auch gleich, ob er dicht ist.
    Nach dem "Wasserlassen" spült man einfach mit Spiritus, fertig.


    Versiegelung ist nicht dauerelastisch, würde also auch wieder reißen.


    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  7. #7
    Flugschüler
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    Standard

    @Kai71

    Wenn jemand so fragt wie der Thread-Ersteller, sollte man aber zumindest auf das Risiko hinweisen !

  8. #8
    Zündkerzenwechsler
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    Standard

    Hallo,

    das mit dem Bnezin sollte kein Problem sein, der Tank lüftet bereits seit einer Woche aus und riecht inzwischen fast garnicht mehr nach Benzin. Zur Sicherheit werde ich ihn noch mit Wasser füllen, damit ich sicher gehen kann, dass nichts passiert.
    Mit Weichlöten meine ich mit dem Gasbrenner zu erhitzen, also nicht mit dem Lötkolben (mit dem würde man wahrscheinlich nicht mal genug Hitze zusammenbringen).
    Ich werde es dann die Tage einfach mal mit Weichlot probieren, wenn das nicht richtig funktioniert, gebe ich ihn zum Hartlöten.

    Danke an alle.

    Gruß
    Jan

  9. #9
    Flugschüler
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    Standard

    OK, wenn Du es mit Weichlöten probieren möchtest, meine Empfehlung:

    Weichlotpaste:

    1 x L

    und

    Stangenweichlot /Karosseriezinn:

    1 x L

  10. #10
    Chefkonstrukteur Avatar von Wessischrauber
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    Ich habe meine undichten Tanks bislang Hartlöten lassen und bin mit dem Ergebnis zufrieden.
    Beim Schwalbetank ist's eh wurscht wie der hinterher aussieht.

    Grüße
    Gerhard
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  11. #11
    Zahnradstoßer
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    Standard

    Hi,

    mit Lötkolben brauchste schon so einen Klempner Lötkolben mit mehreren 100W, so wie man ihn zum Dachrinnen löten nimmt, mit allem anderen bekommst du das wärmeleitende Blech einfach nicht auf Temperatur.

    Ich habe nur einen kleinen Lötkolben, erhitze dann große Gegenstände immer mit Flamme und bringe das Zinn mit dem kl. 40W Kolben auf.

    Das Stahlblech muss richtig metallisch blank sein.
    Vor Oxidation beim Erhitzen muss die Stelle von Anfang an mittels geeign. Flußmittels (ich nehme dafür solche mit Fettiger Konsistenz) geschützt sein.

    Viel Glück, Frank!

  12. #12
    Flugschüler
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    Standard

    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    Hi,

    mit Lötkolben brauchste schon so einen Klempner Lötkolben mit mehreren 100W, so wie man ihn zum Dachrinnen löten nimmt, mit allem anderen bekommst du das wärmeleitende Blech einfach nicht auf Temperatur.

    Ich habe nur einen kleinen Lötkolben, erhitze dann große Gegenstände immer mit Flamme und bringe das Zinn mit dem kl. 40W Kolben auf.

    Das Stahlblech muss richtig metallisch blank sein.
    Vor Oxidation beim Erhitzen muss die Stelle von Anfang an mittels geeign. Flußmittels (ich nehme dafür solche mit Fettiger Konsistenz) geschützt sein.

    Viel Glück, Frank!
    Warum so umständlich ?

    Lötstelle säubern, Flußmittel rauf !
    Lötstelle mit Flußmittel erwärmen (Gasbrenner)! Das von mir verwendete Flußmittel verändert beim erhitzen sein Aussehen. Brenner weg, dann mit weichlot Stange drüber gehen(verläuft von selbst) fertig.
    Anschließend nur noch mit nehm feuchten Lappen abwischen !

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