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Thema: Simson Neuling braucht ein wenig Hilfe


  1. #1

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    Icon Biggrin Simson Neuling braucht ein wenig Hilfe

    Hallo liebe Schwalben Community,

    Ich habe mir am Wochenende eine schöne Schwalbe Kr51/1s gekauft. Sie läuft gut, springt auch aufs erste mal an und hat sogar noch den original Lack.

    Aber so ein paar Kleinigkeiten kann man verbessern, aber was erwartet man auch bei einem 41 Jahre alten Gefährt.

    1: Mein Lenker hat ein wenig Spiel. Wenn ich z.B. wenn es auf dem Ständer steht lenke, braucht das Rad immer ein wenig länger und schwingt dann nach (beim Fahren merke ich davon garnichts). Was könnte das sein.

    2: Meine Vorderradbremse ruckelt beim Bremsen. Ich werde die Bremse auf jeden Fall ausbauen müssen, wahrscheinlich ist sie einfach nicht gleichmäßig abgenutzt, oder?

    3: Nach ein wenig Standzeit sammelt sich immer ein wenig Sprit unter dem Vergaser. Ich bin mir nicht sicher ob die Dichtung vom Vergaser undicht ist (welche ich trotzdem einmal wechseln sollte) oder ob der Sprit den Schlauch runterläuft, weil das konnte ich auch einmal beobachten.

    Ich hoffe dass mir jemand helfen kann und ich gut in die Community aufgenommen werde.

    Grüße Julian

  2. #2
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Standard

    Moin Julian
    und willkommen im Nest.

    zu 1. Das ist seltsam...
    Wie kann das Rad bei weniger Widerstand (ohne Strassenkontakt und Last drauf)
    langsamer nachkommen und wie merkst du das?
    Wenn beim Fahren alles okay ist, würde ich nix machen.

    zu 2. Es kann gut sein, das die Nabe und damit die Bremstrommel zum Ei verzogen ist. Da hilft, die Spannung der Speichen zu prüfen oder schlimmstenfalls die Trommel ausschleifen.

    zu 3. Den Benzinhahn machst du aber bei Standzeiten zu!?
    Suche durch trockenwischen und einstäuben (z.B. mit Mehl) die Stelle, wo der Sprit austritt. Danach sehen wir weiter.


    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  3. #3
    Zündkerzenwechsler Avatar von Tom1106
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    Guck mal ob die Mutter am Benzinhahn festgezogen ist.

    Bei mir war die mal locker, und das Benzin lief dann außen am Schlauch lang und tropfte in der Nähe des Vergasers runter.

  4. #4

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    Standard

    Naja der Bowdenzug bei der Bremse ist jetzt eh gerissen...also muss die Bremse eh erneuert werden....:)

    Und danke Tom, ich schau mal, weil ich die nächsten Wochen weg sein werde und ich will nicht, dass all zu viel raustropft.

  5. #5
    Schwarzfahrer Avatar von Dreizehn
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    Ich mache immer am Ende einer Fahrt den Benzinhahn schon 300m vor der Garage zu, und lasse sie dann vor der Garage tuckern bis sie von allein ausgeht.

    Dann ist der Vergaser deutlich leerer.

    Dichtung und auch Benzinschlauch kannst aber ruhig wechseln. Damit verringert sich das Kleckern.
    Mutter festziehen ist auch ein guter Tip
    Schwalbe KR51/2 BJ 1982

  6. #6
    Glühbirnenwechsler Avatar von Oldischrauber
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    Schau auch mal nach, ob die Schraube welche Quer durchs Lenkrohr geht noch fest gezogen und vorhanden ist.
    ( Unter dem Lenkerblech mit dem Parklämpchen )


    Ist die Bohrung oval ausgeschlagen und die Schraube locker entsteht so auch etwas Spiel beim Lenkeinschlag.


    Bei der Gelegenheit kannst Du auch gleich das Lenkkopflager prüfen ob hier Spiel vorhaben ist was auch nicht sein sollte.


    Das ungleichmäßige Bremsgefühl vorne hatte ich auch bei beiden Schwalben.
    Bei denen lag es an unrunde Trommeln.
    Sie kann man auf einer Drehbank etwas ausdrehen.
    Grüße aus dem schönen Bergischen Land , Marcus

  7. #7

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    Standard

    Wenn ich keine Drehbank habe Marcus, wie kann ich das Problem sonst noch lösen? Ich werde die Bremse auf jeden Fall ausbauen und die Backen wie auch die Beläge wechseln, das ändert aber ja nichts an der Trommel, oder?

    Grüße

    Julian

  8. #8
    Glühbirnenwechsler Avatar von Oldischrauber
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    Hallo Julian,


    nein leider nicht.


    Dann brauchst Du einen Bekannten der eine Drehbank hat oder eine Werkstatt , die Dir die Trommeln ausdreht. Findet man zbsp. in den Gelben Seiten unter Dreherei.
    Dort würde ich die Trommeln zeigen, fragen was es kostet und den Preis mit denen für eventuelle Neuteile vergleichen.
    Falls Du Dich für das ausdrehen entscheidest, dann aber nur maximal so viel, wie eben notwendig um nicht unnötig Material aus den Trommeln abzutragen.
    Die Dreherei weiß das aber auch.


    Im übrigen müssten die Räder dazu ausgespeicht sein, da nicht alle Drehereien jeden Durchmesser aufspannen können.


    Du musst Dir das so vorstellen, das die Trommeln durchs Bremsen und der dadurch entstehenden Hitze über die Jahrzehnte unrund geworden sind und man so jetzt beim bremsen ein ungleichmäßiges ziehen / ruckeln der Bremsen spürt.
    Durchs ausdrehen werden sie innen wieder rund, bekommen aber einen etwas größeren Innendurchmesser als vorher.
    Wie viel ausgedreht werden muss und ob das noch OK ist, sollte Dir die Dreherei sagen können wenn sie die Trommeln vermessen.
    Grüße aus dem schönen Bergischen Land , Marcus

  9. #9
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Nach langer Standzeit sind die Bremstrommeln gerne auch mal an einer Stelle rostig - nämlich da, wo in der Standzeit unten war. Dort steht dann Kondenswasser, das tiefen Rost ins Gusseisen macht.

  10. #10

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    Moin,
    bei mir war es auch so mit der Vorderrad Bremse.....eierte.
    Zuerst das Tragbild an den Backen soweit eingeschliffen, bis inetwa gleichmässiges Bild an den Backen war. Danach auf die Backen mir doppelseitigem Klebeband Schleifpapier aufgebracht und im Schraubstock alles montiert. Nun bei leicht angezogener Bremse, von Hand am Hebel, das Rad gedreht. So weiter gemacht, bis Schlag weg war. Später mit sukksessiv feiner werdendem Schleifpapier in selber Weise die Trommel glatt geschliffen.
    Und voila.......rund.


    satten Gruß

  11. #11

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    Moin moin,

    Also du hast die Trommel von Hand abgeschliffen, ohne sie mit irgend einer Drehmaschine wieder ins richtige Maß zu bringen?

    Julian

  12. #12

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    genau....hat super geklappt.
    Nach dem Schleifen nochmal das Tragbild der Beläge mit Kreide oder Ähnlichem ansehen und evtl. die Beläge noch mal anpassen.
    Habe aber auch auf aussenliegenden Bremshebel umgebaut, hat noch mehr Wumms



    Gruß

  13. #13

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    Servus,

    Vielen Dank, ich werde es mal ausprobieren und auch noch zusätzlich gleich die Beläge wechseln. Sicher ist sicher.

    LG

    Julian

  14. #14
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von leonrudi Beitrag anzeigen
    Danach auf die Backen mir doppelseitigem Klebeband Schleifpapier aufgebracht
    ...
    Mich würde mal interessieren: Hast du dazu die Zwischenlagen rausgenommen oder wie hast du Schleifpapier und doppelseitiges in den 0,2mm Spielraum zwischen Backen und Trommel gekriegt?


    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  15. #15

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    nach dem ersten Anpassen der Beläge passte dann auch das Schleifleinen dazwischen.
    War mir auch egal, ob die Beläge bei draufgehen, sonst hätte es Neue gegeben.
    Hauptsache die Lauffläche ist angepasst und drehrund.

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