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Thema: Simson S51 Stottern


  1. #1

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    Icon Rolleyes Simson S51 Stottern

    moin ich habe seit einiger Zeit Probleme mit meiner S51 (Elektronische Zündung)..
    Vor 1 Jahr fing sie auf einmal an zu stottern wenn sie kalt war.. das hat sich allerdings damals noch gelegt nach ein paar 100 Meter
    Mit der Zeit wurde das Stottern immer schlimmer, heute ist das Stottern so schlimm, dass man im kalten Zustand kaum in den 2 Gang hochkommt.. Anspringen tut sie super (ca. 3 mal treten). Wenn sie dann mal warm gefahren ist (ca. 1 km) legt sich das Problem etwas und man kann teilweise normal fahren. Allerdings springt sie dann häufig im warmen Zustand überhaupt nicht mehr an. Dazu kommen noch Fehlzündungen (hauptsächlich im oberen Drehzahlbereich) die allerdings eher selten auftreten.
    Bisher habe ich den Vergaser komplett gereinigt, Benzin ausgewechselt, neuer Benzinschlauch und Filter, neue Zündkerze inklusive Stecker und mit der Teillastnadel bisschen herumgespielt. Wahrscheinlich eine Zündungssache oder? Was kann man da bei einer elektronischen Zündung machen? Achja und die Batterie wird im Fahrbetrieb nicht mehr geladen und der Blinkgeber gibt auch immer wieder den Geist auf..

    Man muss dazu sagen, dass die Simson komplett neu aufgebaut wurde und ein halbes Jahr wunderbar lief

    Mfg
    Lukas

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Hallo Lukas,

    hast Du neben den beschriebenen Arbeiten auch eine vollständige Wartung nach Betriebsanleitung oder Wiki gemacht und dabei auch alle Einstellwerte vom Zündung und Vergaser überprüft, sowie ggf. nachgestellt?

    Schau auch bitte ins Wiki.

    Peter

  3. #3

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    Also beim Vergaser müsste alles passen ja.. Bei der Zündung kenn ich mich nicht wirklich aus da ich auch ein "Neuling" bin und mit ner elektronischen Zündung noch nie was zu tun hatte
    Ok ich werd mich mal ins Wiki einlesen

    Mfg
    Lukas

  4. #4
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Hallo Lukas,

    wenn Du in Deinem Profil PLZ und Wohnort ausfüllst, dann steigt die Chance, dass sich jemand finden könnte, der Dir auch vor Ort helfen kann.
    Solltest Du z.B. bei mir umme Ecke wohnen, dafst Du gerne mal mit Deiner Simme vorbei kommen.

    Peter

  5. #5
    Zündkerzenwechsler Avatar von sepplply
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    Hey,

    ich denke das das mit der Zündung zusammenhängt.
    Hatte ich auch schon bei meiner S50 und bei der S51.
    Wenn du Fehlzündungen hast und Stottern würde ich mal schauen ob das Polrad richtig fest draufsitzt,
    die Grundplatte in der richtigen Stellung zur Abrissmarkierung und ob der Halbmond noch dran ist.
    Halbmond ist der kleine "Nippel" auf der Kurbelwelle wo das Polrad aufgesteckt wird.
    Gutes Gelingen))
    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal was vergessen hätte

  6. #6

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    Also zündungsmäßig passt nun alles hoffe ich
    Jetzt habe ich ein weiteres Problem und zwar ist vom häufigen wechseln der Zündkerze das Gewinde kaputt gegangen.. Jetzt habe ich mir einen neuen Zylinderkopf geholt (also nur der Teil des Zylinders mit Gewinde für die Kerze). Die Frage ist jetzt vielleicht etwas blöd aber muss ich den neuen Kopf einfahren ? Also 1:33 mischen und kein Vollgas am Anfang?

  7. #7
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    @zimmi:

    Kurze Antwort: Nein, im Zylinderkopf bewegt sich ja nichts.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  8. #8
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Da bei der Demontage des alten und der Montage des neuen Kopfes sich auch der Zylinder bewegt und sei es nur minimal, wäre es ratsam für vielleicht 100km etwas verhaltener zu fahren.

    Peter

  9. #9
    Schwarzfahrer
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    Hallo Zimmi,

    wenn du seppelplys Vorschläge aus Post 5 bzgl. Polrad, Halbmond und Grundplatteneinstellung überprüft hast und damit nicht weiter gekommen bist, dann hört es sich für mich nach Elektronikbaustein an. Und dort die Einstellung für die Einsatzdrehzahl. Wenn du einen Baustein mit Einstellregler hast, die jetzige Stellung mal markieren und das Potentiometer in kleinen Schritten im Uhrzeigersinn verdrehen. Net-Harry hat hier im Forum vor Jahren mal von einem solchen Regler berichtet, bei dem der Schleifkontakt des Potentiometers eben keinen Kontakt mehr hatte.

    Ich selber habe den Regler mal für kleines Geld nachgebaut und hatte zwischendurch bei Einstellversuchen bei zu niedriger Einsatzdrehzahl auch das von dir beschriebene Verhalten.

    Vgl.: Probleme und Optimierungsversuch Zündung Elektronikbaustein, Drehzahlbereich erweitern

    Leider sind die fertigen Bausteine vergossen und damit so gut wie nicht überprüf- oder reparierbar.
    Deshalb mal testweise gegen einen sicher funktionierenden Baustein austauschen - sind nur 5 Steckerchen.

    Wenn es das nicht ist, gibt es noch das Problem mit den brechenden Leiterbahnen auf der Platine der Geberspulen in der Lichtmaschine. Das Wegpopeln der Plaste und Elaste sowie das Nachlöten des Gebers ist auch irgendwo im Internet ausführlich und bebildert beschrieben.

    Aber ich tippe eher auf das Elektronikmodul und dort drin auf Potentiometer und/oder Widerstände.

    Batterieladung ist übrigens in der Regel eine komplett andere Baustelle.

    Und ein nur manchmal aussetzender Blinkgeber spricht - wenn sonst die Verkabelung in Ordnung ist - für hakelige Kontakte im Bimetallschalter unter dem Tank. Dafür muss der Tank ab. (Beim Wiedereinbau auf alle Gummi-Lagerteile achten!) Der Blinkgeber sitzt als runde Alu-Dose weich in Moosgummi gelagert in einer weiteren Blechbüchse. Dort die Aludose raus holen und diese Dosemit einem kleinen Schraubendreher aufbördeln. In der Dose ist nur der mit dem Heizdraht umwickelte Bimetallstreifen mit dem Kontakt. Wenn der Heizdraht noch OK ist, mal mit sehr feinem Schmirgelpapier zwischen den Kontakten durchgehen.
    Auf Harrys Websiter gibt es für Bastler eine gute und universelle elektronische Ersatzschaltung: http://www.moser-bs.de/Voegel/Schwal...te/Blinker.gif - nur dass ich festgestellt habe, dass der Elektrolytkondensator C2 besser 470 oder 1000 µF (und 16 V) statt der von Harry angegebenen 100 haben sollte, damit das Ganze auch bei 6-Volt-Anlagen anstandslos funktioniert. Der schwierig zu bekommende MOSFET IRF1010N lässt sich dann auch durch einen gängigeren anderen N-Kanal-Typ ersetzen, der mehr als 8 Ampere verträgt. Schutzschaltung und Summer sind wie auch von Harry beschrieben nicht unbedingt nötig.



    Grüße

    Uwe
    Geändert von uwe rei (25.09.2014 um 02:22 Uhr)

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