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Thema: Simson Schwalbe KR51/1 K läuft nach Motorüberholung PLÖTZLICH nicht mehr richtig!


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    Standard Simson Schwalbe KR51/1 K läuft nach Motorüberholung PLÖTZLICH nicht mehr richtig!

    Hallo Leute,
    ich habe jetzt schon fast 2 Jahren eine Schwalbe, die immer wieder Zicken macht...
    Die erste Saison ist sie wirklich passabel gelaufen, bis nach dem Winter wohl die Kurbelwellensimmerringe den Geist aufgegeben haben.
    Also habe ich diesen Winter den Motor revidiert (neu abgedichtet, gelagert, gesimmerringt mit neuer Kurbelwelle und Kickstarterwelle), was wohl auch bestens funktioniert hat, da er nach dem Einbau super angesprungen ist, und auch überraschend viel Leistung gehabt hat.
    Nachdem ich dann alles schön eingestellt, und schon ausgiebige Testfahrten gemacht hatte, wollte ich das Warmstartverhalten nochmal testen, weil ich vorher auch noch einen neuen Kondensator verbaut habe... Also die Zündung ausgemacht (Der motor hatte da noch schönes Standgas) und wieder angeworfen, wieder ohne Probleme! Und weils so schön war, das Ganze nochmal, aber ohne Erfolg. Nach langem Kicken und Anschieben ist sie dann widerwillig, nur bei Vollgas angesprungen und hat aber leider auch nicht mehr so richtig Gas angenommen bzw. ein Standgas gefunden...
    Derzeit springt sie zwar wieder schneller an, aber immernoch mit dem beschriebenen Problem und mit weißem Rauch aus dem Auspuff - ist also zur Zeit nicht fahrbereit.

    Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte? Der Vergaser wurde selbstverständlich schon gereinigt, der Auspuff ist soweit frei, und den weißen Rauch würde ich nicht auf die Simmerringe zurückführen, weil selbige wie gesagt vor kurzem erst, natürlich gefettet, eingebaut wurden und meiner Meinung nach nicht von einer Sekunde zur nächsten kaputt gehen.

    Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann, Gruß Beni.

  2. #2
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    Wenn Simmerringe kaputt gehen, tun sie das in der Regel von jetzt auf gleich. Zwischen "dicht" und "nicht dicht" ist die Grauzone nicht besonders groß.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  3. #3
    Schwarzfahrer
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    Was ich nicht erwähnt hatte: Soo lange war ich noch nicht unterwegs, ca. 30km, kann das sein, dass die in der kurzen Zeit schon so gelitten haben, dass sie undicht geworden sind? Da wäre bei meinem Modell ja schon wieder das Motorspalten angesagt.
    Andere Ideen bezüglich der Problemlösung gibt es nicht, oder!?

    Aber schon mal danke für die schnelle Antwort.

  4. #4
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Da das nach Einbau des Kondensators passiert ist, könnte das eine Möglichkeit sein: hier.

  5. #5
    Schwarzfahrer
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    Hmm, ist bei jemand anders schon mal sowas wegen einem kaputten Kondensator gewesen?
    Bzw. lohnt es sich, da noch einen neuen einzubauen?

  6. #6
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Das steht im Text: Welche Farbe hat die Vergussmasse deines KOndensators?

  7. #7
    Schwarzfahrer
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    Also ich habe nochmal nachgesehen, ich habe die Ausführung mit der beige/gelblich-durchsichtig aussehenden Füllung. Sollte ja eigentlich die "gute" Variante sein, oder!?
    Ich werden den Kondensator aber selbstverständlich vorher noch tauschen, bevor ich nochmal den Motor auseinandernehme, obwohl der Motor mit diesem Kondensator wie gesagt schon gut gelaufen ist...
    Komisch, bei allen anderen von mir überholten (hauptsächlich Vespa-) Motoren hat es noch nie Probleme mit den Simmerringen gegeben und schon garnicht nach 30km Fahrt.

  8. #8
    Chefkonstrukteur Avatar von Wessischrauber
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    Hall Beni,

    ich gehe, aufgrund der erwähnten Information, dass Du schon mehrere Motoren regeneriert hast, davon aus, dass Du ( Zitat ) : "den weißen Rauch würde ich nicht auf die Simmerringe zurückführen, weil selbige wie gesagt vor kurzem erst, natürlich gefettet, eingebaut wurden..." mit "gefettet" meinst, dass Du die zur Welle zeigende Seite des Rings gefettet hast. Richtig ?

    Grüße
    Gerhard
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  9. #9
    Schwarzfahrer
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    Ja, natürlich habe ich die zur Welle zeigenden Lippen gefettet, was spricht dagegen? Ich habe das bis jetzt immer mit dem Gedanken gemacht, dass die Simmerringe nicht schon bei den ersten Startversuchen, wo sich evtl. noch nicht das ganze Getriebeöl verteilt hat, über den Jordan gehen. Soweit ich mich daran erinnern kann, habe ich das auch so irgendwo gelesen, oder gesagt bekommen, hat ja wie erwähnt bisher auch immer hervorragend funktioniert...

  10. #10
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    Gerhard wollte nur wissen, ob du den "Sitz" des WeDiRi's auch gefettet hast. Hier haben wohl einige Schrauber schlechte Erfahrungen gemacht und der Ring flutsche wieder aus seinem Sitz.
    Die Frage ziele also darauf, das du, gesetzt dem Fall, du hast ihn geölt/gefettet, vielleicht mal nachschauen solltest, ob auf der Kupplungsseite der Ring noch da sitzt, wo er hingehört. Sitzt er nicht mehr an der für ihn angedachten Stelle, saugt der Motor Getriebeöl und es raucht herrlich weiß aus deinem Auspuff.

    Ich selber habe auch IMMER die Ringe mit Öl benetzt, (und das waren auch nicht gerade wenige) nachdem mir ungeölte WeDiRi's beim eintreiben kaputt gingen.
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  11. #11
    Schwarzfahrer
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    Ok, da muss ich gestehen, dass ich mir nicht mehr ganz sicher bin, ob ich die Sitze oder die Ringe zum Eintreiben auch gefettet hatte...
    Ich kann mir aber bei meinem Modell (KR51/1) nicht vorstellen, dass die Ringe da verrutschen können, weil die ja innen liegen, und dann sofort die Kurbelwellenwangen, ohne viel Abstand kommen.
    Und mit dem Nachsehen auf der Kurbelwellenseite werde ich auch nicht besonders weit kommen, weil ja die Lager davor sind, und die neuen SKF-Lager auch keine herausnehmbare "Kugelführung" aus Plastik haben, wie die originalen.
    Wo wir schon dabei sind, ist eigentlich auch ein erneutes Spalten des Motors möglich, ohne gleich wieder alle Lager zu tauschen? Bei den Kurbelwellenlagern werde ich da wohl nicht herum kommen, oder?

    Danke für die Lösungsvorschläge.

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