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Thema: Mit der Simson weite Strecken bergab fahren...


  1. #1
    Gesperrt Glühbirnenwechsler
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    Beitrag Mit der Simson weite Strecken bergab fahren...

    Hallo Leute,
    wie seid Ihr, wenn ihr längere Touren gemacht habt und es (ich sag mal 10km) bergab geht gefahren?
    1. Entkuppelt, Motor an und rollen lassen
    2. Kupplung ziehen und 4 Gang drinlassen
    3. 4. Gang mitlaufen lassen und wie beim Auto "MIt m Gang bremsen" herunterfahren

    bin eig. überzeugt das der 3. Punkt mit bergab mit Gang drin nicht besonders effektiv sein wird weil ja nur die schmierung im Standgas den Kolben ölt und bergab eine viel höhere Drehzahl automatisch entsteht. Was meint ihr?
    Gruß Aal

  2. #2
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Bergab nie mit eingelegtem Gang und ohne Kupplung zu ziehen im Standgas runterschrubben => erhöhte Klemmgefahr...

    Für die etwas grobmotorisch veranlagten einfach Kupplung ziehen und zwischendurch mal leichte Gasstöße geben

    Für die Feinmotoriker, wenn man die Schaltwippe im 4 Gang ganz leicht nach unten drückt in Richtung runterschalten kommt man in einen Leerlauf, das ist getriebetechnisch bedingt.

  3. #3
    Chefkonstrukteur Avatar von Bär
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    Oder einfach Vollgas und zwischendurch mal den Startvergaser ziehen...
    Klaus-Kevin, lass das!

  4. #4
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Super, das der Motor schön überdreht

  5. #5
    Flugschüler Avatar von Richi94
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    Zitat Zitat von Macschwalbe Beitrag anzeigen
    Bergab nie mit eingelegtem Gang und ohne Kupplung zu ziehen im Standgas runterschrubben => erhöhte Klemmgefahr...
    das hb ich auch gedacht , aber ich hab mich gestern erst mit einem (70jährigen !!!) KFZ Mechaniker Meister aus der ehem. DDR unterhalten, der mir versicherte das der Motor wenn er eingefahren ist nicht festlaufen kann bei Bergabfahrt mit Gang drin und Standgas
    LG

  6. #6
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Und du glaubst das, wenn dein Friseur dir nächste Woche sagt, das du Motoröl ins Getriebe schütten sollst dann machst du das auch.

    Ich halte es für Humbug was der "Fachmann" da erzählt

  7. #7
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    Schauen wir doch einmal in die Betriebsanleitung für das Fahrzeug. Dort steht geschrieben:
    "An Steigungen immer rechtzeitig auf den niedrigeren Gang schalten. Langes und stärkeres Gefälle mit dem Gang befahren, mit dem die entsprechende Steigung zu befahren wäre, dabei von Zeit zu Zeit auskuppeln und etwas Gas geben, damit der Motor genügend Schmierung erhält."

    Alles klar?
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  8. #8
    Zahnradstoßer Avatar von Simme_Down
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    und in DEM buch steht sogar, dass man selbst die geringe bremskraft eines kleinen 2-Takters zur unterstützung der betriebsbremse nutzen soll
    Scheibenbremse? Nein Danke, ich möchte wie ein Mann sterben!

  9. #9
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    P.S. zum Thema Bremse. Vordere und hintere abwechselnd benutzten um Überhitzung zu vermeiden. ;-)
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  10. #10
    Zahnradstoßer Avatar von Simme_Down
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    desweiteren unterliegen trommelbremsen technisch bedingt dem sog. "fading", also die bremsleistung lässt bei langanhaltender inanspruchnahme der bremsen nach.

    btw:
    faszinierend finde ich, dass in einem ostdeutschen zweirad-buch von solchen begriffen wie "fading" die rede ist
    Scheibenbremse? Nein Danke, ich möchte wie ein Mann sterben!

  11. #11
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    Zitat Zitat von Simme_Down Beitrag anzeigen
    faszinierend finde ich, dass in einem ostdeutschen zweirad-buch von solchen begriffen wie "fading" die rede ist
    Wahrscheinlich hat man das schon immer so genannt. Ich hätt aber auch eher ein "dahinschwinden" erwartet.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  12. #12
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Der Leerlauf schont den Motor trotzdem mehr als mit eingelegtem Gang und im Standgas den Berg runterzuschrubben, egal was wer auch immer mal gesagt hat

  13. #13
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    ......und beansprucht die Bremsen umso mehr. Ist irgendwo auch ne Glaubensfrage. Wir könnten das auch unendlich als Grundsatzdiskussion weiterführen (sicheres fahren, ökologische Aspekte,Materialschonung etc.).
    Ich denke mal, dass aber alle Vor- und Nachteile genügend Erwähnung fanden.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  14. #14
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Was ist billiger eine Motorregenerierung oder neue Bremsbacken, ich lass es mal offen

    Aber wegen mir muss man hier auch keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen...

    ... ich hab sowieso recht


    duck und wech

  15. #15
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    Vielleicht können wir einen Kompromiss schliessen und als Fazit anmerken, dass lange Bergabfahrten zu unterlassen bzw. zu vermeiden sind.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  16. #16
    TO
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    Wieso eigentlich Bremsen? Da habe ich mich mit dem Mopped stundenlang den Berg hoch gequält, da will ich beim Runterfahern auch ein bisschen Spaß haben. Und der Luftwiderstand bremst schießlich auch ;-)

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