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Thema: Spannungswandler


  1. #33
    Schwarzfahrer
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    Na, da wird ja nun fast garnichts beeinflusst.
    Wenn man nun mal an den usb standard denkt, gehen da 500 ma durch und das max.
    Um das navi am laufen zu halten wird irgendwas um die 300 ma benötigt. Diese zieht es aus einer halbwelle wegen der diode. D.h. der scheinwerfer bekommt jede 2. Halbwelle c.a. 3 bis 400 ma abgezwackt.
    Wie sich das nun auf die lichtleistung auswirkt darf man gerne selber rechnen.
    Ich behaupte, das wird keiner hier mit bloßem auge feststellen.
    Da sind die leitungsverluste und übergangswiederstände an den kontaktstellen in einer wesentlich höheren adresse angesiedelt.

    Für die reichsbedenkenträger, das ganze kann man auch an der bremslichtspule abgreifen.

  2. #34
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Jede zweite Halbwelle werden rund 2 mal 300mA abgezwackt. Da in der einen, durchgelassenen Halbwelle durch den Kondensator der Strom für den "Stromausfall" während der anderen Halbwelle aufgenommen wird.
    USB wird inzwischen auch für mehr als 500mA verwendet. Man schaue auf Smartphone Netzteilen nach. Ergo, je nach Gerät gerät wird das die Lichtleistung merklich beeinflussen.
    Nimm dir mal die Scheinwerferbirne und gebe mal nur 10% weniger Spannung drauf. Das Macht deutlich mehr als 10% Lichtleistung aus. Da P=U*I. Denn wenn U sinkt, sinkt zugleich auch I.

  3. #35
    Schwarzfahrer
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    Selbst wenn da eine geringe minderleistung entsteht. Tausch das tachobirnchen gegen ne led und schon hast du das sogut wie abgefangen.

  4. #36
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    Stimmt am besten basteln wir solange an der Lichtanlage rum, bis nix mehr geht und dann laut um Hilfe schreien, weil man nachts nichts sieht. Oder der Käufer der Maschine darf sich später mit dem Murks rumärgern und schlägt mit seinen Fragen zu dem depperten Elektronikbasteleien seines Vorgängers wieder hier auf. Damit schließt sich der Kreis.
    R.I.P. Ronny, nur die Besten sterben jung!

  5. #37
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Zitat Zitat von EL84 Beitrag anzeigen
    Selbst wenn da eine geringe minderleistung entsteht. Tausch das tachobirnchen gegen ne led und schon hast du das sogut wie abgefangen.
    So gering ist die Minderleistung übrigens nicht, rechne mal nach. Wenn Spannung und damit Strom um 10% sinken, sinkt die Lichtleistung von 35W auf 28,4W. Die Rechnung berücksichtigt die Kaltleitereigenschaften des Glühfadens nicht, jedoch ändert sich dessen Widerstand bei glühendem Glühfaden nicht so gravierend.
    Geändert von Makersting (03.10.2015 um 19:33 Uhr) Grund: Absatz entfernt, da ich mich bei EL84 verlesen hatte

  6. #38
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    Zitat Zitat von EL84 Beitrag anzeigen
    Selbst wenn da eine geringe minderleistung entsteht. Tausch das tachobirnchen gegen ne led und schon hast du das sogut wie abgefangen.
    Garnix fängst du damit ab. Das ist nämlich ein ganz anderer Stromkreis als das Fahrlicht. Bastel an deiner Karre rum, so viel du willst. Aber hör, auf hier öffentlich anderen Leuten so einen Schwachsinn zu empfehlen.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  7. #39
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    Zitat Zitat von EL84 Beitrag anzeigen
    Selbst wenn da eine geringe minderleistung entsteht. Tausch das tachobirnchen gegen ne led und schon hast du das sogut wie abgefangen.
    Nuja, nicht ganz. Die Tachobirne saugt ja i.d.R. nur 2W, ich hab soeben mein Schmartfon Bj. 2014 mal an den Leistungsmesser angestöpselt: 5W.
    Sind dann aber "nur" 3W, die fehlen, wenn auf LED umgerüstet.
    Wenn das Bremslicht z.B. bei der Vape aktiviert wird, fehlen 21W am Scheinwerfer (H4), das merkt man dann schon.

  8. #40
    Schwarzfahrer
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    Zitat Zitat von Prof Beitrag anzeigen
    Garnix fängst du damit ab. Das ist nämlich ein ganz anderer Stromkreis als das Fahrlicht. Bastel an deiner Karre rum, so viel du willst. Aber hör, auf hier öffentlich anderen Leuten so einen Schwachsinn zu empfehlen.
    Dann entschuldige ich mich an dieser stelle für etwaige hilfeversuche und möchte mich nun empfehlen.
    Diese art von ton, der hier angeschlagen wird, missfällt mir auf das entschiedenste.
    Ich möchte mich in dieser art und weise nicht unterhalten.

    Wenn dies der normale umgangston ist, dann habe ich hier wirklich nichts zu suchen.

  9. #41
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    Zitat Zitat von Makersting Beitrag anzeigen
    So gering ist die Minderleistung übrigens nicht, rechne mal nach. Wenn Spannung und damit Strom um 10% sinken, sinkt die Lichtleistung von 35W auf 28,4W. Die Rechnung berücksichtigt die Kaltleitereigenschaften des Glühfadens nicht, jedoch ändert sich dessen Widerstand bei glühendem Glühfaden nicht so gravierend.
    Also die 10% sind sehr willkürlich angesetzt.

    Die Lichtmaschine ist eine Stromquelle, deshalb verwende ich für die Last den Begriff "Bürde", auch wenn dieser so nicht 100% korrekt ist.

    Wenn man von 35W beim Scheinwerfer ausgeht, und jetzt mal fiktiv glatt 6V dafür ansetzt, dann ist die Nennbürde der Lichtmaschine 1,03 Ohm. Durch den Anschluss eines USB-Gerätes gehen 2,5W bei 5V verloren. Durch einen Buckconverter sind das dann 460mA bei 6V (90% Wirkungsgrad des Schaltreglers). Es ergibt sich eine Zusatzbürde von 13 Ohm.

    Da beide Widerstände parallel liegen, ergibt sich ein Stromteiler, beide Widerstände liegen parallel. Es ergibt sich eine Ersatzlast von 0,95 Ohm (der Widerstand sinkt also marginal).

    Da der Widerstand im Verhältnis 0,95 / 1,03 = 0,92 abnimmt, sinkt (durch URI) die Spannung um den Faktor 0,92. Entsprechend gilt dann für die Lichtleistung: 6V*0,92*5,83A = 32,18W.

    Die Lichtleistung sinkt also "nur" um 8%.

    Allerdings gehe ich davon aus, dass die Lichtmaschine mehr als diese fiktiven 6V liefert. Es dürfte also tatsächlich mehr ausmachen, wenn die Kontakte höhere Übergangswiderstände haben, als wenn man 2,5W abzwackt.

    Edit: Was man natürlich nicht vergessen darf, ist, dass das obige nur eine Überschlagsrechnung ist. Um genaue Angaben zu machen müsste man die Lima im Leerlauf und im Kurzschluss messen.

    Ansonsten: Üblicherweise hat ein Handyakku gute 5Wh. Der Bleisammler hat 4,5Ah bei 6V = 27Wh. Man könnte also den Handyakku gute 5 mal laden, ehe der Bleisammler leer ist. Es würde also durchaus sinnvoll sein, den USB-Anschluss im gleichgerichteten Batteriezweig abzugreifen.

  10. #42
    Tankentroster
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    Ich warte nur noch auf meine 1A Sicherung und denn werde ich am Donnerstag oder spätestens am We euch sagen können was bei raus kommt am Moped mit Navi oder Handyladestation. Zwecks Verkabelung muss ich mir noch was überlegen wie ich es später noch sauberer verlege, aber erst denn wenn ich auch mir ein neuen Kabelbaum zulege

  11. #43
    Tankentroster
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    Jupp! Saubere Kabel sind das A und O. Ich hatte nur Probleme, bis ich irgendwann total genervt die komplette Verkabelung bis zum letzten Winkel komplett neu gemacht habe. Ergebnis: seitdem keine Probleme mehr außer dass jetzt mit 1.5mm2 die Rückleuchte stirbt. Aber das bekommt man auch in den griff. Vermutlich waren es billig Dinger.

    Seitdem funktioniert die Ladeanlage auch ohne ein einziges Problem. Und das, obwohl ich 21W Soffitten drinnen hab.

  12. #44
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    so Navi und andere Funktionen laufen am Moped ohne Probleme, danke für die Hilfe

  13. #45
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Zitat Zitat von kuby88 Beitrag anzeigen
    [...] und denn werde ich am Donnerstag oder spätestens am We euch sagen können was bei raus kommt am Moped mit Navi oder Handyladestation.
    Misst du noch nach? Interessiert mich sehr. Die Batteriespannung während längerer Fahrt mit Navi bzw. Handyladung fände ich interessant.

  14. #46
    Tankentroster
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    Ich glaube das mit dem Navi und dem Bordnetz ist so ein Thema das zu heiß gekocht wird, denn ich habe hier eine Fanfare Kompressorhupe mit dran am Moped und diese soll laut Anleitung mit 30A abgesichert werden. Diese besitze ich schon 2 Jahre und hatte noch nie das Problem das die Batterie tot ist, d.h. das mit dem Navi und das alle anderen Verbraucher kein Strom mehr bekommen, wäre falsch.

    http://picture.yatego.com/images/44e...kompressor.jpg

  15. #47
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Der Motor hat einen hohen Anlaufstrom. Im Betrieb werden es viell. 10A sein. Messe mal nach...interessiert mich! Wenn überhaupt.
    Wenn man dann die Einschaltdauer berücksichtigt, wird klar, dass der Vergleich gut gemeint ist, hier aber leider nicht wirklich weiterhilft.

  16. #48
    Tankentroster
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    Zitat Zitat von kuby88 Beitrag anzeigen
    Ich glaube das mit dem Navi und dem Bordnetz ist so ein Thema das zu heiß gekocht wird, denn ich habe hier eine Fanfare Kompressorhupe mit dran am Moped und diese soll laut Anleitung mit 30A abgesichert werden.
    Die Leistungsaufnahme eines Gerätes bemisst sich nicht durch die Absicherung am Eingang. Solche Sicherungen sind reiner Brandschutz. Sichern tun diese nur vor dem Gau.

    Diese besitze ich schon 2 Jahre und hatte noch nie das Problem das die Batterie tot ist,
    Du fährst auch nicht dauerhupend durch die Weltgeschichte. Wenn der Motor anläuft, dann schiebt der Akku den nötigen Strom nach. Der Innenwiderstand eines Bleisammlers ist so niedrig, dass da gerne das 10-fache der aufgedruckten Nennkapazität als Strom fließen kann (45A bei 4,5 Ah).

    d.h. das mit dem Navi und das alle anderen Verbraucher kein Strom mehr bekommen, wäre falsch.
    Wie gesagt - Du hast eine Ausnahmesituation, weil die Einschaltdauer im Promillebereich liegt. Der Akku, der die Fanfare im Lastfall puffert, hat genug Zeit zum nachladen.

    Ein älteres TomTom zieht dauerhaft 330mA bei 12V bei inaktiver Routenführung. Das sind 4W im Bestfall. Die Ladeanlage der KR51/2L erlaubt 1,1A max. Bei 6V sind das entsprechend 6,6W. Das Navi zieht dem Akku also 60% des Ladestromes weg.

    Wenn man über die Einschaltdauer des Blinkers geht (irgendwo bei 5% - wenn überhaupt) und der Blinker 18W hat, dann ergibt das effektiv 0,9W. Es bleibt also eine Reserve von 1,7W, die in den Akku laufen können.

    Im Winter kann das durchaus zu wenig sein, aber ich denke, kaum jemand fährt da freiwillig :)

    Also: USB-Anschluss an den Batteriezweig - solange der Akku heil ist, dient er auch gleichzeitig durch seinen niedrigen Innenwiderstand als Spannungsschutz. Im Zweifelsfall einfach eine 2A Träge Sicherung dazu in Reihe und HINTER! der Sicherung eine TVS-Diode und ein kleinen 5V DC-DC Buck-Boost Converter. Materialaufwand gute 10 Euro und als Dank eine sichere Versorgung. Sollte irgendwas passieren, schlägt die TVS Diode durch, schließt kurz und haut die 2A Sicherung raus. Das Gerät hinten ist also genauso geschützt, wie die Schwalbe davor.

    Alles andere ist Murks und sollte vermieden werden. Aber Panik wegen ein paar Watt sollte man sich ohnehin nicht machen. Die LiMa liefert weitaus mehr, als die genannten 1,1A. Der Spulendraht ist so dick, da fällt kaum Spannung drüber ab und entsprechend wird das Teil auch kaum wärmer, als es ohnehin durch den heißen Motor schon ist.

    Entsprechend stimme ich meinem Vorredner auch zu: Nicht jede Suppe ist so heiß, wie sie gekocht wird.

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