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Thema: Sperber Baujahr 1970 Startprobleme


  1. #1
    Flugschüler Avatar von Harlik
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    Standard Sperber Baujahr 1970 Startprobleme

    So... hab mir jetzt n Sperber Baujahr 1970 zugelegt. War recht günstig in der Anschaffung. Stand 20 Jahre bei nem Sammler der ihn gut eingemottet hat. Kein Rost im Tank, kaum Rost an der Verkleidung. Wunderbar. Motor dreht auch durch und ich bin auch schon ne Runde durchs Dorf gefahren. Licht funktioniert, Bremsen tun auch noch ihren Dienst. Vorderreifen ist noch gut. Hinterreifen muss neu. Was will man mehr.
    Jetzt hab ich das Problem, dass der Bock schlecht anspringt. Wenn ich anschiebe dann springt er an. Zündkerze wurde sauber gemacht.
    Als er dann angesprungen ist hat er das Gas nicht gehalten. Dann hab ich die Standgasschraube soweit reingedreht, das er das Gas im Stand gehalten hat und ruhig gelaufen ist. Dann ist nach einigen Minuten der Motor richtig hochgedreht, ich hab ihn dann ausgemacht und seit dem geht er nichmehr an.
    Nen Bekannter meinte die Simmerringe sind evtl. hin. Ich hab jetzt nicht so den Plan und bräuchte mal fachkundige Hilfe.
    Was meint ihr. Woran könnte es liegen. Vergaser haben wir bereits gereinigt. Und was sollte man sonst noch so erneuern? Laut Tachostand ist der Motor 15.000 km gelaufen. Liegt es vielleicht an der Zündspule? Sind die anfällig für Defekte? Bin noch recht neu in der Materie. Sorry.

    Grüßeee

  2. #2
    Chefkonstrukteur Avatar von Besier
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    Guck mal, das klingt etwa so, als wäre der Vergaser zu Fett eingestellt .
    Und nach so langer Standzeit natürlich die normalen Sachen, ist der Auspuff zu ? Ölwechsel ? Sprit neu ?

    und und und

    Viel Spaß noch mit deinem Sperber, ich denke aber, es wird die Versagereinstellung sein

    MfG
    Besier
    Hercules - Stark auf zwei Rädern

  3. #3
    Flugschüler Avatar von Brooklyn112
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    Wenn der solange gestanden hat, dann kann man von einem Standschaden ausgehen
    Ich bin so froh das ich n Hähnchen bin!

  4. #4
    Flugschüler Avatar von Harlik
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    Ok danke erstmal für die schnellen Antworten. Gibt es irgendwo Werte für die Grundeinstellungen des Vergasers? 16N 1-3 ist es glaube ich. Neuen Sprit hab ich natürlich drauf. Wie gesagt Vergaser ist auch gereinigt. Und ne neue Krümmerdichtung muss ich mir besorgen.

  5. #5
    Flugschüler Avatar von Brooklyn112
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    Jop, kannst du hier nachlesen
    Ich bin so froh das ich n Hähnchen bin!

  6. #6
    Flugschüler Avatar von Harlik
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    Sauber danke. Aber wie kann es sein das der Motor vom einen auf den anderen Moment so hoch dreht? Das war irgendwie eigenartig. Vorher hat die Drehzahl auch schon immer ein bisschen geschwankt.

  7. #7
    Flugschüler Avatar von Brooklyn112
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    Zitat Zitat von Harlik Beitrag anzeigen
    Dann hab ich die Standgasschraube soweit reingedreht, das er das Gas im Stand gehalten hat und ruhig gelaufen ist.

    Daran wirds gelegen haben denke ich. Wenn die Vergasereinstellung vorher passte, dann wird der wohl ein zu hohes Standgas haben. Kalte Motoren reagieren ohne Choke bzw. Startervergaser recht träge und du kannst ja selbst auch nicht genau sagen wann der Motor das letzte mal lief


    By the Way:

    Vergaser stellt man auch nicht mit kaltem Motor ein, dafür muss der Tutti warm gefahren sein.
    Ich bin so froh das ich n Hähnchen bin!

  8. #8
    Simsonschrauber Avatar von hallo-stege
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    Nach 20 Jahren Standzeit würde ich auch von ausgehärteten und deswegen undichten Kurbelwellen - Dichtringen ausgehen. Und bei der Gelegenheit (der Motor muss ja gespalten werden um alle Dichtringe auszuwechseln) gleich die alten DDR Lager ´rausschmeissen.

    Gruss von Frank
    "Früher war mehr Lambretta..."

  9. #9
    Flugschüler Avatar von Harlik
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    Ja die Dichtungen müssen neu. Über die lange Standzeit gammeln sie weg und werden porös.
    Ich werde es erstmal mit neuer Vergasereinstellung probieren. Also Standgasschraube einfach weiter rausdrehen.

    Grüßeee

  10. #10
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    Nicht nur Dichtungen altern, sondern auch Reifen. Selbst wenn der Vorderreifen noch eine werksneue Profiltiefe aufweist, ist der unbedingt zu wechseln wenn er schon 20 Jahre und länger drauf ist.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  11. #11
    Flugschüler Avatar von Brooklyn112
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    Nicht einfach nur Stumpf rausdrehen.
    Du hast doch nach der Vergasertabelle gefragt, danach wird der Vergaser erst einmal auf Grundstellung gebracht! Einfach nur am Vergaser rumdrehen ist absoluter Murks und i. d. R. läuft er dann schlechter. Einfach Stumpf an das Datenblatt halten und in Grundstellung bringen.
    Ich bin so froh das ich n Hähnchen bin!

  12. #12
    Flugschüler Avatar von Harlik
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    So... habe mal die Zeit gefunden ein bisschen an der Simme zu schrauben. Ist alles Neuland für mich und nun durchforste ich Foren, Google, Youtube etc. Habe erstmal den Tank und die Luftfilteranlage abgebaut um alles zu reinigen. Luftfilter ist ziemlich verdreckt und ich werd mir nen neuen zulegen.
    Dann habe ich das Endstück des Auspuffs abgebaut um nach Kohleresten zu schauen. Sieht bis auf den kaputten Schalldämpfer ganz gut aus. Hab mir das Sieb vom Benzinhahn angesehen. Sieht top sauber aus.
    Danach wollte ich dann das Getriebeöl ablassen und mir den Motor anschauen.So... oben die Einlassschraube geöffnet, unten Gefäß untergestellt und die Ablassschraube aufgemacht. Problem: Es kam garkein Öl raus. Wie kann das sein?
    Anschließend hab ich auf einer Seite den Motor geöffnet. Auf der Seite wo die Zündung sitzt, wenn ich mich net irre. Also auf der Seite der Kette. Sieht ziemlich verschmutzt aus da drinnen. Ist das normal? Meine eigentliche Absicht war es die Wellendichtungen anzuschauen. Aber soweit bin ich nicht gekommen. Habe halt noch viel zu lernen. Hehe.
    Ok. Dann wollte ich die andere Seite des Motors aufmachen und habe alle Schrauben gelöst. Doch irgendwie krieg ich den Deckel nicht ab. Woran kann das liegen? Oder ist das normal? Und noch ne Frage: muss ich den Motor wirklich ausbauen und komplett spalten um die Wellendichtungen zu erneuern?
    Fragen über Fragen. Vielleicht weiß jemand von euch Rat. Ich will versuchen mich langsam vorzutasten.
    Jetzt werden erstmal einige neue Teile bestellt.

    Grüßeee und Danke schonmal^^

  13. #13
    Simsonschrauber Avatar von hallo-stege
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    Um alle Wellendichtringe zu wechseln musst Du den Motor wirklich spalten. Der Sperbermotor ist aber innen etwas komplizierter, ganz ohne Ahnung würde ich da nicht alleine beigehen.

    Gruss von Frank
    "Früher war mehr Lambretta..."

  14. #14
    Moe
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    @ Harlik, nach Suhl wird´s im Hannoveraner Raum ein kleinen Workshop zum Thema M 53/54 geben, da kannste dann unter anleitung deinen Motor selbst überholen. Was wan wie wird noch vermeldet.
    Das Geistige kommt hier zu kurz!

  15. #15
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    Zitat Zitat von Harlik Beitrag anzeigen
    Danach wollte ich dann das Getriebeöl ablassen und mir den Motor anschauen.So... oben die Einlassschraube geöffnet, unten Gefäß untergestellt und die Ablassschraube aufgemacht. Problem: Es kam garkein Öl raus. Wie kann das sein?
    Dann wird wohl keins drin gewesen sein.
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  16. #16
    Flugschüler Avatar von Harlik
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    Ok. Das mit dem Workshop hört sich super an. Wie erfahre ich denn wann es losgehen soll? Kann ich da auch als Einsteiger hin?

    Grüßeee

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