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Thema: Sporadischer Bergstreik ... Nanu?


  1. #1
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Standard Sporadischer Bergstreik ... Nanu?

    Habe ein sehr merkwürdiges Problem an meiner S 51 B entdeckt: Bisweilen passiert es an steilen Anstiegen mit kurzen Bodenwellen und beim Vollgasgeben, dass der Motor verreckt. Kurzes Schlucken und Stottern, dann endgültig Ruhe. Einzige Rettung: schnell die Kupplung ziehen, und sachte Gas geben, dann fängt er sich wieder, und man kann normal weiterfahren. Tut man das nicht, sondern gibt verzweifelt bis zum Stillstand Gas, ist es mir schon einmal passiert, dass der Motor so trocken war, dass er selbst mit Anschieben nicht mehr anzukriegen war. Da half dann nur Anschieben mit Choke (darauf muss man erst mal kommen, wenn die Kiste doch heiß ist!). Gleichzeitig ist aber kein Spritproblem im Vergaser (von außen) festzustellen: Benzinschlauch ist voller Benzin. Ansonsten läuft das Gerät wie ´ne 1,0. Berghoch oder runter ist grundsätzlich nie ein Problem, auch gerade Strecken mit Holpereinlage haben das Ding bis jetzt noch nicht gestört. Aber wenn ich den gleichen Holperberg (8%-Steigung) 10mal ohne Zwischenfälle hochgekommen bin, kann es beim 11ten Mal wieder passieren, dass der Motor plötzlich streikt. Schwimmerstand ist überprüft, auch sonst seh ich am Schwimmer kein Problem (klemmt nicht oder so was). Auslaufen tut da, soweit ich das mitbekomme, auch nichts. Jedenfalls nicht im Stillstand. Ich hab´ irgendwie gar keine Idee mehr.

    Grüße, Matthias

  2. #2
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Hallo Matthias1
    ob Dus glaubst oder nicht , das wird der Benzinstand im Schwimmergehäuse sein , kontrollieren kannst Du das wie folgt ,
    Vergaser abbauen Schwimmergehäuse abbauen , Gehäuse auskippen ,
    Vergaser mit ca. 10 % Steigung halten , die Neigung vom Ansaugstutzen
    abziehen , so halten ,
    Benzinschlauch rauf , ca 45 Sec. Benzin laufen lassen , Schlauch ab ,
    dann den Benzinstánd im Gehäuse kontrollieren . es soll sich nun
    noch 1/3 des Gesamtvolumen des Schwimmergehäuse darin befinden.
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  3. #3
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Na, mal sehen, ob ich das verstanden habe. Und ich brauch nicht in den Auspuff gucken ????

  4. #4
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Na logisch musst Du in den Auspuff schauen X(
    Immer schön den Auspuff freihalten

  5. #5
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Und natürlich den Zündungstest machen!
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  6. #6
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    So, jetzt kommt hoffentlich die Auflösung: Nachdem ich mir mit einer in der Durchlassöffnung korrigierten Vergaserflanschdichtung noch mehr Probleme eingehandelt habe als ich lösen wollte (immer und immer wieder: Never touch a running System! - und sowas mir !), habe ich mir heute den Schwimmerstand vorgenommen. Er war wohl tatsächlich etwas niedrig, etwa 10 mm unter Vergaserwannenoberkante. Habe ihn auf 8mm erhöht. Kiste läuft nun scheinbar ohne die Macken, aber erst mal abwarten. Doch erklärt mir einer mal folgendes? Habe mich mit Taschenrechner und Winkelmesser bewaffnet. Eine 8% Steigung entspricht lächerlichen 4,6 Grad auf dem Winkelmesser. Des iss überhaupt nix ! Der Vergaser ist auf der Geraden um einen größeren Winkel sogar nach vorn geneigt. Selbst wenn man das Eintauchen der Hinterradschwinge einbezieht, an so einer stärkeren Steigung gleicht sich das ziemlich genau aus, und der Vergaser "kippt" nicht etwa nach hinten, wie man auf den ersten Gedanken vermuten könnte, nein, nein, er steht ziemlich perfekt gerade! Wo iss denn nun das Problem??? Trotzdem scheints der Schwimmerstand gewesen zu sein. Auch wenn der Vergaser auf Maximalniveau voll ist, Deutz, hast wohl recht. Ich kapituliere vor der Simson-Logik

    Thanks und Grüße aus'm schönen DD

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