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Thema: Teile lackieren, verzinken oder pulverbeschichten lassen


  1. #17
    Mrc
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    Die Gewinde lass ich offen uns schneide sie mit einem Gewindeschneider nach dem Pulvern nach, wenn man eine Schraube mit Pulvert kann es sein das beim rausdrehen Pulver abplatzt, das Masseproblem solte damit auch weg sein.

  2. #18
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    Zitat Zitat von Mrc
    Anders gefragt welcher RAL Ton kommt der Originalfarbe am nächsten?
    Wenn du das normale blau meinst, solltest du mit den RAL-Farben "Capriblau" oder "Enzianblau" ganz gut leben können.

    MfG
    Ralf

  3. #19
    Mrc
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    Danke das recht schon dem nach währe
    Capriblau RAL 5019 und
    Enzianblau RAL 5010
    Ich hab gehört das es in den 80er auch Schwalben in Trabi Weiss gegeben hat Meine Freundin wollte ihre in so einem Farbton haben.
    Ich selber habe diese Farbe noch nicht gesehen und wurde mich freuen wenn mir jemand einen ähnlichen RAL Ton nennen könnte.

    Falls jemand schon mal seinen Panzer gepulvert hat währe ich auch sehr dankbar wenn er mir eine ungefähre angaben machen könnte wieviel Kg Pulver ich dafür Benötige (nur Verkleidung) hab von sowas überhaupt keine ahnung.

  4. #20
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    Zitat Zitat von Mrc
    Ich hab gehört das es in den 80er auch Schwalben in Trabi Weiss gegeben hat Meine Freundin wollte ihre in so einem Farbton haben.
    In weiss gab es soweit ich weiss nur die /1, das war also vor den 80ern. Nen Farbton dazu kann ich jetzt leider nicht aus dem Ärmel schütteln.

    MfG
    Ralf

  5. #21
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    Hallo,

    Also ich arbeite in einer Feuerverzinkerei und will deshalb mal meinen Quark dazu geben.

    1. Beim (Feuer)Verzinken MUSS der alte Lack runter. Wenn du das nicht machst, macht das irgend ein armer Irrer der bei der Verzinkerei arbeitet Und das kostet knapp 50 € die Stunde. Also bitte vorher sandstrahlen lassen, um den Irren zu entlasten !

    2. Verziehen tun sich nur "Gebilde", die aus unterschiedlicher Matierialdicke bestehen. Also, der Rahmen von der Schwalbe wäre ungeeignet, aber der von der S50 / S51wäre mal ein Versuch wert. (Is ja nur nen Rohr, Problem wär nur das bei 70µ die Gewinde nachgeschitten werden müssten) Wir haben schon Bootsteile, Kotflügel, Geländer und so'n zeug verzinkt, davon hat sich nix verzogen.
    Und die Verkleidung der Schwalbe kanst du wirklich ohne Bedenken feuerverzinken lassen, das einzigste wäre, dass du eventuell Schlacke und "Zinkspitzen" selbst entfernen müsstest, da es sonst wieder zu teuer werden würde. Das tritt aber nur an den Stellen auf, an denen das Zink abläuft oder wärend des Bades Luftblasen waren (letzteres kommt selten vor).

    3. Feuerverzinken hält 10 mal mehr aus als Pulbverbeschichten.
    Da kannst du dann mit dem Hammer rauf hauen ohne das es Abplatzt. Es hat halt ähnliche konsistenz wie Lötzinn (Elastizität). Wir schmeißen oft hunderte verzinkte Winkel oder Ähnliches in Container, ohne das diese im Nachhinein optische Fehlstellen aufweisen (und wir schmeißen nicht gewissenhaft ).


    Das Problem liegt halt darin, das das Zink immer Aublaufen muss, also müssten im falle eines Tankes, Löcher gebohrt werden. Es dürfen auch keine Pfützen oder Lufträume nach oder im Zinkbad entsehen. Weiterhin muss auch eine Möglichkeit bestehen das "Gebilde" an einen Haken (Draht) aufzuhängen (sollte weniger Problematisch sein).

    Und den Mindermengenzuschlag nicht vergessen (bei uns bis 17Kg knapp 38€)



    MfG Offan

  6. #22
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    Hi,

    über die verzinkten Teile muss ich aber ja dann trotzdem Nasslackieren/Pulvern also bringt mir das so gesehen ja nur einen Rostschutz. Ich denke, dass ,wenn man Nasslackieren möchte, das Verzinken eine gute Basis als Rostschutz bietet. In meinem Fall möchte ich aber die Pulverbeschichtung auch direkt als Endlack haben. Vielleicht mag das Verzinken noch stabiler sein, aber Pulver soll ja auch schon gut sein...oder?

    Dazu kommt übrigens am Donnerstag in der Zeitung "Oldtimer Praxis" ein Vergleich zwischen Nasslackieren und Pulverbeschichten raus. Die Zeitung ist mir von einem Bekannten empfohlen wurden, als ich Ihn als alter Oldtimer-Fan nach seiner Meinung fragte. Ich werde mir am Do. diese Zeitung zulegen und dann entscheiden, ob ich beim Pulvern bleibe.

    Zum Thema "Abdichten":
    • - Was muss alles abgedichtet werden vorm Strahlen/Lackieren?
      - Wie dichte ich die Sachen am besten ab, damit sie das Strahlen/Lackieren überstehen?

    Ich wollte bisher nur den Lenkkopf (argh..wie heißt das Rohr, in dem das Lenkkopflager sitz???) abdichten. Dachte dabei an zwei Karosseriescheiben mit einer Gewindestange und evtl. was Klebeband, damit es dicht wird und sich leichter löst. Aber wie ist das mit dem Einschub fürs Lenkerschloß?? Ich möchte das natürlich lackiert haben, aber es muss ja auch dicht werden oder?

    Alle Schraubungen kann ich ja nachher per Gewindebohrer wieder frei machen.
    Was ist mit den Durchführungen der Achsen? Da wo Gummis reingepresst werden, dürfte es doch egal sein oder? Und bei den anderen?

    Ihr seht, dass ich da mal etwas Rat brauche ^^

    Gruß Alex

  7. #23
    Glühbirnenwechsler Avatar von Schwelli
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    Pulvern kann ich dir nur empfehlen, spottbillig und superqualität! Außerdem sehr haltbar. S51 Rahmen mit allen Anbauteilen in Schwarz incl. Sandstrahlen für 36 €. Meine Schwalbe hatte ich in einer anderen Firma pulvern lassen, war ziemlich teuer. Da hab ich für Verkleidung in 1007 und Rahmen in 7035 sowie Schwingen und Kleinteile in Schwarz incl. Sandstrahlen ca: 300€ bezahlt. Tank + Seitendeckel lackier ich aber trotzdem, wegen Überzugsschicht der Wasserabziehbilder.

  8. #24
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    Zitat Zitat von OFFAN

    1. Beim (Feuer)Verzinken MUSS der alte Lack runter. Wenn du das nicht machst, macht das irgend ein armer Irrer der bei der Verzinkerei arbeitet Und das kostet knapp 50 € die Stunde. Also bitte vorher sandstrahlen lassen, um den Irren zu entlasten !
    Schwalbe-rahmen sind getaucht, wie will man die Farbe entfernen?
    Jede Verzinkerei wird dir davon abraten, und mit Sicherheit aus Eigennützigkeit!

  9. #25
    Schwarzfahrer
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    Hi,

    also ich habe mich entschlossen, dass ich Rahmen und Schwingen in schwarz und die Verkleidung komplett in einem blau jeweils glänzend pulvern lasse.

    Als Schwarz nehme ich: Tiefschwarz RAL9005
    Beim Blau bin ich mir noch nicht sicher, jemand einen voschlag? Muss nicht hundertpro original sein (das klappt ja mit RAL eh nicht), sondern einfach ein schönes kräftiges "helles" Blau (z.B. wie auf dem Schwalbe Buch vorne drauf ist). Werde mir zu letzt aber natürlich nach eine Farbkarte anschauen.


    Kann mir jemand noch wegen dem Abdichten weiter helfen???
    Was ich abkleben muss, was kann und was man dabei beachten sollte??

    Alex

  10. #26
    Simsonschrauber Avatar von SimsonSebi
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    In der neuen Oldtimer Praxis ist ein Bericht über dieses Thema. Bei Zeiten kann ich den mal einscannen und hier reinstellen.

  11. #27
    Simsonschrauber Avatar von Bönni
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    Abkleben brauchste nichts. Das schmilzt nachher eh weg.. :wink:

  12. #28
    Schwarzfahrer
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    Zitat Zitat von SimsonSebi
    In der neuen Oldtimer Praxis ist ein Bericht über dieses Thema. Bei Zeiten kann ich den mal einscannen und hier reinstellen.
    DANKE, aber erwähnte ich paar Posts vorher selber und habe ich mir heute gekauft und danach entschieden

    Denke ist in meinem Fall die beste Methode. Die schreiben zwar, dass Reperaturen schwer sind an der Beschichtung aber na ja... schauen wir wie lang es hält. In den Radläufen und so will ich eh zusätzlich Unterbodenschutz aufbringen.

    Die Gewinde wollte ich nachschneiden... Aber wie ist das mit den "Löchern" für die Achsen und vor allem vorne dem Lenker (Lenkkopflager) ??

  13. #29
    Simsonschrauber Avatar von SimsonSebi
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    DANKE, aber erwähnte ich paar Posts vorher selber und habe ich mir heute gekauft und danach entschieden
    Sorry, überlesen

  14. #30
    Tankentroster
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    @Gonzzo

    Na dann fällt das verzinken der Rahmen sowieso flach
    Der Lack würde durch die Säuren bestimmt nicht entfernt werden, und mit sicherheit das Zinkbad versauen



    mfG Offan

  15. #31
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    Eben drum ja.......

    Sandstrahlen, benzinfesten Lack drauf, fertig......
    Die Pulverschicht hat den Nachteil, das der Rost unter der Kuststoffschicht wunderbar wuchern kann, bis du raffst, was da im Gange ist!
    Die Pulverbeschichtung ist nur solange top, bis der erste Millimeter blanken Metall´s zu sehen ist. (Wenn du Ihn siehst!!!)

  16. #32
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    durch den vermehrten auftritt von elektrischen feldlinien beim pulverbeschichten (metallteil wird elektrisch geladen) an kanten, empfiehlt es sich, gerade diese zu schützen. es setzt sich dort nämlich weit mehr pulver ab als an glatten stellen. man sollte die schwingenlagergummis einfach drin lässt. diese gummis überstehen das einbrennen des pulvers problemlos. danach kann man sie dann wechseln. alle anderen öffnungen kann man mit holz- oder plastzylindern verschiedener größe veschließen. dann hat man zudem nicht das problem, dass pulverstücke beim entfernen eventueller schrauben abplatzen.

    gruß aus kiel

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