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Thema: Übergangsverhalten verbessern ... kennt jemand einen Trick?


  1. #17
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    @ martin541/1: Meine Gedanken waren so, dass ich davon ausgehe, dass das Gemisch durch die Korrekturluftbohrungen zum oberen Drehzahlbereich hin abmagert. Das heißt, untenrum zu fett, obenrum ausreichend, sonst fehlt ja die Leistung. Das hab´ ich ja auch an meinem Motor so festgestellt. Wenn man nun, so dachte ich, vielleicht 1 Loch zumacht, könnte sich das ebnen, und zum Ausgleich für das fettere, aber gleichmäßigere Gemisch setzt man halt die Nadel ein Stück tiefer.

    Das hat sich aber erst mal erledigt. Gestern hab ich bei warmem Wetter eine lange Strecke (2 mal 35 km) gleich zum Testen genutzt. Durch den ca. 1mm tieferen Benzinstand lief der Motor spürbar mager, über den ganzen Drehzahlbereich recht zäh. Geschluckt hat er aber nicht. Gasannahme im Standgas tatsächlich ganz o.k., erfreulicherweise. Auf der Rückfahrt hatte ich dann ordentlichen Rückenwind, und wollte mir dann auch mal das Kerzenbild anschauen, ob das wirklich sehr hell ist. Also hab´ ich auf den letzten Kilometern noch mal ordentlich Vollgas gegeben. Dann ging es auch noch ein Stück bergab und wollte in die vorletzte Ortschaft einrollen. Plötzlich war die Leistung sehr schwach, ich wurde langsamer, dann fiel die Zündung aus, und im gleichen Moment wurde der Motor sehr laut, hämmernd, schlagend und es quietschte noch dazu. Nach einer Schrecksekunde zog ich die Kupplung, und das war´s dann. Ergebnis: Motorschaden ! Das darf doch nicht wahr sein! Meine kleine Hoffnung, dass nur das Polrad sich gelöst hat und für die Geräuschkulisse verantwortlich war, erfüllte sich nicht . Die Laufbuchse war innen sehr trocken und klebrig, am Kolben war aber ein normaler Ölfilm. Der Kolbenboden zum Auslass hin ziemlich grau, ebenso die Kerze (so dunkelgrau), und so kleine Perlen wie Schmutzkügelchen hingen auch dran. Die Elektroden waren aber nicht überbrückt. Trotzdem gab´s beim Betätigen des Kickstarters keinen Funken mehr. Das untere Pleuellager hat´s zerlegt. Das Pleuel ist untenrum richtig grau und trocken, ansonsten ist aber alles normal ölig. Das Kolbenbolzenlager, original mit Kunststoffkäfig, scheint aber in Ordnung.

    Ich versuch mir einzureden, dass der Motor sowieso schon knapp 42.000 km gelaufen ist, dass er sowieso schon recht klapprig lief, und in der letzten Zeit auch härter und lauter klang als früher, aber irgendwie glaub ich mir da selber nicht ganz. Das war bestimmt zuviel. Das magere Gemisch, die Wärme, der Rückenwind, das bergab Fahren, und dann hab´ ich auch noch so eine Schondecke drüberhängen, die den Motor an den Seiten zumacht, so dass die Luft auch nicht wirklich nach hinten weg kann.

    So, das war´s erst mal. Bis auf Weiteres ist der Vergaser nun erst mal nicht mehr mein Problem X(.

    MfG Matthias

  2. #18
    Simsonschrauber Avatar von Martin541/1
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    Mein Beileid

    Viel Erfolg bei der Aufpäppelung des Motors, in der Hoffnung, dass danach alle Probleme erledigt sein sollten...

  3. #19
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Das wird das Lager gewesen sein von Anfang an.

    Das hat dann auch die Leistung gefressen die den Motor aus dem Drehzahlkeller holt trotz Überfetten im Übergangsbereich

  4. #20
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    Moin, mal ne Frage. Hab ne KR51/2n mit BVF 16N1-12 Vergaser. Sauber und eingestellt soweit.
    Hab aber das Problem, dass die Schwalbe nachdem ich entweder Gashahn komplett zu drehe oder aber auskuppel nach Vollgas, mit der Drehzahl in den Keller geht und dieses Bööööö Geräusch macht und sich anhört als ob sie ausgehen will. Kann den Fehler auch im Stand im Leerlauf produzieren. Die sackt dann kurz ab und kommt dann aber wieder. Wenn ich Gasgebe oder die Kupplung fliegen lasse, dann zieht sie nach ner Denksekunde wieder voll durch.
    Spricht das für überfettung oder für zu mager im Standgas? Es ist eigentlich nur der Übergang von Vollgas auf null. Zum Beispiel bei ner starken Bremsung vor ner Kurve oder Kreuzung oder so. Zündung hab ich schon neu eingestellt. Passt soweit.

  5. #21
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    Vergaser ist zu fett eingestellt. ( Leerlaufgemischschraube; Benzinpegel in der Schwimmerkammer )
    Wo hängt die Teillastnadel ?

    Grüße
    Gerhard
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  6. #22
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    Teillastnadel hängt in der Dritten Kerbe, also standard. Leerlaufgemischschraube ist ca. 2-2,5 Umdrehungen draußen. Wenn ich das Gemisch Magerer mache, habe ich teilweise das Problem, dass ich bei Vollgas das Gefühl habe, dass sie zu wenig sprit bekommt, sie fährt dann teilweise langsamer als sonst und ist wird so ruckelig und heiser (kann ich schlecht beschreiben).
    Also wenn ich den Vergaser so einstelle wie überall zu lesen, Schraube solange raus, bis keine Drehzahlerhöhung mehr und dann wieder 1/4 rein, dann läuft sie mir zu Mager.

  7. #23
    Chefkonstrukteur Avatar von Wessischrauber
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    2-2,5 Umdrehungen draußen ist definitiv zu viel. Das sollte sich zwischen 1 und 2 Umdrehungen bewegen.
    Benzinniveau Vergaserwanne schon mittels "Senfglasmethode" überprüft ?
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  8. #24
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    Das mit dem Senfglas habe ich noch nicht gemacht.
    2 Umdrehungen ist zu viel? Also könnte es theoretisch auch sein, dass sie zu wenig sprit bekommt wenn ich vom Gas gehe?
    Also ich kann beim einstellen die Schraube locker 2,5 umdrehungen rausschrauben um die höchste Drehzahl zu erreichen...

  9. #25
    Chefkonstrukteur Avatar von Wessischrauber
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    Das muss Alles zusammen passen.
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

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