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Thema: Unterbodenschutz für Rahmen


  1. #1
    Tankentroster Avatar von Asesino
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    Hallo,

    also, ich will jetzt im Winter meine Schwalbe reataurieren. Die Blechteile sollen sandgestrahlt werden und den Rahmen will ich auch abschleifen und neu lackieren.
    Ich habe mir vorgestellt den Rahmen und evtl. sogar die Blechteile bevor sie lackiert werden, mit Unterbodenschutz einzustreichen. Wegen Rost und Salz und so Zeug. Auch den Tank außen und alles was aus Metall ist und Kontakt mit Wasser haben könnte. Somit also fast alles. Erst Unterboden- oder Rostschutz und dann lackieren.

    Was meint ihr dazu? Lohnt sich das? Hat das schon wer gemacht?

    Ich denke es müßte ganz gut sein damit die Kiste nicht wegrostet!
    Danke Für eure Anregungen.

    Venceremos
    Markus

  2. #2
    Tankentroster Avatar von KR51_1K
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    Grundieren, Lackieren und dann mit Hohlraumkonservierer alle nicht sichtbaren Teile sowie Schrauben einsprühen. So bleibt der Lack weiterhin sichtbar und werden trotzdem dauerhaft konserviert. Der Wachs hat außerdem den Vorteil das er auf Dauer elastisch bleibt. Habe ich bei meiner Schwalbe auch so gemacht!

    Gruß Oliver

  3. #3
    Kettenblattschleifer Avatar von Braveheart
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    KR51_1K hat recht, ausserdem sieht man nicht, wenn es unter dem Unterbodenschutz rostet. Und wenn man es sieht, kann es schon wieder zu spät sein.
    Gruß
    Braveheart aus Ascheberg

  4. #4
    Glühbirnenwechsler
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    Ich habe meine Teile sandstrahlen und pulverbeschichten lassen, das ist unheimlich stabil, besonders an den Kanten, an denen man immer anstößt.Eine gute Pulverbeschichtung hat auch eine Grundierung, Lack und Klarlack. Spachteln ist kaum möglich wg. der Elektostatischen Aufladung zum Pulvern. Hier ist Verzinnen angesagt. Wenn Du Deiner Schwalbe etwas richtig Gutes tun willst, vergiß den Unterbodenschutz und gib das Geld fürs Pulvern aus. Bei mir hat Das Strahlen ohne Rahmen und Gabel 120 Euros und das Pulvern noch mal das gleiche gekostet und ist sein Geld voll wert. Der Lack glänzt prima und ist richtig stoßfest. Pulverbeschichten hat eine schlechten Ruf durch die Plasteüberzüge aus flüssigem PVC, das ist etwas ganz anders und unterrostet gerne großflächig. Gruß Kai

  5. #5
    Tankentroster
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    Entschuldigt, wenn ich meinen Senf wieder einmal dazu gebe und folgendes nicht wirklich im Sinne des Beitrags ist: Was ist eigentlich dieses Sandstrahlen. Kann mir das jemand mal erklären. Nicht nur den Vorgang an sich, sondern auch was da möglicherweise chemisch passiert.

  6. #6
    Zahnradstoßer Avatar von pater-brown
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    @ Kamikaze....
    Chemisch ist daran eigentlich nichts, nur mechanisch.
    Es werden mit hoher Geschwindigkeit Sandkörner gegen das
    von Rückständen ( z.B. Lack) zu befreiende Metall geschleudert.
    Ist wie Autowaschen mit dem Wasserschlauch, nur höherer Druck und das nicht nur der Dreck runter kommt.

    Gruß
    DER
    PATER

  7. #7
    Tankentroster
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    aso...na dann vielen Dank...Ich dachte das wäre ein Methode zum Lackieren.

    -s-

  8. #8
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Nee, zum entlacken.
    Haste wieder was gelernt.
    Aber fragt ruhig, ihr sollt ja was lernen. :)

    Lödeldödelööö ... macht euch alle fröh !

  9. #9
    Flugschüler
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    14.05.2003
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    275

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    Original von dr-ohne:
    Der Lack glänzt prima und ist richtig stoßfest. Pulverbeschichten hat eine schlechten Ruf durch die Plasteüberzüge aus flüssigem PVC, das ist etwas ganz anders und unterrostet gerne großflächig. Gruß Kai
    Wie sieht das denn aus, wenn du dich mal lang legst und dann nachbessern musst? Ist das unproblematisch?

    Gruß, Jabber

  10. #10
    Glühbirnenwechsler
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    30.04.2003
    Beiträge
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    Standard

    [Wie sieht das denn aus, wenn du dich mal lang legst und dann nachbessern musst? Ist das unproblematisch?

    Gruß, Jabber
    [/quote]


    Wenn ich den Beschichter richtig verstanden habe, kann man die Teile auch nachbeschichten, beschädigte Stelle ausbeulen, schleifen, verzinnen, schleifen und wieder beschichten. Beim Beschichten wird das Metallteil elektostatisch aufgeladen, mit Lackpulver eingenebelt und dann in den Ofen gefahren, wo das Pulver schmilzt. Soll ansatzfrei gehen, habe ich aber noch nicht ausprobieren müssen.Die Beschichter haben auch eine Spachtelmasse, die bei kleinen Dellen funktioniert.Die Beschichtung ist so dick, das sich kleine Kratzer problemlos auspolieren lassen. Gruß Kai

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