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Thema: Unterbrecher unterbricht nicht


  1. #1
    Schwarzfahrer Avatar von Allgäuer
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    Standard Unterbrecher unterbricht nicht

    Hallo Miteinander,

    bei meiner nicht anspringenden Schwalbe ( Kr 51/2 E – mit Unterbrecher Zündung) hatte ich die Vermutung auf ein Fehler in der Zündanlage.

    Beim einstellen nach der Anleitung von Herrn Moser stellte ich fest das der Unterbrecher nicht unterbricht.

    Zündung ist eingeschaltet.

    Das waschen vom Ölfangfilz und wechseln vom Kondensator brachte keine Abhilfe. Deshalb vermute ich dass die Primärspule oder Zündspule „durch“ sind. Was sollten die für einen Wiederstand haben?
    Oder liegt der Fehler wo anderst?
    Das „Ausschaltkabel“ von den klemmen 2 und 31 sind auch intakt, hab sie mal abgeklemmt: keine Änderung.

    Am Zündschloss hab ich keinen offensichtlichen Kurzschluss gefunden.

    Danke für eure Hilfe


    Grüße

    Markus

  2. #2
    Simsonfreund
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    Standard

    na wenn der Unterbrecher nicht unterbricht, sollte man dann nicht den Unterbrecher so einstellen dass er wieder unterbricht?
    Die Spule wird vorher vom Unterbrecher abgeklemmt und dann zwischen Masse und dem Braun-Weißen Kabel (vom Zündschloss Kl. 2 vorher abziehen) gemessen. Das Messgerät wechselt dann beim drehen des Polrades zwischen Durchgang und Unterbrechung.
    Tut es das nicht - Unterbrecherabstand falsch oder Unterbrecher generell irgendwie kaputt.

  3. #3
    Schwarzfahrer Avatar von Allgäuer
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    Standard

    Das Messgerät wechselt nicht, auch nicht wenn ich den Unterbrecher von hand öffne (Polrad abgebaut). Das müsste es ja eigentlich auch bei einem Falschen Unterbrecherabstand.

    Ich messe am braun weißen Kabel am Kondensator, und an masse. Das schwarze Kabel am Unterbrecher hab ich abgeschraubt ( berührt auch nirgends masse, habs extra isoliert.)
    Der Unterbrecher an sich ist in ordnung.

  4. #4
    Flugschüler Avatar von Christian K
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    Standard Unterbrecher

    so schwer sollte es nicht sein, den unterbrecher einzustellen.
    wie mir scheint liegt entweder irgendwo ein Fehler am Unterbrecher vor, oder es ist wirklich einstellungsbedingt.
    der Unterbrecher sitzt ja auf einem kleinen Sockel. dort ist sitzt er mit einem Zylinder in einer passenden Bohrung und ist mit einer Schraube in seiner Position fixiert. Auf dem Unterbrecher ist auch noch ein Bolzen mit einer Mutter, an dem die beiden KAbel befestigt sind. die sind eher nicht so interessant, beide müssen dran sein,
    Die Welle vom Polrad ist wie ein Nocken (ich nenne sie mal Nochenwelle, aber es heißt bestimmt anders) geformt, darauf läuft die Nase vom Unterbrecher und öffnet und schließt den Kontakt. wenn die Nase auf dem höchsten Punkt vom Nocken steht sollte der Kontakt 0,4 mm geöffnet sein. das stellst du ein, indem du die befestigungsschraube löst, ind deinem fall den ganzen Unterbrecher so verdrehst, dass er wieder Kontakt mit dem Polrad hat, dann suchst du den höchsten Punkt durch verdrehen des Polrades im Uhrzeigersinn (am richtigen Punkt sollte der Unterbrecher durch eines der Fenster im Polrad gut zugänglich sein) , eine 0,4mm Fühllehre zwischen die Unterbrecherkontakte steckst und vorsichtig den Unterbrecher gegen die Nockenwelle drückst (ohne dass dabei die fühllehre rausfällt.) und du die schraube festziehst
    wenn du die Fühllehre rausziest und das Polrad langsam im Uhrzeigersinn drehst sollte der Unterbrecher öffnen und schließen. wenn du das gefühl hast, dass der Abstand nicht stimmt miss noch einmal nach, das kann man auch irgendwann mit Augenmaß richtig einstellen

  5. #5
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    Wenn ich es richtig verstanden habe, liegt hier eher ein elektrisches Problem als ein einstelltechnisches vor.
    Die Frage die sich mir jetzt stellt, hast Du beim messen einen Durchgang oder nicht?
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  6. #6
    Tankentroster Avatar von badmadmark
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    sind alle kabel an der zündungsgrundplatte, oder die zum unterbrecher? in ordnung(kabel bruch) oder ähnlich?

  7. #7
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Standard

    Parallel zum Unterbrecher liegen der Kondensator und die Primärspule.

    - Hat der Kondensator einen definitiven Kurzen, dann kann der Unterbrecher machen, was er will.
    - Die Primärspule hat einen kleinen ohmschen Widerstand. Je nach Messgerät kann es sein, dass man zwischen wenigen Ohm (Unterbrecher offen) und noch weniger Ohm (Unterbrecher geschlossen) gar nicht unterscheiden kann.

    Peter

  8. #8
    Schwarzfahrer Avatar von Allgäuer
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    Erstmal danke für die rege Beteiligung an meinem Problem ;-)

    Stimmt, ist ein elektrisches Problem. Ich messe Durchgang.

    so weit ersichtlich sind alle Kabel ok.

    Kondensator hab ich schon gewechselt, aber der kann ja trotzdem kaputt sein, oder ich hab ihn beim Einbauen kaputt gemacht. Ich kontrollier mal ob er einen Kurzen hat, sonst kann ich den glaub nicht Prüfen, oder? (selbst wenn ich keinen kurzen miss, könnte er dann bei der höheren Spannung im Betrieb „durch“ sein?)

    Die Primärspule hab ich abgeklemmt, also das einzige Kabel am Unterbrecher.

    Ich such aber morgen noch mal die Kabel ab, ob da irgendeins ein Masseschluss hat.

    Gemessen hab ich einmal mit einem etwas älteren Digitalmessgerät und einmal mit einem ganz primitiven Durchgansprüfer (Marke Eigenbau), der pfeift wenn ich Durchgang hab.
    Miss morgen mal noch mit einem Analogen.

    gruß
    Markus

  9. #9
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Standard

    Kondensatorprüfgerät
    Wenn der Kondensator, die Primär- und die Zündspule abgeklemmt sind, dann muss bei geöffnetem Verbrecher ein unendlich hoher Widerstand zu messen sein, bei geschlossenem nahezu Null Ohm.

    Peter

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