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Thema: Vape ZZP so verschieden


  1. #1
    Schwarzfahrer Avatar von klapper
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    Standard Vape ZZP so verschieden

    Moin ihr

    Habe am Wochenende meine Zündung mit nem Totpunktsucher eingestellt(KR51/2e)

    Auf 1,8 vor OT.Eigentlich dachte ich das die Orginalkerbe richtig ist ,aber laut sucher ist sitzt die neue Kerbe jetzt ca 1cm tiefer.Kann das sein.Auf jedenfall Qualmt sie nicht mehr so stark .

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Mach Dir mal selber eine Markierung:

    - Totpunktsucher so einstellen, dass der Kolben weit vor OT dagegen stösst.
    - richtig gut feststellen mit der Feststellschraube
    - Kolben gaaaaanz vorsichtig in einer Richtung gegen den Totpunktsucher fahren
    - Markierung auf das Polrad machen ggü. der Gehäusemarkierung
    - Kolben gaaaaanz vorsichtig in der anderen Richtung gegen den Totpunktsucher fahren
    - Markierung auf das Polrad machen ggü. der Gehäusemarkierung
    - noch mal beide kontrollieren
    - jetzt in der Mitte zwischen den beiden Markierungen OT markieren
    - 20mm rechts davon (in Drehrichtung) die neue Zündzeitpunktmarkierung anbringen.
    - wenn das mit der Werksmarkierung übereinstimmt, dann ist Deine obige Messung falsch
    - wenn das nicht mit der Werksmarkierung übereinstimmt, dann könnte das Polrad die Scheibenfeder abgeschert haben.

    Peter

  3. #3
    Schwarzfahrer Avatar von klapper
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    ok werds mal machen bei gelgenheit.Hab die alte Markierung mal versucht zu ermitteln und laut Totpunksucher liegt die bei 1.0 vor OT

  4. #4
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Kleiner Nachsatz:
    die 20mm nach rechts auf dem Umfang gelten nur bei einem Gesamtumfang von 360mm wie beim original Simson-Polrad.
    Ist das VAPE-Polrad anders musst Du linear umrechnen (Dreisatz)

    Peter
    Geändert von Zschopower (07.02.2011 um 21:55 Uhr)

  5. #5
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Das VAPE-Polrad ist wesentlich kleiner, und die 20-mm-Methode ist sowieso sehr pimaldaumen.

    Wer einen Totpunktsucher hat, braucht das sowieso nicht. Gerät richtig bedienen, und zwar so:

    Stift so arretieren, dass er sich noch schwer bewegen lässt. Skala auf Null drehen. Jetzt Motor einmal langsam durchdrehen. Der Stift steht jetzt auf OT-Höhe. Den Motor nach UT drehen. Jetzt den Stift ganz arretieren, den Totpunktsucher um 18 Skalenteile tieferdrehen, und den Motor rechtsrum vorsichtig weiterdrehen, bis er am Totpunktsucher ansteht.

    Jetzt steht der Motor im ZZP. Grundplatte drehen, bis die Markierungen aufeinanderstehen, festschrauben, fertig.

    (Nicht ganz - der Totpunktsucher muss raus und eine Zündkerze rein.)
    Geändert von Schwarzer_Peter (07.02.2011 um 23:06 Uhr)

  6. #6
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter Beitrag anzeigen
    Jetzt steht der Motor im OT.
    Falsch: Kolben / Kurbelwelle im ZZP!

    Und das mit pimaldaumen musst Du ja nicht glauben.

    Peter

  7. #7
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    @ schwarzer peter: das funktioniert aber nur, wenn die markierungen alle richtig sind und das polrad genau da sitzt wo es hin gehört. und selbst wenn die scheibenfeder noch da ist, sind uns hier auch schon vape zündungen mit falsch angebrachten markierungen über den weg gelaufen.
    ..shift happens

  8. #8
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Falsch markierte Polräder soll's neulich mal gegeben haben, ja. Das lässt sich allerdings leicht feststellen, der Winkel von Keilnut zu Markierung ist ja in der Konstruktionszeichnung bei VAPE | Hlavn aufgetragen.

    Wer schon das Polrad verdreht auf die Kurbelwelle setzt, hat natürlich von vornherein verzockt.

  9. #9
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Ja, klar, jetzt fangen wir noch an, den Winkel von Keilnut zur Markierung zu überprüfen. Das Problem kann auch an anderer Stelle liegen, nämlich wenn es gar nicht genau dann zündet, wenn die Markierungen von Polrad und GP übereinanderstehen. Habe ich z.B. bei meiner Zündung, was dann? Deswegen ist es sicher und genau sowieso nur, wenn man mit dem Stroboskop arbeitet und sich höchstens zur Vorjustage um die Markierungen schert.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  10. #10
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Was ist wohl falsch, wenn eine E-Zündung nicht an der Markierung zündet? Na? Richtig, die Markierung. Alles andere an Polrad und Grundplatte ist nämlich unverrückbar. Mit dem Stroboskop siehst du auch nur, dass das so ist, aber du kannst damit nicht den richtigen ZZP bestimmen, wenn du ihn nicht vorher schon kennst und markiert hast.

    Am lustigsten ist's hier immer dann, wenn die Leute versuchen zu widersprechen, und dabei gar nicht merken, dass sie in Wirklichkeit bestätigen, was gesagt wurde.

  11. #11

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    Hallo!

    Und wie stell ich dann den exakten Punkt ein, wenn die Markierung von Polrad und Grundplatte nicht stimmt? Bzw wie finde ich heraus, dass das der Fall ist?
    Ich hab bis jetz immer das Polrad mittels Messuhr auf den ZZP gedreht und dann die Markierung der GP und des Polrads "aufeinander" ausgerichtet, dass die eine Linie bilden!?
    Das kann man ja meinetwegen mit nem Stroboskop abblitzen, aber dann sieht man auch nur ob das stimmt, und nicht,ob der ZZP generell richtig getroffen wurde!?

    Danke für eure Hilfe!

    MfG Pulbi

  12. #12
    Simsonfreund
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    Wie du das gemacht hast ist erstmal weitgehend richtig.

    Ich würd so vorgehen:
    Zuerst den Kolben auf 1,8 mm vOT drehen (Meßuhr), dann Polrad zum MOTORBLOCK hin markieren. Damit weißt du genau, bei welcher Polradstellung der ZZP sitzt, unabhängig von der Grundplatte.

    Danach Grundplatte nach "Augenmaß" ausrichten (z.B. anhand der vorgefertigten Markierungen zwischen Grundplatte und Polrad) und dann bei laufendem Motor abblitzen. Dabei wirst du sehen, dass die Markierungen zwischen Polrad und Motorblock evtl nicht genau gegenüber stehen, und kannst nun die Grundplatte genau soweit verschieben, dass die Markierungen exakt stimmen.

    Noch genauer einzustellen gehts dann nicht ;-)

  13. #13
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    ... und auch das funktioniert nur dann, wenn die Markierung am Polrad tatsächlich stimmt.

  14. #14
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von jenson Beitrag anzeigen
    Wie du das gemacht hast ist erstmal weitgehend richtig.
    Zuerst den Kolben auf 1,8 mm vOT drehen (Meßuhr), dann Polrad zum MOTORBLOCK hin markieren. Damit weißt du genau, bei welcher Polradstellung der ZZP sitzt, unabhängig von der Grundplatte.
    Soweit gänge es auch mit einem blanken Polrad ;-)

    Die darauf folgende "initiale" Ausrichtung der Grundplatte per Augenmaß kann bei völlig falschen oder fehlenden Markierungen ja auch gemacht werden, indem der Geber zur Polradnase hin ausgerichtet wird (auf ZZP - Höhe natürlich). Danach abblitzen und damit genau einstellen und alles wird gut.

  15. #15
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Das darfst du bei Gelegenheit mit einem VAPE-Polrad mal vormachen.

  16. #16
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter Beitrag anzeigen
    Was ist wohl falsch, wenn eine E-Zündung nicht an der Markierung zündet? Na? Richtig, die Markierung. Alles andere an Polrad und Grundplatte ist nämlich unverrückbar. Mit dem Stroboskop siehst du auch nur, dass das so ist, aber du kannst damit nicht den richtigen ZZP bestimmen, wenn du ihn nicht vorher schon kennst und markiert hast.

    Am lustigsten ist's hier immer dann, wenn die Leute versuchen zu widersprechen, und dabei gar nicht merken, dass sie in Wirklichkeit bestätigen, was gesagt wurde.
    Wahrscheinlich konnte Dich schon im Kindergarten keiner leiden, weil Du immer das letzte Wort haben musst. Du bist echt ein Klugscheißer mit Seltenheitswert. Wir haben es hier allein an der Zündung mit 2 Markierungen zu tun. So kann durchaus auch die Markierung der Grundplatte verkehrt sein, ist doch völlig Wurscht, welche. Genauso können die Magneten nicht exakt dort sitzen, wo sie sollten, es gibt viele Möglichkeiten. Aber Du weißt ja sowieso alles besser.
    Wenn man nicht mit Stroboskop arbeitet, kann man nicht wissen, was die Zündung macht. Sieh das doch einfach ein.
    @ pulbi, ja, genau das ist die richtige Frage. Da man nicht wissen kann, ob die Markierungen korrekt sind, stellt man das Polrad zunächst (z.B.) mit der beschriebenen Methode auf den Zündzeitpunkt, am besten aber mit Messuhr. Diesen Punkt bzw. diese Stellung markiert man sich dann möglichst genau am Motorgehäuse. Ich habe mir zum Beispiel einen kleinen Winkel aus Blech hergestellt, diesen mit einer kleinen Zwinge am Gehäuse festgeklemmt, und das Ende so in Richtung Polrad umgebogen und plaziert, dass es quasi wie ein Strich nur einen Millimeter senkrecht über dem Polrad stand. Man verwendet entweder der Einfachheit halber die Polradmarkierung, und muss das Blech dann links am Motorgehäuse festklemmen. Damit es besser ablesbar ist, kann man so einen Blechwinkel auch an der Oberseite festklemmen - da muss man natürlich noch eine eigene Markierung am Polrad anbringen. Ist im Ergebnis völlig Wurscht. Hauptsache, man sieht bei jeder Umdrehung genau, wo das Polrad im ZZP zu stehen hat.
    Dann wird der Motor angeworfen, und diese Stelle mit dem Stroboskop angeblitzt. Die vorher in Übereinstimmung gebrachten Markierungen müssen sich auch jetzt wieder decken. Taucht die Markierung des Polrades zu weit rechts auf, wird die Grundplatte entsprechend nach links gedreht und umgekehrt.
    Wie man sieht, braucht man sich dabei überhaupt nicht um die Richtigkeit der Markierungen an Motor oder Zündung zu kümmern, aber kommt hundertprozentig zur richtigen Einstellung der Zündung.

    Viel Erfolg.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

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