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Thema: Verbindung Zylinder und Zylinderkopf nach Zylinder schleifen undicht


  1. #17
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter Beitrag anzeigen
    Diese eine Umdrehung sortiert das untere Pleuellager gerade ein.
    Das tut es imho auch so, ich halte das für Quatsch.

    MfG

    Tobias

  2. #18
    Zündkerzenwechsler
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    Danke für die Antworten, ich teste das dann gleich mal :-)
    Kann das auch an der Befestigung vom Zylinderkopf liegen? Dass durch die Kraft, wenn man fährt der Zylinderkopf sich auf dem Zylinder verschiebt? Durch Ritzel und Kette mein ich... Soll ich es einfach mal testen, ohne den Zylinderkopf einzuhängen und festzumachen?

    Jan

  3. #19
    Tankentroster Avatar von macgyver
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    Wenn der Zylinderdeckel richtig (mit 7-10Nm pro Zuganker) festgeschraubt ist, sollte sich da gar nichts verschieben. Ist vielleicht einer der Zuganker schon ein wenig abgedreht und geht deswegen gar nicht mehr richtig fest?
    Mit losem vorderen Motorlager zu fahren würde ich mich nicht lange trauen (eigentlich gar nicht); ich weiß nicht, wie lange das gut geht, ohne dass an der hinteren Motoraufhängung im Rahmen was beschädigt wird. Schließlich hat der Motor in dem Lager ne beträchtliche Hebelwirkung...

    Frank

    Edit: Wie montierst Du denn den Zylinderdeckel? Bei eingebautem Motor? Dann gehe ich davon aus, dass Du den Motor in der passenden Höhe abstützt, damit Du nicht den Motor beim Festschrauben der Zuganker hochziehen musst, richtig?

  4. #20
    Zündkerzenwechsler
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    Die Zuganker sind noch alle gut.
    Ich mache bei eingebautem Motor den Kopf drauf.
    Ich bau den Motor morgen mal aus und schraub den Zylinderkopf dann drauf.

    Jan

  5. #21
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von Rossi Beitrag anzeigen
    Das tut es imho auch so, ich halte das für Quatsch.

    MfG

    Tobias
    Auch wenn du es für "Quatsch" ansiehst, sollte es generell gemacht werden!
    Nur so ist sicher gestellt, dass das oben geführte Pleuel, unten auch zentriert wird. Wenn man diesen Quatsch nicht macht, kann es passieren, dass der Kolben an einer Seite stärker am Zylinder reibt, was einen erheblich höheren Verschleiß zur Folge hat.

    Außerdem: Wo liegt das Problem, nach dem Aufsetzen des Zylinders die KW 1-2 Umdrehungen zu drehen, und dann den Deckel zu montieren?

    @mcgyver
    Wenn die Zylinderdeckel-Muttern mit 10Nm festgedreht werden, werden die Zuganker überdehnt, und die mögliche Vorspannkraft trotzdem nicht erreicht. Die Zuganker sind dann Schrott, auch wenn sie noch toll aussehen!

    Gruß Peter
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  6. #22
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von Restaurator Beitrag anzeigen
    Auch wenn du es für "Quatsch" ansiehst, sollte es generell gemacht werden!
    Nur so ist sicher gestellt, dass das oben geführte Pleuel, unten auch zentriert wird. Wenn man diesen Quatsch nicht macht, kann es passieren, dass der Kolben an einer Seite stärker am Zylinder reibt, was einen erheblich höheren Verschleiß zur Folge hat.
    Das Pleul ist doch unten nicht geführt und kann sich axial eh verschieben. Da ist es doch egal ob ich erst durchdrehe und dann den Zylinderkopf anziehe. Wo ist da denn der Unterschied, das ist doch quasi ein Loslager im unteren Pleulauge. Da wird keinerlei axiale Kraft übertragen.

    MfG

    Tobias
    Geändert von Rossi (23.10.2013 um 22:10 Uhr)

  7. #23
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von Rossi Beitrag anzeigen
    Das Pleul ist doch unten nicht geführt
    Tobias, ich habe doch klar geschrieben, dass das Pleuel OBEN geführt wird, oder nicht?

    Da du auf meine sachlichen Argumente mal wieder leider nicht eingehst, sie ignorierst, empfehle ich dir meinen Beitrag noch mal zu lesen, und zu begreifen.

    Ein Hinweis:
    Es ist selten der Fall, dass die KW in Bezug auf die Kurbelwangen zentrisch im Motorgehäuse eingebaut ist. Beim Aufsetzen des Zylinders kommt das Spiel der Laufbuchse und Motorblock noch hinzu. Es kann also passieren, dass das untere Pleuel rechs oder links an der Kurbelwange schleift. Dieses führt dann zu dem beschriebenen höheren Verschleiß. Wenn aber beim gerade aufgesetzten Zylinder, die KW 1-2 Umdrehungen gedreht wird, wird der Zylinder in eine Position gebracht, bzw. zentriert. Der axiale Spielbereich der KW reicht hierfür ohne diese Maßnahme nicht immer aus. Auch wenn du es nicht wahr haben willst, ist es so!

    Gruß Peter
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  8. #24
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Hi,

    ich gehe sehr wohl auf deinen Thread ein, ich sehe bloss keinen Sinn da drin.

    Zitat Zitat von Restaurator Beitrag anzeigen
    Es ist selten der Fall, dass die KW in Bezug auf die Kurbelwangen zentrisch im Motorgehäuse eingebaut ist.
    Das ist doch auch Quatsch, dafür wird die KW z.B. beim M53 links mit einer Anlaufscheibe so ausgewählt, dass die KW mittig steht. Sonst kännte man die ja gleich weglassen. Das ist doch der Clou dahinter.

    Dann sollte das Spiel rechts und links des unteren Pleullagers wesentlich größer sein als die Klapperpassung zwischen Zylinder und Motorblock.

    Damit kann das bei richtiger Montage der Kurbelwelle sowas gar nicht auftreten.

    MfG

    Tobias

  9. #25
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von Restaurator Beitrag anzeigen
    Der axiale Spielbereich der KW reicht hierfür ohne diese Maßnahme nicht immer aus. Auch wenn du es nicht wahr haben willst, ist es so!

    Gruß Peter
    Ich zitier mich hier noch mal selber!

    Und nochmal: Nur weil DU es als Quatsch ansiehst, ist es das noch lange nicht! Auf die Sachlichen Argumente (z.B. obiges Zitat gehst du wie gewohnt nicht ein!) Im Übrigen erfüllt es mich mit Genugtuung, dass ich nicht der Einzige bin, der das technisch so sieht! Vielleicht solltst du auf technische Argumente mal eingehen, statt sie zu übergehen, oder zu ignorieren.

    Ich versuche hier Erfahrungen, die immer zum Erfolg geführt haben, und die in Jahrzehenten erworben wurden, hier kostenlos zu vermitteln. Auch wenn sie nicht deinen Erfahrungen oder Meinungen entsprechen. Wir sprechen hier jedoch über Technik. Hier muss wertfrei diskutiert werden. Diskutieren kann jedoch nur derjenige, der hier fachlich mithalten kann.

    Quatsch ist kein Argument! Und "Meinungen" ohne technische Argumente sind völlig sinnfrei, und helfen niemanden! Das du nicht auf meinen Thred eingegangen bist, ergibt sich aus deinen Antworent. Deine Behauptung, dass bei den M53- Motoren das Axialspiel durch entsprechende Ausgleichsscheiben auf der linken KW-Seite, immer entsprechend ausdistanziert worden ist, kann ich aus entsprechenden Erfahrungen in den Bereich der "Fabel" einordnen.

    Wo liegt also dein Problem darin, zuzugeben, dass wenn durch bis zu 2 KW-Umdrehungen, der Zylinder, vor der Befestigung des Deckels, zentriert wird, diese Vorgehensweise, dienlich ist? Oder soll Quatsch ohne sachliche Argumente hier deine Maxime bleiben?

    Gruß Peter
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  10. #26
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Lieber Peter,

    natürlich versuche ich deine Gedankengänge bzw. Argumente zu verstehen und nachzuvollziehen. Du hast ja recht in Technik muss wertfrei argumentiert werden. Das tust du aber auch nicht denn wenn ich dich mal zitieren darf:

    Auch wenn du es nicht wahr haben willst, ist es so!
    "Ist so" ist auch kein sachliches Argument. Den Analog könnte ich dir ja jetzt vorwerfen du gehst auf meine Argumente nicht ein.

    Nach meiner Erfahrung ist das nicht relevant ob du die Kurbelwelle vorm festziehen des Zylinderkopfes nochmal durchdrehst oder nicht.

    Begründen tue ich das nach meiner Erfahrung damit:

    Wenn die Kurbelwelle beim M53 mit den richtigen Scheiben links ausdistanziert ist, sitzen beide Wangen mittig im Kurbelwellengehäuse. Dafür ist die Ausgleichsscheibe da. Damit sitzt auch der Hubzapfen genau mittig im Kurbelwellengehäuse.


    Der Zylinder wird über den Motorblock zentriert. Diese Zentrierung ist genauso gearbeitet, dass sie mittig zum Kurbelwellengehäuse ist und damit mittig zur Kurbelwelle.

    Natürlich ist in dieser Zentrierung ein gewisses Spiel drin. Das ist aber kleiner als die Verschiebemöglichkeit des Pleuls. Dadurch kann nach meinem logischen Verständnis dein Effekt nicht auftreten, Vorraussetung ist natürlich, dass die KW mit den richtigen Scheiben verbaut ist.

    Aus dieser logischen Schlussfolgerung halte ich das für nicht Notwendig.

    Wo liegt also dein Problem darin, zuzugeben, dass wenn durch bis zu 2 KW-Umdrehungen, der Zylinder, vor der Befestigung des Deckels, zentriert wird, diese Vorgehensweise, dienlich ist? Oder soll Quatsch ohne sachliche Argumente hier deine Maxime bleiben?
    Natürlich kannst du das gerne machen, Schaden tut das nicht. Aber nach meiner Begründung brauch man das nicht.

    MfG

    Tobias

  11. #27
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    Nachdem ich das Ganze noch mal gelesen habe, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass wir offenbar etwas aneinander vorbei diskutiert haben.

    Zur Klarstellung:
    Mit dem Begriff den Zylinder zu zentrieren war natürlich von mir gemeint, dass die KW nach der Montage des Zylinders zu drehen ist.

    Wird jedoch nur der Deckel demontiert- und neu montiert, ist das jedoch nicht erforderlich, da gebe ich dir Recht.

    Gruß Peter
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  12. #28
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    So wie ich das lese hat dich Rossi schon genau so verstanden wie du es gemeint hast. Ich kann mich Rossi nur anschließen, aber deine "Erfahrungen" stehen ja nun mal über allem. Auch wenn es technisch/rechnerisch ganz anders ausschaut.

    Matze (für dich natürlich immer noch Gonzzo)
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  13. #29
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    Ich hätte da mal eine Frage:

    Wieviel Millimeter darf sich das Pleuel denn axial auf der Kurbelwelle bewegen?

    Ich habe im Netz nur unterschiedliche Antworten gefunden (z.B. 2 mm).
    In der Reparaturanleitung steht 0,4 mm - 0,2 mm (Bild 34). Dies ist aber nur der zulässige Fehler.

    Grüße,
    Schwalbenchris
    BLECH STATT PLASTIK!

  14. #30
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von Schwalbenchris Beitrag anzeigen
    Ich hätte da mal eine Frage:

    Wieviel Millimeter darf sich das Pleuel denn axial auf der Kurbelwelle bewegen?

    Ich habe im Netz nur unterschiedliche Antworten gefunden (z.B. 2 mm).
    In der Reparaturanleitung steht 0,4 mm - 0,2 mm (Bild 34). Dies ist aber nur der zulässige Fehler.

    Grüße,
    Schwalbenchris
    Ich hab hier vorm PC gerade keine Kurbelwelle liegen, ich müsste erstmal in die Schrauberbude rüber. Da das Pleul unten nicht geführt ist, kann man das imho bestimmt 2mm verschieben.

    MfG

    Tobias

  15. #31
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Okay, danke Rossi!

    Es ist seltsam, dass im BUCH der Wert nicht steht, nur die zulässige Abweichung.

    Grüße,
    Schwalbenchris
    BLECH STATT PLASTIK!

  16. #32
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von Schwalbenchris Beitrag anzeigen
    Ich hätte da mal eine Frage:

    Wieviel Millimeter darf sich das Pleuel denn axial auf der Kurbelwelle bewegen?

    Ich habe im Netz nur unterschiedliche Antworten gefunden (z.B. 2 mm).
    In der Reparaturanleitung steht 0,4 mm - 0,2 mm (Bild 34). Dies ist aber nur der zulässige Fehler.

    Grüße,
    Schwalbenchris
    Hallo Schwalbenchris,

    Bei den MZA-Wellen für die M53/54-Motoren lässt sich das Pleul unten lediglich 0,6-0,7 mm hin- und her bewegen! (ich habe es bei 3 St. nachgemessen) Bei den originalen KWs ist es deutlich mehr.

    Ist also schon ein wenig knapp, wie ich finde!

    Gruß Peter
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