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Thema: Vergasereinstellung KR51/2


  1. #1
    Glühbirnenwechsler
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    Standard Vergasereinstellung KR51/2

    Hallo,

    ich habe eine 1980er Kr51/2L gekauft und bin nun damit beschäftigt sie kennenzulernen und wieder flott zu machen. Beim Reinigen des Vergasers ist mir aufgefallen, dass der Vorbesitzer (und Erstbesitzer) den Schwimmerstand sehr hoch eingestellt hat und die Teillastnadel eine Kerbe höher gehängt hat als z.b. bei http://www.mopedfreunde-oldenburg.de/html/vergaser_16n1_16n3.html# beschrieben. Die Zündkerze ist momentan verrußt. Wie weit muss man denn fahren, damit sich ein verlässliches Kerzengesicht einstellt? Ich konnte bisher immer nur ca. 5-10km fahren. Reicht das?

    Nun meine Frage: Kann der Vorbesitzer einen guten Grund für die veränderten Einstellungen gehabt haben? Wie groß ist die Gefahr durch zu mageres Gemisch etwas kaputt zu machen?

    Wenn nichts dagegen spricht würde ich ersteinmal die Teillastnadel nach Anleitung einstellen und den Schwimmerstand nach Senfglas neu machen.

    mit freundlichen Grüßen,

    Daniel


    GROSSES Bild der Kerze:
    http://dl.dropbox.com/u/1467156/P1090612.JPG
    edit: Die Schwalbe springt ohne Startvergaser "kalt" bei momentan 20+ Grad Außentemperatur gut an.

  2. #2
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    Standard

    5 bis 10km sollten für eine Beurteilung des Kerzenbildes ausreichen.
    Das sieht deutlich nach zu fett aus.
    Bei zu mager droht eine Überhitzung mit Klemmergefahr.
    Aber bis dahin gibt es ja noch "richtig".

    Auch wenn derzeit Wärme angesagt ist, wäre es besser der kalte Motor bräuchte den Starterhebel zum Starten. Kümmer Dich vor anderen Veränderungen erst einmal um den Starterzug und das Dichtungsgummipröppelchen.

    Peter

  3. #3
    Glühbirnenwechsler
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    den Startkolben hatte ich draußen und das Gummi, was da drauf sitzt sah gut aus. Ich bin mir aber nicht sicher, ob du das meinst und wie ich das genau kontrollieren kann.
    ich meine Teil 6 in dem Bild http://www.mopedfreunde-oldenburg.de...16N1_Explo.jpg

  4. #4
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    Standard

    Hallo Daniel,

    das isses!
    Dann prüfe, ob der Starterzug im entspannten Zustand ein bis zwei mm Spiel hat.
    Ist das auch ok, dann den Schwimmerpegel.
    Aber auch bei den Düsen nachschauen, ob die richtigen drin sind.

    Peter

  5. #5
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    leider ist der Benzinhahn immernoch etwas undicht. Nachdem ich den Anschlussflansch zum Tank plan geschliffen hatte war die Lekkage deutlich kleiner aber nach längerer Zeit ist der dann doch meist etwas feucht. Gibt es ein Patentrezept um den Flansch dicht zu kriegen? Die rote Dichtung hat etwas über 14mm Durchmesser.

  6. #6
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    Hallo Daniel,

    die Fiberdichtung hat die Maße 10 x 14. Das macht eigentlich keine Probleme. Hattest Du mal die Überwurfmutter komplett abgeschraubt und auch den Hahn, bzw seine Dichtfläche gereingt?

    Es muss auch gar nicht am Hahn liegen. Wenn der Tank einen kleinen Haarriss hat, dann sieht es oft nur so aus, als käme das vom Hahn, weil er ganz unten ist.

    Peter

  7. #7
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    Standard

    Hi Peter,
    vielen Dank für deine rege Beratung!

    der Vorbeitzer hatte noch einen Nachbaubenzinhahn eingebaut, weil beim originalen wohl die Vierlochdichtung defekt war. Beim Nachbauhahn sah die Dichtfläche aus, wie eine Mondlandschaft also habe ich sie mit 400er Schleifpapier und einer Hartfaserplatte blankgeschliffen und darauf geachtet keine Späne ins Benzinsystem zu bringen. Danach war die Undichtigkeit wesentlich geringer. Das mit dem Haarriss im Tank muss ich nochmal überprüfen, allerdings ist der Benzinhahn bei mir nicht die niedrigste Stelle des Tankes sondern ca. 5mm höher als der Boden des Tanks an einer Schräge in Richtung Lenker montiert. Irgendwie erscheint mir die rote Platte als etwas zu hart um effektiv zu dichten. Ist das normal, dass der Tank keine plane Dichtfläche hat sondern ein umlaufendes Grat?

    Daniel

  8. #8
    Glühbirnenwechsler
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    Standard

    so ich habe mich mal an die Senfglasmethode gemacht. Der Schwimmerstand war deutlich zu hoch, also nur ca. 4,5mm unterhalb des Glasrandes. Ich habe den Schwimmerstand nun auf etwa 8,5mm eingestellt und die Teillastnadel weiter nach unten gehängt. Jetzt muss ich das Standgas neu einstellen, weil der Motor beim Schalten oder bei gezogener Kupplung im Stand ausgeht, wenn ich kein Gas gebe. Auf meinen ersten 70km mit der Schwalbe habe ich ca.3,5 Liter "verbraucht".

  9. #9
    Glühbirnenwechsler
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    Standard

    Hallo,

    ich habe jetzt das Standgas eingestellt, eine neue Zündkerze eingebaut und mal eine 20km Fahrt mit großem Vollgasanteil gemacht. Mich verwirrt das Kerzenbild etwas. Man erkennt eindeutig welches die Einlass und welches die Auslassseite ist aber soll das so sein?
    http://dl.dropbox.com/u/1467156/P1090616.JPG

    Die Schwalbe springt immer noch ohne Startvergaser an. Sie tat dies auch gestern Abend bei 16°.

    Soll ich den Vergaser wieder etwas fetter stellen um die Weiße Seite der Kerze loszuwerden? Kann ich das einfach über den Schwimmerstand machen?

    Gruß,

    Daniel

  10. #10
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    Wenn die Schwalbe ohne Startvergaser anspringt, läuft sie schon fett genug. Allerdings würd ich mich erstmal nicht weiter drum kümmern und einfach fröhlich durch die Gegend brausen, sofern es keine anderen Probleme gibt.

    Ralf
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  11. #11
    Glühbirnenwechsler
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    Bei hohen Drehzahlen (>50km/h) macht der Motor jetzt ein helles Geräusch, das noch nicht da war, als er noch fetter lief. Ich schau noch mal unter den Limadeckel, ob der Zündzeitpunkt passt aber eigentlich dürfte sich da bei der SLEZ ja nichts verstellt haben.

    Edit: Die Markierungen sind in einer Linie, allerdings scheinen die Spulen alle leicht am Polrad zu schleifen. Ich frage auch, weil mir noch irgendwo etwas Höchstgeschwindigkeit fehlt und ich wissen wollte ob es evtl. am Gemisch liegt. Sagt das Gemisch beim Starten überhaupt etwas über das Vollastgemisch aus?

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