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Thema: Vergaseroberteil verzogen


  1. #17
    Kettenblattschleifer Avatar von Schwalben_BK
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    ...mmmhh, hast mal das Schwimmernadelventil getauscht???

    Andererseits kostet ein neuer Vergaser ~40 Euronen, dafür sabbert man nicht Tagelang rum und ist unglücklich...

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  2. #18
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    Ventil zweimal getauscht....und dich packt nicht die innere Wut wenn etwas nicht funktioniert was man meint mit einem Handgriff locker gelöst zu bekommen?

    Du hast da kein bisschen Ehrgeiz, zuckst die Schultern und sagst:

    "bin ich halt zu blöd ihn so einzustellen das er funktioniert (wie hunderttausende Nutzer vor mir) hau den weg ohne zu kapieren warum und hoffe das der den ich kaufe mir den Gefallen tut und erwartungsgemäß arbeitet...na und wenn nicht, mhmm: naja, kauf' ich halt noch einen!"

    Kannst du mir nicht weiß machen, das ist nicht Simson-Fahrer-Natur!

    Das Problem das das Schwimmernadelventil nicht schließt hat nix mit dem Verzugsproblem zu tun!

    Grüße, Frank!

  3. #19
    Kettenblattschleifer Avatar von Schwalben_BK
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    nunja, so krass würde ich mich jetzt nicht in die Kritik nehmen, aber wenn ich genug getüftelt habe (beschränkt sich bei mir auf ein oder zwei, bei guter Laune auf drei Abende) ein Komplettaustausch beim ersten mal funktioniert, habe ich ein Ersatzteil zum Testen und grübeln, wenn ich Lust dazu habe. Immer Positiv denken...

    Zweimal kaufe ich das selbe Teil natürlich nicht, soviel werkeln kann ich dann schon, außer ich habe das erste Ersatzteil kaputtgewerkelt

    Was willste denn machen oder hören, wenn dat Dingens überall sabbert? Schmiers halt mit Silikon ein...oder kauf dir ein funktionierendes Ersatzteil, neu oder gebraucht, völlig wumme. Verzogen ist verzogen, da kann man nix richten!

    Ich wiederhole mich - wir reden hier von ~40€. Das ist kein Bauteil was im Worst-Case-Fall mit drei- oder vierstelligen Beträgen angefertigt werden muß...

    Der Vergaser ist schlichtweg nur 40Euro Wert!!! Schmeiß in die Tonne dafür

    Alternativ kannst du auch weiter grübeln und mit der Schwalbe stehen, ich fahre lieber damit

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  4. #20
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    so inzwischen habe ich einen anderen, gebrauchten Vergaser (BVF 16n1-5) eingebaut dessen Oberteil nicht derart verzogen war und siehe da: da läuft die Brühe nicht am Stoß Ober-Unterteil herraus.

    Einzig am Schlauchstutzen sickert Benzin herraus, nicht an der Verbindung Schlauch zu Stutzen sondern Stutzen zu Oberteil, bekommt man das irgendwie dicht....hatte die Idee da Sekundenkleber einsickern zu lassen aber fettfrei bekommt man das da eher nicht.

    Mal was zur Vergasereinstellung: Symptom ist jetzt dieses, dass der Motor nach längerem Stehen an einer Kreuzung, bergabrollen ohne Gasgeben beim anschl. Beschleunigen und Hochschalten knallt und patscht als wäre die Zündung verstellt...man kann dann nur langsam! konstant beschleunigen...langsam! höher Schalten und dann hat man das Symptom bis zum nächsten Halt "ausgefahren" gibt man wie gewohnt schnell gas, versucht schnell hochzuschalten dann knallt und ruckelt der Motor nur und man bekommt ihn garnicht aus diesem Zustand.

    Ich hatte das schonmal, ließ damals den Vergaser in der Verkstatt einstellen, leider weiß ich nichtmehr was dazu damals gesagt wurde.

    Was steckt da dahinter, hat sich da Benzin zw. Vergaser und Motor angesammelt od. was ist das, welcher Fehleinstellung liegt dem zu Grunde?


    In der Anleitung der Oldenburger steht:

    "Dann wird die Leerlaufluft-Regulierschraube (2) bis auf Anschlag hineingedreht und vorsichtig so lange wieder geöffnet, bis die höchste Drehzahl bei regelmäßigem Motorlauf erreicht ist"

    Ist mit höchster Drehzahl bei reg. Motorlauf quasi 8-9 T/umin geimeint?
    Und von diesen knapp 9t/umin soll ich dann durch herrausdrehen der Gasschieber Anschlagschraube auf ca. 1500 U/min kommen?
    Bei mir sieht das dann so aus, dass ich die Schieberanschlagschraube 3...4...5 Umdrehungen herrausdrehe und nix passiert (bei gleichzeitigem permanentem Gasspiel) dann ruckel ich an ihr od. dreh sie zur Abwechslung mal 1/4 Umdr. HERREIN und dabei fällt dann die Drehzahl derart ab, dass ich den Motor nicht mal mit gleichzeitigem Gasgeben vor dem Absterben abfangen kann...wie soll das denn gehen?

    Grüße, Frank!

  5. #21
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Moin Frank


    Zum undichten Einlaufstutzen:
    Mit Bremsereiniger oder Verdünnung kriegst Du das Fett weg.
    Danach ein Tröpfchen Sekundenkleber drauf.


    Zum Vergaser einstellen:
    Nee, natürlich wirst Du bei Standgas keine 9000 U/min erreichen.
    Die ganze Einstellerei funktioniert auch nur bei warmem Motor!
    Also 10 km warmfahren und dann hast Du knapp 2 Minuten.
    Und bitte nur an den Schrauben drehen und nicht am Gasgriff spielen.


    LG Kai
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  6. #22
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    Hi,

    wenn du aber nicht am Gasgriff spielst, dann bleibt doch aber der Gasschieber u.U. da wo er ist?!

    Mit dem warmfahren das steht ja in den Anleitungen, das "bis die höchste Drehzahl bei regelmäßigem Motorlauf erreicht ist"
    ist für mich eben derart mißdeutig, d.h. nachdem die Drehzahl ihr Maximum erreicht hat nicht weiter drehen, egal ob das nun 1300 od 2000umdrehungen sind.

    Was sagtst du denn zu dem beschr. Problem, was ist dessen Ursache?

    Grüße, Frank!

  7. #23
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Der Schieber sollte sich allein durch Reindrehen der Schraube heben und
    beim Rausdrehen durch den Druck der Feder senken.
    Tut er das nicht - sitzt er zu straff/eng im Oberteil.

    Das patschen und stottern könnte auf zu fettes Leerlaufgemisch zurückzuführen sein.
    Geändert von Kai71 (06.06.2016 um 16:54 Uhr) Grund: Korrigiert ! ..zu fettes Leerlaufgemisch..
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  8. #24
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    Hallo,

    mit meinem neuen Vergaseroberteil bin ich nun bei 3,3l statt 6 auf 100Km.

    Auch steht jetzt die Vergaservertiefung des Motorblockes nicht mehr vol Benzin, ist aber mit einer steten Ölverschmutzung noch immer nicht sauber.

    Das Benzin was am Benzinhahn und am Schlauchanschlussstutzen des V. aussickert verdunstet vollständig an Schlauch und Vergaser und so kommt unten eben nur Öl an.

    Trotzdem ärgerlich, am Benzinhahn habe ich auch schon rumexperimentiert dazu evtl. später mehr, mit der nächsten Vergaserwartung würde ich mir mal dessen Schlauchstutzen vornehmen.

    Der ist rel. leicht drehbar und Benzin sickert sichtbar aus.

    Jetzt lag ja die Idee/der Vorschlag der versiegelung mit Sekundenkleber vor, der klebt nicht gut, halten tut er auch nicht dauerhaft, in der Umgebung schon garnicht und so kam mir die Idee:

    Dachdecker löten ja die Dachrinnen weich...nun ist ja Zinkspritzguss noch kein Zink aber trotzdem: die meisten Metalle benetzen doch recht gut mit Zinn wenn auch nicht alle eine gute Verbindung eingehen.

    Was haltet ihr davon das Vergaseroberteil mit Flamme zu erhitzen, den Schlauchstutzen mit Zinn zu dichten?

    Grüße, Frank!

  9. #25
    Simsonschrauber Avatar von ElGonzales
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    D.h. du hast beim Fahren nicht gemerkt, dass auf 100km 3 Liter Sprit vorbei geplötschert sind? Stinkt die Karre da nicht wie ein Molotow-Cocktail?

    Wenn du den Schlauchstutzen sinnvoll abdichten willst, so dass du hinterher auch noch den Siebeinsatz reinigen kannst, nimmste einfach einen aus Metall mit Dichtscheibe:
    Simso Shop | Anschlussst
    Gruß, André (Schwippschwager of Dirty Sánchez)

  10. #26
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    Was haltet ihr davon, das Vergaseroberteil mit Flamme zu erhitzen und
    den Schlauchstutzen mit Zinn zu dichten?
    Ich denke, das wird nix.

    Bei einem meiner Vergaser hab ich es mit Sekundenkleber
    fest + dicht bekommen - hält jetzt seit fast 3 Jahren.
    Alternativ kannst Du ja Klempner-Dichtung nehmen.
    (dieses weiße Kunststoffband)

    LG Kai d:)


    PS: nochmal zum verzogenen Oberteil - ich habe eine Wanne
    (eine von den vielen, die sonst nutzlos rumliegen )
    mit der Feile bearbeitet, bis sie nicht mehr kippelte.
    Ist doch sch..ßegal, ob die Wanne plan ist - dicht muss sie sein.
    Für dieses Oberteil muss man allerdings
    auf dem Senfglas 1mm "hochrechnen" .
    Geändert von Kai71 (07.07.2016 um 06:14 Uhr) Grund: Edit hat 1 PS
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  11. #27
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    Hi, (jetzt wird die AW wieder so lang)

    @
    "D.h. du hast beim Fahren nicht gemerkt, dass auf 100km 3 Liter Sprit"

    Und wie die stinkt aber nur beim beim Fahren nicht und wenn sie steht ist der Hahn ja zu, dann schweppert ja auch kein Benzin in der Wanne hin und her bzw. durch den Spalt zw. Oberteil und Wanne.
    Ich habe lange, zwei Jahre, gesucht wo mein Benzin hin geht, mich die ganze Zeit über die ansonsten braune Kerze gewundert...auf das mit dem Schweppern bin ich ja erst kürzlich gekommen.
    So einen Anschlutzstutzen wie du ihn verlinkt hast habe ich schon lange verbaut, ich habe viel herumexperimentiert, mit Dichtungen, Stutzen, Schläuchen...na jedenfalls trielt es aktuell auch noch am Stutzen AM BENZINHAHN, nur bin ich da auch am Ende...hatte Kupfer und Fiberdichtungen...evtl. auch O-Ring? muss ich mal schauen.

    Ich meine NICHT den Stutzen am Benzinhahn, ich meine den am VERGASER!

    das komische zu dem für 9,99 "original, gesäubert und überarbeitet" gekauften Vergaser ist, dessen Wanne wurde an zwei diagonal gegenüberliegenden Punkten seiner Oberkante so reichlich poliert, Material weggenommen, dass dies scheinbar bewußt gemacht wurde...so wie du es beschreibst dem auch da-minimal- verzogenem Oberteil entgegenwirkt.

    Bei meinem völlig vernudeltem Altvergaser bin ich nur auf die Idee gekommen das Oberteil zu begradigen, wußte nicht wie also der neue...einfach die Wanne zu bearbeiten...für mich offenbar zu naheliegend!

    Gut: wenn du meinst ich bekomme den Schlauchstutzen mittels Sekundenkleber dicht.

    Ich habe hier eine Sorte die ist Wasserdünn, hatte nur Bedenken, weil das Teil ja drehbar im Vergaseroberteil gelagert ist, mechanisch belastet ist und Sekundenkleber verdient ja nicht unbedingt die Bezeichnung Kleber!

    Ich versuch's!

    Grüße, Frank!


    "Alternativ kannst Du ja Klempner-Dichtung nehmen.
    (dieses weiße Kunststoffband)"

    Wüsste nicht wie das gehen soll, ich meine Schon dieses Teil welches aus dem seitlich schräg angesetzten Stutzen besteht, dann im Durchmesser vergrößert in das Vergaseroberteil übergeht...herrausnehmen kann ich es nicht!

    Grüße!

  12. #28
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    "Alternativ kannst Du ja Klempner-Dichtung nehmen.
    (dieses weiße Kunststoffband)"

    Wüsste nicht wie das gehen soll, ich meine Schon dieses Teil welches aus dem seitlich schräg angesetzten Stutzen besteht...herrausnehmen kann ich es nicht!
    Na gut, wenn's nicht rausgeht wird das mit Dichtungsband natürlich nix.
    Ich dachte, der Stutzen wäre so locker, das er rausfällt.

    Und ja, flüssiger Sekundenkleber.
    Immer nur einen Tropfen in den Spalt geben, 30sec warten, nächsten Tropfen ...
    bis nichts mehr reinsickert.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  13. #29
    Zahnradstoßer
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    Hallo nochmal,

    "Das patschen und stottern könnte auf zu fettes Leerlaufgemisch zurückzuführen sein."

    Muss ich das abmagern indem ich

    -die Schieberanschlagschraube etwas herraudrehe oder
    -bleibt die Benzinzufuhr unberühert und nur die Umluftschraube wird herrausgedreht?


    Nochwas: eigentlich ist das Standgas zufriedenstellend ABER-will ich an der Kreuzung wieder losfahren dann geht der Motor mit zunehmender Häufigkeit aus, säuft ab.

    Resultiert das aus den selben Ursachen wie oben gefragtes oder daraus dass der Benzinstand in der Vergaserkammer zu hoch ist?

    Grüße, Frank!

  14. #30
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Das LeerLaufGemisch regelst Du natürlich mit der LeerLaufGemischSchraube.
    Mit der Schieberanschlagschraube reguliert man das Standgas/LeerLaufDrehzahl.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  15. #31
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    ... und wenn die Gasannahme beim Losfahren nicht klappt, ist das Standgas zu fett. Bei den Vergasern 16N1 stellt man das mit der Luftmenge zur Leerlaufdüse ein - und muss dann meistens auch am Schieberanschlag nachjustieren.
    Das Standgas soll lieber etwas höhere Drehzahl und mageres Gemisch haben als langsam und überfettet vor sich hin zu tuckern. Mageres Gemisch ist beim 16N1 schwierig, also bring Geduld mit und sei mit "gut genug" zufrieden - denn richtig gut wie mit moderneren Vergasern wird's nie.

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