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Thema: verliert Kontinuierlich an Leistung


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    Standard verliert Kontinuierlich an Leistung

    Meine KR 51/2 L verliert momentan kontinuierlich an Leistung und das innerhalb von circa einem Monat.
    Symptom: fährt nur noch knapp 50 kmh (vorher 60 und mehr) sobald der Motor unter "Stress" gesetzt wird ist die Leistung weg.

    Ich werde jetzt erst einmal;

    1. einen neuen Benzinfilter einsetzen (sieht zugesifft aus)
    2. den Vergaser reinigen
    3. Luftfilter reinigen

    Was mache ich wenn die Leißtung anschließend nicht wider kommt?

    MfG & Danke für tipps carlitoco
    Geändert von carlitoco (17.12.2011 um 16:41 Uhr)

  2. #2
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Standard

    - den Benzinfilter nicht ersetzen, sondern rausschmeißen.
    - den Auspuff reinigen.
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  3. #3
    Schwarzfahrer
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    Aber lohnt der sich nicht ? Der ist ja schließlich mit kleinen krümeln (wahrscheinlich Rost) zugesetzt ...

    Stimmt an den Auspuff hatte ich auch noch gedacht, gibt es da eine allgemein anerkannte und empfohlene Methode, ich meine mal was von "ausbrennen" gehört zu haben, wenn ja wie ?

    Danke Carlitoco

  4. #4
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Standard

    Wenn du schon vom "Ausbrennen" gelesen hast, wird es dir nicht schwer fallen, den Begriff in die Suchfunktion einzugeben. Ebenso verhält es sich mit dem Zusatzfilter.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  5. #5
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Standard

    Und wenn in diesem Filter, der den Benzinfluss hindert, Rostkrümel drin sind, ist es an der Zeit die Ursache zu beheben und nicht die Symtome -> Tank reinigen/entrosten.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  6. #6
    Schwarzfahrer
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    Standard

    ich habe halt keinen Filter an meinem Tank-Hahn! also ist das der einzige Filter !

    danke & gruß Carlos

    Tank reinigen ist so aufwendig, die sicherste Methode ist wohl mit Sandstrahlen - stimmt das ?

    Wer in Berlin hat mal eben nen Sandstrahler ?


  7. #7
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Nein , den Tank von innen reinigen , zb mit Zitronensäure , ist hier im Forum beschrieben , bei dem Auspuff nimmt Du erstmal den Schalldampfer raus und machst den sauber .
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  8. #8
    Chefkonstrukteur Avatar von Albi
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    Nein, Tankreinigen wird üblicherweise nicht mit Sandstrahlen gemacht. Man setzt hierfür Flüssigkeiten, beispielsweise Säure zum Lösen des Rostes und Kieselsteine oder Schrauben zum Abkratzen des Rostes ein.
    Konkret:
    Nimm Zitronensäure, oder Essig oder Cola und kipp das in den Tank. Vorher ausbauen ist klar. Benzinhahn ist abgeschraubt und das Loch ist mit einem Korken verstopft. Dann füllst du zwei Hände voll Kiesel oder Schrauben hinein und schüttelst das ganze recht lange. Hierfür bindest du es entweder in einen Betonmischer, rennst durch die Kante oder bockst dein Auto vorne hoch und bindest den ganzen Kladderadatsch an die Felge, 1. Gang Standgas und das passt. Das ganze vllt. so 10 Minuten, sonst wird evtl. das Blech sehr dünn.
    Man kann auch vorher die Säure eine Zeit lang einwirken lassen. Probiers aus.
    Danach kommt der Mist raus und du spülst das ganze erst mit Wasser und dann mit Spiritus aus. Wenn der Tank dann absolut trocken ist, kann er versiegelt werden, wie genau das heißt weiß ich nicht, irgendwas mit "POR".

    mfg
    Albi

  9. #9
    Chefkonstrukteur Avatar von Besier
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    Oder das optimale Mukkitraining:
    Kies rein und ne Halbe Stunde lang selbst Schütteln..Mir tun heut noch die Arme weh, wenn ich an den 15 Liter Florett Tank denke .

    Beim Entrosten hat sich bei mir Zitronensäure erwiesen. Einfach heißes Wasser rein, ein paar Tütchen von dem Pulver (Je stärker konzentriert, desto schneller und heftiger die Wirkung). Anschließend würde ich den Tank noch versiegeln, das geht mit Tanklack, angeblich soll es auch mit dem Verzinken gehen, hab ich aber noch nicht ausprobiert.

    Alternativ kannst du auch anstatt des Kies Bleikügelchen nehmen, die hinterlassen dann eine kleine Bleischicht, die den Tank am Rosten verhindert. Weiß jedoch nicht, ob man dann am Ende die guten alten Bleimännchen anner Zündkerze hat

    Die Tankversieglung heißt PRO 15, es geht auch "Kreem Rot"
    Hercules - Stark auf zwei Rädern

  10. #10
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Zitat Zitat von Besier Beitrag anzeigen
    Kies rein und ne Halbe Stunde lang selbst Schütteln.
    Einen mit dieser Methode behandelten Tank von einer DKW hatten wir bei der letzten Tanksanierungsaktion dabei. Ich hätte die Steinchen, die sich in der Peeke festgesetzt hatten, sammeln sollen, nachdem sie bei der chemischen Entfettung wieder frei gegeben wurden. Damit hätte ich fast die Einfahrt "nivellieren" können

    Kies, Blei, Split, Glasscherben: alles Murks

    Vor der Entrostung muss der Tank fett- und peekefrei sein. Die beste Erfahrung habe ich mit Tankreiniger von Ammon gemacht.
    Und zum Vorentrosten nehme ich kurze Spaxschrauben (30mm Länge) "und ne Halbe Stunde lang selbst schütteln", danach mit Säure den Rest wegätzen.

    Peter

  11. #11
    Flugschüler Avatar von skipperwilli
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    Zitat Zitat von EA_SchwalbeAlbi Beitrag anzeigen
    oder bockst dein Auto vorne hoch und bindest den ganzen Kladderadatsch an die Felge, 1. Gang Standgas und das passt. Das ganze vllt. so 10 Minuten, sonst wird evtl. das Blech sehr dünn.
    Hahaha,

    ihr habt Ideen! Das ist eine sehr amüsante Methode, ich stelle mir gerade das Gesicht meiner Nachbarn vor, wenn ich die Karre aufbocke, den Tank da dran tüddel und die Fuhre anschmeiße. Während das vor sich hinrappelt gehe ich dann einen Kaffe trinken.........

    So long,

    skip

  12. #12
    Tankentroster Avatar von lars l.
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    Standard

    Du kannst ja den Filter im Benzinhahn reinigen. Dann besorgst du dir ein Bezinfestes Gefäss (2takt Öl Messbecher) und eine Stoppuhr. Dann ziehst du den Benzinschlauch vom Vergaser ab und lässt Sprit in den Becher laufen. In einer Minute müssen da mindestens 200ml geflossen sein.

    Wenn 200ml/min gelaufen sind, kannst du den Benzinfluss schon mal als Ursache ausschließen. Dann würde ich den Vergaser reinigen und die Düsen und die Kanäle mit Druckluft durchpusten. und dann natürlich den Schwimmer einstellen.

    Da du eine 51/2l hast, hätte ich auch erst nach dem Vergaser geschaut, jedoch kann auch die Zündung einen schlag haben. Wenn nach dem Vergaser reinigen noch immer nix verändert hat, solltest du dir auch die Zündung an schauen. Als erstes mal das Kerzen Gesicht, das verrät schon immer eine Menge. z.B. magert das Gemisch bei Nebenluft ab und es gibt nicht mehr soviel Leistung.

    Um deine Zündung zu überprüfen gibts hier eine super Anleitung
    Erste Hilfe f

    Hoffe das hilft dir weiter

    und natürlich frei nach Deutz "den Auspuff freihalten"

    Grüße

    Lars

  13. #13
    Schwarzfahrer
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    Standard

    Das mit dem Ausbrennen habe ich mir gespart, dafür habe ich mein Geld in einen neuen Auspuff (der alte war auch etwas dellig und rostig) investiert.

    HAMMER !!! Die gute chelidon klingt 3x mal aggressiver und geiler und kommt gut wieder auf 63 kmh juhu die olle zieht wie sau !

    Danke für eure Beiträge !

    1. Vergaser habe ich gereinigt, der war aber clean ...
    2. Benzinfilter ausgetauscht und nen neuen Tank (ohne rost bestellt)

    Wie weit soll der Krümmer in den Auspuff geschoben werden, wo sind die Unterschiede ?
    Geändert von Prof (13.01.2012 um 15:16 Uhr) Grund: Doppelpost

  14. #14
    Simsonfreund Avatar von Fabi_123
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    der neue Auspuff wird wohl auch an fangen zu rosten...

    aber immerhin funktioniert ja alles wieder

    Krümmer ca. 2cm in den Auspuff... sonst fehlt dir Leistung

    Gruß Fabi
    simson-treffen-2012-in-baden-württemberg.de/

  15. #15
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Zitat Zitat von lars l. Beitrag anzeigen
    In einer Minute müssen da mindestens 200ml geflossen sein.

    Wenn 200ml/min gelaufen sind, kannst du den Benzinfluss schon mal als Ursache ausschließen.
    Nur weil da im Normalfall 200 ml/min rauskommen, gibt es bei weniger noch nicht gleich Probleme.
    Rechnen wir doch mal kurz: Anerkanntermaßen hat der Motor bei Höchstdrehzahl und Vollast seinen höchsten Verbrauch. Wir fahren also 60 km/h. Wenn der Motor da sagenhafte 200 ml/min bräuchte, hätten wir in 5 min einen Liter (!) verfahren, und wären, da wir pro Minute exakt einen km schaffen, gerade einmal 5 km weit gekommen. Nach 15 km Vollgas schon 3 Liter. Toll, was?
    Kann jeder selbst nachrechnen, und wenn er´s nicht glaubt, von mir aus auch ausprobieren ... auch bei 50 ml/min gibt es noch keine Probleme. Erst darunter wird es langsam eng.
    MfG Matthias
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

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