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Thema: Verzinkte Schrauben


  1. #33
    Tankentroster Avatar von Cartman
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    Hallo,
    jetzt geb ich noch mal meinen senf dazu.
    Ja, ich hatte auch schon Stahlschrauben in Alu die nur durch Abreissen zu lösen waren.
    Ja, das habe ich auch mit Edelstahlschrauben schon gehabt.

    Matthias hats schon geschrieben, auch wenn ich das noch deutlicher hervorheben möchte:

    Bei Edelstahlschrauben geht das Alu flöten,
    Bei Stahschrauben, wird mehr Alu stehen bleiben, zumal Zink und Alu erst mal identisches Potential haben. Erst wenn das Zink weg ist, gehts ans Alu.

    Und mir ist lieber die Schraube zu erneuern, als ein neues Motorgehäuse mit alten Schrauben zu verwenden
    Aber bitte kein Fett ins Gewinde (bei grossen Mengen im Sackloch kann alles mögliche gesprengt werden, so holt man z.b. Lager aus Sacklöchern (alte Schule)).
    Kupferpaste, ja mache ich auch mal Radschrauben, Naben am PKW.
    Nur Fett und Öl im Gewinde ist kein Dauerhafter Korrosionsschutz.

    Schon mal an Holymar unterm Schraubenkopf gedacht, von wegen Elektrolyt oder so?

  2. #34
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Zitat Zitat von Rossi

    Ich hab das pdf gelesen, bin aber sehr skeptisch, wobei ich mich gerne eines besseren belehren lasse.

    Erstens kommt das von der "Informationsstelle Edelstahl Rostfrei" und ist meiner Meinung nach nicht 100% unabhängig, zweitens habe ich mit edelstahlschrauben sehr schlechte Erfahrung gemacht.

    Ich hatte einen Motor hier, der mit Edelstahlschrauben verschraubt war.
    Da fielen die Schrauben nach dem "lösen" einfach raus und das Gewinde war nur noch weisses Pulver. Dazu muss man sagen, dass der auch Sommer wie Winter gefahren wurde und total voll Salz(wasser) war. DAS wird seinen Beitrag dazu geleistet haben.


    MfG

    Tobias
    Hm ja das stimmt schon, ist von der Informationsstelle "Edelstahl Rostfrei", aber die elektrolytischen Sachen sind ja eigetentlich recht sachlich erklärt und auch Fallbeispiele drin, wo man Edelstahl Rostfrei nicht nehmen sollte. Im I-net was objektives zu finden, ist sowieso nicht einfach (finde ich).

    Was mich interessieren würde ist, welche Schrauben bzw. Gewinde hat es denn betroffen, die nur noch Pulver waren, direkt die Gehäuseschrauben, die die Motorhälften verbinden? Da würde ich mich dann fragen, wie kann denn da Wasser reinkommen? Falls es den Weg findet, klar dann ist es ein erstklassischer Elektrolyt, besonders wenn noch Salz mit im Spiel ist.

    Jemand hatte noch was von isolation des Schraubenkopfes erzählt, das könnte man sicher machen, aber das Problem sind ja meist die Gewinde bzw. dort sieht mans nicht gleich. Wenn der Kopf anfängt wegzugammeln bzw. das umgebende Gehäuse, kann man ja reagieren.

  3. #35
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    hm, da stellt sich mir nun die Frage ob ich diese Schrauben nehmen kann?

    Habe ansonsten ach noch 2 ganze original Sätze an Schrauben neu da.
    Wollte aber ein einer S51 mal eben kein Rost der Schrauben haben.

    was sagt ihr dazu?

  4. #36
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Zitat Zitat von tagchen
    hm, da stellt sich mir nun die Frage ob ich diese Schrauben nehmen kann?
    Ja warum denn nicht. Wenn Du 30 Ocken ausgeben willst, dann wird sich der Herr Dumcke sicher über Deine Bestellung freuen.
    Ich würde erst im Baumarkt schauen, was die dort kosten.

    Mal abgesehen davon, sind diese Schrauben ja nicht für den Motor mit Alu/Ekelstahl-Kombination vorgesehen, sondern für den "lächerlichen Rest".

    Aber auch diese Schrauben werden Dich nicht davor bewahren, ab und an mal ein wenig in Mopeten-Pflege zu investieren.

    Ich verschraube am liebsten alles mit ein klitzeklein wenig Kupferpaste und habe seitdem keine Probleme mit festgegammelten Schraubverbindungen.

    Peter

  5. #37
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Was sehen meine Augen ?
    Alu-Inbusschrauben!

  6. #38
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    ... das nonplusultra

  7. #39
    Kettenblattschleifer Avatar von schangri
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    Zitat Zitat von Macschwalbe
    ... das nonplusultra
    nö,eben nicht unbedingt,andere Anzugsmomente!Und wenn da Wasser oder gar Salzwasser zwischen kommt und nicht abtrocknen kann entsteht da Weissrost.Problem Weissrost bei Alu genauso wie bei Zink.Kupferpaste ist wohl der beste Tipp,egal welche Schrauben,wobei Kupfer natürlich wiederrum das unedlere Material angreift bei Elektrolyth,usw,usw,.....


    mfg

  8. #40
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Is schon klar war nur auf das Material bezogen und nicht tiefgründiger durchdacht man kann ja eigentlich ja grad das reinpacken was man will. Überall gibts anscheinend wilde Korrosion....

  9. #41
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    Wo ist das Problem an den Aluschrauben? Je nach Bedarf/Einsatz kann man die durchaus einsetzen!

  10. #42
    Restaurateur Avatar von Macschwalbe
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    Eigentlich ja nirgends einfach ne passende Schraube nehmen und reinschrauben und nicht aus wirklich ALLEM eine Doktorarbeit machen..... :wink:

  11. #43
    Kettenblattschleifer Avatar von schangri
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    GENAU

  12. #44
    Restaurateur Avatar von poss
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    Ich habe meine Schrauben "verblauzinken" lassen..Super optik und die Originalen "F" Schrauben am SR2 sind gerettet!!

  13. #45
    Schwarzfahrer
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    soviel von einem Forschungsbüro zum thema Edelstahl und Alu verschrauben
    Für Schraubverbindungen eignen sich besonders gut rostfreie Schrauben aus Edelstahl A2. Die seewasserbeständige Legierung A4 ist etwas teurer und i.a. für Fahrzeuge nicht erforderlich. Sie ergeben zusammen mit dem Aluminium korrosionsbeständige Verbindungen, die keines weiteren Oberflächenschutzes bedürfen. Werden Gewinde direkt in Aluminium geschnitten, so sollte die Gewindelänge etwa das doppelte des Durchmessers betragen. Da das Aluminiumbauteil ein stärkeres Kriechverhalten hat als die Stahlschraube, kann die Spannung einer Schraubverbindung mit der Zeit nachlassen. Dem läßt sich durch größere Unterlegscheiben (Karosseriescheiben) vorbeugen, wodurch sich die Spannungen zwischen Bauteil und Schraube besser verteilen. Außerdem können selbstsichernde Muttern, Federringe oder Schraubenkleber das unbeabsichtigte Lösen einer Schraubverbindung verhindern.

    Ein Problem bei oft gelösten und wieder angezogenen Schraubverbindungen kann der Abrieb von Aluminium sein. Wenn kleine Späne in das (Edelstahl-)Gewinde gelangen, kann die Mutter so festfressen, dass sie nur noch abgesprengt werden kann. Deshalb solche Gewinde öfter reinigen und gut fetten.

    Als Werkstoff für sehr leichte und feste Schrauben kommen AlZnMgCu-Legierungen in Frage, die aber korrosionsempfindlich sind. Sie sollten auf jeden Fall eloxiert sein und am besten vor dem Verschrauben in Wachs-Paraffin-Schmelze getaucht werden.
    Wie wärs mit Titan Schrauben??? Man spart Gewicht und die sind auch korrosionsbeständig... Vom Preis her sind Titanschrauben gut ums doppelte Teurer als A4-Schrauben...

  14. #46
    Tankentroster Avatar von Stagehand
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    Ich habe alle herkömlichen Schrauben gegen V2A Innensechskannt getauscht
    und es gibt keine Probleme!!!

  15. #47
    Flugschüler Avatar von meingott
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    Na, das da oben ist doch mal ne Aussage.

    Also: gefettete Stahlschrauben ind Alu = null problemo

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