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Thema: Vorderbremse bremst nicht richtig


  1. #1

    Registriert seit
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    Frage Vorderbremse bremst nicht richtig

    Hallo Zusammen,

    Habe mir letzte Woche endlich mal den Wunsch einer eigenen Schwalbe erfüllt (KR51/2E). Macht auch schon richtig Spass. Hier bin ich also auch noch Neuling...
    Hab allerdings ein kleines Problem noch mit der Vorderbremse:
    Leider zieht die Bremse vorne nicht richtig. Hab mit einem Freund schon die Bremsbacken ausgetauscht und auch am Bremskabel versucht die Spannung ein bisschen zu verändern. Es hat sich nur nichts vom Bremsverhalten vorne geändert: Ich ziehe den Bremshebel komplett nach hinten durch und erreiche nur eine minimale Bremswirkung Wie gesagt: Am Lenker die Bremsspannung am Kabel zu verändern hat noch keinen Erfolg gebracht.

    Habt ihr vielleicht Ideen woran es liegen könnte? Oder Tipps, was ich nochmal ausprobieren könnte? Würden Bremsbackenzwischenlagen evtl. helfen?
    Vielen Dank und beste Grüße,
    Kalle

  2. #2
    Kettenblattschleifer Avatar von falk205
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    Standard

    Hi,

    Da gibt es Zulagen-->
    https://www.akf-shop.de/simson/klein...-0mm/a-134580/

    Meistens sind die Bremstrommeln Verschlissen auf das man sich auf ein neues Rad
    einlassen sollte.


    solong...

  3. #3
    Zahnradstoßer
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    Was meinst du mit "Bremsbacken getauscht"? Von links nach rechts oder neue rein? Wenn neu welche Marke?
    Von links nach rechts soll nicht getauscht werden und ja Zwischenlagen können helfen, die dienen ja dazu ab einem bestimmten Verschleiß die Bremswirkung wieder herzustellen.

    LG, Frank

    PS: mit den Trommeln das ist möglich, also 125mm ist das Neumaß bei Trommeln, Durchmesser.....

  4. #4
    Zündkerzenwechsler
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    Standard

    ich habe das gleiche problem. hinten habe ich es durch neue bremsbeläge in den griff bekommen. vorne hab ich extra ebc beläge drin, doch mit 1mm zwischnlage passen die beläge nicht rein und ohne reibt es ganz leicht, doch trotzdem habe ich kaum bremswirkung vorne (bowdenzug auf anschlag, sprich verstellschraube bis auf 2-3gewinde komplett draussen am bremshebel!) ich werde die tage versuchen mit hilfe einer blechdose selbst eine zwischenlage zu biegen und hoffen, dass das bischen blech doch wenigstens etwas ausmacht.

  5. #5
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Wenn es eine Bremse mit aussen liegendem Bremshebel ist, dann kann man auf der Feinverzahnung ein oder zwei Zähne zulegen, um mehr Vorspannung zu erzeugen.

    Peter

  6. #6
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    ... als Notbehelf, wenn man nicht schon wieder aufmachen will.

    Im Dauerbetrieb ist es nicht zweckmäßig, wenn durch Vorspannung am Seil der Bremsnocken dauerhaft aus der Ruhestellung gebracht ist. Da arbeiten sich die Nockenkanten gerne in die Flächen der Bremsbacken(zwischenlagen), das Bremserlebnis wird noch schlechter.

    Richtig machen:

    * Mit Zwischenlagen die Bremsbacken aufs größtmögliche Maß bringen (124,6 mm steht im Buch, bei alten Trommeln darf's auch ein bisschen mehr sein)
    * Mit den Stellschrauben am Seilzug nur den Seilzug möglichst spielfrei machen.

    Wenn es dann, trotz bestmöglicher Kraftübertragung, immer noch nicht gut bremst, dann ist es ein Materialproblem.

  7. #7
    Zündkerzenwechsler
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    ich hab die innenliegende hinten. entweder 0,5mm oder sowas in der richtung als zwischenlage, oder ein neuer reife muss her. problem ist, dass ich ihn für die restauration frisch eingespeicht hatte damals und jetzt wo das gute teil läuft es erst bemerke. gehörte vorher meinem vater.

  8. #8
    Kettenblattschleifer Avatar von Schwalben_BK
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    ...kann auch sein, dass die Reibfläche der Nabe dreckig ist. Einfach bekommt man auch alte Beläge folgendermaßen dauerhaft zum Bremsen:
    Beläge erst gründlich mit Sprit abwaschen evtl. nochmal mit Bremsenreiniger drüber gehen, nach dem Abtrockenen gleichmäßig auf einer ebenen Unterlage mit Körnung >120 (Schmirgelpapier) gründlich anrauen (aber net abschleifen...), Kanten leicht anschleifen. Die Reibfläche der Nabe ebenso behandeln wobei ich hier das Anschleifen mit Körnung >150 machen würde. Zum Schluss alles nochmal mit Bremsenreiniger gründlich entfetten.
    Das hat bei mir bei allen Trommelbremsen von Autos und Anhänger ab Bj. 1962 bis heute und auch bei der Schwalbe geklappt. Solange der Reibbelag funktionstüchtig und dick genug ist, muss man nicht unbedingt neue Beläge kaufen, man erreicht oftmals ein bremsendes Ergebnis einfach durch gründliche Reinigung und aufrauen.

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

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