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Thema: Wer weiß, wie man den Kondensator wechselt?


  1. #1
    Glühbirnenwechsler
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    Bin ganz neu hier, deshalb Euch allen ein freundliches HALLO!

    Ich habe gerade die Grundplatte raus um den Kondensator zu wechseln.
    Leider habe ich feststellen müssen, daß das garnicht so einfach geht.
    Eigentlich kann der ja nur eingepreßt sein, oder?

    Übrigens:
    Snudy ist 'ne schöne blaue Schwalbe aus der letzten Handschaltungsserie von 1980...

    crimson

  2. #2
    Kettenblattschleifer Avatar von Galli
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    genau, das ding ist "eingepresst". das teil bekommst du aber mit nem kleinen hammer schon raus. beim reinkloppen von dem neuen musste ein bissl vorsichtig sein, nicht das der dabei drauf geht.

    so denn:)

  3. #3
    Simsonfreund
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    grupla ausbauen, alten kond. raushauen. neuen kond. in gefrierschrank legen. grupla heiss machen und kalten neuen kond. von hinten in die grupla eindrücken. evtl. mit etwas gewalt, gummihammer oder so.

  4. #4
    Glühbirnenwechsler
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    Sowas hab' ich befürchtet...
    Aber trotzdem: Heißen Dank!

    Jetzt weiß ich woran ich bin.

    @simmiopi
    Der Tip mit der thermischen Ausdehnung klingt gut, schon mal gemacht?

    Schönen Tag,

    crimson

  5. #5
    Simsonfreund
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    ja habe ich schon öfter gemacht.
    wenn ich nen motor überholt habe, ist meiner meinung nach, vorsichtshalber der austausch des kondensators auch fällig.

  6. #6
    Glühbirnenwechsler
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    Ja dann,...wünscht mir Glück!

    crimson

  7. #7
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Schmarren!
    Was soll den an dem Kondensator kaputt gehen?

  8. #8
    Glühbirnenwechsler
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    Hi Dummschwätzer,
    Du verdienst den Namen zu recht!! Leidr keine Ahnung, aber immer feste drauflossabbern. Ein Kondensator hat eigentlich eine Lebenszeit von (normalerweise) ca. 15 Jahren, dann ist er fertig. Liegt am Elektrolyt. Meistens haben die Kondensatoren dann Kurzschluss. Kann man dann leicht Ohmisch ermitteln. Messegerät auf Ohm schalten, wenn dann der Widerstand im Ohm/KiloOhmbereich liegt ist er kaputt.
    martin

  9. #9
    Simsonschrauber Avatar von Icehand
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    Er kann halt nicht anders....*gg*
    Hatte nach denm eindrücken des neuen Kondensators die Platte ordentlich aufgelegt und die Schlitze vom alten Einpressen mit Schraubendreher sachte nachgetickert- weeste Hammer und SACHTE @ Dummschwätzer...
    Eine Beule im Becher kann diese Elektrolytmasse so unglücklich zusammenstauchen - das durchgehend Kontakt entsteht zwischen den Polen- und dann haste Masseschluß - NIX FUNKE - NIX ZÜNDUNG - gell?
    Der Kerl is dauernd am stänkern und verarschen - bringt einen immer dazu alles näher zu erklären.... damit es BLOSS keiner nachmacht!


    Icehand

  10. #10
    Glühbirnenwechsler
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    @martin2
    Hallo Martin,
    schön hast Du das gesagt, ich hätt's ja selbst gemacht, hab' mich aber nicht getraut...


    Übrigens:
    Das mit der Lebensdauer der Kondensatoren ist etwas komplizierter!
    Elektrolyttypen halten wirklich nur 15 Jahre, also voll in Ordnung.
    In der Schwalbe ist aber ein Folientyp drin, der hat kein Elektrolyt.
    Der ist also trocken. Diese Typen sind verpolungssicher, ausheilfähig und auch sonst wesentlich besser für Entstörung geeignet.
    Die haben ein wesentlich besseres Verhalten bei hohen Frequenzen und bei steilen Flanken.
    Diese Folientypen sind eigentlich keiner Alterung unterworfen!

    Bei meinem war der Pol nicht mehr fest, hat sich leicht mit gedreht.
    Der Verguß war also nicht mehr in Ordnung.
    Es konnte also Wasser rein.
    Plötzlich sind die Dinger wetterfühlich.
    Bei Stau geht der Motor aus.
    Bei mittleren Drehzahlen nimmt der Motor nur mäßig Gas an.
    Macht keinen Spaß...

    Nix für Ungut

    crimson

  11. #11
    Simsonfreund
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    falsch. das dielektrikum ist normalerweise in einem spezialöl getränkt und trocknen auch aus aber nicht so schnell, dafür sind sie mit einem gewissen alter termischen schwankungen unterlegen.
    was habe ich in fernsehern schon kondensatoren ausgetauscht weil sie gesponnen haben.

    die schwalbenkondensatoren sind übrigens nicht selbstheilend.

  12. #12
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    *lol*

    Ich hau mich weg. "Elektrolyt" und "15 Jahre Lebensdauer" *lol*

    Erstens ist der Kondensator der Schwalbe ein ganz gewöhnlicher Plattenkondensator und zwar in Form von gewickelten Aluminiumfolien und warum sollten die ausgerechnet nach 15 Jahren kaputt gehen. Es gibt Schwalben die laufen seit 40 Jahren bestens mit dem selben und ersten Kondensator. Selbst wenn der Kondensator eine Beule hat, funktioniert die Schwalbe. Wenn man allerdings nach 15 Jahren mit einem großen Vorschlaghammer draufrumschwartet kann es schon sein, dass die Lebensdauer nach diesen 15 Jahren endet. Da haste allerdings Recht.

    Lödeldödelööö ...

  13. #13
    Kettenblattschleifer Avatar von Galli
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    Original von Dummschwaetzer:
    Es gibt Schwalben die laufen seit 40 Jahren bestens mit dem selben und ersten Kondensator.

    zeig mir die schwalbe die seit 40 jahren mit ein und dem selben kondensator rumfahren!
    1. glaub ich nicht das das teil soooo lange hält und
    2. wenn´s doch solche schwalben gibt, dann werden die erst nächstes jahr 40, schwalben werden nähmlich erst seit 1964 gebaut

    so denn


  14. #14
    Glühbirnenwechsler
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    Aha, es handelt sich also um einen der sagenumwobenen Ölpapiertypen.
    Oh Mann , wie nostalgisch, und das in unseren Schwalben!
    Erzählt das bloß nicht den Röhren-High-End-Typen, die stehen da total drauf...
    Okay, Ölpapier trocknet auch aus und ausheilfähig sind die natürlich auch nicht.
    Aber ein Elektrolyt-typ ist es dann trotzdem nicht...

    Wieder was gelernt

    crimson

    Nachtrag:
    Äh dummer Fehler: Natürlich sind es Elektrolyt-typen, was den sonst...

    Aber wie sieht's denn eigentlich mit den neuen Kondensatoren aus, sind die immernoch old-school-oil-paper oder setzt man inzwischen auf andere Technologien? Sowas wie 'n FKP wäre doch ideal!

    crimson

  15. #15
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Mensch Galli, du mit deinen Feinheiten immer. Es ist doch absolut egal, ob das nun 39,5 oder 40 Jahre sind. Oder nicht?
    Ich habe einen obercoolen Spatz der läuft seit 1967, also seit 36 Jahren mit dem selben Kondensator.
    Im übrigen wurde die Nullserie der Schwalbe bereits ab 1963 gebaut.

    Und außerdem ist es mir doch eigentlich völlig Wurscht, ob jemand hier meint, fünf mal am Tag seinen Kondensator wechseln zu müssen, weil er die wahren Ursachen des Schwalbenversagens nicht finden kann. Vielleicht liegt es ja an den Fernlichtventilen.

    Lödeldödelööö ...

  16. #16
    Glühbirnenwechsler
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    @Dummschwaetzer
    Und außerdem ist es mir doch eigentlich völlig Wurscht, ob jemand hier meint, fünf mal am Tag seinen Kondensator wechseln zu müssen, weil er die wahren Ursachen des Schwalbenversagens nicht finden kann.

    Wenn's Dir wirklich so egal ist, dann brauchst Du ja auch nix dazu sagen!
    Der Sinn eines solchen Forums besteht wohl nicht darin unqualifizierten Müll zu verbreiten...
    Übrigens:
    Es freut mich für Dich, daß Du keine Probleme mit dem Kondensator hast.

    tobi

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