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Thema: Welche max. Stromstärken der ELBA und VAPE-Ladeanlage ?


  1. #17
    Flugschüler
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    Wie wärs denn, wenn du statt hier rumzumaulen, einfach mal die Suche bemühen würdest. X(

    Da steht alles, man muss nur suchen können und wollen.


    Also wenn ich die von mir gesuchten Angaben gefunden hätte, dann hätte ich ja wohl nicht gepostet. Oder meinst du ich wäre zu faul zum Suchen???
    Ich habe schon einige Zeit erfolglos gegoogelt und in Foren gesucht, um die Antwort zu finden. (oder ich habe auf Grund der "Fluten" die Antworten einfach übersehen...)

    In deinem verlinkten Topic von 6/03 stehen zwar auch keine direkten Angaben drin, aber ich kann wenigstens anhand der Bauteilliste annähernd erahnen, was die ELBA maximal verkraftet. Schade, dass (aus rechtlichen Gründen?) kein Schaltplan bei ist. sonst könnte ich ein genaueres Ergebnis für den Lastkreis ermitteln.
    Ähnliches wäre auch für den VAPE-Regler interessant...


    Und auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache -womit ich auch leben kann- werde ich nochmals auf das angebliche "Maulen" zurückkommen:

    Was spricht dagegen, dass man noch einmal auf die ursprüngliche Frage aufmerksam macht? Wir haben dieses Topic mit dem Drumrumgerede ehrlich gesagt nur unnötig aufgebauscht. Doch es fehlen die gesuchten Antworten.
    Und ich mag ehrlich nicht mich über unwesentliche Nebensachen unterhalten, die bereits schon alle durchdacht sind...

    => Fakt ist, dass ich eine konkrete Frage nach den maximalen Leistungsdaten gestellt habe (da ich leider nirgends im WEB Antworten gefunden habe), um für mich selber zu entscheiden, ob 'ne ELBA oder der VAPE-Regler für mein Vorhaben einsetzbar sind (oder ob ich doch 'ne eigene Schaltung selber bauen muss).
    Und da schreibst du als erste Antwort
    "Die ELBA liefert maximal das, was aus 21W übrigbleibt (die Elektronik verbraucht ja auch für sich einen minimalen Anteil), egal ob 12V oder 6V. Bei der VAPE wirds ähnlich sein, sonst würden die Batterien kochen. Beide Ladeanlagen regeln das übrigens nach der Batteriespannung und das sehr effizient."
    SRY, aber diese Antwort war schon von vornherein klar... ==> weil... wäre ja sonst nicht original von Simson verbaut worden.

    In der Hoffnung auf genauere Antworten habe ich die Frage präzesiert, ob ELBA bzw der VAPE-Regler auch mit 35W oder gar 42W umgehen können...
    Und schon sind wir mit deiner Gegenfrage...
    Was willst du mit mehr Strom? Das killt die Batterie auf Dauer.
    ...vom eigentlichen Thema abgewichen!


    Fakt ist auch, das ich bereits vor meiner Frage hier schon einige andere Schaltungen gesichtet hatte, die meines Erachtens eher einer Dampframme entsprechen, da die Spule bei Überschreiten der Sollspannung kurzgeschlossen wird. Das mag bei kleineren Leistungen noch verträglich sein, aber Spulen höherer Leistung könnten dabei ggf Schaden nehmen, wenn zu wenig/keine Last gezogen wird.
    Ich habe aber auch zwei andere Vorlagen, die geeigneter wären, als die Dampframmen-Methoden!
    Also brauchte ich nur eine Entscheidungshilfe: originale Simson-Fertigmodul oder Eigenbau.


    Fakt ist auch, dass ich hier schon wieder das von mir "bemaulte" Nebenbei anführen muss, um hier eine Erklärung anzubringen...


    Schlichter Vorschlag:

    Wenn jemand eine eindeutige Frage nach Daten stellt (so, wie ich mit diesem Topic), dann gebt bitte eine konkrete Antwort oder postet einen Link zur Antwort.
    Der Fragende kann schlichtweg auch mal 'ne Antwort übersehen oder nicht gefunden haben...

    Gruß Frank

    P.S.: Gut, wer suchet, der findet... Also werde ich dann zum nächten Laden fahren und die Kataloge nach den gesuchten Angaben wälzen.

  2. #18
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Tja und damit ist klar, dass du eben nicht richtig gesucht hast, sonst wüsstest du die Daten bereits. Gibts alles bei Google.

    Der Thyristor ist für 8A gut, einige Quellen schreiben auch 10A, also maximal 60W. Ich gehe aber davon aus, dass das nie und nimmer gesund sein wird mit dem bissel Blech als Kühlkörper. Immerhin ist das rund das dreifache der normalen Verlustleistung.

    Unten gibts mal einen Plan der ELBA.

    Jetzt zufrieden?
    Angehängte Grafiken

  3. #19
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    Ok, anscheinend habe ich in der Flut der Funde tatsächlich was übersehen.

    Leider bin ich nirgends auf aussagekräftige Antworten gestoßen, geschweige dass ich tatsächlich 'nen Schaltplan gefunden habe...

    und bei den Unmengen! Da kommt o.g. schon mal vor. Vielleicht hätte ich auch noch länger suche sollen...

    Aber trotzdem riesen Dank für den Schaltplan und die Daten! Das ist mal eine Lösung, die keine Holzhammernarkose für die Spule darstellt !!! :)

    Gruß Frank

  4. #20
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Du musst dir jetzt nur noch Gedanken machen, wie du die überschüssige Leistung dem Bremslicht beibringst.

  5. #21
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    Ähm... DUO!!!! = Alle Verbraucher außer Scheinwerfer und Zündung auf einer einzigen Spule!

    Aber bei genauem Überlegen ist es wohl doch sinnvoller, wenn ich den Lade-/Spannungsregler selber aufbaue. Die Schaltpläne liegen fertig vor mir und bedürfen für 12V keinerlei Änderungen, es sei denn, ich verwende eine 6V/35W-Spule.

    Ich überlege jetzt nur, ob ich die Shuntregler- oder die Längsreglerschaltung als Spannungsregler verwende...
    Im Endeffekt muss ja bei beiden Varianten die Wärme abgeleitet werden.
    Beim Shuntregler entsteht um so mehr Wärme, je weniger Leistung im Verbraucherkreis gezogen wird. Dieser Regler beginnt erst dann den Überschuss (nur den Überschuss) abzuleiten, wenn die voreingestellte max-Spannung erreicht wird.
    Beim Längsregler entsteht um so mehr Wärme, je mehr Leistung gezogen wird.
    Aber bei beiden Varianten wird die Bordspannung auf dem eingestellten Level gehalten.

    Ich habe überwiegend Stadtverkehr und somit benötige fast an jeder nur erdenklichen Ecke Stopp- und Blinklicht. Da wäre meiner Meinung nach wohl der Shuntregler besser geeignet.
    Bei Lichtfahrt bleiben mit 'ner 35W-Spule ca. 13W und mit 'ner 42W-Spule ca. 20W übrig, die der Batt. zur Verfügung stehen, wenn nicht gerade Stopplicht, Blinklicht oder Scheibenwischer genutzt werden. Also dürfte der Shuntregler nur gering ansprechen, wogegen der Längsregler thermisch gesehen extrem gefordert ist

  6. #22
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Wechsle doch auch die Schweinwerferspule aus, dann geht das Rücklicht dort mit drüber, zumindest eines von beiden. Und du kannst aus der anderen Lichtspule 5W mehr für deinen Regler ziehen.

  7. #23
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    Na dann kann ich auch gleich die Scheinwerferspule ebenfalls auf 42W umrüsten oder alle drei Spulen auf 42W. (Zündung dann auf Batt-Zündung umbauen...) Nochmals 'nen Brückengleichrichter je weiterer Spule, die Ausgänge der Brückengleichrichter verbinden und über die Spannungsreglung schicken und den Scheinwerfer ebenfalls von der Batt abgreifen. Dann habe ich insgesamt rund 126W für alle elektrischen Verbraucher zur Verfügung.
    Hört sich zwar verkockend an, aber wäre garantiert nicht sinnvoll...
    Die Spannungsreglerschaltung müsste darauf erst modifiziert werden. Oder du nimmst einen mechanischen Regler einer alten Gleichstrom-Lima. Außerdem wäre sicher auch eine robustere Zündspule sinnvoll. Und und und...

    Nene... Ich werde das bei den 20W Rest belassen. Mit der Tagfahrlicht-Schaltung kann man ja noch zusätzliche 20W Laderessourcen schaffen, falls es mit der Batt wirklich mal sehr kritisch werden sollte. Das wäre besser, als ganz ohne Licht am Tage zu fahren.

    Ich muß mal tatsächlich mal bei unseren "Grünen" auf den Busch klopfen, wie die das sehen: Tagfahrschaltung oder komplette Beleuchtung am Tage.
    Ich wette, die stehen auch erst einmal da und wissen keine Antwort.
    Also die letzen gebauten DUO's waren als PKW zugelassen. Somit müssen diese wenigen Modelle kein Licht am Tage anschalten.
    Und wo bleibt die Gleichberechtigung???

  8. #24
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Zitat Zitat von DUO78
    Also die letzen gebauten DUO's waren als PKW zugelassen. Somit müssen diese wenigen Modelle kein Licht am Tage anschalten.
    Ich glaube, das stimmt so nicht! Als PKW müßten diesen dann auch alle 2 Jahre zum TÜV - das ist doch unvorstellbar?! Ich denke, die Duos wurden bis zuletzt auf Basis der DDR-Zulassung gebaut und zugelassen. Alles andere lohnte sich nicht mehr.

    Gruß
    Al

  9. #25
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Beide Versionen sind fast richtig. Das uns allen bekannte Duo ist bis zum Ende ein Krankenfahrstuhl gewesen. Es gab allerdings Prototypen mit ETZ-Motor. Die wären dann ein PKW gewesen mit allem drum und dran. Dieses Projekt scheiterte aber an der Machbarkeit. Viele Versehrte hatten nur den M-Lappen und außerdem kapitulierte die Berliner Mauer 1989 vor dem Andrang der Massen. So wurde daraus nichts mehr.

  10. #26
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    Also laut dem Typschein sollen die letzten DUO's als PKW zugelassen worden sein. (ab 3.07.91 bis 12.02.92)

    Hier Zitat vom Typschein (http://www.schwalbennest.de/index.ph...=75&Itemid=130):
    "12. Ergänzung, ausgegeben am 3.7.1991
    Änderung des Herstellers von "VEB Robur Werke Zittau" in "Fahrzeugbau und Ausrüstungen Brandis GmbH im Aufbau"
    Fahrzeugart Personenkraftwagen statt Kraftrad
    Einstellung der Produktion des Duo 4/2 im März 1991 und Zurücksenden des originalen Typenscheines ans KBA am 12.2.1992"

    somit kein Tag-Licht nötig aber dafür hat der Besitzer eines solchen DUO's der TÜV-Pflicht nachzukommen.

    Die zuletzt aufgeführte Motorisierung ist im Typschein mit "M 542 E" vermerkt, also auch eine 50ccm-Maschine.

    Vielleicht ein Rettungsversuch für das Überleben des DUO's?

    edit:
    Moment, das müsste doch der S51-Motor sein(?). Also das war dann die Modellumstellung auf den DUO 4/2 und nix anderes... Datum der Umstellung auf DUO4/2 und somit Verwendung des genannten Motortyps war laut Typenschein der 18.12.1989.

  11. #27
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    Standard Rückmeldung der "Grünen Jungs"

    Zitat Zitat von DUO78
    Ich muß mal tatsächlich mal bei unseren "Grünen" auf den Busch klopfen, wie die das sehen: Tagfahrschaltung oder komplette Beleuchtung am Tage.
    Ich wette, die stehen auch erst einmal da und wissen keine Antwort.
    So, nach kurzer Schilderung haben unsere "Grünen" doch 'ne Antwort parat.

    Sinngemäß habe ich folgende Auskunft bekommen:

    Der DUO ist als Kleinkraftrad/Versehrtenfahrzeug bzw. als Kleinkraftrad/motorisierter Krankenfahrstuhl zugelassen. Somit gelten die Bestimmungen für (klein-)Krafträder.
    Wenn also am Tage der Hauptscheinwerfer als Tagfahrlicht genutzt wird, dann müssen auch die Begrenzungs- und Rückleuchten eingeschalten sein.

    Auch wenn durch Umklemmen der Elektrik eine "Tagfahrschaltung" möglich wäre, wäre diese Schaltung unzulässig, da der Hauptscheinwerfer zur Hauptbeleuchtung zählt. X(

    Es sei denn, das spezielle Tagfahrscheinwerfer Verwendung finden. Einzig unter dieser Voraussetzung brauchen Begrenzungs- und Rückleuchten nicht eingeschalten sein.
    Der Einsatz dieser speziellen Tagfahrscheinwerfer wäre aber auch bei Kraft- und Kleinkrafträdern erlaubt.

    Auf das Problem mit der originalen Elektrik (18W-Spule) beim DUO erhielt ich die Bestätigung, dass bei Ausfall der Beleuchtung ein Bußgeld und ggf. schlimmere Sanktionen (bis hin zur Stilllegung) erfolgen können, auch wenn das Problem bauartbedingt ist.
    Jedoch ist gegen den Austausch der 18W-Spule gegen eine Spule höherer Leistung (als Originalbau-/-austauschteil) nichts einzuwenden, wenn dadurch eine einwandfreie Verkehrssicherheit der Beleuchtung hergestellt wird.

    Fazit:
    Ich werde eine 12V/35W bzw. eine 12V/42W-Spule + einen geeigneten Lade-/Spannungsregler einbauen.
    Der Hauptscheinwerfer wird zwar auf "Tagfahrlicht-Schaltung" geklemmt, aber diese Option dient nur im Notfall zur schnelleren Batterieladung.

  12. #28
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    Aber nicht vergessen ein neues Polrad zu verwenden... Das alte geht bis max 6V 25 Watt

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