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Thema: Zündfunke am Zündkabel, aber nicht an der (neuen) Zündkerze


  1. #17
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    Ja so ist das auch.
    Während der Unterbrecher geschlossen ist, fliesst der durch die Magneten im Polrad induzierte Strom durch die Primärspule und den Unterbrecher im Kreis. Wenn der Unterbrecher öffnet, kann der Strom dort nicht weiterfliessen. Die Primärspule hat den Strom jedoch gespeichert - der muss jetzt über die Zündspule abfliessen, und erzeugt in der zweiten Wicklung der Spule Hochspannung, die den Funken erzeugt.
    In den Moment in dem der Unterbrecher öffnet, KÖNNTE der Strom noch über die Öffnung springen, das nennt man dann einen Abrissfunken. Dieser kostet Energie und verbrennt den Unterbrecher, das ist so richtig. Stattdessen wird jedoch der Kondensator geladen, denn dieser war auch die ganze Zeit durch den Unterbrecher kurzgeschlossen und ist somit leer. Bis der Kondensator voll ist, sind die Kontakte des Unterbrechers so weit auseinander dass der Funke hier nicht mehr überspringen kann und der Strom nun tatsächlich zur Zündspule MUSS.
    Die Energie, die durch den Abrissfunken verbraucht würde, wird also leider nicht der Zündspule zugeführt, sondern wandert in den Kondensator, einen großen Unterschied sollte das also nicht machen.

    Da der Kontaktabbrand ohne Kondensator jedoch sehr hoch ist, ist das Testen ohne Kondensator witzlos - der müsste nach kürzester Zeit ohnehin getauscht werden.
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  2. #18

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    Also, ich habe jetzt den Kondensator gewechselt und das Zündkabel noch mal neu gelegt, bzw. die Enden abgezwackt um saubere Kontakte zu haben. Das Problem ist nur, dass ich jetzt noch weniger Funken habe als vorher. Mit dem alten Kondensator hatte ich wenigstens einen gleichmäßigen Funken und jetzt nur noch bei jeden vierten oder fünften Ankicken. Die Zündspule wurde eigentlich komplett überholt bevor die Schwalbe stillstand und es ist auch noch alles sauber/nicht rostig innen drin.

    Hat jemand eine neue Idee?

  3. #19
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    Zieh mal den Unterbrecher mit feinem Schmirgelpapier ab und reinige ihn mit Nitro. Das sollte auch ohne das Polrad abziehen zu müssen gehen. (Besser wäre es dann, wenns funktioniert, einen Neuen einzubauen)

    Wie überholt man eine Zündspule "eigentlich"? Wenn die Wicklungen defekt sind ist es vorbei.

    Grüßle

    Helmes

  4. #20

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    Das Reinigen hat auch nichts gebracht.

    Ich meinte nicht, dass die Zündspule überholt wurde, sondern die ganze Zündplatte, sorry.

  5. #21
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    Hast du die Zündung nach dem Umbau auch wieder eingestellt?
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  6. #22

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    War sie, ja. Ich hatte die Schwalbe damals mit überholter Technik gekauft. Es sind auch die Markierungen an der Grundplatte dran, um den Zündzeitpunkt wiederzufinden.

    Noch mal als Zusammenfassung:
    - Technik überholt, Simme lief
    - Lief dann nicht mehr, weil das Zündkabel aus dem Motor gerissen wurde
    - Stand danach 1,5 Jahre draußen
    - Nachdem ich das ZK wieder reingebaut habe, Zündfunke am Kabel aber nicht mehr an der Kerze
    - Jetzt den Kondensator und Zündkerze gewechselt und kaum Funken am Kabel und immer noch keiner an der Kerze.

  7. #23
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    Zitat: Die Zündleitung ist mit dem Zündspulenanschluß in der Hochspannungsdurchführung mit Hilfe eines Verbindungsbleches, das als Sicherheitsfunkenstrecke ausgebildet ist, verbunden.

    Haste de da mal geschaut??????? Nachdem du das zusammengebaut hast?

  8. #24

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    Ich kann erst morgen wieder nachsehen, aber es geht um die Metallklammer, richtig? Die habe ich wieder dran gemacht, jetzt nach dem Einsetzen des Kondi zwar auch wieder, jedoch verdreht, so dass die "Lasche" die da absteht nicht richtig einrastete. Muss das richtigrum rein? Ich nahm an, dass das nur aus Stabilitätsgründen da dran ist...

  9. #25
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    Nein, ich meine nicht ob die Zündung eingestellt _war_, sondern ob sie es jetzt, nachdem du den Unterbrecher getauscht hast, noch _ist_.
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  10. #26
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    Nein es macht ne ganze Menge aus (siehe Zitat). Es kann dir da soviel Saft abgehen, dass was an dem Kerzenstecker ankommt nicht reicht um eine Zündfunken an der Kerze zu machen.....

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