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Thema: Zündung einstellen


  1. #17
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    Was seltsam sit, die Fahrzeuge müssen doch auch mal mit den jetzt nicht mehr einstellbaren Grundplatten gelaufen sein? Was hat sich verändert, das die Langlöcher nun nicht mehr ausreichen um den ZZP einzustellen?
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  2. #18
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Wahrscheinlich passen die Unterbrecher nicht mehr so gut wie früher bzw deren Fertigung weicht etwas ab.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  3. #19
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    Das liese sich doch aber absolut Wasserdicht nachvollziehen?

    Mal mit nem originalen DDR-Unterbrecher versucht?
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  4. #20
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Vielleicht stimmt auch die Nut in der Kurbelwelle nicht (wenn neu). Oder das Polrad (wenn neu) selbst ist nicht exakt genug genutet. Möglichkeiten für Fertigungstoleranzen gibt und gab es da zu genüge.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  5. #21
    Zahnradstoßer Avatar von O-1199
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    Das ist eine gute Frage, ich denke das Problem bestand bei mir von Anfang an. Zumindest hat sie bei längerer Zeit Volllast ab und an Zündaussetzer gehabt. Vielleicht liegt's wirklich an den Unterbrechern, der alte war verschlissen und der neue ist vielleicht anders.
    Geändert von O-1199 (22.07.2011 um 16:52 Uhr) Grund: gravierender Rechtschreibfehler
    Nen schönen Gruß aus der Kurmark wünscht Marcel

  6. #22
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Zitat Zitat von O-1199 Beitrag anzeigen
    der alte war verschlissen und der neue ist vielleicht gehabt.
    Wie bitte?? Dunkel ist der Worte Sinn...
    Wieviele Unterbrecher hast du an deiner Simme??
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  7. #23
    Zahnradstoßer Avatar von O-1199
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    Das Problem besteht bei alter (Bronze) und bei neuer Kurbelwelle (Nadel). Das Polrad selber stammt auch noch aus der Karl-Marx-Stadt. Kann es sein, dass der Nocken zu sehr eingelaufen ist?
    Nen schönen Gruß aus der Kurmark wünscht Marcel

  8. #24
    Zahnradstoßer Avatar von O-1199
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    Mein Mopedhändler sagte mir, dass das Polrad normal aussieht. Mir ist jetzt schon mehrfach geraten worden, den Unterbrecher zu verstellen. Das kann doch aber keine Lösung sein, denn wenn ich den verstelle, verstelle ich doch auch die 0,4 mm?
    Nen schönen Gruß aus der Kurmark wünscht Marcel

  9. #25
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    Der Unterbrecher hat nur eine Verdehmöglicheit, mit der man eben den Kontaktabstand einstellen kann. Die Position des U. auf der Grundplatte selbst ist nicht veränderbar.
    Da du die KW anscheinend schon einmal gewechselt hast, kann es natürlich an der Nut im Polrad liegen, aber wenn dein Händler sagt, sie sei ok und wohl auch an der richtigen Position, dann glauben wir das jetzt einfach mal.
    Dann bliebe noch der U. selbst (Nachbauteil?). Vielleicht ist auch deine Grundplatte nicht exakt genug gefertigt worden (scheint ab und zu mal aufgetreten zu sein). Ganz abstrus wäre es, wenn deine Bohrungen im Motor nicht exakt genug wären.
    Eigentlich bleibt dir da nur noch eins, wenn du das unexakte Bauteil nicht lokalisieren kannst:
    Die Löcher vorsichtig ein wenig länger machen.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  10. #26
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    Ich hab jetzt mal ne 8306er Grundplatte genommen und habe den Zündzeitpunkt auch nur auf maximal 1,1 mm vor OT bekommen.
    Nen schönen Gruß aus der Kurmark wünscht Marcel

  11. #27
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    Ich habe jetzt die Grundplatte aufgebohrt, so dass es jetzt passt. Aber jetzt ist mir noch was anderes aufgefallen, was mir sicher einer von euch erklären kann: Wenn ich das Polrad zurückdrehe und das Multimeter von 1 auf 0 geht ist das ein anderer Punkt als wenn ich das Polrad vorwärts drehe und das Multimeter von 0 auf 1 geht. Der Unterschied beträgt ca. 0,2 mm.
    Nen schönen Gruß aus der Kurmark wünscht Marcel

  12. #28
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    Das ist nicht schlimm, liegt sicher daran dass der Unterbrecher nicht ganz plan aufliegt. Er "klebt" bestimmt ein wenig zusammen. 0,2mm (1% Abweichung bei 20°) macht da nicht viel aus.
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  13. #29
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    Das ist das Spiel der Kurbelwelle, wie bei einer Schraube der sog. "tote Gang". Wäre das im kalten Zustand nicht so, würde es bei wärmer werdendem Motor irgendwann klemmen.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  14. #30
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    Das habe ich mir schon fast gedacht. Doch wo genau befindet sich das Spiel (die Übertragung von Polrad auf Kolben erfolgt 1:1 (an Messuhr ablesbar), nur nicht vom Polrad auf den Unterbrecher)?
    Der Unterbrecher soll 0,4 mm öffnen, gilt das für die gesamte Auflagefläche oder nur für den äußeren Bereich (er geht ja schräg auf)?
    Und warum muss er eigentlich in der weitesten Stellung 0,4 mm geöffnet sein, erfolgt die Zündung nicht in dem Moment, wo er öffnet, also schon bei viel weniger als 0,4 mm?
    Nen schönen Gruß aus der Kurmark wünscht Marcel

  15. #31
    Simsonfreund
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    Die Zündung erfolgt sobald der Unterbrecher beginnt, sich zu öffnen. Die 0,4 mm sind deshalb vorgeschrieben, da der Unterbrecher sonst flattern könnte / übermäßig abnutzen könnte; und damit der ZZP überhaupt eingestellt werden kann (was bei dir aus welchen Gründen auch immer trotzdem nicht wie vorgesehen möglich war).
    Auch spielen Faktoren wie die Wärmeausdehnung usw. eine Rolle, sowie die Größe des Nockens selbst (der Unterbrecher soll ja nicht ständig am Polrad schleifen, sondern nur vom Nocken angestupst werden).
    Mit der Zeit seiner Abnutzung wird der Unterbrecher übrigens plan. Neue Unterbrecher öffnen oft schräg. 0,4 mm bezeichnet den kleinsten Abstand (sodass die Fühlerlehre saugend dazwischenpasst).

    Und vergiß nicht, den Ölfilz gegenüber des Unterbrechers zu ölen, dieser ölt den Nocken und vermindert den Verschleiß am Unterbrecherhammer.
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  16. #32
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    Das stimmt prinzipiell, aber physikalisch leider nicht. Der Unterbrecher öffnet sich ja über eine bestimmte Zeit. Und in dem Moment, in dem er minimal und geraaaade so geöffnet ist, bildet sich eine klitzekleine Funkenstrecke, über die der Strom weiterläuft. Wenn er dann gerade so weit geöffnet ist, dass die Funkenstrecke abreisst, bildet sich zwischen den Platten des Unterbrechers ein klitzekleiner Kondensator. während dieser geladen wird, fliesst prinzipiell auch noch Strom.

    Ziel ist es also, den Kondensator so schnell wie möglich zu öffnen, aber die Dauer des Öffnens lässt sich nicht verstellen. Also muss die Geschwindigkeit verändert werden, was nur über den Maximalwert geht (schliesslich bleibt die Zeit ja gleich) - und bei der am besten Passenden Öffnungszeit ist die Maximalöffnung eben bei 0.4 mm.
    Schwalbe mit Alarmanlage? --> http://bit.ly/VKh4rI (geht wieder!)

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