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Thema: Zündung der Kr51/1K will nicht, oder besser ich kann's nicht, beim ersten Mal.


  1. #33
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von frank-20011 Beitrag anzeigen
    ....also mach ich's direkt an der Karre,..
    Abbauen musste den Vergaser aber schon.

    Und zum Maulschlüssel: Ja,
    kannst entweder einen anfertigen oder auf Flohmärkten stöbern.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  2. #34
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    Hallo,

    gestern mal wieder weitergemacht, d.h. den nach dem Meßschieberprinziep eingestellten Schwimmer der Senfglasmethode unterzogen, Schwimmer, -Achse und Vergaserdichtung gewechselt und siehe da: alter wie neuer Schwimmer waren derart verstellt, dass der gesamte Vergaser mit Sprit volllief.

    Kurzum die 7-8mm eingestellt, eingebaut und Karre lief sofort beim ersten Kick, am nächsten Tag hatte ich dann Benzin auf und unter der Karre wie ich es mit der Schwimmereinstellung "Vergaser rand voll" nie hatte, es floss aus dem Vergaser, schwemmte die V.-Mulde und floss durch das überflussloch hinter dem Lichtmaschienendeckel auf die Straße, das kann ja eigentlich nur bedeuten, dass mein schöner neuer Schwimmer hängt.

    Naja, nachdem im Stand die Karrete 5 mal hintereinander perfekt ansprang wagte ich die Überlandfahrt, nach dieser schob just wieder nach Hause, Abends sprang sie dann wieder, zunächst mit neuer, dann aber auch wieder mit rückgewechselter alter Kerze sofort an, bis zu Tankstelle, ab da war dann wieder schieben angesagt.

    Ich gehe also von einer halbwegs eingestellten Zündung [WENN sie anspringt sprinbt sie ja sofort, ohne komische Geräusche an, wenn nciht, dann hilft aber auch kein Anschieben etc.], einem top-eingestellten Schwimmer bei gesäuberten Vergaser aus und trotzdem will sie, von einer sekunde auf die andere, scheinbar grundlos, einfach nicht um mir dann, nach 5Km schieben und einer Tasse Kaffee um so schadenfroher und perfekter anzuspringen...als ich dann heute früh mal das Zündkabel nicht wie sonst in solch verzweifelten Situationen herauszog anstatt es in die Durchführung einzupressen traf mich die Erkenntnis wie ein Zündfunke: das Motorseitige Kabelende war verkohlt und krümelig wie Holzkohle, die Kupferseele ebenso verglüht und von den PVC Zersetzungsprodukten grün-zerfressen...guddi: frischer Anschnitt, wieder eingesteckt und Kappe festgezogen...ein Kick und Abfahrt bis Ziel, ein Probekick: Karre Läuft, also angeschlossen.
    Viertelstunde später war dann wieder schieben angesagt.

    Da das Zündkabel ja nun sitzt wo es sitzten soll, sauber ist, habe ich eigentlich aktuell den Ansatz das Polrad mal wieder abzuziehen und die Hochsp.-durchführung mal auzubauen und von evtl. Ruß der als Fehlleiter fungiert zu befreien...wenn ich mir die Anleitungen zum Zündkabel einbauen ansehe, dann wird das ja wirklich nur in diese Durchführung eingesteckt...sollte dabei in der Klammer zu stecken kommen die die "fehlerfunken" ableitet und anschließend muß man außen am Motorgehäuse nur noch die Blechkappe anziehen?!?!
    Trotz dieses Anziehens kann ich aber mein Zündk. immer noch aus seinem Sitz ziehen, ohne Kraftaufwand...(die Gummimuffe in der Schraubkappe ist da!).

    Im DDR_Mopedforum habe ich tats. eine Zündungseinstellungsanleitung gefunden wo sich einer, Norbert heiß0t er, so einen Polradnocken ausgebaut hat, das Bild ganz unten auf der ersten Seite:

    Google-Ergebnis f

    Wenn da noch 'ne Idee außer der Untersuchung der Hochsp.-Durchführung ist...nur zu ;-)

    Bis dahin, Grüße, Frank!

  3. #35
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    heute mal wieder etwas dran geschraubt.

    Also da ich nun erstmal, nachdem das herausgezogene Zündkabel ein verkohltes Ende (hab ich abgeschnitten, wieder hereingesteckt und verschraubt, zündete dann auch für eine Fahrt...dann Feierabend) hatte den ZündungsANSCHLUSS unter Verdacht habe, wieder alles abgeschraubt, aber auch Polrad abgezogen da ich ja eh in die Grundplatte eine Schlitz sägen/Feilen will der das ZZP einstellen vereinfachen soll.

    Blöderweise kann man die Anschlüsse der Spulen ja nicht von der Grundplatte abschrauben, also muss die Feilerei direk an der Karre erfolgen
    Aber zurück zum Anschluss.
    Das:

    http://www.schwalbenfahrer.de/wp-con...3/r0015084.jpg

    ist doch falsch so oder, der verbindet ja die Seele seines Zündkabels mit dem Ableitblech quasi als Zwangserdung????
    Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das Loch, wo er seine Zündk.-Seele durchzieht ja das Stanzloch von einer nach innen gebogenen Blechspitze, die sich in den Mantel der Isolation presst, ein Abziehen des Verbindungsbleches verhindern soll-oder.

    und das:

    Google-Ergebnis f

    simmt so?
    Die zwei Kabel sollten nicht Stoß auf Stoß -stoßen- sondern etwas, 1-2mm, Luft haben, damit der Funke notfalls an das Ableit/verbindungsblech springen kann-oder?!

    Damit ich die Seele des Zündspulenanschlusses in das Zündkabel -einspießen- kann, muss ich das ja praktisch vorbohren?!

    Und anschließend dann jeweils die zwei Laschen des Verbindungsbleches welche jedes Kabel (also Spulenherausführung und Zündkabel) umschließen um selbige noch verpressen...ist doch so?!

    Anschl. dann die Hochspannungsdurchführung drüber ziehen, selbige mit Gummimuffe verstopfen und mit Überwurfmutter(nkappe) sichern?

    Würde gern mal wissen was der Werkstattmontagetyp gemacht hat damit das Zündkabel so abbrennen konnte wie geschehen...das Zündspulenanschlusskabel war jedenfalls gut 10mm abisoliert, einer Verbindung wie auf dem unteren Bild sollte also eigentl. nix im Wege gestanden haben...daran vergriffen habe ich mich auch nicht.

    Alles in allem keine gelungene Konstruktion...

    Grüße, Frank!

  4. #36
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    Hi,

    so, jetzt habe ich die Grundplatte mit einem kl. Schlitz versehen damit ich mit montiertem Polrad an der Grundplatte rumndehen kann.
    (und das geht dann auch in einem vertretbaren zeitlichen Rahmen, heißt ist nun locker an einem Nachmttag erledigt wo ich mir noch vorher x-Wochenenden damit vertan hatte aber da potenzierte ja auch ein Fehler, verstellte Zündung, ein anderer, das abgebrannte Kerzenkabel und der verstellte Schwimmer, nur wissen müsste man das eben erstmal)

    Soweit so gut, d.h. ich habe nun ca. 1,42 vor OT, warum 1,42?
    Weil sich die eingestellten Werte beim Festziehen der drei Grundplatten Schrauben wieder verstellen.

    Das sie sich beim Festziehen des Polrades verstellen hatte ich ja schon vorher festgestellt, warm? K.A.

    Außerdem habe ich das Zündkabel sowie das Zündspulenkabel neu abgesetzt und wie auf dem unteren der beiden verlinkten Bilder sichtbar verbunden.

    Nun springt sie kalt auch perfekt an, warm braucht sie immer noch 2..3 Versuche, ich hatte ja gehofft, das sich das mit dem Absenken des Spritstandes im Vergaser ändere (Senfglasmethode ergab einen Sprittstand bis Oberkante Vergaserwanne, wurde auf 7mm eingestellt) aber nee.

    Guddi, ich hoffe das war's erstmal, danke für die die mir zu diesem jetzigen Resultat verholfen haben.

    Frank!

  5. #37
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    HI,

    nee, das war's noch nicht, nachdem sie nach der Schrauberei immer gut ansprang wagte ich gestern dann mal wieder eine Ausfahrt, benutze seit dem Theater immer ein anderes Mokick und wat war?
    Natürlich habe ich wieder nach Hause geschoben.

    Ich weiß nun nicht, ob daran die 8/100 Verstellung in Richtung Spätzündung dran schuld sind aber für mich ist das eigentlich nicht so nachvolziehbar: entweder springt sie immer sch... bis garnicht oder immer gut bis akzeptabel an...aber wie bei mir nun mal top dann wieder garnicht?

    Also Zündungseinstellungsglücksspiel (muß mal ermitteln ob sich beim Festziehen der Grundplattenschrauben der ZZP immer nach hinten verstellt oder ob das immer unterschiedlich ist und zudem auch noch untersch. weit) mal wieder bemühen um auf diese 1,50000 zu kommen.

    Wenn jemand eine Inspiration für mich haben sollte?
    DieBastelei begann ja mit einem verstellten Zündzeitpunkt, vordem war ich mit dem ganzen Fahr und Startverhalten zufrieden und deshalb weiß ich jetzt, nachdem der ZZP ja wieder eingestellt ist, zufälig ein zweiter Fehler, das abgekokelte Zündkabel gefunden und repariert wurde auch nicht, was ich da noch dran suchen, basteln, austauschen soll (Einzelteile der Zündung würde ich dann demnächst austauschen...?)

    Grüße!

  6. #38
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    Servus,

    hab dann heute erstmal mit der Uhr gemessen, nach dem letzten Zündungeinstellen, also vor 3-5km Fahrt und mehrmaligen Teststarten war ja der ZZP bei 1,42 vor OT und nun, unklarer denn je, bin ich wieder bei 1,3 vor OT gewesen.

    Das da nix mehr anspringt is ja klar.

    Aber wie kann sich da was verstellen, mehr als alle Schrauben, mit Unterlegscheiben, anzuziehen, schon mehr als ich es eigentlich wöllte und es wohl auch Sinn macht kann ich ja nicht.

    Grüße, Frank!

  7. #39
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    Hi,

    hier Leute, ich weiß nicht weiter:

    -der ZZP ist nun und tatsächlich bei 1,5
    -der Zündfunke an der Kerze ist kräftig
    -Kerze wurde getauscht, sie ist nass, trieft aber nicht, bekommt offenbar Sprit
    -Vergaser wurde trotzdem gereinigt, mit neuen Flanschdichtungen und Startergummi versehen
    -vom Zündkabel zum Rahmen lässt sich der Funke knappe 10mm ziehen
    -das Kabel wurde ohne Stecker direkt an die Kerze angeschlossen um Fehler am Stecker auszuschließen

    Ist der Stecker am Motor, kickt man, dann dreht sich das Polrad eindeutig länger als wenn die Kerze ab ist, ohne das jedoch eine "normale", deutlich wahrnehmbare Zündung erfolgt, im Umkehrschluss steht das Polrad ohne Anschluss an die Zündung deutlich eher still...

    Ich brauche Inspirationen sonst kann ich jetzt nur noch ein funktionierendes Teil gegen ein anderes tauschen.

    Auch um den Fehler auszuschließen: 1,5mm vor OT sind 1,5 Zeigerrunden der Meßuhr-oder?

    Der Motor würde auch mit einem Unterbrecherabstand von 35/100 stat 40/100tel anspringen oder?

    Grüße, Frank!

  8. #40
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    die Freude ist sicher allerseits...

    Ich habe nun an meiner eingestellten Zündung mit kräftigem Zündfunken das Zündkabel gegen ein neues getauscht, den Stecker und die Kerze von meiner fahrenden S51 eingebaut, danach alles wieder zusammengebaut und natürlich den ZZP wieder richtig eingestellt.

    Das Ergebnis ist wieder ein kräftiger Zündfunke an der Kerze, im Motor wird die Kerze auch nass.

    Wenn hier irgendwer dem nochwas hinzuzufügen hat: bitte tut es, ich bettel auf KNIEN um irgendeinen Ansatz!

    Ansonsten melde ich mich nochmal wenn ich dann aus der allerletzten Instanz, der Werkstatt, eine Aussage habe.

    Danke und Grüße!

  9. #41
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    Hast Du jemals den ZZP mit einem Zündblitzstroboskop überprüft?

    Peter

  10. #42
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    nee, ich dachte, denke, das ich mir mit für meine Verhältnisse mit der Metalluhr und einem Spionsatz schon eine halbwegs "edle" und ja auch eigentlich zum Zündung einstellen auch völlig genügenden Werkzeugsatz gekauft hätte.

    Ich weiß nun nicht wie viel Toleranz der ZZP hat, fand es aber als ich anfangs mal ZZP OT-1,4 (oder war's nochmehr) hatte, es verwunderlich, dass sie so gut ansprang, weiß aber wie geschr. nicht, wieviel Toleranz da noch zu einer Zündung genügt.

    Kannst du mir mal erklären was das Stroboskop besser kann als die Uhr?

    Da es für mich ja nicht zutrifft, ich nur mal 1 Video zu Einstellung einer elektronic mittels strobo gesehen habe, dort im Moment des Blitzes die Striche der Markierung genau in Flucht stehen mussten und dabei eben durch das Beleuchten sichtbar wurden...ähmmm, ja und ich habe ja keine Markierungen.

    Danke und Grüße, f.!

    P.S: hatte sie ja vorher immer zum Einstellen und habe aus deren Gerede schon herasugehört, dass die das auch mit Uhr machen...ehe, ich ruf MO mal an und Frage!

  11. #43
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    Wenn man keine Messuhr hat und keine Abrissmarkierung, kursiert doch eine Anleitung mit Schraubendreher reinstecken und da dran dann 1,5 vor OT ausmessen. Da sollte wohl mehr als 0,1mm Toleranz bei rauskommen und trotzdem fahren manche so durch die Gegend meine ich gehört zu haben. Also ich glaube da ist einiges an Toleranz, sodass sie zumindest anspringt. Da sie vorher ansprang und nach der Vergaserarbeit nun nicht mehr würde ich dort wieder ansetzen. Achja was ist eigentlich mit Startpilot/Bremsenreiniger?
    PS: weiß auch nicht was das mit dem Strobo bringen soll. Wenns nach Messuhr stimmt dann stimmts auch mit Strobo würd ich sagen, dachte das braucht man nur für e-zündung.

  12. #44
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von schwalberei Beitrag anzeigen
    PS: weiß auch nicht was das mit dem Strobo bringen soll. Wenns nach Messuhr stimmt dann stimmts auch mit Strobo würd ich sagen, dachte das braucht man nur für e-zündung.
    Ganz einfach!
    Mechanische Bauteile und Geräte haben immer baulich bedingte
    Ungenauigkeiten - der Fachmann nennt das Spiel.
    Mit Stroboskop wirds noch genauer.

    Und das mit dem Schraubendreher ins Kerzenloch ist ne Methode
    für mal am Strassenrand.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  13. #45
    Zahnradstoßer
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    Hi,

    jaja, das Spiel.

    Was mir dazu einfällt ist der alte Kolben der im Regal liegt, der hat an seiner Oberseite Ölkohle Ablagerungen die man richtig in blättrigen Schichten abschälen kann.
    Als ich das gesehen habe fragte ich mich auch, wozu ich mir derart Mühe gebe genau auf Strich 5 mit Uhr einzustellen und eben nicht Strich 55 oder so!

    Bremsenreiniger hab ich nicht, müsste ich mir aber wohl eh mal kaufen, was man hat usw. :-)

    O.K. wie gesagt...ich bin am Ende, guddi, achso: Vergaser geht ja schnell, ich würde mal den alten Schwimmer einbauen, der bei dem die Lasche so verstellt war, das der Sprit immer VOLL im Vergaser stand, komischerweise ohne über zu laufen, das macht er erst jetzt, mit dem neunen Schwimmer bei dem ich die LAsche mit der Senfglasmethode auf 7mm Spritstand eingestellt habe....ja ich bin am Ende und würde dann mal Stroboskopmethode in der Werkstatt forciern!

    Beste Grüße!

  14. #46
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    heute hab ich dann den alten Schwimmer in den Vergaser eingebaut, seine Einstellungen so gelassen wie sie die 2 Jahre meiner Schwalbefahrerei eingestellt waren.

    Dann habe ich noch das simuliert was mit der Strobilampe vorgeschlagen wurde, d.h. in 10tel Milimeterschritten von 1,8 über 1,7-1,6-1,5-1,4 und 1,35 vor OT eingestellt, 1,3 und 1,2 hätte ich auch gern noch versucht aber das geben die Langlöcher an der Grundplatte nicht her.

    Das Ergebnis könnt ihr euch wohl denken-oder? Funke und Benzin da, Zündung negativ.

    Und damit habe ich jetzt 7 Wochen zu gebracht.

    Grüße, Frank!

  15. #47
    Glühbirnenwechsler Avatar von Oldischrauber
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    Hallo Frank,


    ist denn jetzt alles in Ordnung und läuft sie ???
    Habe nicht alles mitgelesen.

    Ansonsten verstehe das ganze nicht mehr.
    Ich hatte dies Jahr auch eine / 1 mit der alten Zündanlage restauriert.
    Die Zündung mit Uhr auf ca. 1,5 mm eingestellt so genau wie es eben damit geht.
    Ich habe eine alte Zündkerze umgebastelt damit die Uhr in der Kerze sitzt.
    Ein neues Zündkabel montiert, neuer Unterbrecher.
    Zündspule und Kondensator sind bei mir noch die alten.
    Markierungen auf dem Polrad oder Grundplatte bzw. Gehäuserand nicht zu erkennen.
    Neuer Schwimmer und Düsen.
    Das Ding springt super an und läuft gut.
    Ein paar Gedanken dazu:

    Ich sehe das daher so:


    ist der Vergaser komplett in Ordnung. Also Schwimmer , Düsen , Kaltstarteinrichtung ( das kann man ja alles
    kontrollieren und hast Du ja auch schon gemacht ) kann der Fehler nur noch bei der Zündung liegen.


    Wenn ich solche Probleme damit gehabt hätte, würde ich :


    1. Schwungmagnet kontrollieren.
    Dazu Magnet an eine senkrechte Eisenfläche ( Tür ec. ) heften.
    Der Magnet sollte hängenbleiben und nicht runterrutschen.


    Ist der Magnet stark genug:


    2. Zündkabel und Stecker komplett tauschen. ( Stecker wenn möglich ohne Wiederstand verwenden )
    Aufpassen dabei, das kein Zündfunke am Motorgehäuse an der Kabeldurchführung überspringt.


    Bringt das nichts:


    3. Kontakt und Kondensator tauschen und vernünftig einstellen.


    Bringt das nichts :


    4. Zündspule tauschen


    Spätestens jetzt muss das Moped laufen wenn es Sprit bekommt und der Zündfunke da ist. Und er muss jetzt da sein !


    Die Langlöcher in der Grundplatte stehen bei mir genau mittig. Ich denke so sollte es bei richtiger Einstellung auch sein.


    Eventuell wäre es erstmal auch hilfreich das Kabel zum Zündschloss welches die Zündung unterbricht abzuklemmen , nicht da hier noch ein Fehler im Kabel oder den Anschlüssen / Zündschloss vorliegt.


    So wäre ich vorgegangen, aber falls Dein Moped wieder läuft, hat sich mein Beitrag ja eh erledigt.


    LG
    Geändert von Oldischrauber (17.11.2015 um 18:02 Uhr)
    Grüße aus dem schönen Bergischen Land , Marcus

  16. #48
    Zahnradstoßer
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    Hallo,

    Nee, keine Angst, da läuft nix.

    -das braun-weiße kabel hatte ich schon abgeklemmt, um, obwohl ja ein Zündfunke da ist, auch diesen Fehler am Zündschloss sozusagen doppelt auszuschließen!

    Ich denke die Verlagerung der Langlöcher kommt von einem abgebrannten, bzw. zu Korrekturzwecken zusätzlich abgefeiltem Unterbrecher...deswegen verlagern sich die Schrauben in den Langlöchern langsam immer weiter aus dem optimalen Bereich bis eben Schluss ist, dann braucht man einen neunen Unterbrecher oder eben eine Feile ;-) für die Grundplatte!

    Die ganze Tauscherei...und obwohl immer ein starker Funke da war (ich somit vorraussetze, das der Grad der Magnetisierung genügt, die Kabel, der Stecker, Kerze, der Kondi in Ordnung sind) habe ich ja schon durchgezogen.
    Kabel, Stecker, Kerze (tatsächlich den 1Ko vom vorherigen Betrieb gegen einen wiederstandslosen Stecker) von meiner fahrenden S51 wurden eingebaut.

    Tatsächlich sind jetzt noch die Hochspannungsdurchführung, die Spule sowie der Kondensator drinn, ungetauscht meine ich.

    Ich mein, ich bin so fertig, weiß eh nicht was ich machen soll...da kann ich auch trotz des starken blauen Funkens (Indiz welches defekten Kondi ausschließt, defekte Spule ausschließt) noch den Kondi taschen, die Spule tauschen.

    Um mal ganz weit zurückzurudern: angefangen hat das mal damit, das sich die Zündung verstellt hatte, mit einhergehender Fehl/Frühzündung wie das halt immer war, ich das kenne.
    Davor war ich mit dem ganzen Fahrt/Startverhalten zufrieden...in den 7 Wochen wird sich ja keine 43 Jahre bestehende Magnetisierung verflüchtigt haben...ach nee, hat sie ja auch nicht, Funke ist ja da.

    Oh mann, die kranke S.....e geht nicht in meinen kranken head.

    Am liebsten würde ich das einfach abwälzen, an die Werkstatt, aber nach der Reparatur an meiner s51 dort die keine war, hatte ich mir eigentlich geschworen, nie mehr dort hin zu gehen...naja, wenigstens das mit dem Strobo kann ich dort machen lassen!

    Noch eine Frage, der blaue, kräftige Funke schließt ja eigentlich einen defekten Kondi aus, nehmen wie mal an, er wäre kaputt und ich könnte einen kräftigen blauen funken nicht von einem mickerigen rosanem unterscheiden, wäre plötzlich farbenblind und zudem blöde: ohne bzw. mit dem defekten Kondi müsste doch die Karre trotzdem anspringen oder?
    Oder sollte ich trotzdem lieber den Kondi der drin ist geg. einen anderen, offenbar ebenso funktionierenden tauschen?

    Oke, danke und sorry für das fortwährende generve!

    Frank!

    P.S. ich lass letzt mal das Benzin ab (ist aus dem gl. Kanister wie das mit dem ich die ganze Zeit mit der s51 fahre) und tausche es gegen welches aus d. Tanke!

    Grüße!

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