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Thema: Zünzeitpunkteinstellung durch Verdrehen der Grundplatte nicht möglich


  1. #1
    Simsonschrauber Avatar von K.P.
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    Standard Zünzeitpunkteinstellung durch Verdrehen der Grundplatte nicht möglich

    moin zusammen.
    Hab ein Problemchen mit meiner KR51/1 K, Bj. 1977; SLMZ.
    Hab an der den Unterbrecher gewechselt, da der alte schon ziemlich verschlissen war, der Filz fehlte und auch nicht richtig öffnete.
    Also hab ich einen neuen Nachbau Unterbrecher verbaut, ihn eingestellt und wollte nun den ZZP einstellen.
    Das Problem:
    Ich kann die Grundplatte an den 3 Schrauben lösen und in dem Langloch soweit nach links (bis zum Anschlag), bzw. nach rechts zum Anschlag verdrehen, ohne dass sich irgendetwas verändert.
    Der Unterbrecher ist jedesmal, egal wie die Grundplatte steht am Zündzeitpunkt (1,5 mm vorm OT) bereits max. offen (ca. 0,4 mm)...

    1. Frage: Bei meinen anderen Schwalben, waren die Grundplatten mit 2 Schrauben und diesen Befestigungskrallen gehalten ohne eine Art von Langloch mit 3 Schrauben: Gab es dort mal Unterschiede?

    Dann habe ich noch einen neuen, originalen Unterbrecher gefunden und den auch eingebaut, mit dem selben Phänomen. Am ZZP ist er geöffnet.
    Und das Verdrehen der GP interessiert ihn garnicht.

    2. Frage: Hat einer eine Idee, woran es liegen könnte, dass das Verdrehen nichts ändert?

    Vielleicht ist die Lösung einfach und ich bin nur zu dumm auf die Lösung zu kommen, ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ihr mir mal helfen könntet.

    Gruß und danke schonmal.
    K.P.
    Wer Reifen auf die Straße brät, braucht ein 2 Takt Heizgerät...

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Standard

    Du musst den Unterbrecher einstellen, der hat dazu eine Exzenterschraube.

    Peter

  3. #3
    Simsonschrauber Avatar von K.P.
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    Standard

    moin Zschopower...
    Den Unterbrecher habe ich zuvor mit der Schraube in dem Langloch so eingestellt, dass er bei maximaler Öffnung, ca. einen Abstand von 0,4 mm aufweißt.
    Habe ich da nun noch was falsch verstanden oder die Reihenfolge durcheinander gebracht?
    Der Unterbrecherkontaktabstand ist im maximalen Bereich 0,4 mm. Das Problem, dass diese Öffnung nicht im OT der Fall ist, sondern im ZZP. Also Frühzündung.
    Das wollte ich beheben durch Verdrehen der GP, doch das interessiert den Unterbrecher knapp die Hälfte...
    Der ist immer im ZZP voll offen und im OT schließt er sich bereits wieder.

    Oder meintest du etwas anderes?

    Gruß und danke schonmal
    K.P.
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  4. #4
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    Der maximale Öffnungsdingens ist nicht gleich ZZP!
    Also der Funken springt nicht bei maximaler Öffnung über, sondern vorher.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  5. #5
    Simsonschrauber Avatar von K.P.
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    Zitat Zitat von olympiablau Beitrag anzeigen
    Der maximale Öffnungsdingens ist nicht gleich ZZP!
    Also der Funken springt nicht bei maximaler Öffnung über, sondern vorher.
    Ich zitiere von mir selbst:
    Zitat Zitat von K.P. Beitrag anzeigen
    Der Unterbrecherkontaktabstand ist im maximalen Bereich 0,4 mm. Das Problem, dass diese Öffnung nicht im OT der Fall ist, sondern im ZZP. Also Frühzündung.
    Das wollte ich beheben durch Verdrehen der GP, doch das interessiert den Unterbrecher knapp die Hälfte...
    Das beim ZZP der Unterbrecherkontakt sich gerade beginnt zu öffnen ist mir auch klar.
    Und darin besteht leider auch das Problem!
    Er ist (egal wie die GP steht) dort immer ganz offen...

    Gruß
    K.P.
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  6. #6
    Tankentroster
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    Das Problem kenne ich zu gut.

    Bau mal das Polrad runter und schau nach wie der Konus aussieht. Wenn der schon gut abgenutzt ist (schlechte Schmierung am Unterbrecher oder gar kein Filz verbaut) dann passiert das gerne mal.

    Bei mir hat es immer geholfen, die GP so weit wie möglich zu drehen, dann fest schrauben, Kolben auf OT, Unterbrecher erneut einstellen, und dann noch mal probieren das Polrad zu drehen. Dann sollte sich der ZZP schon um einiges verstellt haben. Meist steht er dann sogar zu spät, dass du die Grundplatte wieder zurück stellen musst.

    Also wie folgend vorgehen:

    1. Kolben auf OT bringen
    2. Markierungen prüfen und gegebenenfalls den Klebestreifen anbringen ( funktioniert bei mir immer!)
    3. Unterbrecher auf 0,4
    4. GP verdrehen bis der ZZP so spät wie möglich am Ende des Klebestreifen ist und GP wieder fest ziehen
    5. Kolben wieder auf OT bringen
    6. Unterbrecher kontrollieren und nachstellen auf 0,4
    7. Polrad wieder Richtung Ende des Klebestreifens drehen und schaun ob der ZZP passt... sollte jetzt aber auf zu spät sein... also GP wieder verdrehen.

    So hat es bei mir immer gefunzt.

    Oder mal den Unterbrecher wechseln... der ist auch öfter hinüber.

    Grüßle Michi

  7. #7
    Flugschüler Avatar von oeggen78
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    Hi,

    Der Unterbrecher hat seine größte Öffnung (die 0,4mm, die es einzustellen gilt) NICHT im OT, sondern etwas danach. Zumindest ist das bei allen von mir eingestellten U-Zündungen so gewesen.
    Nochmal: OT und die 0,4mm beim Unterbrecher ham nix miteinander zu tun.

  8. #8
    Tankentroster
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    Definiere etwas danach?!?
    Wenn der Unterbrecher im OT 0,4 geöffnet ist, dann ist er genau beim ZZP also bei M53 Motoren 1,5mm und bei M531 Motoren 1,8 mm vollständig geschlossen!
    Alles andere ist Quatsch! Weil genau bei 1,5 oder 1,8 muss der stärkste Funke entfaltet werden!
    @ oeggen78
    Komm vorbei ich zeigs dir bei nem Radler^^

    Grüßle Michi

  9. #9
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Kann's sein, dass ihr mit verschiedenen Worten das selbe meint?

    Fakt ist: Im Zündzeitpunkt beginnt die Öffnung des Unterbrechers. Und während sich das Polrad weiter dreht, öffnet sich der Unterbrecher immer weiter, bis er seine maximale Öffnung von 0,4 erreicht hat. Das kann genau im OT sein, muss aber nicht. Wichtig ist nur, dass diese maximale Öffnung eingestellt wird und die Öffnung genau im Zündzeitpunkt beginnt. Alles andere ist unerheblich.

    Ralf
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  10. #10
    Tankentroster
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    Standard

    Denke alle reden grad aneinander vorbei...
    Stelle seit eh und je meine Zündungen mit der Anleitung von Net-Harry ein... funktioniert immer und alle Schwalben fliegen noch^^

    @oeggen78
    Denke du musst doch mal vorbei kommen und mir deine Methode zeigen =P
    Vielleicht geht es auch unkomplizierter als jedes Mal das dieses kleine Kabel raus zu pfrimeln^^

    Grüßle Michi

  11. #11
    Flugschüler Avatar von oeggen78
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    Zitat Zitat von dermitschi Beitrag anzeigen
    Definiere etwas danach?!?
    What?

    Ich behaubte immer noch, dass OT und der größtmögliche Abstand des Unterbrechers allenfals indirekt miteinander zu tun haben ;-)

    Die größte Öffnung ist abhängig von der ovalen Nabe im Polrad, dem Hebel des Unterbrechers, sowie dem Zustand der Kontakte. Nach Deiner Definition müsste ja bei allen U-Zündungen Idealzustand herrschen und identische Voraussetzungen vorliegen. Is aber wohl leider nicht so...

    Lass mal einen der Experten was dazu sagen.

    Das Angebot mitm Radler nehm ich gerne an ;-)

    Edit:
    Zitat Zitat von Prof Beitrag anzeigen
    Kann's sein, dass ihr mit verschiedenen Worten das selbe meint?
    Mag sein, dass da aneinander vorbeigeredet wurde. Meine Behauptung wird durch Dich jedenfalls bekräftigt. ;-)

  12. #12
    Simsonschrauber Avatar von K.P.
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    Standard

    moin Leute...
    Erstmal danke für die Antworten.
    Ich hab nun eine Idee, warum vielleicht die Einstellung nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.

    Hier in diesem Video (z.B. Minute 6:13), sieht man, dass die Grundplatte mit diesen 2 Befestigungskrallen gehalten wird, welche auch zum Verdrehen gelöst werden müssen.
    Bei meiner Grundplatte fehlen jedoch diese Krallen und die Platte ist mit 3 Schrauben gehalten, welche durch diese 3 Langlöcher (welche auch im Video zu sehen sind) tauchen.

    Das bezieht sich nun auf meine 1. Frage im 1. Post.
    Gab es auch Platten, die per diese 3 Schrauben in den Langlöchern gehalten und fixiert werden?
    Wahrscheinlich fehlen bei mir nur diese Krallen, und deshalb ist es mir nicht möglich die Platte weit genug zu verdrehen.

    Gab es dort mal Unterschiede bei der Befestigung und Einstellung?

    Gruß und danke für eure Hilfe.
    Mir kommt es so vor, als würde das Problem gerade eingekesselt werden :-)
    K.P.
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  13. #13
    Urgestein
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    Es gibt Motoren wo 2 Krallen die GruPla halten und welche, wo es mit 3 Schrauben gehalten wird. Es geht nur das eine oder andere!


    Dürfte schon eine Ecke älter sein dein Motörchen.


    Zitat Zitat von dermitschi Beitrag anzeigen
    schau nach wie der Konus aussieht.
    Welcher Konus ?

  14. #14
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Bis (etwa) 1975 war die Befestigung mit drei Schrauben üblich, erst danach hatte das Motorgehäuse die Gewindebohrungen für die zwei Krallen. Die Gewinde für die drei Schrauben sind bei diesen neueren Motoren verschlossen.

    Mit den Krallen geht die Grundplatte leichter zu lösen und festzuschrauben. Das Einstellprinzip bleibt aber das gleiche - und wenn sich "nichts tut", dann hat da entweder jemand das Prinzip nicht verstanden oder er misst falsch.

  15. #15
    Simsonschrauber Avatar von K.P.
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    Ich hab noch die GP, welche nur mit den 3 Schrauben in den Langlöchern befestigt ist.
    Nun habe ich auch den Fehler gefunden, welchen ich gemacht habe bei der Einstellung.
    Nun konnte ich den ZZP und die Unterbrecherkontakte einstellen.
    Hab dann erstmal den Unterbrecher gewechselt udn plötzlich war kein Funke mehr, dann hab ich noch den Kondensator gewechselt, nun hab ich zwar wieder einen Funken, doch nun springt die Schwalbe noch nicht so an, wie ich mir das wünsche...

    Das werd ich aber bestimmt hinbekommen.
    Muss ich halt nochmal ran.

    Danke für eure Hilfe.
    Der Fehler lag zwar bei mir, aber dafür habe ich nun erfahren, ab wann die die Befestigung der GP geändert haben ;-)

    Gruß
    K.P.
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